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Segeln in Holland: Die Randmeere – ein Revierbericht - SegelnBlogs
von: Blauwasser.de Ein Binnenrevier mit Zielen für einen ganzen Törn Grauweiße Wolkenfelder rasen über den Himmel, Schatten und Sonne wechseln sich ab, die Luft ist frisch und trocken. An den Ufern der kleinen Insel Huizerhoef rascheln dicke Schilfbüschel im Wind, das blaugraue Wasser schwappt in kleinen Wellen gegen die Böschung. Von Südosten her nähert sich ein knallroter Polyfalke der schmalen Einfahrt, die Segel weit nach Steuerbord geöffnet und prall gefüllt. Geschützt im hufeisenförmigen Inneren der künstlich angelegten Insel fährt die Crew, ein Mann und zwei Kinder, einen Aufschießer. Mit dem Stechpaddel schaffen sie die letzten Meter bis zum langen Holzsteg, sie machen die Leinen fest und bändigen die im Wind flatternden Segel. Das geschützte Revier ist auch für kleine und offene Boote ideal. An den Ufern der Insel planschen Kinder im seichten Wasser, in den Boxen am Steg liegt ein knappes Dutzend Boote, drei Botter, kleine Kajütyachten, Jollen und ein Motorboot. Auf der großen, grünen Wiese nebenan gibt es Platz zum Sonnen, Spielen und Grillen, in einen hölzernen Briefkasten soll das Liegegeld eingeworfen werden, 70 Cent pro Meter. Ein Rundweg führt in weniger als fünf Minuten einmal um die Insel, es gibt einen Schaukasten mit Inselinformationen, eine Parkbank und ein Klettergerüst. Mehr Abwechslung ist auch …