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Segeln in Marokko – Ein lohnenswerter Abstecher? - SegelnBlogs
von: Blauwasser.de In Etappen bis zu den Kanarischen Inseln segeln Alles ist anders. Die Farben, die Gerüche, die Gedanken. Im Labyrinth der engen, verwinkelten Gassen ziehen Frauen mit bunten Kopftüchern vorüber und Männer in knöchellangen Gewändern. Vor einem Caféhaus steht ein kleiner Junge, barfuß und mit einem viel zu großen Bauchladen behangen, aus dem er Zigaretten verkauft, einzeln und Stück für Stück. Ein paar abgemagerte Katzen streunen umher, ein Hund kläfft. In der Fleischerei gegenüber hängen gerupfte Hühner und blutrote Rinderhälften wie Gardinen von der Decke. Ein paar Schritte weiter schmeckt die Luft nach Curry und Ingwer, nach Koriander und Safran. Auf den Marktständen des quirligen Basars leuchten in offenen Bastkörben orange-rote und gelbe Gewürzberge. Das Eintauchen in eine neue Welt liegt ganz dicht an der Mittelmeerküste. Landgang in Tanger. Die bunte, fremde Welt der marokkanischen Küstenstadt ist vom spanischen Festland nur durch die schmale Straße von Gibraltar getrennt. Nirgendwo sonst auf der Welt wird man innerhalb so weniger Seemeilen einen so großen Kulturwechsel erleben. Doch das scheint niemanden zu interessieren, der Andrang im Yachthafen von Tanger ist bescheiden. Wir sind mit einem Katamaran, einer Catana 58, unterwegs und auf dem Weg zu den Kanaren. Skipper Fiete ist die Tour schon fünfzehn Mal gefahren, „aber …