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Was hält uns WIRKLICH jung?
Gut aussehende Männer haben es einfacher im Leben. Das ist nicht nur gefühlte Wahrheit, sondern bewiesen. Sie verdienen im Beruf mehr Geld, werden für kompetenter gehalten, und bekommen bei einer Gerichtsverurteilung mildere Strafen. Studien zufolge dürfen gut aussehende Fußballer sogar öfters auf das Spielfeld als mittelmäßig aussehende Teamkollegen. Übrigens: Je höher Männer in der gesellschaftlichen Hierarchie aufsteigen, umso wichtiger wird ihr Aussehen, konnte der Wiener Soziologe Otto Penz belegen. Für Frauen dagegen wird auf der Karriereleiter nach oben die eigene Attraktivität unwichtiger. Dementsprechend verwundert es nicht, dass wir Männer bereit sind, viel Geld in unser Aussehen zu investieren. Die Ausgaben von Männern für Anti-Aging-Kosmetik werden weltweit auf über 115 Milliarden Dollar beziffert. Zu Recht: Während Frauen irgendwann in die Menopause rutschen, kommen auch Männer in die Wechseljahre – und diese zeichnen sich auch auf der Haut ab. Doch in vielen Köpfen hält sich die Frage: Ist das nicht alles Quatsch? Was soll eine Creme schon bringen, in der die Wirkstoffe so niedrig dosiert sind – sonst wäre die Creme ja verschreibungspflichtig. Was hilft also, cremen oder gelassen bleiben?