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Mindestlohn. Eine erstaunliche Debatte…. | Nikolaus' Fruehstuecksfernsehen
Manchmal wundert man sich. Ein Mindestlohn, finde ich, ist einfach ein politisches Signal an die Gesellschaft: Zusammenhalt. Man kann diskutieren, wie man den festlegt, ob er was nutzt. Aber es leuchtet mir ein, dass es Rahmenbedingungen geben muss, damit Menschen von ihrem Lohn leben können. Die Absenkung der Lohnniveaus, die zunehmende Erschließung von Möglichkeiten, damit Menschen in Arbeit kommen, war alles politisch gewollt. Das haben viele Arbeitgeber genutzt, um die Lohnniveaus abzusenken oder über Minijobs die Menschen in Zweitarbeitverhältnisse zu bringen. Jetzt muss man da gegensteuern, sonst hat der Staat das alles an der Backe. Also mindestens ein Mindestlohn, von dem man leben kann (das ist ja in Städten auch nur selten der Fall, sollte man auch mal sagen). Verstößt das gegen Marktregeln? Nein, das besondere Produkt Arbeit ist darauf angewiesen, dass es sich von seinem Lohn reproduzieren kann. Sagt ja niemand, der Mindestlohn wäre zu hoch..... Im übrigen ist das auch ein