zu-haben

anonymous asked:

Ich persönlich habe nicht den Gedankengang "Heute bin ich weiblich, dann trage ich ein Kleid". Es ist viel eher die Seite der Persönlichkeit, die man ausdrücken möchte; so, wie es "normale" Menschen auch tun. Ich kleide mich einfach so, wie ich mich fühle, das muss nicht primär etwas mit dem "Geschlecht" des Kleidungsstücks zu tun haben, einfach mit der Facette von sich, die man verkörpert. So geht es mir zumindest.

Aber das fühle ich z.B. voll, da verstehe ich nur nicht, wieso man das überhaupt mit Geschlechtern verknüpfen muss!

its-just-ak  asked:

Da hast du recht was die oberflächlichen Merkmale angeht, da ist sowas wie der Wunsch sich einen Bart wachsen lassen zu können oder eine flache Brust zu haben oder keine Kurven zu haben. Ich hab das nie so hinterfragt wie du, ich hab mich einfach so gefühlt und dementsprechend zb einen Binder gekauft um die Zeit, in der ich den Wunsch nach einem biologisch männlichen hatte, zu überbrücken.

Ahh ja, das kann ich schon besser nachvollziehen. Aber denkst du nicht, solche Komplexe mit seiner äußeren Erscheinung hat jeder irgendwie und man interpretiert diese Geschlechterproblematik nur hinein? Jeder ist ja komplett individuell, wie wir aussehen entscheiden unsere Gene und niemand passt so richtig in die Schubladen der Gesellschaft. Wenn man es auf das entscheidende reduziert - also Fortpflanzung - haben die einen halt den Samen und die anderen die Gebährmaschinerie (lol).. und alles andere ist ja nur persönliche Interpretation. Oder?