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Same shit, different day

@thank-you-for-nothing-

Es ist noch nicht zu spät, doch noch längst zu früh die Chance zu ergreifen. Von Gedanken zerrissen. Das Herz schwer und voller Leere. “Mir geht es gut”, “Ich schaffe das schon alleine”. Belüge mich selbst - um meine Stärke für zu beweisen. Glaube mir selber nicht - doch rede mir ein: “Ich werde damit schon fertig!” Seid glücklich; Lebt euer Leben und denkt gar nicht an mich. Bin doch bald wieder da, nichts ist für die Ewigkeit. Werd’ schon etwas finden, was mich befreit. Doch eigentlich.. weiß ich ganz genau, dass das nicht stimmt und verlier’ mich immer mehr. Und doch bleibe ich alleine. Viel zu groß die Angst - dass sie es nicht ertragen. Viel zu groß die Angst - zu verlieren was ich über alles liebe.

Das Herz zu schwer um aufzustehen! Leere Blicke - Richtung Decke. Unter Tränen versuchen zu verstehen - doch lange kein Grund mein Herz zu entleeren. “Ich bin doch nur eine Enttäuschung. Mein wahres Ich mag keiner!” Macht der Selbsthass täglich deutlich klar, doch ist das nicht so einfach. Sie sollen das Leid gar nicht kennen, dass ich gerade erlebe. Viel zu viel Angst, dass sie es nicht ertragen! Viel zu viel Angst, in dieser Phase alles zu verlieren! Doch bald komme ich zurück - Hoffe sie können mir vergeben! Fang’ an mich zu belügen - Glaube wirklich, dass ich’s schaffe. Will die, die ich liebe mit meinen tiefsten Sorgen nicht belasten. Doch brauchen ich sie.. Brauche die Hände, die mich führen wenn ich den Weg nicht finde. Brauche die Arme, die mich halten wenn ich bereit bin zu fallen. Brauche die Herzen, die Wärme spenden, wenn die Kälte mich zerfrisst. Versuche zwar es zu verdrängen, doch kann eure Liebe nicht vergessen. Lieber 3 Monate einsames leiden, als euch auf ewig zu vermissen.

Vielleicht ist das ein Fehler. Vielleicht sollte ich euch zur Liebe fliehen. Vielleicht bilde ich mir das ein und ihr habt mir nie verziehen. Vielleicht bin ich nur eine Enttäuschung und ihr zu freundlich es zu sagen. Kann nicht verstehen, wie es möglich ist mich zu ertragen. War niemals glücklich, doch schien der Abgrund nie so nah. Ständig müde, selbst das Koffein hält mich kaum noch wach. Gesprächsbereit erst nach dem Zug von einem Blunt. “Nur noch 1 Gute-Nacht-Zigarette”, sage ich mir 7x pro Nacht. Kann vor Müdigkeit nicht schlafen. Schon 3 Nächte durchgemacht. Kann nicht glauben, dass ihr euch das antun wollt. Hab’ mich euch zur Liebe bereits völlig isoliert. Euch zu Liebe gibt es nur noch ein “ich” und kein “wir”. Wieso bin ich wie ich bin?! Wieso bin ich nicht normal? Bekomme 3 Kinder, zusammen mit einer wundervollen Frau. Verdiene mir ein Eigenheim mit Hund und weißem Gartenzaun.

Doch weißt du - beste Freunde heißt für immer, auch wenn manchmal alles scheiße ist. Können zwar nicht alles lösen, doch verhindern dass es uns zerfrisst. Sind wir alleine, fühlen wir uns Gefangen in unserem Kopf für immer. Doch sind wir vereint, haben wir jemanden der sich um uns kümmert. Können uns ausheulen an Schultern, die uns ein Stück der Last nehmen. Werden festgehalten in Armen, die uns wieder Sicherheit geben. Hände die uns führen, können das Licht im Dunkeln nicht ersetzen, doch fällt es zusammen leichter den Weg zu ertasten. Und ist ein Kopf zu wenig, bereits viel zu sehr verletzt, Denke mir viel zu oft, ich würde dich zu stark belasten. Doch braucht es manchmal einen Zweiten, um das ganze zu erfassen. Kennst mich viel zu gut; weißt was los ist; Hast mich trotzdem nie verlassen. Unsere einsamen Kämpfe, haben uns nie sehr weit gebracht. Verzweifelten noch weiter. Schreckliche Träume von Verachtung und Hass. Vergangenheit. In Zukunft werden wir auch weiter beieinander sein. Und wenn wir uns verlieren, dann trotzdem nur zu zweit In unseren Träumen und hellem Licht im Mondschein.