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Interview mit einer Hexe - Kristina Günak
Liebe Elionore Brevent, schön, dass Sie Zeit haben uns ein paar Fragen zu beantworten. Stört es Sie eine Romanfigur zu sein? Nein. Nicht wirklich. Immerhin bekommt die geneigte Leserin nur einen Bruchteil, und dann auch nur die wirklich spannenden Dinge meines Lebens mit. Der Rest, also das Durchschnittliche, Alltägliche, verläuft ja sozusagen im Dunklen. Und die Ich-Perspektive ermöglicht mir durchaus eine Selektion der Szenen. Ich muss den Leserinnen ja nicht mitteilen, dass ich mich am Hintern gekratzt habe. Mein Leben ist auch eigentlich überhaupt nicht spannend, wenn man von den paar Weltrettungs-Missionen mal absieht. Dafür bekomme ich jetzt sogar Fanpost. Okay, die bestand bis jetzt aus zwei Aufräumratgebern und einem Kochbuch mit dem Titel „Kochen für Oberdummies“, aber besser als nichts, oder? Wie gehen Sie mit dem Schlafmangel um? Der ist ja doch enorm … Danke für diese Frage! Bitte stellen Sie die doch mal Kristina Günak. Diese Frau ist einfach gnadenlos. In Band eins gab es keine (in Zahlen: 0!) Nächte, in denen ich durchgeschlafen habe. Frau Günak behauptet zwar, das dieser Umstand …