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Große Einheiten, k(l)leine Wirkung. Die Ratlosigkeit von Politik, Wirtschaft und Finanzsektor. | Nikolaus' Fruehstuecksfernsehen
Es ist mit dem Händen zu greifen. Der Kaiser ist nackt. Die europäische Konjunktur schwächelt, die Staatschefs finden keine Lösung, die Idee der EZB, schwach beleumundete Wertpapiere aufzukaufen, um die Banken zu entlasten, all das sind hektische Aktivitäten, aber nicht die richtigen Maßnahmen. Was tun? Oder besser, wer müsste was tun, damit sich das Ganze in die richtige Richtung bewegt? Fangen wir erstmal an, für die Situation ein adäquates Bild zu finden. Oder klassisch gefragt: Wer ist schuld an der Lage? Vielleicht ist das Problem schon die eindimensionale Sicht der Dinge. Fangen wir also damit an, aufzulisten, welches Verhalten welches Akteurs problematisch ist. Unstrittig dürfte sein, dass die entfesselten Finanzmärkte ein Problem sind. Das Zocken, das kurzfristige Interesse an spekulativen Gewinnen treibt das System, Geld bedarf der Anlagemöglichkeiten, die Verluste des Zockens wurden nicht realisiert, sprich, es gingen zu wenige Banken und zu wenig spekulative Geschäfte