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[Rezension] Cornelia Funke - Tintentod -
Es sind erst wenige Wochen vergangen, seit die Weißen Frauen Staubfinger mit sich genommen haben. Meggie und ihre Eltern leben auf einem verlassenen Hof in den Hügeln östlich von Ombra. An diesem friedlichen Ort lässt sich fast vergessen, was auf der Nachtburg geschehen ist. Doch in der Dunkelheit, wenn Meggie am Fenster steht und auf Farid wartet, hört sie den Eichelhäher schreien. Und dann verschwindet ihr Vater mit dem Schwarzen Prinzen und dem Starken Mann im Wald, denn es muss alles getan werden, damit die Schatten über Ombra weichen … – Quelle Eigene Meinung Was soll ich zum dritten Band sagen? Viel ist geschehen und wiederum nicht. Die Geschichte neigt sich zum Ende hin und doch hatte man das Gefühl, das es nur hinausgezögert wird. Dazu war das Ende offen und man könnte sich denken, es kommt ein vierter Teil raus. Der Teil ist im Gegensatz zu den andere beiden etwas Brutaler, was allerdings in Ordnung ist. Das Buch wollte zu viel und es war dann auch zu viel. Zauberfinger magische Kräfte geben, Tote wiederbeleben, ein Riese, Nymphen, Feen, Zwerge, Einhörner und vieles mehr. Am Anfang der Reihe fehlten die magischen Aspekte und zum Schluss war es dann zu viel. Bis zum Schluss wurde ich mit einigen Charakteren einfach nicht warm. Die Bösewichte waren mir zu langweilig und hatten keinen richtigen Charakter. Es gab zu viele Charaktere und auf wenige ist man eingegangen. Darius war für mich ein unnötiger Charakter. Zwar hatte er Elinor in Tintenherz reingelesen, aber für mehr war er nicht zu gebrauchen. Kaum waren die beiden in Tintenherz, wurde er so gut wie gar nicht mehr erwähnt. Elinor hatte sich in den Bändern kaum verändert und ihre Art passte nicht in die Welt von Tintenherz. Bis auf Fengolio hatte sich keiner an ihrer Art gestört. Für mich war es etwas unglaubhaft. Das Resa diese Beeren nutzen und zum Vogel wurde, war zu viel des Gutes. Mir kam es mehr so vor, dass sie unbedingt magische Kräfte benötigt, um wichtig zu sein. Fazit Das dritte Band hätte man mit dem zweiten Kombinieren können. Einige unwichtige Details aus beiden Bändern entfernen und et voilà man bekommt eine bessere Handlung, die nicht langweilig wird. Die Idee finde ich bis zum Schluss hinweg gut, wurde aber nicht gut umgesetzt. Ich bin froh, dass ich alle drei Bänder geschafft habe und bezweifle, dass ich sie je wieder Anfassen werde. Cornelia Funke | Tintentod | 768 Seiten | ISBN: 978-3-86272-273-0