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Alle Jahre wieder: Die Award Season

Wir befinden uns mal wieder mitten in der Award Season und erfahren wöchentlich von neuen Preisen, von denen wir nicht mal wussten, dass es sie gibt, die an wen auch immer vergeben wurden. Letztlich interessiert uns das alles ja nicht sonderlich, meinen die Medien, sondern höchstens als Messlatte für den wichtigsten Preis von allen: Den Acadmey Award, über den man mindestens eine Woche im Vorfeld berichten muss.

Und der in Wahrheit der angestaubteste und uninteressanteste Award von allen ist, da er von weißen alten Männern an vor allem weißen alte Männer in Gangsterstreifen vergeben wird, außer in den leidlichen Kategorien, die die beste Darstellerin bedenken, da muss ihn ja wohl leider eine Frau bekommen. Und wenn man sich dann darüber beschwert, wird geäzt, dass es ja nur noch eine Frage der Zeit ist, bis man sich darüber beschwert, dass keine Frau in der Kategorie “Bester Nebendarsteller” nominiert wurde.

Es ist ja nicht so, dass bei den Nominierungen hochgelobte Kunstwerke wie “Little Women” beinahe vollkommen übergangen wurden, Blockbuster und Comicverfilmungen absichtlich so gut wie gar nicht nominiert wurden, wenn man vom Kunstilm, der nichts mit dem namensgebenden Charakter “Joker” zu tun hat, absieht, oder dass Martin Scorsese über die Maßen dafür belohnt wird, dass seine Hauptpromotion seines neuen Films daraus bestand Zuseher und Kollegen als minderwertig und geschmacksverwirrt zu beschimpfen. Oder dass man wieder fast alle nominieren Darsteller weiß sind. Offenbar ist Diversität so schmerzhaft, dass man sie sich nur alle zwei Jahre oder so leisten kann.

Während uns der gute alte Oscar in Wahrheit nicht interessiert (und wir uns jedes Mal, wenn wir dann mal doch einen Oscar-ausgezeichneten Film sehen, denken: Ernsthaft? Dieser Schrott hat nicht nur einen sondern gleich mehrere Oscars bekommen?), werden die Begebenheiten um die Award Season herum immer skuriller. Die Veganer-Sekten haben es scheinbar geschafft allen einzureden, dass nur vegane Buffetts die Klimakrise stoppen können, was zu einem solchen beim Golden Globe führte und dazu, dass nach der Veranstaltung alle Gäste Burgeressen gingen. Ähnliches ist für den Oscar zu erwarten, vegan ist in, mehr als ein Star hätte aber gerne auch Fleisch auf seinen Teller, wie uns nicht nur der österreische Koch, der das Buffett vorbereitet, bestätigt.

Andere skurille Entwicklung: Der Oscar hat keinen Moderator mehr und soll auch keinem mehr haben. Damit wird er kürzer, aber auch unstrukturieter. Unterdessen werden andere Award-Zeremonien von Leuten moderiert, deren Hauptjob es zu sein scheint alle Nominierten zu beleidigen. Was aber okay ist. Oder so.

Großbritannien ist zwar unter die Isolationisten gegangen, vergibt den BAFTA aber an vor allem Nicht-Briten. Was ist daran irgendwie logisch, und warum geht da irgendwer hin? Und in der besten Rede scheint es um die Abwesenheit von Hoden bei Frauen zu gehen, wobei ich nicht mal glaube, dass dieser Satz  - von einer Komödiantin vorgetragen  - witzig gemeint war, sondern eher ernst bzw. kritisch, aber das nur so nebenbei.

All diese seltsamen Dinge passieren, und niemand interessieren sie, denn viel wichtiger ist die Frage, wer der beste Hauptdarsteller wird, und welcher als bester Film ausgezeichnet werden wird. Pannen ala “La La Land” werden inzwischen auch nicht mehr erwartet, womit der Spaß an der Sache weg ist. Lasst uns nur hoffen, dass “Once Upon a Time in Hollywood” und “1917″ den Vorzug vor “Joker” und ““The Irishman” erhalten, nicht weil sie die besseren Filme wären, sondern einfach deswegen, weil gewisse Köpfe sonst zu sehr anschwellen würden, und besagte Köpfe sind bereits geschwollen genug.

Vielleicht gibt’s ja nächstes Jahr wieder mehr Nominierungen für Frauen, Nicht-Weiße, und Nicht-Amis. Darauf wetten würde ich aber nicht.