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Auf Zeit-Kreuzfahrt (2)
Kein Geräusch war in der Stadt zu hören. Kälte lag in der mitternächtlichen Dunkelheit. Die Luft stand still und wartete auf den Sonnenaufgang, der allerdings erst in ein paar Stunden seinen Lauf nehmen sollte. Die Straßenlaternen steckten sich in die Dunkelheit und verteilten gleichmäßiges trübes Licht. Irgendwo bellte ein Hund, in heller Stimme. Darauf antwortete ein anscheinend größerer mit weit aggressiver Stimme. Die Nacht stand unbewegt und wartete auf den nächsten Tag, als das Licht der Straßenlaternen zu flackern begann. Mitten auf der leeren Straße vibrierte die Luft. Ein kleiner hellgrüner Lichtpunkt begann zu wachsen und blähte sich bis auf einer Größe von vier Württembergischen Ellen aus. Im Inneren wabberte Rauch, der sich ausdehnte und wieder in sich zusammenfiel. Eine Gestalt tauchte auf, schwarz gekleidet mit einen Hut. Das Gesicht war nicht zu erkennen. Die Gestalt trat heraus und verließ das Gebilde. Sie drehte sich kurz vor dem Verlassen um, bückte sich und