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Vintage-Wohnen // Badezimmer | nähmarie
Es ist die kleine Tücke am schönen, unsanierten Altbau: Das meist viel zu kleine Badezimmer. Oftmals erst nachträglich eingebaut, da sich die ursprünglichen Toiletten ja auf dem Hausflur befanden, und somit fensterlos. Glücklich, wer eine Badewanne darin hat oder gar Platz für eine Waschmaschine. Dieses 4m²-Exemplar beherbergt Toilette, Waschbecken, Wanne mit Dusche und ein indirektes Fenster. Es ist über einen Metallstab zu öffnen und befindet sich hinter einem langen Rechteck in der Wand. Tageslicht kommt kaum durch, dafür aber frische Luft. Und eine zusätzliche Abstellfläche ergibt sich dadurch auch. Sowieso wird jeder Quadratzentimeter optimal genutzt. Eine alte Schublade dient als kleines Wandregal, auf dem Boden stapeln sich Apotheker-Behälter, hübsche Glasflaschen und Blechdosen hüten kosmetische Geheimnisse. Besonders angetan war ich von den Wänden. Nur verputzt und gestrichen, mehr braucht es hier nicht. Das kann der geschliffene Steinfußboden noch überbieten. Ich hab mich sofort verliebt und zu Hause heimlich unter meine Teppich-auf-Kleber-auf-Holzplatten-auf-Balken-Konstruktion geschielt. Die Hoffnung stirbt schließlich zuletzt. Damit ist der heutige Badezimmerrundgang auch schon beendet, das Geheimnis um monoi tiki tahiti wird ein andermal gelüftet… Lust auf mehr Berliner Altbau? Hier geht’s zum Wohnzimmer. Und wie immer gilt: Wenn euch der kleine Rundgang gefallen hat, klickt euch doch mal rüber ins VintageWarenhaus und kauft den tollen Shop der Wohnungsbesitzer leer!