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Dorf-Idylle vs. Garagen-Chaos | nähmarie
Gestern gab es den vorerst letzten Arbeitseinsatz in Sachen Bulli-Entrostung. Auf dem Weg dorthin musste ich wie so oft einen Umweg zum Baumarkt einlegen. Wobei Umweg noch viel zu harmlos klingt, Baumärkte mit dem Fahrrad zu erreichen, grenzt in Rostock schon an einem kleinen Tagesausflug. Wie praktisch wäre ein Baumarkt in der Stadt und nicht erst kurz vor dem Ortsausgangsschild. (Mir würden da schnell einige Tauschobjekte einfallen.) Erschwerend hinzu kommt, dass man eine halbe Ewigkeit in Baumärkten verbringen kann, ohne zu merken, wie schnell die Zeit verstreicht. Die kurze Pause am Dorfteich auf dem weiteren Weg musste dann aber trotzdem sein. Sitzend isst sich so ein Eis auch viel besser als radfahrend. Nicht unweit davon wartete also mein Garagen-Projekt auf die letzten Streicheleinheiten mit Schleifscheibe und Rostumwandler. Wenn ihr Euch bei diesem Anblick fragt, wie daraus jemals wieder etwas fahrbares wird – mir geht es im Grunde nicht anders. Aber hey, die Hoffnung und so!