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Neues Modell sagt Weltraumwetter im äußeren Strahlungsgürtel besser voraus | astropage.eu
Ein neues Weltraumwettermodell sagt zuverlässig Stürme aus hochenergetischen Teilchen voraus, die schädlich für viele Satelliten und Sonden sind, welche sich im äußeren Strahlungsgürtel der Erde bewegen. Eine kürzlich im Journal Space Weather veröffentlichte Studie beschreibt detailliert, wie das Modell eine eintägige Vorwarnzeit vor einem Sturm aus Elektronen mit ultrahohen Geschwindigkeiten geben kann. Diese Elektronen werden oft als "Killer-Elektronen" bezeichnet, weil sie Navigations-, Kommunikations- und Wetterbeobachtungssatelliten beeinträchtigen können. Dies ist das erste Mal, dass Forscher diese Killer-Elektronen in der gesamten Region des äußeren Strahlungsgürtels erfolgreich vorhergesagt haben. "Die wachsende Abhängigkeit der Gesellschaft von moderner Infrastrukturtechnologie macht uns besonders anfällig für die Folgen des Weltraumwetters", sagte Yue Chen vom Los Alamos National Laboratory, der Hauptautor der Studie. "Wenn unsere GPS- oder Kommunikationssatelliten versagen,