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Warum du nicht blind auf die Wissenschaft hören solltest
Können wir den Ergebnissen wissenschaftlicher Studien wirklich trauen? Es ist eigentlich egal, wie signifikant und revolutionär Forschungsergebnisse sind, wenn wir uns nicht darauf verlassen können. Es ist nicht so, dass alles, was in Studien herausgefunden wird, totaler Murks ist. Aber dennoch sollte man neuen wie alten Erkenntnissen der Wissenschaft immer mit Vorsicht begegnen. Das zumindest lässt sich als Schlussfolgerung des 2005 in der Nature erschienen Artikels “Scientists Behavong Badly” ziehen. Für den Artikel wurden 3.000 Wissenschaftler, die Fördergelder der National Institutes of Health (NIH) in Amerika bekommen, mit einem anonymen Fragebogen aufgefordert, auf verschiedene Angaben ihre Arbeit betreffend zu antworten. Nur 42 Prozent der angeschriebenen Wissenschaftler haben den Fragebogen überhaupt ausgefüllt. Von diesen gaben 15,5 Prozent an Design, Methodik oder Ergebnisse auf Druck von Geldgebern hin verändert zu haben. Während dies am Anfang der Karriere eher seltener vor kam, gaben dies immerhin 20,6 Prozent für ihre spätere Laufbahn an. Zudem gaben 15,3 Prozent der Wissenschaftler an, aufgrund eines mulmigen Gefühls, Beobachtungen und Daten aus ihren Analysen entfernt zu haben. Dies sind also gerade die Ergebnisse, die vom allgemeinen Konsens abweichen und eventuell zu neueren Erkenntnissen führen könnten. Immerhin 12,5 Prozent der Befragten stimmten zu, dass sie durchaus fehlerhafter Daten aus …