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Ob ROT oder Braun– auf uns könnt ihr nicht bau’n! | PommernBlog
Man stelle sich eine linke Partei vor, die seit Jahren von der Einführung des Mindestlohnes träumt. Natürlich ohne über die wirtschaftlichen Konsequenzen nachzudenken. Die SPD eben. Dann gelingt es tatsächlich, diese Forderung in einer großen Koalition mit der CDU durchzusetzen. Allerdings mit einer Reihe von Ausnahmen, um Arbeitsplätze nicht zu gefährden. Während die SPD-Spitze diese Vereinbarung als Sieg feiert, zeigt die Basis ihr wahres Gesicht: Kommt der Mindestlohn, wird der Betrieb einfach geschlossen. „Mit den steigenden Personalkosten war eine weitere Sanierung einfach aussichtslos“, begründet der Greifswalder Unternehmer Norbert Braun (SPD) die Schließung seiner Firmen RügenGut in Garz und Marlin Seafood in Valluhn im Kreis Ludwigslust-Parchim. 80 Arbeitsplätze gehen dadurch verloren (vgl. OZ vom 7. Mai 2014). Wie soll der Wähler das verstehen? Gilt der Mindestlohn nur für die anderen? Oder war das nur eine von vielen leeren Versprechungen der SPD? Eins steht