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Inklusion. Wenn die Debatte die politische Kunstwelt verlässt. | Nikolaus' Fruehstuecksfernsehen
Die Inklusionsdebatte ist eine schwierige. Ja, der Grundgedanke ist richtig, nicht alles, was normal ist, abzusondern. Im politischen Bereich wird die Debatte aber unter anderem Vorzeichen geführt. Zum einen wird dort immer noch darum gerungen, die Vorgaben bezüglich Krippenplätzen überhaupt zu erfüllen, zum anderen wird über die Inklusionsfrage natürlich auch die Ressourcenfrage verhandelt. Und da ist dann schönes Inklusionsgerede nur so viel wert, wie der zusätzliche Aufwand auch honoriert wird. Ein Drittes wird oft vergessen: Auf die Haltung kommt es an. Statt Ob geht es ums Wie Inklusion kann man nicht verordnen, man muss die Bereitschaft fördern, mit Behinderten umzugehen. Und damit sind wir bei der Frage, wie weit der Arm der Politik reicht. Wird das Thema Inklusion ideologisiert, kann man es knicken. Die öffentliche Debatte über das Ob überlagert die Frage der jeweiligen Einrichtung, Wie man es schaffen könnte. Da geht es um Respekt gegenüber der Lebenswirklichkeit von Eltern