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Glaube, zweifle aber glaube | Lutz Spilker direkt
Menschen hängen sehr an sich und somit an ihrem Leben. Der Mensch, das Lebewesen mit der Lizenz zum Bewusstsein, will sich auch in Zukunft sehen. Die Dreidimensionalität der Physik wird temporärer Natur und der theologisch klerikalen Dreifaltigkeit wird einmal mehr Vorschub geleistet. Der so erzogene Mensch aktiviert sein Bewusstsein, beugt sein Haupt und glaubt. An was glaubt er? An die Auferstehung, das ewige Leben, das Paradies und andere, recht zweifelhafte, jedoch angenehme Situationen, die den Lehren der Naturwissenschaften mit jeder Silbe Lügen strafen. Allein der Glaube oder die Hoffnung auf das ewige Leben zeigt auf, dass selbst ausgezeichnete Christen zeitlebens Dinge horten, der eher an den gentechnisch bedingten Sammler in uns allen erinnert. Menschen haben Probleme damit, sich von Dingen zu trennen. Es ist geografisch bedingt, denn mancherorts existiert nichts, was sich zu sammeln eignet. Stapel von Zeitungen, bis unter die Zimmerdecke. Einer neben dem anderen, wie die