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Yoga Studios in Bali
Seit kurzem bin ich aus meinen Ferien von der „Insel der Götter“ zurück und hänge in meinen Tagträumen gedanklich immer noch dort fest. Selten habe ich eine derart grosse Diversität von Kulturmix und Lifestyle erlebt. Bereits vor meiner Abreise habe ich mich riesig auf die Möglichkeit gefreut, meine Yoga Praxis dort zu vertiefen. Wie ihr wisst, heisst meine Antwort auf viele Dinge im Leben: Do yoga! Ich praktiziere Yoga jeden Tag und versuche es auch „off the mat“ zu leben. Bali ist ja bekannt als „the place to be“ für alle Yogis und Yoginis. Die Dichte an Yoga Studios und Shops waren schon sehr eindrücklich. Das Angebot an vegetarischem und veganem Essen lässt in dieser Hinsicht auch keine Wünsche offen. Meine Reiseroute war im Vorfeld ambitioniert, vor Ort musste ich leider vieles von der Liste streichen (zwei Wochen, sind einfach zu wenig!): Padang Bai, Gili Air, Gili Trawangan, Ubud, Uluwatu und Kuta habe ich gesehen. In diesem Blogpost möchte ich euch meine Yoga Spots empfehlen, welche ich in Bali besucht habe. Wer sich zusätzlich 20’000 Rupiah entbehren kann, dem kann ich ein Shala Hopping ans Herz legen, ansonsten lohnt sich ein 3-er, 5er, 10er Abo für die gleiche Schule zu lösen. Yoga Packliste: Travel Mat (meine ist von Manduka) Yoga Towel (meine ist von LotusCraft) genügend Yoga Kleider Leichte Strickjacke/Pullover für Abend Session Badeanzug/Bikini für Beach Yoga Mückenspray (packt es ein- trust me!) Preise: Drop in: 120’000 Rupiah (= 8.80 CHF) 3er Abo: 300’000 Rupiah -GILI AIR- Auf Gili Air hatte ich eigentlich vorgehabt ins H2O Yoga Studio vorbeizuschauen, doch der Jetlag hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hinzu kam noch, dass mein Körper sich noch nicht an die Klima Bedingungen in Indonesien gewöhnt hatte – was übrig blieb war eine Beach Session am Abend am Strand. – UBUD – In Ubud bin ich am längsten geblieben, dieser Ort gilt als künstlerische Hauptstadt von Bali. Malereien, imposante Holzschnitzwerke sind hier vorzufinden und es ist auch die Hochburg für alle Yoga Liebhaber. Ich war in Ubud viel unterwegs, um diverse Spots zu entdecken, sodass das Yoga hier etwas zu kurz kam. Jedoch schaffte ich es am Tag vor meiner Abreise noch in dieses tolle Studio: Radiantly Alive Sehr zu empfehlen. Ein tolles Studio, die Yogis sind alle sehr offen im Umgang miteinander. Die Lehrer haben auch ein offenes Ohr für dich nach der Stunde. Wer im November in Ubud weilt, sollte unbedingt dorthin. Sie bieten nämlich immer wieder Workshops mit internationalen Yoga Lehrern an. – YOGA SEARCHER, PECATU – Canggu oder Uluwatu? Die Entscheidung war nicht einfach und schlussendlich folgte ich meinem Bauchgefühl und wir buchten uns eine Fahrt nach Uluwatu – einfach weil ich auch das Bedürfnis nach Beach Hopping hatte. Uluwatu ist friedlich, malerisch und ruhig und teilweise waren Shops, Bistros von meinem Homestay aus schwierig zu erreichen, – da war es unabdingbar sich einen Scooter zu mieten. Übrigens, man sagt, wer noch nie Roller gefahren ist, der lernt es spätestens in Südostasien. Kostenpunkt: ab 3 CHF/Tag (exkl. Betankung) und los geht die Fahrt. Vergesst nicht: Helmpflicht, Linksverkehr und Geschwindigkeitslimit nicht überschreiten und eurem Scooter Fun sollte nichts mehr im Wege stehen. Bei einer dieser Fahrten entdeckte meine Reisebegleitung das Yoga Searcher Resort, bei denen ich zwei Lektionen besuchte. Sie bieten 3Mal täglich Yoga Lektionen mit einer Dauer von je 90 Minuten an. Morning und Abend Flow sind fest eingeplant. Die Stunde welche um 9 Uhr anfängt, ist für einen bestimmten Stil, wie Hatha, Vinyasa oder Meditation gewidmet. Ich kann euch die Kurse mit Kembar (Donnerstag, 9 Uhr) und Winnie wirklich ans Herz legen. Mein Favorit war immer der Morning Flow (Start: 7.30 Uhr) – der frühe Vogel praktiziert eben Asanas. Der weitere Grund, weshalb ich die frühen Morgenstunden bevorzugt habe sind sicherlich die noch angenehmen Temperaturen, welche dann vorherrschen. MORNING LIGHT YOGA, PECATU Dank Google bin ich auf diese Perle gestossen. Von allen Shalas in Uluwatu, bot dies den schönsten Ausblick aufs Meer. Eingebettet bei den Surf Villas von Uluwatu, befindet sich diese schöne Plattform fürs Yoga: Morning Light Yoga. Nur für Frühaufsteher: um 7.30 Uhr fängt der Vinyasa Flow an und es ist auch der einzige Unterricht am Tag. Im Anschluss nach der Stunde bekommt jeder Yogi noch eine Kokosnuss für seinen körperlichen Fleiss. MU’s BUNGALOW, BINGIN Den Tipp bekam ich von einer Yogini, welche mit mir, friedlich und erfüllt aus dem Vinyasa Flow aus dem Yoga Searcher herauslief. Da ich verschiedene Studios sehen wollte, war ich dankbar für alle Hinweise. Mu’s Bungalow war beeindruckend, vor allem weil die Unterkünfte sehr schön sind – aber sich preislich auch im oberen Segment bewegen. Letztendlich interessierte mich doch der Ausblick mehr, als die Rattan Betten. Inmitten auf der Klippe mit Blick auf die endlose Weite des Ozeans – hier würde ich gerne bleiben… Der Unterricht mit Natasha, wenn ich einen Favoriten nennen muss, hat mir am besten gefallen. Sie unterrichtet im Hatha Flow, für alle die es etwas dynamischer mögen. Gleichzeitig pusht sie dich zu deinen körperlichen Grenzen und korrigiert strikt deine Haltung. Was lange zu Hause nicht geklappt hatte, ging dann bei ihr: die Firefly Pose (Tittibhasana). -NAMASTE- „My soul honors your soul. I honor the place in you where the entire Universe resides. I honor the light, love, truth, beauty and peace within you, because it is also within me. In sharing these things we are united, we are the same, we are one.“