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Passatsegel – Grundlagen, Tipps und Tricks - SegelnBlogs
von: Blauwasser.de Der Begriff Passatsegel Beim Blauwassersegeln vor dem Wind hat sich seit Jahrzehnten der Einsatz von sogenannten Passatsegeln bewährt. Der Name kommt vom gleichnamigen Wind, der in den äquatornahen Breiten nördlich und südlich desselbigen weht. Weht der Passatwind stabil, bedarf es einer Segelführung, die vor dem Wind gut funktioniert. Es gibt diesbezüglich verschiedene Konzepte: Schmetterlingsegeln, Parasailor, Spinnaker oder eben auch der Einsatz von Passatsegeln. Selbstverständlich funktioniert der Einsatz von Passatsegeln ebenfalls in anderen Revieren. Ich bin auch schon unzählige Meilen auf der Ostsee damit gesegelt. Die einzelnen Konzepte sollen hier ganz bewusst nicht verglichen werden. Vielmehr widmet sich dieser Beitrag ausschließlich dem Einsatz von Passatsegeln und den Punkten, die beachtet werden müssen, wenn Passatsegel zum Einsatz kommen. Beim Segeln mit Passatsegeln werden zwei Spinnakerbäume benötigt. Beim Passatsegeln wird anders als beim Schmetterlingsegeln das Großsegel nicht mit einbezogen. Stattdessen werden zwei — idealerweise baugleiche — Vorsegel gefahren. Das eine steht an Backbord, das andere an Steuerbord. Beide Segel werden ausgebaumt. Das bedeutet, dass für diese Art des Segelns zwei Spibäume an Bord benötigt werden. Das Setup Es gibt verschiedene Ansätze, diese tausendfach genutzte Segelvariante umzusetzen. Hier eine kurze Übersicht. 1. Beide Segel an einem Stag mit abwechselnd eingepickten Stagreitern. Geht nur mit baugleichen Segeln. 2. …