wir waren da

menschen werden still wenn sie sich überflüssig fühlen
Weißt du wie glücklich ich war als wir wieder miteinander geredet haben? Weißt du , dass das eines der schönsten Momente in den letzen Wochen war? Weißt du, dass ich heute noch dran denk als ob es gestern war?
—  Gedankenreise
Weißt du, was mir so richtig Angst macht? Dass du irgendwann jemanden besseren findest, keine Gefühle mehr für mich hast. Das du mich verlässt. Denn mein ganzes Leben hat sich verändert als ich dich kennengelernt habe. Es ging wieder bergauf. Und nur du konntest mir helfen. Dieses Gefühl der Verbundenheit, des Vertrauens, der Geborgenheit und alles was für einen Liebe bedeutet, hat mir noch keiner geben können. Das ich dir mein komplettes Herz ausschütten kann, dass du mich in den Arm nimmst, wenn ich wieder meine schlechten Tage habe, an denen ich am weinen bin, Schmerzen habe. Wir haben, seitdem wir uns kennen schon soviel erlebt, soviele Erfahrungen gesammelt. Wir sind und waren füreinander da, wenn es Rückschläge in unseren Leben gab und unterstützen uns gegenseitig bei allem. Ich könnte soviel schreiben, aber das würde viel zu lange dauern. Aber genau aus diesen Gründen habe ich Angst, Angst das es irgendwann kein Uns mehr geben könnte. Und ich weiß wir sind jung, aber die Vorstellung mit dir eine gemeinsame Zukunft zu haben, gefällt mit wirklich sehr gut.
—  meine Gedanken

anonymous asked:

warum hängst du noch an ihm?

Das ist schwer nachzuvollziehen und ich selbst kann mir das auch nur teilweise erklären. Wir haben uns durch Zufall kennen gelernt und normal hasse ich solche Typen die erst mal auf das Aussehen einer Person achten aber bei ihm war das anders, ich hatte genau so Interesse daran ihn kennen zu lernen wie er. Deswegen bin ich ihm auch echt dankbar das er den ersten Schritt gemacht hat. Wir haben beide ne komplizierte Vergangenheit und waren beide an dem Punkt an dem wir gesagt haben es muss sich was verändern. Also haben wir uns gegenseitig die Motivation dazu gegeben und was soll man sagen? Es hat letztendlich funktioniert. Sowas bringt Menschen näher zueinander… was extrem komisch ist, ist heute noch so, ich hab das Gefühl das ich merke wenn es ihm schlecht geht. Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen das liebe keine Entfernung kennt, aber dann wären wir noch zusammen. Auch während der Beziehung was übrigens die schönsten Monate in den letzten paar Jahren waren, gab es immer wieder mal kleine Konflikte. Aber wir haben immer wieder schnell eine Lösung gefunden und uns vertragen. Im Endeffekt hat uns das alles nur noch mehr zusammen gebracht. Ich hab alles an ihm geliebt, ungelogen. Jeden Fehler, jede Macke, jedes lachen, seine 5 Minuten, jeden Streit, sein Charakter ist einfach aus Gold, seine Art ist unbeschreiblich, … aber zu dem Zeitpunkt wusste ich das nicht zu schätzen. Er wollte immer nur das beste, hat Menschen durchschaut, von denen ich gedacht hab das sie das beste für mich wären, einer dieser Menschen war mein bester Freund. Und ohne jetzt jemanden für die Trennung verantwortlich machen zu wollen, denke ich das er einen großen Anteil daran hat das wir letztendlich gescheitert sind. Das ist auch wiederum einer dieser Gründe warum ich nicht über ihn hinweg komme, nach mehr als 2 Jahren. Ich hab kein Problem mit der Trennung, sondern eher mit dem Grund dafür.
Und selbst jetzt schreibt er mir noch wie in der Zeit als wir zusammen waren, da ist einfach immer noch mehr, es ist einfach als wäre nie was dazwischen gekommen und trotzdem ist alles so anders.
Dieser Mann ist der Grund warum ich jeden Tag aufstehe und lache, oder es mindestens versuche. Er ist der Mann für den ich jeden Tag Kämpfe um ihm schritt für Schritt näher zu kommen. Er ist der Grund wieso ich bleibe obwohl ich lieber gehen würde. Und ich sehe es als meine Pflicht ihn zum glücklichsten Mann der Welt zu machen, denn er hat es verdient.
Seit ich ihn kenne, gibt es keinen anderen mehr für mich.
Ich liebe dich J.❤

Dieser Junge wurde gemobbt. Dies ist seine Abschlussrede.

JANUARY 21, 2015

Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt.

Es lehrt uns so vieles. Erstens: Urteilt nie nach Äußerlichkeiten! Zweitens: Vergesst nie, eure helfende Hand zu reichen! Man weiß nie, wie sehr andere Menschen diese brauchen können.


Kyles Geschichte

Eines Tages, als ich noch neu auf meiner Schule war, sah ich einen meiner Klassenkameraden alleine nach Hause laufen. Sein Name war Kyle. Er schien seine gesamten Schulbücher mit sich rumzutragen. Ich dachte mir: „Wieso sollte jemand an einem Freitag all seine Bücher mit nach Hause nehmen? Er muss ein ziemlicher Nerd sein.“


Mir stand ein vollgepacktes  Wochenende bevor (Partys und ein Football-Spiel mit meinen Freunden morgen Mittag), also zuckte ich nur mit den Schultern und ging weiter. Da sah ich, wie er von einem Haufen Kids verfolgt wurde. Sie holten ihn ein, schlugen ihm all seine Bücher aus dem Arm und stellten ihm ein Bein, so dass er auf die dreckige Straße fiel. Seine Brille flog im hohen Bogen davon und ich sah, wie sie ein paar Meter weiter im Gras landete. Er blickte auf und ich sah eine tiefe Traurigkeit in seinen Augen.


Er tat mir schrecklich leid. Ich lief zu ihm hinüber und als er auf dem Boden herumkroch und nach seiner Brille tastete, sah ich wie eine Träne aus seinem Auge kullerte. Als ich ihm seine Brille reichte, sagte ich: „Diese Typen sind Idioten. Sie sollten sich dringend um ihren eigenen Kram kümmern.“ Da sah er mich an und erwiderte: „Hey, danke!“. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Es war eines dieser Lächeln, das wahre Dankbarkeit zum Ausdruck brachte. 


Ich half ihm, seine Bücher aufzulesen und fragte ihn, wo er wohnte. Es stellte sich heraus, dass er ganz in meiner Nähe lebte, also fragte ich ihn, warum ich ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Da erzählte er mir, dass er bis vor Kurzem auf eine Privatschule ging. Früher hätte ich mich nie mit jemandem abgegeben, der an eine Privatschule besuchte, doch wir unterhielten uns den ganzen Nachhauseweg lang und ich half ihm, seine Bücher zu tragen.


Es stellte sich heraus, dass er eigentlich ganz cool war. Also lud ich ihn ein, am Samstag mit mir und meinen Freunden Football zu spielen. Und er sagte zu.


Wir verbrachten das gesamte Wochenende miteinander und je besser ich Kyle kennenlernte, desto mehr mochte ich ihn. Meinen Freunden ging es genauso. Am Montagmorgen lief mir Kyle wieder mit einem Stapel Büchern über den Weg. Ich hielt ihn an und sagte: „Junge, du wirst richtig Muskeln bekommen, wenn du jeden Tag so viele Bücher mit dir rumträgst!“ Doch er lachte nur und gab mir die Hälfte seiner Bücher.


In den nächsten vier Jahren wurden Kyle und ich beste Freunde. Als wir im letzten Schuljahr waren, begannen wir, über das College nachzudenken. Kyle wollte nach Georgetown, ich liebäugelte mit Duke. Ich wusste, dass wir trotz der großen Entfernung immer Freunde bleiben würden. Er wollte Medizin studieren, ich hatte ein Football-Stipendium und plante ein BWL-Studium.


Kyle war der Abschiedsredner unserer Klasse. Ich zog ihn die ganze Zeit auf und nannte ihn einen Nerd. Er musste die Abschlussrede vorbereiten. Ich war froh, dass ich nicht derjenige war, der dort oben stehen und eine Rede halten müsste.

Am Tag meiner Abschlussfeier begegnete ich Kyle. Er sah toll aus. Er war einer der Menschen, die während der Highschool zu sich gefunden hatten. Er füllte seinen Anzug gut aus und auch die Brille stand ihm hervorragend. Er hatte mehr Dates als ich und alle Mädchen fuhren auf ihn ab. An manchen Tagen war ich sogar ein wenig neidisch. Heute war einer dieser Tage. Ich konnte sehen, dass er nervös war, also klopfte ich ihm auf den Rücken und versuchte, ihn zu ermutigen: „Hey, das wird schon!“ Da blickte er mich mit einem dieser (dankbaren) Blicke an und lächelte. „Danke“, erwiderte er.


Er räusperte sich und begann mit seiner Rede. „Die Abschlussfeier ist eine dieser Gelegenheiten, bei der wir all jenen danken möchten, die uns die Jahre hindurch begleitet und unterstützt haben. Unseren Eltern, unseren Geschwistern, vielleicht einem Trainer — aber vor allem unseren Freunden. Ich stehe heute hier, um euch mitzuteilen, dass Freundschaft das größte Geschenk ist, das man bekommen kann. Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.“ Ich sah meinen Freund ungläubig an, als er der Menge von unserer ersten Begegnung erzählte. Er hatte eigentlich geplant, sich an diesem Wochenende umzubringen. Er erzählte davon, wie er seinen Spind geleert hatte, damit seine Mutter dies nicht tun musste, und sein Hab und Gut nach Hause schleppte. Dann sah er mich an und lächelte leicht. „Glücklicherweise wurde ich gerettet. Mein Freund rettete mich davor, das Unaussprechliche zu tun.“


Ich hörte, wie ein Raunen durch die Menge ging, als dieser gut aussehende, beliebte Junge der gesamten Zuhörerschaft von seinem schwächsten Moment erzählte. Dann sah ich, wie sein Vater und seine Mutter mir dasselbe dankbare Lächeln schenkten, das mir ihr Sohn damals zeigte. Erst in diesem Moment begriff ich, was dieses Lächeln wirklich zu bedeuten hatte.


Unterschätzt niemals die Wirkungskraft eurer Taten! Mit einer kleinen Geste könnt ihr das Leben eines Menschen retten.


Was glaubt ihr, wer sich darüber freuen würde, von euch zu hören? Ruft diese Person noch heute an oder stattet ihr einen Besuch ab! Zögert nicht! Auch wenn ihr euch dabei seltsam oder unwohl fühlt, glaubt mir, sie freuen sich, von euch zu hören!

—  Gerade im Internet gelesen.
Oh Gott, ich weiß jetzt schon das dieser Text nie ein Ende finden wird.. Fast 5 Jahre, 5 Jahre Hayati. Nach fast 5 Jahren habe ich den Mut von dir und mir zu schreiben. Von unserer Geschichte die uns beiden sehr sehr viel Kraft und Geduld gekostet haben. Von unserer Zeit in der wir so überglücklich waren das wir alles andere um uns vergaßen. Alles und jeden vergaßen und nur uns beide hatten. Oh Gott, wie sehr ich dich geliebt habe. Wie sehr ich dich noch liebe und wie sehr ich dich brauche kann ich nicht in Worte fassen, weil kein Wort dieser Welt meine Gefühle beschreiben können. Ich war nie der Typ Mensch der über liebe oder Jungs sprach und habe mich auch geschämt mich in so einem jungen Alter in einem jungen verloren zu haben aber bis heute bereue ich keine Sekunde die ich mit dir verbracht habe. Kein Moment den ich mit dir hatte, ich habe vieles bereut aber diese eine Sache werde ich nie bereuen. Du hast mir so vieles gezeigt mein Herz, du hast mir gezeigt wie es sich anfühlt geliebt zu werden und was wollte ich mehr als geliebt werden? Du hast mir gezeigt wie es sich anfühlt schlafen zu gehen mit dem Gedanken morgen früh wartet jemand auf dich. Du hast mir gezeigt wie es sich anfühlt wenn man gebraucht wird. Ya Allah, du hast mir gezeigt wie es sich anfühlt wenn die Welt dir zu Füßen liegt und du alles in deinem Leben hast was du zum Leben brauchst. Ich hätte dich, ich hatte meine Brüder und ich hatte Allah was habe ich mehr gebraucht als das ? Ja Mahdi, du hast meiner Welt wieder Farbe und leben gegeben und hast nie eine Gegenleistung erwartet, du hast mir alles gegeben, alles einfach alles. Ich habe dich so sehr geliebt so sehr das es mich krank vor Glück machte. Ich war so glücklich, dass ich all meine Sorgen vergaß. Ich hatte vergessen was für einen leid ich ertragen musste, du hast mich all das vergessen lassen wie konnte ein Junge mich all das vergessen lassen ? Wie stark muss deine und meine Liebe gewesen sein Hayatim ? Meine Brüder wussten von nichts, weil sie das niemals akzeptiert hätte und ich hätte das nicht ertragen können, ich war jung, ich war blind, ich hatte mein eigenen Kopf. Ich erzählte es niemanden bis auf einer meiner Freundinnen, die auch egal wann immer für mich da war und mich aufbaute und mir Hoffnungen machte und mich immer aufgefangen hat. Niemand wusste es außer sie. Monate vergingen und mein Bruder starb. Er starb und ich drehte durch. Du merktest das irgendwas mit mir nicht stimmt und franstest hartnäckig nach, ich meldetet mich kaum noch, hatte kaum noch Kraft zu schreiben, war ständig aggressiv ließ meine Wut an dir raus, machte dir ständig Vorwürfe, ich wurde so anstrengend das ich mich selber kaum ertragen habe, ich fing an Freunde zu verlieren und am Ende mich. Dennoch war meine größte Angst das auch du gehst. Ich erzählte dir Monate später erst was los ist, weil ich nicht drüber sprechen konnte und das einzige was du sagtest war “ana haset lano beke she, albe has albe ba7a she” ( ich habe es gespürt das du was hast mein Herz hat gespürt das mein Herz etwas hat) du standest unter Schock, weil du immer mehr gespürt hast wie ich unter ging. Ich verlor immer mehr die Lebensfreude und den Sinn des Lebens. Ich wurde kälter und zeigte dir kaum noch meine Liebe, ich schrieb seltener mit dir und wenn ich mit dir schrieb fing ich einen Streit an, einen unnormalen Streit. Dennoch wandest du dich nicht von mir ab, hast immer und immer wieder versucht in mir einzudringen. Ich habe dich aus meinem Herzen geschmissen weil ich nichts mehr haben wollte was mir weh tun könnte. Ich versuchte dich zu vergessen und ich hätte niemals gedacht das das unmöglich wäre. Ich hätte dich niemals vergessen können Ich vergaß das du mein Herz bist, wie kann man sein Herz vergessen Albe ? Ich habe dich so sehr geliebt. Und in all den Jahren wuchs deine Liebe in mir und wurde immer stärker und stärker aber Hayatim, mein Herz wurde immer schwächer und schwächer. Ich war so ein anstrengender Mensch askim, ich war kaputt und du hast daran gelitten, du hast dich an meinen Scherben schneiden müssen, du hast mit leiden müssen, ich hab dich mit leiden lassen, habe dir dein Leben so schwer gemacht und du hast nie eine Sekunde daran gedacht mich sitzen zu lassen und zu gehen. Du hättest 1000 Mädchen haben können aber hast dich für das kleine zerbrechliche Mädchen entschieden. Für mich.. Ich bin dir für alles so sehr dankbar, keins meiner Worte wird jemals das gut machen können was du alles für mich gemacht hast. Ich wünsche mir nur das Allah dich so glücklich macht das du mich irgendwann vergisst. Ich will nur das du glücklich wirst selbst wenn es ohne mich ist. Es wird weh tun aber ich werde mit einem reinen gewissen dich gehen lassen. Auch wenn dein Platz immer in meinem Herzen sein wird Hayatim. Du hast mir das lieben beigebracht.. Du hast mich so glücklich gemacht, so glücklich.. Ich habe dich so sehr geliebt. Du warst meine erste und meine letzte große Liebe. Es ist als hätte ich zum ersten Mal einen Mann gesehen…
—  13518
Mahdi
Ich vermisse die Zeit, in der wir für einander da waren und wir uns gegenseitig Halt gaben. Die Zeit, in der du glücklich warst, bei mir zu sein und es für uns beide nichts schöneres gab als zusammen zu sein. Die Zeit, in der wir uns alles anvertraut haben und keine Geheimnisse voreinander hatten. Ich vermisse die Zeit, in der wir beide noch so unbeschwert waren und zusammen gelacht haben. Und ich vermisse deine Liebe. Deine Zuneigung fehlt mir, aber vor allem fehlst du mir. Du fehlst mir jeden Tag. Ich will und kann einfach nicht wahr haben, dass es jetzt so ist, wie es ist, wo es am Anfang doch so gut war. Und ich verbringe jeden Tag damit, mich zu fragen, was eigentlich passiert ist. Ich wünschte, ich würde eine Antwort auf diese Frage finden, aber eigentlich wünsche ich mir nur diese Zeit zurück, ich wünsche mir dich zurück.
Lieber Leon,

es ist jetzt ein Jahr her seit wir uns getrennt haben. Es ist viel passiert bei mir. Ich habe jetzt eine weitere gescheiterte Beziehung hinter mir.
Versteh das nicht falsch, ich habe Jonas auch geliebt, aber das mit dir und mir war etwas besonderes.
Und so bin ich also an dem Versuch gescheitert, dich zu ersetzen. Aber das ist OK, denn ich habe schon viel durchgemacht, auch in diesem Jahr, und doch habe ich alles überstanden. Auch wenn ich nach dir niemanden mehr hatte mit dem ich reden konnte.
Aber manchmal frage ich mich, ob ich dadurch irgendwie kälter geworden bin. Es fällt mir schwer Vertrauen zu haben, in die Walt, in andere Menschen… Und auch manchmal in mich selbst. Manchmal erscheinen mir alle Wege falsch, und der Weg, den ich dann beschreite, ist dann der aller falscheste. Und das Licht am Ende des Tunnels ist manchmal da, manchmal aber auch nicht. Und ich hasse diese Momente in orientierungsloser Dunkelheit. Und deswegen, wegen solcher Momente, halte ich mich oft an Erinnerungen fest, und oft auch an unsere gemeinsamen Erinnerungen. Ich wünschte, ich wäre dir die Freundin gewesen, die du verdient hast. Es tut mir Leid, dass ich das nicht war. Aber du warst doch mal glücklich mit mir? Was ist passiert?
Wie konnte ich das alles so kaputt machen?
Naja, inzwischen hat sich vieles verändert. Auch wir beide. Ob zum Guten oder zum Schlechten, man weiß es nicht. Vielleicht finden wir das ja heraus.
Vielleicht verlieren wir aber auch wieder den Kontakt und werden einander egal werden. Manchmal erstaunt es mich doch wieder, wie viel Arbeit es macht etwas aufzubauen, und wie schnell es dann doch wieder kaputt gehen kann. Eigentlich sollte man über sowas gar nicht nachdenken. Und doch grüble ich über zu viele Dinge, die ich nicht verstehe, und stelle mir zu viele Fragen, auf die ich keine Antwort finde. Und irgendwie komme ich nicht weiter.
Ich habe das so satt. Manchmal wünschte ich, ich könnte so viele Erinnerungen einfach auslöschen.
Denn es war die Wahrheit, als ich sagte, ich werde dich immer lieben. Und es tut mir weh die Pläne, die wir hatten, verrotten zu sehen. Wann hast du eigentlich aufgehört mich zu vermissen? Denn ich vermisse dich immer noch.
Weißt du, auch wenn das mit uns nicht einfach war, auch wenn wir uns gestritten haben, wir waren das Paar, mit dem sich kein anderes hätte messen können.
Deshalb war ich nie neidisch auf irgendein anderes Pärchen. Und deshalb wird mich das wohl auch nie ganz loslassen. Ich hoffe du verstehst das.

Tine

Wir waren immer füreinander da, warum kann es nicht so sein, wie es früher einmal war?
—  Eko Fresh - Alte Zeit
Und nun sitze ihr hier, alleine gelassen von dir. Ich habe endlich Zeit darüber nachzudenken. Doch dieses nachdenken endet nie positiv. Mir wird übel wenn mir der Gedanke kommt dich verloren zu haben. In meinem Kopf ist kein Platz mehr es zu realisieren. Ich verstehe es nicht. Ich mach mir sämtliche Vorwürfe was ich falsch gemacht habe, auch wenn du sagst das es nicht an mir liegt. Ich gehe jede einzelne Sekunde durch, die ich mit dir verbracht habe. Es ist mir egal wie sehr die Erinnerungen an das Vergangene weh tun. Ich möchte einfach nur herausfinden warum du so kalt und abstoßend geworden bist. Ich will einfach die Gründe wissen, damit ich es beim nächsten mal besser machen kann. Falls es ein nächstes mal gibt. Alle haben mir immer gesagt das ich was besseres verdient habe. Aber ich konnte dich einfach nicht verlassen. Ich habe dich so sehr geliebt, alles an dir. Ich hätte sämtliche Dinge abgesagt nur um dich zu sehen, egal für wie lang. Doch du hättest dies niemals für mich getan. Nie im Leben hättest du Freunden abgesagt nur um mich zu sehen. Ich hätte an diesem Punkt aufwachen müssen, aus meiner perfekten Vorstellung von unserer Beziehung. Doch ich konnte es nicht, es war alles viel zu schön. Ich habe nicht gemerkt wie sehr du mich innerlich zerstörst. Ich konnte nicht ahnen das es so endet. Alles was ich möchte ist die Zeit zurück. Die Zeit in der wir so sehr verliebt waren, das wir keine einzelne Sekunde ohne den anderen auskommen konnten. Ich vermisse die Zeit, in der wir stundenlang still im Bett langen und gekuschelt haben. Ich vermisse deine Küsse, ich vermisse sie so sehr. Ich vermisse das ausgekitzel von dir. Egal wie sehr ich mich darüber aufgeregt habe, ich hab es trotzdem gemocht. Ich will die Zeit wieder in der du mir nicht oft genug sagen konntest wie sehr du mich liebst. Ich vermisse die Zeit, in der wir draußen im Wald auf 'unserer' Bank saßen. Auch wenn uns kalt war, du wolltest immer wieder an diesen Ort zurück gehen. Ich vermisse einfach die Zeit, mit der alles begonnen hat. Es war die schönste Zeit in meinem Leben. Du hast mir das Gefühl gegeben einzigartig zu sein, etwas besonderes für dich zu sein. Ich habe dir ein versprechen gegeben, glaub mir Schatz, ich werde es für immer halten.
Es waren individuelle Fehler bei den Gegentoren. Wir waren von der ersten Sekunde an nicht bereit. Vielleicht waren wir zu fokussiert auf das Toreschießen. Monaco hatte nach der frühen Führung Aufwind bekommen. Wir waren nicht hundertprozentig bereit. Das war ausschlaggebend. In der zweiten Halbzeit haben wir alles reingeworfen, wir haben gekämpft, aber leider hat es nicht gereicht
—  Roman Bürki
Sie sagen, es wird irgendwann leichter. Irgendwann vergisst du, sagen sie, daran zu denken. Dann ist es vorbei. Ich schaue ein bisschen irritiert, weil ich doch gar nicht will, dass es vorbei ist. Ich will, dass es nicht aufhört, ich war doch der, der nachts bei dir geklingelt hat, um zu sagen: Bitte geh nicht. So schlicht wird man nämlich in seinen Gefühlen, so heruntergebrochen und einfach. Man sagt nichts Großes mehr, zitiert niemanden und es ist auch nichts Poetisches in all den verzweifelt gesammelten Worten, die einem aus den Fingern und dem Mund fallen, auf den Boden zwischen dem anderen und dir, weil da plötzlich so viel Raum zwischen euch ist, dass da überhaupt etwas hinpasst, wo vorher kein Zentimeter Platz war.
Und dann stehst du plötzlich da und begreifst: Ich bin jetzt alleine. Ich bin kein Teil mehr von zweien, ich bin nicht mehr jeden Samstagabend mit der Couch und einem Film und dem anderen verabredet, ich bin nicht mehr verliebt, vergeben, verlobt, verheiratet, ich bin nicht mehr längst in einem sicheren Hafen, angekommen, in Ketten und in Liebe, in Ewigkeit, Amen. Ich bin nicht mehr zugehörig und unerhört sicher, so verdammt verliebt und geliebt, Teil einer WG, die eigentlich eine Lebensgemeinschaft ist, ich bin nicht mehr Freund oder Freundin, nicht mehr Partner von irgendwem, nicht mehr bei Facebook “in einer Beziehung”, nicht mehr “Dein Interesse ehrt mich, aber ich habe eine Freundin”, nicht mehr “Mein Freund kommt gleich vorbei und wir machen uns einen gemütlichen Abend”, nicht mehr aufgehoben, beschützt und umsorgt, nicht mehr Umarmung die ganze Nacht, nicht mehr “Du kannst mich immer anrufen, ich bin da”, nicht mehr dein Bärchen und auch nicht dein Schatz. Ich bin nicht mehr als Erinnerung, ich bin jetzt alleine, alleine, alleine und ich bin “Ich kann jetzt machen, was ich will.” Bloß will ich eigentlich gar nichts außer dich. 
Natürlich geht es weiter, das Leben. Das sagen sie alle, weil es die einzige Wahrheit ist, die immer stimmt. Alles geht weiter, du atmest noch, du lebst noch, du und dein gebrochenes Herz, ihr quält euch morgens aus dem Bett und nachts mit unruhigen Träumen, ihr trinkt noch den gleichen Kaffee, ihr geht noch “unter Menschen”, zum Friseur und in eine Bar, ihr kauft noch Lebensmittel und eine Fahrkarte, während ihr in Gedanken den ganzen Bahnsteig vollblutet, weil es wehtut, wehtut, wehtut.
Plötzlich ist die ganze Stadt ein Museum: Hier waren wir das erste Mal aus, hier haben wir uns das erste Mal gesehen, hier haben wir uns geküsst und dort und dort und da vorne auch. Hier habe ich dir gesagt, dass ich dich liebe, habe es in den Telefonhörer gebrüllt, damit du es auch ja verstehst, weil du es damals ja nicht verstehen wolltest, woran sich im Grunde überhaupt nichts geändert hat. Hier waren wir essen, da waren wir im Theater, im Kino, in dieser Bar, in dieser anderen Bar, in diesem Club und in der Ausstellung, die keinem von uns gefallen hat. An dieser Straßenecke war ich der traurigste Mensch der Welt und an dieser habe ich wegen dir in den Hörer geheult und mich furchtbar dafür geschämt. Die ganze Stadt hängt voller Bilder und Momentaufnahmen, und du läufst sie Schritt für Schritt ab, in deinem ganz privaten Museum der Grausamkeiten, der Erinnerungslücken und Falltüren. Der ganz normale Wahnsinn eines Kopfes, der sich sekündlich erinnert an jedes Detail.
Du stellst fest: Nichts ist von dir übrig geblieben, das nicht durchdrungen wäre von Erinnerungen und Sehnsüchten, von dem Gefühl, dass nie wieder so etwas Großes kommt. Wie groß es wirklich war, hast du nicht begriffen, solange es noch da war, wie alle anderen verstehst du die Antworten immer erst, wenn keiner mehr danach fragt. Du bist jetzt alleine und ebenso kannst du dir jetzt selbst auch all die Fragen stellen, auf die niemand mehr reagiert außer deinem müden Kopf, der immerzu Jeopardy mit dir spielt. Die Frage ist immer die gleiche: Warum bist du nicht mehr da?
Vielleicht erzählst du jedem, was passiert ist. Vielleicht erzählst du es keinem. Vielleicht ertränkst du es in Schnaps und Lethargie; begräbst es unter Essen und Angst wie nie; betäubst es mit Sex und langen Nächten, mit Tanzen bis zum Verrecken, mit Rennen und Schweiß, mit Kontrolle und Schlaf. Vielleicht behältst du es für dich und schließt es in dir ein, sagst zu allem “nein” und wartest, bis es vorübergeht oder ob es am nächsten Morgen immer noch vor dir steht und dich anbrüllt, dass du es verloren hast, ganz egal, was du dagegen machst. Vielleicht erzählst du es deinen Freunden oder nur dem einen, deinem Pfarrer, deiner Mutter, deinem Steuerberater, vielleicht erzählst du es dem Kopfkissen, das du dir auf den Mund presst, damit dich niemand schreien hört, wenn du es nicht mehr aushältst. Vielleicht schweigst du und lässt das Monster nicht raus, vielleicht erzählst du es jedem und lachst dich dann selber dafür aus. Aber egal, wie oft du darüber sprichst: Es ändert sich nichts,
Du starrst auf dein Telefon und beginnst ganze Tage zu zählen. Elf, seitdem es vorbei ist. Drei, seit deiner letzten verzweifelten Nachricht. Einer, seitdem du doch wieder eine Mail geschickt hast: Lass es mich erklären, bitte. Ich entschuldige mich für alles. Auch für das, was ich nicht verstanden habe. Ich entschuldige mich für jedes Wort, für alles, was du glaubst, das ich falsch gemacht habe. Ich entschuldige mich für jeden Satz, für die letzte E-Mail, ich habe es jetzt begriffen, ich habe alles verstanden, gib mir noch eine Chance, ich mache alles anders, ich werde so anders sein, dass ich gar nicht mehr ich selber bin, gib uns doch diese letzte Chance, Baby, ich entschuldige mich, ich entschuldige mich, ich entschuldige mich für mich und alles, was ich bin.
Was du bekommst: manchmal eine Antwort auf dein Geschrei. Eine Nachricht, dass ihr ja Freunde bleiben könnt. Du bist echt ein toller Kerl, wirklich, total. Du bist echt eine beeindruckende Frau. Vergiss das nicht, Baby. Aber jetzt, jetzt solltet ihr erst einmal Abstand halten. Das sagen sie so: Lass doch erst einmal ein bisschen Zeit vergehen. Du starrst dein Telefon an oder deinen Laptop und fragst dich, ob deine Zeitrechnung plötzlich eine andere ist. Denn die Tage dauern jetzt doppelt so lange und eine Minute besteht aus tausend Gefühlen und eine Woche ist jetzt ein Kraftakt aus Warten und Hoffen, Beben und Beten, aus Verzweiflung und Angst, und das bisschen Schnaps kann nicht löschen, was immerzu in dir brennt, sondern macht aus den Gedanken Stichflammen, die sich durch deinen Bauch brennen. Deine Synapsen schreien, dein Kopf schmerzt und alles, woran du denken kannst, ist: Das ist nicht echt, das passiert alles gar nicht, morgen wache ich auf und das hier hat ein Ende, ich werde wieder glücklich sein, glücklich und jemand, dem man sagt, dass er geliebt wird, und dann lasse ich mich in die Kissen zurückfallen und alles ist gut, es war nur ein schlimmer Traum, morgen ist es vorbei. 
Aber es hört nicht auf und du willst dich abwerfen, abstreifen und loswerden, du willst, dass die Men in Black kommen und dich blitzdingsen, dass du einfach vergisst und wieder so alt bist wie an dem Tag, an dem ihr euch kennengelernt habt, bloß wirst du dieses Mal nicht in diese Bar gehen, nicht den Bus nehmen, nicht auf das Lächeln antworten. Du wirst dich einfach umdrehen und dich niemals verlieben und sowieso wirst du dich nie wieder verlieben, wenn das hier der Preis ist, den du bezahlen musst, dann verzichtest du, vielen Dank, aber nein, ich bin schon bedient worden, aber so was von.
Manchmal fragt dich jemand, wie es dir so geht, und du sagst sofort: ok. Denn mehr ist gerade nicht drin, mehr kann man ja wohl nicht erwarten. Dir geht es ok, auch, wenn eigentlich gar nichts ok ist und du nur darauf wartest, endlich nach Hause zu gehen, dir die Decke über den Kopf zu ziehen und laut zu schreien: Es ist gar nichts ok, gar nichts, verdammt, aber auch wirklich nichts. Trotzdem lächelst du, muss ja keiner wissen, wie schlimm es um dich steht, darf ja keiner ahnen, dass du die meiste Zeit gar keine Luft mehr bekommst, weil du nicht mehr weißt, wie man eigentlich atmet, wie man Luft bekommt, wenn man vergessen hat, wie sich Gehen ohne tausend Kilo Gepäck aus Vermissen und Vergessenmüssen anfühlt. 
Du schleichst durch die Straßen und durch die Tage, du hast den Kopf gesenkt, so tief, dass er zu nah am Herzen ist. Und das sind dann die Momente, in denen du im Bus zu heulen anfängst, weil das nicht mehr auszuhalten ist, wenn das Herz im Kopf sitzt und keiner was dagegen machen kann außer diese ominöse “Zeit”, von der immer alle reden, die dir aber leider gerade gar keine Hilfe ist, weil sie sich einfach über Nacht auf ihr Dreifaches ausgedehnt hat und so langsam ist, wie du es neuerdings bist.
Du trinkst und du gehst aus. Weil du deine “neue Freiheit” ja jetzt genießen sollst. In der Menge suchst du nach dem Gesicht, das du inzwischen ohnehin in jedem anderen wiedererkennst. Du siehst ständig Gespenster - einen Hinterkopf, der ihrer sein könnte, eine Brille, ein Lächeln, eine Geste, ein Fahrrad, das ihm gehören könnte. Und immer bleibt für einen winzigen Moment das wilde Herz stehen, immer irrst du dich, immer hast du nicht richtig hingesehen, dann senkst du deinen Kopf und atmest ein und atmest aus und weißt nicht mehr, was schlimmer wäre: wenn sie wirklich hier auftauchen würde, wenn er wirklich dort drüben an der Theke stünde - oder wenn nicht. Denn das ist jetzt das Paradox deines Lebens, der immerwährende Schmerz: Du vermisst und du verreckst vor Sehnsucht, aber du willst ihn nicht sehen, du willst sie nicht anfassen, nicht treffen und auch nicht zufällig, wenn das bedeutet, dass sie nicht auf dich zugelaufen kommt und dich umarmt, dass er nicht seine Hand in deinen Nacken legt und leise sagt: Es ist schön, dich zu sehen. Dann verzichtest du lieber ganz darauf, dann bist du eigentlich froh, wenn du dich irrst. 
Und trotzdem ist da dieses Sehnen und dieses Quälen, das Warten deiner Tage. Du glaubst noch immer, dass sie vielleicht zurückkommt oder dass er endlich anruft. Nichts davon passiert und mit den Stunden und den Tagen, den Wochen und den Monaten gibst du langsam das Hoffen auf. In den schlimmen Momenten schickst du eine Nachricht, die du am nächsten Tag bereust. In den schlimmen Momenten krümmst du dich noch manchmal zusammen und hältst es kaum aus. In den schlimmen Momenten schaust du dir noch mal die Bilder an und fragst dich, wann das nicht mehr wehtun wird. In den schlimmsten Momenten weißt du jetzt, dass es wirklich vorbei ist. 
Die Zeit hat dir am Ende noch geholfen, auch wenn du weißt, dass ein Geruch, ein Moment, ein kleiner Augenblick ausreichen würde, damit die Bilder wiederkommen. Dass sie immer noch anrufen könnte, dass er immer noch vor der Tür stehen und fragen könnte: Kann ich zurückkommen?
Und deine Antwort wäre noch immer: Ja.
—  Die wahrste und herzzerreißendste Beschreibung einer Trennung aus “Morgen ist es vorbei” von Kathrin Wessling.

Das Kapitänsamt ist ja ein Amt, das vor allem neben dem Platz eine große Wichtigkeit hat, in organisatorischen Dingen. Das haben Philipp, Manu (Manuel Neuer, d. Red.) und ich ohnehin schon gemeinsam übernommen: Wenn Dinge zu klären waren, haben wir uns da abgesprochen"

Auf dem Platz gehe es darum, “vorauszugehen. Auch das war immer schon mein Ansinnen: auf dem Platz Dinge anzusprechen, unabhängig von irgendeinem Amt. Es wird keinen Kampf um ein Kapitänsamt geben” “Ich weiß auch gar nicht, wer das entscheidet.”

— 

Thomas Müller—

Wenn wir ehrlich sind, waren da schon öfters Entscheidungen in unserem Leben die mehr weh getan haben als alles andere. Dann fragt man sich doch, war es das wert? War es das wirklich wert, diesen Menschen zu verlieren?