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Bordfunk – Wilde Nächte und ankommen - SegelnBlogs
von: Segelrebellen Wenn die Sonne die Wolken durchbricht, immer wieder ein magischer Moment Ein jeder Törn ist anders und dieser sehr speziell Nach dem ersten langen Schlag nach Helgoland kam die ernüchternde Nachricht von Svenja, dass sie ihr Segelabenteuer an diesem Punkt beendet. Zu sehr hat sie die Übelkeit der ersten Meilen mitgenommen, zu sehr vermisst sie aber auch den Kontakt zur Familie. Immerhin, sie weiß was sie will und hat dennoch viele Erfahrungen mitgenommen. Mit der verbleibenden Crew sind wir dann entspannt in den Sonnenuntergang gesegelt, das nächste Etappenziele wäre Schevenningen gewesen. Doch unterwegs kam wieder der Klabauter an Bord und hat den Mädels so sehr den Magen verdreht, dass wir uns für einen Zwischenstop auf Borkum entschieden haben. Nur eine kleine Stippvisite, um die Mägen wieder zu beruhigen. Mit einem etwas mulmigen Gefühl gings dass auf die vorletzte Etappe, wieder mit Ziel Schevenningen. Doch dieses mal kam vieles anders: schönes Wetter, guter Wind und so gar kein Anflug von Übelkeit. Als wir schon auf Schevenningen zufuhren, kam dann die spontane Entscheidung, einfach weiterzufahren. Es ist wie es ist: einmal drin im Segelmodus, vermisst man den Landgang gar nicht mehr. Wieso auch unterbrechen, wenn doch alles funktioniert und wir doch ein gemeinsames Ziel …