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Was die europäischen Länder vom BREXIT lernen sollten. Identitätspolitiik im europäischen Verbund. | Nikolaus' Fruehstuecksfernsehen
Man muss es nicht richtig finden, wenn die Briten jetzt aus der EU raus wollen. Denn es stimmt ja: In den letzten 60 Jahren ist es gelungen, Europa friedlich zu halten. Und trotzdem, das zeigt der Blick durch die europäischen Länder, Frankreich, Italien, Spanien, jetzt auch Deutschland, sowie die jungen osteuropäischen Mitgliedsländer, ist der Zustand ungemütlich. Theresa May, die britische Premierministerin hat es, wenn man die ganze Rede hört, sachlich richtig beschrieben: Es ist der Unmut über die ständige Verunsicherung, die durch Globalisierung und Digitalisierung ausgelöst wird, der sich in UK an Europa festgemacht hat: Die Konkretion eines multipolaren Prozesses. Die Bürgerinnen und Bürger vermissen das Eigene und fürchten das Fremde. Und so erscheint es erst einmal als ein Trick, wenn Theresa May an die Wände schreiben lässt "A Country, that works for everyone". Und doch ist es ein Versprechen. Wenn die Interpretation richtig ist, dass die klassischen weißen Arbeiter