wohlstand

Keine Gesellschaft wußte je so viel; keine war je so antiintellektuell.
Keine Gesellschaft war je so wohlhabend; keine war je so besessen vom Reichtum.
Keine Gesellschaft war je so differenziert; keine war je so eindimensional.
Keine Gesellschaft glaube je so sehr an die Politik; keine verachtete die Politiker so gründlich.
Keine Gesellschaft war je so zahlreich; keine schätzte das Individuum höher.
Keine Gesellschaft war zivilisierter; keine war vulgärer.
Keine Gesellschaft war satter; keine war gieriger.
Keine Gesellschaft lebte sicherer; keine war ängstlicher.
Keine Gesellschaft war pazifistischer; keine war besser gerüstet.
— 

Rolf Peter Sieferle, Finis Germania

Ich soll meine Chance nutzen, mein Glück schmieden
Die Klos bei McDonalds putzen, mich bücken und kriechen, genau Das sind meine verfickten Perspektiven
Und darum soll ich mich prügeln mit Ägyptern, Syrern und Griechen? Nee
Nicht mit mir und nicht mit denen
Die haben mir nie was getan, ganz im Gegensatz zu denen die das Geschehen hier schon regelten bevor die kamen und
Wenn die den Wohlstand gefährden, warum war ich dann schon vorher Arm?
—  Waving the Guns
Dieses Model verdient 170.000 Dollar im Jahr mit Instagram-Fotos
Abigail Ratchford verdient mit ihren sexy Internet-Fotos ein Vermögen. (Bild: wenn)

Für den Laufsteg reicht ihre Größe nicht aus: Abigail Ratchford ist mit ihren 1,73 Metern einfach zu kurz für Paris, Mailand und die restlichen Modeschauen dieser Welt. Aber das macht nichts. Die 25-jährige Amerikanerin weiß sich ganz gut zu helfen – und gelangt mit ihrem Körper dennoch zu Wohlstand – und zwar über Instagram. Ihre Fotos bringen ihr dort 170.000 Dollar (144.000 Euro) pro Jahr ein. Tendenz steigend!

Today is the first blank page of a 365 page book, make sure to write a good one ☺ Happy New Year everyone

Ein Beitrag geteilt von A b i g a i l (@abigailratchford) am 1. Jan 2017 um 12:53 Uhr

Nahezu täglich postet die ehemalige Miss-Pennsylvania-Teilnehmerin neue Bilder, die sie halbnackt in aufreizenden Posen zeigen. Dank ihrer Kurven hat sie auf ihrem Instagram-Account bereits acht Millionen Follower gesammelt. Und genau die sind es, die für das hohe Einkommen der hübschen Amerikanerin sorgen. Mit Product Placement und Merchandising verdient Ratchford aktuell rund 170.000 Dollar im Jahr.

Happy #nationalwatermelonday ; ) @tiborgolob @josecorella

Ein Beitrag geteilt von A b i g a i l (@abigailratchford) am 3. Aug 2017 um 13:52 Uhr

Das war nicht immer so. Lange Zeit musste das Model mit weniger als 600 Dollar (510 Euro) pro Woche auskommen, als sie sich mit Jobs als Anwaltsgehilfin, Kellnerin und Sekretärin über Wasser hielt. Der „New York Post“ erzählte sie nun: „Ich dachte, dass das Leben doch mehr zu bieten haben muss, als dieses Hamsterrad, auf dem ich unterwegs war.“

Den Grundstein für ihren finanziellen Erfolg legte sie im Jahr 2013, als sie einwilligte, in Badeanzügen für einen befreundeten Fotografen zu posieren. Die Fotos veröffentlichte dieser unter anderem auf seiner Facebook-Seite. Modeblogger sahen die Bilder und schrieben begeistert über Abigail. Kurz darauf wurden renommierte Style-Zeitschriften wie Maxim, Sport Illustrated Swimsuit und Barstool Sports auf sie aufmerksam. Schnell wurde sie auch auf Instagram ein Hit.

#TBT to one of my favorites ☺️ With @themanuc X @jenniferconejobeauty

Ein Beitrag geteilt von A b i g a i l (@abigailratchford) am 17. Mär 2016 um 11:48 Uhr

Ein kleiner Fehler ist ihr bei ihrem Internet-Auftritt auch schon passiert. 2015 stellte sie Fotos von sich und ihrem damaligen Freund online. Diese Bilder bekamen wesentlich weniger Likes als jene, auf denen nur sie alleine zu sehen ist. Ihr Manager riet ihr daraufhin, ihr Privatleben von Instagram fernzuhalten. Hat geklappt. Seither fliegen der Schönheit die Like-Herzchen auf Instagram wieder ungebremst zu!

 

Ich hoffe, du verzeihst mir, dass ich schon so lange nicht mehr an deinen Grab war. Das ich nicht so stark bin, wie du immer sagtest und ich immer noch nicht ehrlich bin, wenn es um meinen Wohlstand geht. Es tut mir so leid, dir am Grab vorgeworfen zu haben, dass du mich im Stich gelassen hast. Ich weiß, du wolltest das nicht, aber du weißt nicht, wie schmerzhaft das alles so plötzlich ohne dich war. Oh, wie ich dich einfach nur vermisse. 

Wir sind als Generation enttäuscht, weil unsere Eltern uns damals, aus ihrem Wohlstand heraus, gesagt haben, wir können alles werden, was wir wollen. Technisch gesehen haben sie nie behauptet, wir könnten Geld damit verdienen.
—  Marina Weisband
Die Geschichte von Japan

Japan ist eine Insel im Meer voller Vulkane und es ist ♫ wunderschön ♫. In dem Jahr minus eine Milliarden war Japan wahrscheinlich noch nicht da. In dem Jahr minus 40.000 war es aber hier. Und man konnte rüber laufen. Und ein paar Leute sind rüber gelaufen. Dann wurde es warmer, ein paar Eisberge sind geschmolzen, es wurde eine Insel und jetzt gibt’s hier eine Menge ~Bäume~ (weil es wärmer ist). Jetzt sind also Leute auf der Insel, und die hängen praktisch ab zwischen den Bäumen und essen Nüsse von den Bäumen und benutzen die neueste Technologie. Wie Steine. Und Schüsseln. Dingdong, es ist die Außenwelt, und sie hat Technologie aus der Zukunft. Wie richtig gutes Metall. Und /wahnsinnig gute Reisfarmen/. Jetzt kann man eine Menge Reis sehr sehr schnell machen. Das bedeutet wenn du eine Farm hast, dann hast du eine Menge Nahrung, was jeder braucht um zu /überleben/. Das macht dich zum König. Reisfarmen und Reiskönigreiche haben sich über das Land verteilt, bis ganz hier. Die wichtigsten Königreiche waren hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier. Aber das hier war das aller-allerwichtigste, beherrscht bei einer „himmlischen Superperson“, kurz Kaiser. Klopf klopf. Geh an die Tür, es ist Religion. Der neue Prinz möchte das jeder diese geile neue Religion aus Baekje ausprobiert. “Bitte probiert diese Religion aus,” hat er gesagt. “Nein,” hat jeder gesagt. “Probiert’s aus,” hat er gesagt. “Nein, ” hat wieder jeder gesagt, dieses Mal leiser. Und so wurde Religion eingesetzt, und all die Regeln die damit kamen. Dann wurde die Regierung von einer anderen Clique übernommen, und die machten ein paar Reformen, wie zum Beispiel dass die Regierung mehr regierte, und dass die Regierung mehr wie die Regierung von China ist, was eine Regierung hat die mehr regiert. “Hi China,” sagten sie.  “Hi Wichser,” sagte China. “Kannst du uns was anderes als Wichser nennen?” sagte Japan. “Was zum Beispiel?” sagte China. “♫Wie wäre es mit Land der aufgehenden Sonne? ♫” sagte Japan. Und sie stahlen Chinas Alphabet und schrieben ein Buch. Über sich selbst. Und sie machten Poesie und Kunst und noch ein Buch über sich selbst. Dann haben sie damit aufgehört die Hauptstadt jedes Mal zu wechseln wenn der Kaiser stirbt, und blieben an einem Ort für eine Weile. Genau hier. Und sie haben endlich den Norden erobert, und konnten das endlich abhaken. Ein reicher Hipster namens Kukai ist gelangweilt mit dem modernen Buddhismus, besucht China, und erlernt eine bessere Version die ~spiritueller~ ist, kommt zurück, erfindet das Alphabet neu, und sorgt dafür dass Kunst und Literatur für eine lange Zeit ~großartig~ sind. Und der kaiserliche Palast wurde zu so einer Traumwelt der Kunst dass es sie wirklich einen Scheißdreck interessierte das Land zu führen. Wenn du also außerhalb des Palastes lebst, wie sollst du deinen Scheiß vor Kriminellen beschützen? ♫Heuer einen Samurai an♫ Jeder fing damit an Samurai anzuheuern. (Korrektur: Wichtige reiche Leute heuerten Samurai an. Arme Leute die es sich nicht leisten konnten Samurai anzuheuern haben keine Samurai angeheuert.) Die Samurai wurden organisiert und mächtig, mächtiger als die Regierung. Also machten sie ihre eigene Militärregierung, hier. Sie lassen den Kaiser noch “Kaiser” sein, aber der Shogun ist eigentlich in Kontrolle. SONDERMELDUNG die Mongolen haben China erobert. “Wir haben China erobert,” sagten die Mongolen. „Bitte respektiert uns, sonst könnten wir euch auch noch erobern.“ “Okay,” sagte Japan. Also kamen die Mongolen rüber, bereit für Krieg, und starben in einem Tornado (eigentlich ein Typhon). Aber sie versuchten es nochmal, und hatten eine Menge Spaß damit gegen die Japaner zu kämpfen, starben dann aber in einem Tornado (eigentlich ein Typhon). Dann stürzt der Kaiser das Shogunat, dann stürzt das Shogunat ihn zurück und zieht nach Kyoto und macht ein neues Shogunat. Und der Kaiser kann sich immer noch wie ein Kaiser anziehen wenn er will, das ist in Ordnung. ♫Jetzt gibt’s mehr Kunst ♫ Wie Malen mit weniger Farben, Kollaborativpoesie, Aufführungen, Affenspaß, Teezeremonien, Gärtnerei, Architektur, Blumen. Es ist Zeit für: Wer wird der neue Shogun? Normalerweise ist das Kind vom Shogun. Aber der Shogun hat kein Kind, also versucht seinen Bruder dazu zu bringen kein Mönch mehr zu sein und der nächste Shogun zu werden. Er sagt okay. Aber dann hat der Shogun ein Kind. Also wer wird’s? Wählt über eure Telefone. Und jeder hat so hart gewählt dass der Palast Feuer gefangen hat und runtergebrannt ist. Den Shogun hat es nicht wirklich interessiert, der war damit beschäftigt Poesie zu schreiben. Und das ganze Land zerbrach in Stücke. Jeder kämpft gegen jeden für lokale Macht, und es steht alles offen. Klopf, klopf. Es ist Europa. Nein, die sind nicht hier um alles zu erobern (noch nicht), die wollen nur ihren Scheiß verkaufen. Wie Uhren. Und Kanonen. Und ~Jesus~. Das ist ganz cool, aber jeder kämpft noch untereinander um die Kontrolle. Jetzt mit Kanonen!! Und wäre es nicht nett die Hauptstadt zu kontrollieren, die im Moment nur aus Puppen besteht, ohne dass sie jemand kontrolliert? Dieser Klan setzt sich daran, aber erst müssen sie diesen kleineren Klan zertrampeln der im Weg ist. Überraschung, der kleiner Klan gewinnt, und der Anführer vom Klan stiehlt die Idee die Hauptstadt zu erobern, und erobert die Hauptstadt, und es funktioniert ziemlich gut. Er ist etwa halb fertig damit Japan zu erobern wenn jemand der für ihn arbeitet ihn tötet, und dann tötet jemand anders der für ihn arbeitet ihn. Und dieser Typ erobert dann Japan zu Ende. Und er konfisziert die Schwerter von allen und machte ein paar Regeln. „Und jetzt erobere ich noch Korea, und hoffentlich China,“ sagte er und schlug fehl, und starb noch. Aber bevor er starb sagte er diesen fünf Typen dass sie sich um seinen 5 Jahre alten Sohn kümmern sollen bis er alt genug ist um der nächste Herrscher von Japan zu sein. Und die fünf Typen sagten “Ja, natürlich. Es wird nicht dieses Kind. Es wird einer von uns. Denn wir sind /Erwachsene/.“ Und es wird wahrscheinlich dieser Typ hier der zufälligerweise viel reicher und mächtiger ist als die anderen. Eine Menge Leute unterstützen ihn, aber eine Menge Leute unterstützt auch das nicht-unterstützen. Sie kämpfen, er gewinnt, und fängt eine neue Regierung an, genau hier in ~Edo~ und er lässt den Kaiser sich immer noch wie ein Kaiser anziehen und nette Dingen haben. Aber lasst euch nicht verwirren. Das hier ist die neue Regierung, und die ist sehr streng. So streng dass sie das Land schließen. Niemand kann raus, niemand kann rein. Außer den Holländern, wenn sie ihren Scheiß verkaufen wollen, aber das müssen sie genau hier machen. Jetzt da das ganze Land nicht im Krieg mit sich selbst steckte nahm die Bevölkerung stark zu. Die Wirtschaft wurde stärker, Schulen wurden gebaut, Straßen wurden gebaut, jeder lernte zu lesen, Bücher wurden veröffentlicht, es gab Poesie, Aufführungen, Sexy Zeug, Puppentheater, und holländische Lehren. Leute fingen an europäische Wissenschaft zu erlernen mit den Büchern die sie von den Holländern gekauft haben. Wir reden hier von Geographie, Skeletten, Physik, Chemie, Astronomie, vielleicht sogar Elektrizität. Im Laufe der Zeit wurde der ökonomische und kulturelle Wohlstand langsam langsamer- klopf, klopf. Es sind die Vereinigten Staaten. Mit riesigen Booten (mit Kanon) (Kanonenbooten). „Öffnet das Land. Macht es dass es nicht mehr zu ist.” Sagten die Vereinigten Staaten. Da gab’s nicht wirklich viel dass sie tun konnte, also unterzeichneten sie einen Vertrag dass die Vereinigten Staaten, Britannien und Russland jederzeit besuchen ließ. Choshu und Satsuma hassten das. „Das ist scheiße.“ Sagten sie. „Das ist scheiße!!!“ und mit beinahe sehr wenig äußerer Hilfe stürzten sie das Shogunat, und machten den Kaiser irgendwie wieder Kaiser, und siedelten ihn nach Edo um, welches sie noch in Östliche Hauptstadt umbenannt haben. Sie machten eine neue Verfassung die ziemlich westlich war und ein Militär das auch ziemlich westlich war. Und wisst ihr was noch westlich ist? Stimmt genau, Zeug erobern. Was können wir also erobern? Korea. Sie erobern Korea, stehlen es von seinem vorherigen Besitzer China, und gehen dann noch ein bisschen weiter. Und Russland rennt aus dem Nichts heraus her und sagt „Stopp, nein, das könnt ihr nicht haben. Wir wollten da eine Eisenbahn bauen um uns warmes Wasser zu holen.“ Und Russland baut seine Eisenbahn, beaufsichtigt von einer Unmenge an Soldaten. Und dann als die Eisenbahn fertig war verringerten sie ihre Zahlen um eine Menge. (Hab ich verringern gesagt? Ich meinte erhöhen.) Und Japan sagt „Könnt ihr nicht mal chillen?“ und Russland sagt „Wie wär’s wenn ihr vielleicht mal chillt?“ Japan hat irgendwie etwas Angst vor Russland. Ihr werdet nie erraten wer auch irgendwie etwas Angst vor Russland hat. Großbritannien. Also machen Japan und Großbritannien eine Allianz damit sie „ein bisschen weniger Angst vor Russland haben können. Sicht selbstsicher fühlend marschiert Japan in den Krieg für den Russland, nur für einen Moment, und dann werden sie beide Müde und hören auf. ♫ Es ist Zeit für den Ersten Weltkrieg ♫ Die Welt ist kurz davor einen Krieg zu haben denn ist Anfang 1900 und die Waffen werden wahnsinnig, und alle diese Reiche sind voll aufgeregt und wollen sie an einander ausprobieren. Währenddessen hat Japan Spaß damit Zeug zu erobern und möchte M E H R und das nächste auf unserer Liste ist China und eine Menge winziger Inseln. Das Zeug gehört alles Deutschland, welchem gerade von Großbritannien der Krieg erklärt wurde, den Britannien war mit Belgien befreundet, welches von Deutschland ohne Erlaubnis durchquert wurde um nach Frankreich zu gelangen um Frankreich in den Arsch zu treten weil Frankreich mit Russland befreundet war welches sich bereit machte um Österreich in den Arsch zu treten weil Österreich sich bereit machte Serbien in den Arsch zu treten weil jemand aus Serbien dem Anführer von Österreich in den Arsch geschossen hat. (Äh, eigentlich in den Kopf geschossen.) Und Großbritannien ist momentan mit Japan befreundet, und wisst ihr was das bedeutet? Na klar. ♫Japan sollte die Inseln nehmen♫ Was sie eh wollten. Also riefen sie Britannien an um sie es wissen zu lassen. Und das taten sie. Und sie halfen Britannien hier und hier mit ein paar Besorgungen und Zeug. Jetzt ist der Krieg vorbei und Glückwunsch Japan, du hast technisch gesehen im Krieg mitgekämpft was heißt dass du am Verhandlungstisch zusammen mit den großen Typen sitzen darfst wo entschieden wird wer was besitzt. Und ja, Japan darf den ganzen Scheiß den sie von Deutschland gestohlen haben behalten. Ihr dürft auch dem ♫Völkerbund♫ beitreten, dessen Hauptziel es ist zu versuchen nicht die Welt zu erobern. Die Weltwirtschaftskrise ist schlecht und Japans Wirtschaft ist jetzt scheiße. Aber dem Militär geht’s gut und es erobert die Mandschurei. Und der Völkerbund meint da voll „Nein, tu das nicht, wenn ihr im Völkerbund seit sollt ihr nicht die Welt erobern!“ aber Japan sagte „♫Wie wär’s wenn wir das trotzdem machen?♫“ und Japan eroberte mehr und noch mehr und noch mehr von China und hatte Pläne den ganzen Osten zu erobern. Sie haben neue Post, es ist von Deutschland. Der neue Chef von Deutschland. Er hat einen netten Schnurrbart und versucht die Welt zu erobern und braucht Freunde. Italien hat die Nachricht auch gekriegt, und sie entschieden sich alle Freunde zu sein weil sie so viele Gemeinsamkeiten haben. Es ist Zeit für den Zweiten Weltkrieg (die Fortsetzungen). Deutschland erobert die Nachbarn. Dann erobert es die Nachbarn der Nachbarn. Die die Nachbarn der Nachbarn der Nachbarn, die zufälligerweise Großbritannien waren sagten „Ach du heilige Scheiße“ und die Vereinigten Staaten fingen an Großbritannien zu helfen, denn sie waren ♫gute Freunde♫ und fingen an Japan nicht zu helfen denn ♫ihre Freunde und unsere Freunde sind keine Freunde♫. ♫Außerdem haben sie vor das ganze Meer zu erobern♫. Die Vereinigten Staaten arbeiten auch an einer riesigen großen Bombe, nur für den Fall. Aber sie sind noch nicht dem Krieg beigetreten. Krieg sieht schlecht im Fernsehn aus, und die Vereinigten Staaten fangen sich wirklich um ihr Image zu kümmern. Aber dann spuckt ihnen Japan auf Hawaii und fordert sie zum Krieg heraus und sie sagen ja. Und dann erklärt Deutschland, als Zeichen der Freundschaft den USA auch den Krieg, und die USA ziehen in den Krieg in Europa. Und sie helfen der Gruppe Deutschland nach Deutschland zurückzujagen, und sie fangen auch damit an Japan nach Japan zurückzujagen. Und sie haben die Bombe immer noch nicht benutzt, und sind neugierig herauszufinden ob sie funktioniert, und lassen sie auf Japan fallen. Sie lassen an sich sogar zwei fallen. Die Vereinigten Staaten setzen eine neue Regierung ein die von der Regierung der Vereinigten Staaten inspiriert wurde, mit genau den richtigen Zutaten für ein Nachkriegswirtschaftswunder. Und Japan fängt damit an so schnell wie möglich Fernseher, Videorekorder, Autos und Kameras zu machen, und das besser als jeder andere. Sie werden reich und die Wirtschaft dreht durch und das Wunder lässt nach aber es ist immer noch alles ziemlich cool glaube ich.
♫Tschüss♫

(via calamitaswrath)

10 Fakten über Asyl:

•  80-90 % aller Flüchtlinge weltweit leben nicht in den reichen Industrieländern

•  die Zahl der in Deutschland lebenden Flüchtlinge ist  in den letzten 17 Jahren deutlich zurückgegangen  (Ende 2014: 630.000, Ende 1997: über 1 Mio.)

•  in der EU werden in Deutschland am meisten Asylanträge gestellt, in Relation zur Bevölkerung lag Deutschland im Jahr 2013 jedoch nur an 10. Stelle  (0,16% der Bevölkerung)

•  etwa jeder zweite Asylsuchende wird anerkannt und erhält einen Schutzstatus in Deutschland

•  Asylsuchende erhalten etwa 10 % weniger Sozialhilfe als andere Menschen •  Asylsuchende unterliegen zahlreichen Beschränkungen, etwa in Bezug auf die Erwerbsaufnahme, die Bewegungsfreiheit und die Gesundheitsversorgung

•  Asylunterkünfte entsprechen häufig nicht menschenwürdigen Mindeststandards und verletzen die Privatsphäre

•  Deutschland profitiert von Einwanderung, Ausländerinnen und Ausländer erbringen in etwa einen »Nettogewinn« von 22 Mrd. Euro jährlich

•  Es gibt keinen Zusammenhang zwischen der Zahl  der Asylsuchenden und der Frage des Wohlstands, der Beschäftigung und der sozialen Gerechtigkeit in Deutschland

•  die Zahl der Muslime in Deutschland wird massiv überschätzt, tatsächlich sind es nur 5 % der Bevölkerung; dort wo viele Muslime leben, ist die Angst vor dem Islam am geringsten

Raus auf die Straße! Antifaschistische Streetparade in Frankfurt (Oder)

Am 03.09.2016 wollen wir gemeinsam mit euch auf die Straße gehen, um gegen rassistische Hetze in Frankfurt (Oder) anzutanzen. Wir stehen für eine solidarische Gesellschaft, die sich gegen das herzlose und hasserfüllte Gezetere der Frankfurter Rechten einsetzt. Wir stehen für eine Gesellschaft, in der jede*r das Recht hat seinen Wohnort zu wählen, vor Krieg und Barbarei zu fliehen und auf ein besseres Leben zu hoffen.

Die rassistische Flüchtlingspolitik auf europäischer und nationaler Ebene schürt den Hass in dieser Gesellschaft und fördert den sozialen Unfrieden. Sie stellt sich in den Dienst der Wutbürger*innen und entrechtet Menschen, die in Europa Schutz suchen. Die Abschottung und der Egoismus derjenigen, die in Wohlstand und Frieden leben können, steht denen gegenüber, welche aus Angst und Verfolgung alles hinter sich lassen mussten, um in Sicherheit weiter leben zu können.

Der Rechtsruck in Europa ist ein Ausdruck für die Befürchtung etwas vom großen Kuchen abgeben zu müssen. Dieser Hass entlädt sich überall in Europa, so auch hier in Frankfurt (Oder).

Dem stellen wir uns entschlossen entgegen!
Gegen die soziale Kälte und Ausgrenzung stellen wir die Ideen von Emanzipation und Gleichberechtigung.
Gegen die Vereinsamung in unserer Gesellschaft stellen wir unsere Solidarität.
Gegen den rechten Hass stellen wir einen gemeinsamen Kampf für eine bessere Welt!

Am 03.09.2016 wollen Frankfurter Rassist*innen den Schulterschluss mit Ultranationalist*innen aus Polen üben und mobilisieren für eine erste länderübergreifende Demonstration. Wir werden ihnen die Straße an diesem Tag nicht überlassen. Gegen ein Europa der Vaterländer und gegen Abschottung und Mauern werden wir am 03.09.2016 mit unserer antifaschistischen Streetparade demonstrieren.

Startpunkt Streetparade: 13:00 Uhr am Bahnhof Frankfurt (Oder)

Zugtreffpunkt in Berlin: 11:45 Alexanderplatz Gleis 1 - Fahrtzeit 1h Stunde

Außerdem: Kundgebung des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ ab 14:00 Słubicer Straße

Achtet auf Ankündigungen im Vorfeld der Streetparade! Wir nutzen am Tag den Hashtag #ffo_nazifrei auf Facebook.

Talkin' 'bout my generation

Wer unter 40 und halbwegs intelligent ist erkennt wohl ohne Probleme, dass die unzähligen Kolumnen und Reportagen über die „gescheiterte“ Generation Y und die unmotivierten, egoistischen Millennials so nicht stimmen können. Wer eine ganze Generation als narzisstische Underachiever abstempelt macht sich offensichtlich nicht die Mühe, sich auch nur ansatzweise mit den Menschen, über die er schreibt auseinanderzusetzen. Allein schon die Bezeichnung „Generation Y“ selbst zeigt die Weltfremdheit derer, die diesen Begriff prägten. Wir, die Unmotivierten, die ewig Fragenden, die Unglücklichen ohne Grund – aber sind wir das?

Um einen objektiven Blick auf diese Generation zu werfen (soweit ein Blick auf eine gesamte Generation objektiv sein kann, da dieser immer Subkulturen und auch regionale, sowie nationale Unterschiede ignoriert) muss man erst mal definieren, wer eigentlich zur „Generation Y“ gehört. Manche sagen es wären die Jahrgänge der späten 70er bis in die frühen 90er Jahren, manche schließen die 70er-Jahrgänge aus dieser Bezeichnung aus. Andere sehen alle, die bis 1999 geboren wurden als Teil dieser Generation an. Für die Autoren negativer Darstellungen über diese Generation – meine Generation, wenn man so will – ist es aber oft einfach: Wer jünger ist, als sie selbst, gehört dazu und ist Teil des Problems. Denn ein Problem gibt es bei diesen schrecklichen jungen Menschen, darüber scheinen sie sich einig zu sein. Wir maßen uns an unglücklich zu sein, in dieser perfekten Welt, hinterlassen von den Babyboomern. Irgendwie sind wir zu individuell, aber auch zu angepasst. Wir ecken an, weil wir persönliches Glück auch mal vor Karriere und Beruf stellen, aber andererseits sichere Arbeitsplätze wollen. Wir passen nicht in ein zementiertes Weltbild, das nur Karriere, Effizienz und Familie als Fixpunkte im Leben akzeptiert. Wenn man sich von diesem von Klischees und Fehldarstellungen dominierten Bild abwendet, muss man sich wohl oder übel Gedanken machen, was die tatsächlichen Unterschiede zwischen G-X und G-Y sind und wie sie zustande kamen.

Um nicht zu sehr in die Details zu gehen, kann man sagen, dass die Generation-X von Eltern erzogen wurde, die den zweiten Weltkrieg erlebt haben. Diese sehnten sich nach einer Zeit des Chaos nach Sicherheit und glaubten, dass man auf einem langen Weg über harte Arbeit zu Wohlstand kommen kann – ein Weltbild, dass sich für viele als richtig erwies und das sie an die nächste Generation weitergab. Und erneut erwies es sich als richtig. Und zusätzlich zu alldem entfiel die große Krise, die die Generation zuvor prägte. Also erneut ein Grund, das rosige Bild der Zukunft weiterzugeben und es noch auszuschmücken. Die Babyboomer hatten den Wohlstand schon erreicht – was bleibt also für die Kinder dieser? Was sollen diese erreichen? Klar ist: Was auch immer sie machen, soll mit Erfolg und Wohlstand belohnt werden. Also trichtern es die Eltern den Kindern schon früh ein: Du bist etwas besonderes. Du kannst alles erreichen. Du bist besser, intelligenter, ehrgeiziger als andere, also wirst du auch viel erreichen. Eine solche projizierte Erwartungshaltung erzeugt Druck. Sie erzeugt aber auch Fehlvorstellungen. Denn während die Generation-X noch einen harten Weg der Arbeit als Voraussetzung für Wohlstand ansahen, entfällt dieser Weg in den Köpfen ihrer Kinder. Erfolg muss sofort kommen und zeichnet sich dadurch aus, dass er größer ist als der anderer.

Uns wurde eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten versprochen und wir bekamen die Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, die nicht schlecht ist, aber hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die Wirklichkeit, nicht intelligenter und individueller als alle andere zu sein enttäuscht Jetzt ist es einfach, die Schuld dafür auf Andere abzuschieben. Doch man kann diese Grundvoraussetzung auch anders sehen. Mit der zerbrochenen Vorstellung schnell aufzusteigen und in jedem Lebensaspekt zu brillieren gibt es die Möglichkeit den Anspruch zu verlagern. Den ohnehin unsicheren Job nicht als Mittelpunkt des Lebens zu sehen macht frei dazu, andere Dinge vorzuschieben. Wieso sich totarbeiten, wenn man sowieso nie Chef wird? Wieso Familie und Freunde hinten anstehen lassen, wenn auch weniger Arbeit einen akzeptablen Lebensstil bringt? Wieso sinnlos konsumieren wenn man auch teilen kann? Der neue Anspruch ans Leben sorgt für einen stillen Umbruch, der sich sehr leise einstellt. „Wir sind jung und brauchen das Glück“, schrieb Kerstin Bund und sie trifft den Nagel auf den Kopf. Wir wollen Selbstbestimmung, wir wollen Glück und der Rest ist zweite Wahl. Wir sind keine Revolutionäre, sondern optimieren lediglich. Wir arbeiten, aber wir arbeiten nicht sinnlos. Vielleicht werden wir die Welt verändern, vielleicht nicht. Wer weiß das schon?

Egoistisch sind wir deswegen auf jeden Fall nicht, denn die neue Selbsteinstellung treibt die Gesellschaft genauso wenig in die emphatische Isolation, wie soziale Medien uns asozial machen. Man muss sich nur anschauen, wie sie heute schon unsere Gemeinschaft in neue Richtungen lenkt. Share Economy – Car Sharing, Couchsurfing, Kleiderkreisel und 3D-Druck – es wird wieder getauscht, unnötiger Konsum wird minimiert. Das sind nur Symptome einer größeren Veränderung, die sich nur langsam einstellt. Wo sie uns hinführt? Wer kann das sagen.. Auf jeden Fall ist es eine Veränderung, die von der neuen Generation ausgehen wird. Als Generation sind wir nicht gescheitert, dazu hatten wir noch gar nicht die Möglichkeit. Unsere Zeit ist das morgen und übermorgen. Und ob wir am dritten Tag mit einem Kater aufwachen, oder eine neue Welt geschaffen haben, das sehen wir in ein paar Dekaden.

Was soll ich schon sagen, außer “Es tut mir furchtbar leid.”? Ich weiß, nichts kann wieder gut machen, dass ich euch seit Jahren anlüge, wenn es um meinem Wohlstand geht. Keine Entschuldigung oder Wiedergutmachung dieser Welt wird ausreichen. Ich wollte das alles nicht, doch ich wollte auch nicht mehr mit ansehen, wie ihr euch Sorgen um mich macht. Es tut mir so unfassbar leid. 

“I’ll tell you the biggest difference between Warsaw and Berlin: Polish people in their late twenties and early thirties are a lot more grown-up. Berliners the same age are often still students and still live a student’s life. Easy-living and such. I think it’s got to do with wealth. Most people in Warsaw can’t afford a life like that.”

“Ich erzähl dir, was der größte Unterschied zwischen Warschau und Berlin ist: Ende 20, Anfang 30 sind die Polen schon viel erwachsener. Berliner studieren oft noch und leben das typische Studentenleben. Ich glaube, dass das mit dem Wohlstand zu tun hat. Die meisten Menschen in Warschau können es sich einfach nicht leisten.”

Deutschland muss sterben, damit wir leben können. In den Städten herrschte das Chaos, die größten Staßenschlachten der Nachkriegsgeschichte. In einer Gesellschaft in der jeder genug zu essen hat wird nurnoch um Aufmerksamkeit gebuhlt. Jeder der innerhalb seiner Kaste kämpft nährt das System und verliert. Die fortschreitende Automatisierung hat Wohlstand geschaffen und Freizeit. Doch was tun mit freier Zeit? Abschaum hinter den Bildschirmen berät und unterhält Abschaum vor den Bildschirmen. Alles zerstören, nichts errichten, Antisystem. Glück dem der auf die Straße geht. Wo warst du als der Beton gebrannt hat?

Chaostage - We are Punks

Ich hab endlich meine Stärken gefunden, das was ich gut kann! Diese wären: 

  1. Andere langweilen. 
  2. Andere verletzten. 
  3. Andere enttäuschen. 
  4. Andere anlügen, wenn es um meinen Wohlstand geht. 
  5. Anderen eine Belastung sein.