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Am Beispiel Mindestlohn. Wenn Ideologie die Wirklichkeit bezwingt | Nikolaus' Fruehstuecksfernsehen
In der FAZ vom 21.9.2015 schreibt Heike Göbel zum Thema Mindestlohn: "Die Befürworter des Mindestlohns gelten als sozial, sie haben die öffentliche Meinung auf ihrer Seite.Leider tun sich Ökonomen schwer, schädliche Folgen eines (überhöhten) Mindestlohnsnachzuweisen." Wenn man beschreiben will, was eine gelungene Gesellschaft ausmacht (obwohl man sich bewußt ist, dass alles auch immer Fiktion ist), würde ich das so tun: Eine Gesellschaft ist immer dann erfolgreich, wenn sie in ihrer diskursiven Mitte, sprich dem, was sich über Leadmedien repräsentiert fühlt, einen hohen Grundkonsens hat, auf dem aufbauend die Kontroversen über Alternativen geführt werden. Der Gundkonsens solllte sein, dass Menschen von ihrem Einkommen, leben können. Der Mensch ist das Maß aller Dinge, deswegen sind die Grundbedürfnisse des Menschen, Einkommen für eine menschenwürdige