winkt

Was ist Liebe?

„Als meine Oma Arthritis bekam, konnte sie sich nicht mehr bücken, um ihre Fußnägel zu lackieren. Mein Opa macht es jetzt immer, sogar als auch er Arthritis in seinen Händen bekam. Das ist Liebe.“ - (Rebecca, 8 Jahre)

„Wenn dich jemand liebt, sagen sie deinen Namen anders. Du weißt, dein Name ist in ihrem Mund gut aufgehoben“. - (Billy, 4 Jahre)

„Liebe ist, wenn ein Mädchen Parfum benutzt und ein Junge Rasierwasser, und dann gehen sie weg und beschnuppern sich“. - (Karl, 5 Jahre)

„Liebe ist, wenn du mit jemandem zum Essen ausgehst und du die meisten deiner Pommes Frites hergibst, ohne dass sie dir welche von ihren geben müssen“. - (Chrissy, 6 Jahre)

„Liebe bringt dich zum Lächeln, wenn du eigentlich müde bist“ - (Terri, 4 Jahre)

„Liebe ist, wenn Mutti Kaffee macht für Vati und dann probiert, ob der Kaffee auch gut genug ist, bevor sie ihn serviert“. - (Danny, 7 Jahre)

„Wenn du liebst, bist du immerzu am Küssen, und wenn du dann genug hast vom Küssen, willst du immer noch zusammen sein, und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so, und es ist sieht krass aus, wenn sie küssen“. - (Emily, 8 Jahre)

„Liebe ist so im Zimmer – an Weihnachten, wenn du die Geschenke aufmachst und einfach zuhörst“. - (Bobby, 7 Jahre)

„Wenn du mehr Liebe lernen willst, fang am besten an mit einem Freund, den du hasst.“ - (Nikka, 6 Jahre)

„Liebe ist, wenn du einem Typen sagst, dass du sein Hemd toll findest, und er es dann jeden Tag an hat“. - (Noelle, 7 Jahre)

„Liebe ist ein kleiner alter Mann und eine kleine alte Frau, die immer noch Freunde sind, obwohl sie sich doch schon so gut kennen“. - (Tommy, 6 Jahre)

„Als ich einmal auf dem Klavier vorspielte, hatte ich sehr viel Angst, als ich auf der Bühne stand. Ich schaute mir all die Leute an, die mir zusahen, und dann entdeckte ich meinen Vater, der mir winkte und mich anlächelte.
Er war der einzige, der das machte, dann hatte ich keine Angst mehr.“ - (Cindy, 8 Jahre)

„Meine Mama liebt mich mehr als irgendjemand anders. Niemand sonst küsst mich in den Schlaf am Abend“ - (Clare, 6 Jahre)

„Wenn Mama dem Vati das beste Stück vom Hähnchen gibt, das ist Liebe.“ - (Elaine, 5 Jahre)

„Mutti sagt von Vati – selbst wenn er verschwitzt ist und schmutzig – dass er toller aussieht als Brad Pitt. Das ist Liebe“. - (Chris, 7 Jahre)

„Liebe ist, wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du ihn den ganzen Tag alleine gelassen hast“. - (Mary Ann, 4 Jahre)

„Ich weiß, dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen“. - (Lauren, 4 Jahre)

„Wenn du jemanden liebst, klimperst du mit deinen Wimpern ganz wild, und kleine Sterne kommen aus dir heraus“ - (Karen, 7 Jahre)

„Man sollte ‚Ich liebe dich‘ wirklich nur sagen, wenn man es auch wirklich meint, aber wenn man es wirklich meint, sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich“. - (Jessika, 8 Jahre)

Eine sehr Lehrreiche Geschichte

“Als ich an diesem Abend heim kam und meine Frau das Essen auf den Tisch stellte, nahm ich ihre Hand und sagte ‘Ich muss dir etwas sagen.’ Sie setzte sich und aß schweigend. Wieder bemerkte ich den verletzten Blick ihrer Augen.

Plötzlich wusste ich nicht mehr, wie ich meinen Mund aufmachen sollte. Aber ich musste sie wissen lassen, was ich dachte. Ich will die Scheidung. Ich sprach das Thema vorsichtig an. Sie war nicht verärgert über meine Worte, sie fragte nur leise ‘Warum?’

Ich wich ihrer Frage aus. Das machte sie wütend. Sie warf die Essstäbchen weg und schrie mich an ‘Du bist kein Mann!’ An diesem Abend sprachen wir kein weiteres Wort miteinander. Sie weinte. Ich wusste, dass sie herausfinden wollte, was mit unserer Ehe passiert war. Aber ich konnte ihr kaum eine zufriedenstelle nde Antwort geben; sie hatte mein Herz an Jane verloren. Ich liebte sie nicht mehr. Ich bedauerte sie nur noch.

Mit schweren Schuldgefühlen setzte ich eine Scheidungsfolge vereinbarung auf, die aussagte, dass sie das Haus, das Auto und 30% meines Unternehmens erhalten würde. Sie warf einen Block darauf und riss sie in Stücke. Die Frau, die zehn Jahre ihres Lebens mit mir verbracht hatte, war zu einer Fremden geworden. Ich bedauerte sie wegen ihrer verschwendeten Zeit und Energie, aber ich konnte nicht zurücknehmen, was ich gesagt hatte, weil ich Jane so sehr liebte. Am Ende weinte sie offen vor mir, aber das hatte ich erwartet. Für mich war es so etwas wie eine Befreiung. Der Gedanke an Scheidung, der mich mehrere Wochen lang geplagt hatte, war nun klarer und fester.

Am nächsten Tag kam ich spät heim, sie saß schreibend am Tisch. Ich aß kein Abendessen, sondern ging direkt ins Bett und schlief auch sehr schnell ein, denn es war ein ereignisreicher Tag mit Jane gewesen. Als ich aufwachte, saß sie immer noch da und schrieb. Ich kümmerte mich nicht darum, drehte mich auf die andere Seite und schlief wieder ein.

Am Morgen präsentierte sie mir ihre Scheidungsbedingungen: sie wollte nichts von mir, aber sie brauchte einen Monat “Kündigungsfrist” bis zur Scheidung. Sie forderte, dass wir in diesem einen Monat versuchten, unser Leben so normal wie möglich zu leben. Der Grund war einfach: Unser Sohn hatte in einem Monat Prüfungen, und sie wollte nicht, dass er dabei von unserer zerbrochenen Ehe gestört wurde.

Das war annehmbar für mich. Aber sie hatte noch etwas, sie bat mich, mich zu erinnern, wie ich sie am Hochzeitstag über die Schwelle getragen hatte. Ich sollte sie jeden Tag dieses Monats aus dem Schlafzimmer bis vor die Tür tragen, jeden Morgen. Ich dachte, sie wäre verrückt. Nur um ihr unsere letzten gemeinsamen Tage erträglicher zu machen, war ich einverstanden mit ihrer seltsamen Forderung.

Ich erzählte Jane von den Scheidungsbedingungen meiner Frau. Sie lachte laut und meinte, das wäre absurd. ‘Egal, welche Tricks sie versucht, sie wird sich mit der Scheidung abfinden müssen,’ sagte sie verächtlich.

Meine Frau und ich hatten uns nicht berührt, seit ich ihr von meines Scheidungsabsicht erzählt hatte. Als ich sie also am ersten Tag zur Tür hinaus trug, fühlten wir uns beide sehr seltsam. Unser Sohn klatschte hinter uns ‘Papa hat Mama im Arm.’ Seine Worte schmerzten. Vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer und dann zur Tür. Es waren über zehn Meter mit ihr in meinen Armen. Sie schloss ihre Augen und sagte leise ‘Sag unserem Sohn nichts von der Scheidung.’ Ich nickte. Ich setzte sie vor der Tür ab. Sie ging zum Bus, um auf Arbeit zu fahren. Ich fuhr allein ins Büro.

Am zweiten Tag fiel es uns beiden schon etwas leichter. Sie lehnte sich an mich. Ich konnte den Duft ihrer Bluse riechen. Ich bemerkte, dass ich diese Frau schon seit einiger Zeit nicht mehr genau angeschaut hatte. Ich stellte fest, dass sie nicht mehr jung war. Sie hatte feine Fältchen im Gesicht, und ihr Haar fing an grau zu werden! Unsere Ehe hatte ihren Preis gefordert. Ich fragte mich für einen Moment, was ich ihr angetan hatte.

Am vierten Tag, als ich sie aufhob, fühlte ich ein wenig der Innigkeit zurückkehren. Das war die Frau, die mir zehn Jahre ihres Lebens gegeben hatte. Am fünften und sechsten Tag wuchs das Gefühl der Vertrautheit weiter. Jane erzählte ich nichts davon. Über den Monat wurde es immer leichter, sie zu tragen. Wahrscheinlich machte mich das tägliche Training stärker.

Eines Morgens konnte sie sich nicht entscheiden, was sie anziehen sollte. Sie probierte einige Kleider an, aber sie konnte nichts passendes finden. Sie seufzte: ‘Alle meine Kleider sind gewachsen.’ Plötzlich bemerkte ich, dass sie so dünn geworden war. Deshalb konnte ich sie so leicht tragen.

Plötzlich traf es mich… In ihrem Herzen hatte sie so viel Schmerz und Bitterkeit zu ertragen. Unbewusst streckte ich meine Hand aus und strich über ihren Kopf.

Unser Sohn kam in diesem Moment herein und sagte: ‘Papa, es ist Zeit, Mama rauszutragen.’ Für ihn war es normal zu sehen, wie sein Vater seine Mutter zur Tür hinaus trug. Meine Frau winkte ihn heran und umarmte ihn. Ich schaute weg, weil ich fürchtete, ich könnte in diesem letzten Augenblick meine Meinung doch noch ändern. Dann hielt ich sie in den Armen, lief vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer und den Flur. Ihr Arm lag ganz weich um meinen Hals. Ich hielt sie ganz fest. Es war wie an unserem Hochzeitstag.

Aber ihr Gewichtsverlust machte mich traurig. Am letzten Tag, als ich sie im Arm hielt, konnte ich kaum einen Schritt tun. Ich umarmte sie und sagte: ‘Ich hatte gar nicht bemerkt, wie unserem Leben die Innigkeit gefehlt hat.’ Dann fuhr ich ins Büro. Ich sprang aus dem Auto, ließ die Tür offen. Ich hatte Angst, dass jeder Augenblick meinen Entschluss umstoßen könnte. Ich ging die Treppe hoch, Jane öffnete die Tür, und ich sagte zu ihr: Tut mir Leid, Jane, ich will mich nicht mehr scheiden lassen.

Sie schaute mich erstaunt an. und fühlte meine Stirn. ‘Hast du Fieber?’ sagte sie. Ich nahm ihre Hand von meiner Stirn. ‘Tut mir Leid, Jane, ich werde mich nicht scheiden lassen. Unser Eheleben war vielleicht langweilig, weil sie und ich die kleinen Dinge im Leben nicht wertschätzten, aber nicht, weil wir uns nicht mehr liebten. Ich weiß jetzt, dass ich, seit ich sie am Tag unserer Hochzeit über meine Schwelle getragen habe, festhalten soll, bis der Tod uns scheidet.’ Jane schien plötzlich aufzuwachen. Sie verpasste mir eine schallende Ohrfeige, schlug die Tür zu und brach in Tränen aus. Ich ging hinunter und fuhr weg. Am Blumenladen auf dem Weg kaufte ich ein Blumenbouquet für meine Frau. Die Verkäuferin fragte, was sie auf die Karte schreiben solle. Ich lächelte und antwortete: ‘Ich trage dich jeden Morgen hinaus, bis der Tod uns scheidet.’

Als ich an diesem Abend zu hause ankam, Blumen in der Hand, ein Lächeln im Gesicht, fand ich meine Frau im Bett – tot. Meine Frau hatte sei Monaten Krebs, und ich war zu beschäftigt mit Jane, um es überhaupt zu bemerken. Sie wusste, dass sie bald sterben würde, und wollte mich vor der Reaktion unseres Sohnes bewahren, bevor es wirklich zur Scheidung gekommen wäre. In den Augen unseres Sohnes bin ich ein liebevoller Ehemann.

Die kleinen Details im Leben sind das, was in einer Beziehung wirklich zählt. Nicht das Haus, das Auto, der Besitz, das Geld auf der Bank. Diese schaffen Raum zum Glücklichsein, aber können selbst kein Glück bringen. Also nimm dir die Zeit für deinen Partner, und tut die kleinen Dinge, die Vertrautheit schaffen. Habt eine wirklich glückliche Ehe.

Wenn du das nicht weitergibst, wird dir nichts passieren.

Wenn du es tust, rettest du damit vielleicht eine Ehe. Viele, die im Leben versagt haben, sind Menschen, die nicht erkannt haben, wie nahe sie am Ziel waren, als sie aufgegeben haben.”

Wenn die Liebe dir winkt, dann folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstet.
—  Khalil Gibran
Definition Liebe (von Kindern)

Als meine Oma Arthritis bekam konnte sie sich nicht mehr bücken um ihre Fußnägel zu lackieren.
Mein Opa macht es jetzt immer, sogar als auch er Arthritis in seinen Händen bekam. Das ist Liebe.
Rebecca 8 Jahre

Wenn dich jemand liebt, sagen sie deinen Namen anders.Du weißt, dein Name ist in ihrem Mund gut aufgehoben.
Billy, 4 Jahre

Liebe ist wenn ein Mädchen Parfum benutzt und ein Junge Rasierwasser und dann gehen sie weg und beschnuppern sich.
Karl, 5 Jahre.

Liebe ist wenn du mit jemandem zum Essen ausgehst und du die meisten deiner Pommes Frites hergibst ohne das sie dir welche von ihren geben müssen.
Chrissy, 6 Jahre

Liebe bringt dich zum Lächeln wenn du eigentlich müde bist.
Terri, 4 Jahre.

Liebe ist wenn Mutti Kaffe macht für Vati und dann probiert ob der Kaffee auch gut genug ist bevor sie ihn serviert.
Danny, 7 Jahre

Wenn du liebst bist du immerzu am küssen, und wenn du dann genug hast vom küssen willst du immer noch zusammen sein und dann redest du lange miteinander. Mutti und Vati sind so und es ist sieht krass aus wenn sie küssen.
Emily, 8 Jahre

Liebe ist so im Zimmer an Weihnachten wenn du die Geschenke aufmachst und einfach zuhörst.
Bobby, 7 Jahre

Wenn du mehr Liebe lernen willst fang am besten an mit einem Freund den du haßt.
Nikka, 6 Jahre,
(Von der Sorte Nikka’s könnten wir gut und gerne ein paar Millionen gebrauchen auf dieser Welt.)

Liebe ist wenn du einem Typen sagst das du sein Hemd toll findest und er es dann
jeden Tag an hat.
Noelle, 7 Jahre

Liebe ist ein kleiner alter Mann und eine kleine alte Frau die immer noch Freunde
sind obwohl sie sich doch schon so gut kennen. Tommy, 6 Jahre

Als ich einmal auf dem Klavier vorspielte hatte ich sehr viel Angst als ich auf der Bühne stand. Ich schaute mir all die Leute an die mir zusahen und dann entdeckte
ich meinen Vater der mir winkte und mich anlächelte.
Er war der einzige der das machte, dann hatte ich keine Angst mehr.
Cindy, 8 Jahre.

Meinen Mama liebt mich mehr als irgendjemand anders.Niemand sonst küsst mich in den Schlaf am Abend.
Clare, 6 Jahre

Wenn Mama dem Vati das beste Stück vom Hähnchen gibt, das ist Liebe.
Elaine, 5 Jahre

Mutti sagt von Vati selbst wenn er verschwitzt ist und schmutzig das er toller
aussieht als Brad Pitt, das ist Liebe.
Chris, 7 Jahre

Liebe ist wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt obwohl du ihn den
ganzen Tag alleine gelassen hast.
Mary Ann, 4 Jahre

Ich weiß das meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss
dann wieder neue kaufen.
Lauren, 4 Jahre

Wenn du jemanden liebst klimperst du mit deine Wimpern ganz wild und kleine
Sterne kommen aus dir heraus. (Was für eine tolle Vorstellung)
Karen, 7 Jahre,

Man sollte Ich liebe dich wirklich nur sagen wenn man es auch wirklich meint, aber
wenn man es wirklich meint sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich.
Jessika, 8 Jahre.

Carissima persona omosessuale, bisessuale, transessuale o asessuale,

è molto probabile che tu non sappia di essere speciale o magico, né di avere sangue reale, eppure è così. Fai parte di una famiglia adottiva che vive fin dalle origini dell'umanità.

Molto tempo prima che nascessi tu, la gente come noi ha scoperto cose incredibili. Menti dotate come l'inventore del computer, Alan Turing, e il pioniere della moderna aviazione, Alberto Santos-Dumont, continuano a vivere in te. Il segno che hanno lasciato individui forti ed eccezionali come Lynn Conway e Martine Rothblatt (donne transessuali tuttora in vita) sulla tecnologia moderna è impossibile da ignorare, e le loro scoperte sulla creazione di robot e microprocessori sono tuttora utili agli ingegneri. In tempi più recenti, uno dei co-fondatori di Facebook si è pubblicamente dichiarato omosessuale, e insieme a lui anche l'attuale amministratore delegato di Apple.

Molto spesso, durante i secoli, siamo stati dei e dee, come Ermafrodito (il figlio di Ermes e Afrodite), o Atene e Zeus - che avevano entrambi amanti dello stesso sesso. In Giappone dicono che sia stata la coppia composta da Shinu No Hafuri ed Ama No Hafuri a “presentare” l'omosessualità al mondo intero. L'abilità di avere un genere che va oltre i classici “maschio e femmina” conosciuti è cosa comune fra le divinità indù. Si dice, inoltre, che il Dahomey (un regno che sorgeva nell'attuale Repubblica del Benin, in Africa) sia stato creato da una coppia di gemelli, fratello e sorella (ossia sole e luna) che, unendosi, diedero origine ad un individuo che al giorno d'oggi sarebbe definito “intersessuale”. Allo stesso modo, le divinità-serpenti degli aborigeni australiani, Ungud e Angamunggi, possiedono diverse caratteristiche che al giorno d'oggi ricondurrebbero ad un'identità transgender.

La nostra abilità di trascendere dai due generi ed oltrepassarne i confini veniva vista come un dono speciale. Abbiamo ricevuto diversi ruoli importanti in tante culture, siamo spesso diventati sciamani, guaritori o capi di società e tribù in tutto il mondo. I nativi americani della regione di Santa Barbara ci chiamavano “gioielli”. I diari dei due europei che narrano l'incontro con le persone Doppio Spirito, inoltre, ci dicono che il sesso omosessuale e le identità transgender facevano parte della cultura di circa ottantotto tribù nativo-americane fra cui gli Apache, i Cheyenne, i Crow, i Maya e i Navajo. Senza ulteriori testimonianze scritte non conosciamo altri dettagli, ma sappiamo di aver fatto parte della maggioranza dei popoli americani - se non di tutti.

Fra i tuoi antenati troviamo reali come la regina Cristina di Svezia, la quale non solo rifiutò di sposare un uomo (perdendo così la possibilità di salire al trono), ma adottò anche un nome maschile e cominciò un viaggio da sola per tutta Europa in sella al suo cavallo. Il suo tutor una volta disse che la regina non era “affatto come una donna”. Sappi che discendi anche dall'imperatore Nzinga dei regni di Ndongo e Matamba (oggi conosciuti come Angola), il quale era, biologicamente, una donna, ma si vestiva da maschio, si circondava di uomini vestiti in abiti tradizionalmente femminili e si faceva chiamare “re”. Fanno parte del tuo albero genealogico anche imperatori come Elagalabus. Quest'ultimo celebrava matrimoni sia fra uomini che fra donne che si identificavano trasngender e, truccato da donna, corteggiava gli uomini. Califfi di Cordoba come Hisham II, Abd-ar-Rahman III e Al-Hakam II avevano spesso rapporti sessuali di gruppo con uomini (che qualche volta erano in aggiunta a quelli con donne, altre volte li sostituivano proprio). E’ grazie all'imperatore Ai della dinastia cinese degli Han, inoltre, che è nata la frase “passione della manica tagliata”, perché sappiamo che, quando era a letto col suo Dong Xian e doveva svegliarsi per andar via, decise di tagliar via la manica della sua veste pur di evitare di svegliare il suo amato.

Discendi da individui il cui contributo alle arti è impossibile da ignorare. Fra queste grandi personalità ricordiamo compositori come Tchaikovsky, pittori come Leonardo da Vinci e attrici come Greta Garbo. I tuoi avi hanno dipinto la Cappella Sistina, hanno inciso la prima canzone blues e vinto numerosissimi Oscar. Sono stati poeti, ballerini e fotografi. Persone LGBTQIA+ hanno contribuito così tanto all'arte che oggi c'è un intero tour guidato dedicato esclusivamente a loro nel Museum of Modern Art di New York.

Nelle tue vene scorre sangue di veri guerrieri, come le Amazzoni, le famose donne-lottatrici che si occupavano di proteggere gli altri e non avevano né il tempo né l'interesse, fra un atto coraggioso e l'altro, di soddisfare i bisogni degli uomini. Il tuo cuore batte con audacia, come quello degli uomini del battaglione sacro, un gruppo di centocinquanta coppie omosessuali che, nel quarto secolo a.C., erano considerati guerrieri valorosi perché ognuno di loro, combattendo, pensava di star salvando la vita del proprio amato (cosa che accadeva davvero). Discendi anche da portatori di pace come Bayard Rustin, architetto gay che era per la non violenza e che si batté per i diritti dei neri negli Stati Uniti d'America.

Abbiamo dato un nuovo significato a parole come orso, camionista, otter - lontra -, checca (per gli uomini) e femminile (per le donne), nonché coniato nuovi termini come drag queen, twink e genderqueer, ma il fatto che omosessuale, bisessuale, transgender, intersessuale e asessuale siano stati creati di recente non deve farci pensare che esprimano un concetto nuovo. Prima che si cominciassero ad usare questi termini moderni, infatti, in giro per il mondo eravamo Winkte dagli Ogala, Chippewa dagli A-go-kwe , Ko'thalama dagli Zuni, Machi dai Mapuchi, Tsecats dai Manghabei, Omasenge dagli Ambo e Achnutschik dai Konyaga. Sebbene nessuno di questi termini rispecchi perfettamente il significato di quelli che usiamo oggi, si riferiscono tutti ad aspetti dell'amore omosessuale o del cambiamento di genere.

Tu sei normale. Non sei una creazione dell'età moderna, e la tua identità non è una moda passeggera. Quasi ogni nazione del mondo ha, nella propria storia, persone le cui identità e comportamenti ricordano quelli che oggi chiameremmo bisessualità, omosessualità, transgenderismo, intersessualità, asessualità e tanti altri.  Ricorda che non è sempre stato tutto come la cultura occidentale l'ha costruito.

Tante culture, dalla Papua Nuova Guinea al Perù, accettavano intercorsi omosessuali fra maschi come parte di rituali e routine; alcune di queste società credevano che, con la trasmissione del seme da un uomo all'altro, il destinatario ne avrebbe giovato e sarebbe diventato più forte. In passato non c'è quasi mai stato il bisogno di coniare parole per coloro che erano attratti dallo stesso sesso, per coloro che non riconoscevano la propria identità biologica o semplicemente non si adeguavano a ciò che era comune nelle loro culture, perché  cose del genere non erano rare come oggi potremmo pensare fossero.

Essere tanto unici e speciali ha spesso fatto sì che gli altri avessero paura di noi. Siamo stati arrestati, torturati e uccisi. Ancora oggi ci sono governi che ci ammazzano e individui che non ci accettano in società che, in passato, ci consideravano membri importanti e al pari di tutti gli altri. Oggi ci dicono che “l'omosessualità non è africana”, o che “non esistono omosessuali in Iran”. Tu sai, noi sappiamo che questi commenti sono falsi, ma ci feriscono lo stesso. Quindi, quando qualcuno ha coniato termini come “gay” o “lesbica”, noi li abbiamo fatti nostri. Quando hanno detto che deviamo i bambini, noi abbiamo sorriso e abbiamo detto “no, io sono qui per deviare te!”.  Quando hanno messo dei triangoli rosa e neri sulle nostre uniformi nei campi di concentramento, noi li abbiamo resi i nostri simboli, dei simboli d'orgoglio.

Coloro che vanno contro la nostra ferma e decisa presenza nelle culture di oggi, coloro che cercano di privarci dei nostri diritti e che commettono atti di violenza contro di noi, non capiscono che sono loro le anomalie storiche, non noi. Per la maggior parte della storia dell'umanità, perseguitare individui che trasgredivano le norme della propria cultura riguardo orientamenti sessuali e di genere veniva considerato assurdo - nella peggiore delle ipotesi - oppure era semplicemente e completamente sconosciuto, nella migliore. Oggi, le persone che continuano a tormentarci provano a giustificare le loro campagne di odio dicendoci che “difendono” i valori tradizionali. Ma non potrebbero essere più lontani dalla verità.

Adesso sai che si sbagliano. Prova a immaginare un mondo senza il primo computer, senza il soffitto della Cappella Sistina o senza la maggior parte della musica che abbiamo oggi - dalla musica classica, come Appalachian Spring, a motivetti sempiterni come YMCA (insomma, siamo stati dichiarati “genitori del blues” e “Re del pop latino”!). Hai idea di quanto sarebbe più buio il mondo senza di noi? Sono felice che tu sia qui per aiutare a mandare avanti le nostre tradizioni.

Con lesbismo,
Sarah Prager

— 

Qui l’articolo originale di Sarah Prager per Huffington Post.

La traduzione è mia, non togliete la fonte.

4

Avant que les européens ne créent les rôles de genre, les Amérindiens reconnaissaient 5 genres

Ce n’est que lorsque les Européens ont envahi l’Amérique du Nord que les amérindiens ont adopté les idées de rôles de genre. Pour les Amérindiens, il n’existait pas de règles que les hommes et les femmes devaient respecter pour être considérés comme des membres «normaux» de leur tribu.

Au moment du premier contact, toutes les sociétés amérindiennes reconnaissaient cinq rôles liés au genre : féminin, masculin, deux-esprits féminin, deux-esprits masculin et transgenre.

Chaque tribu avait son propre terme spécifique, mais il fallait un terme universel que l’ensemble de la population puisse comprendre. Les Navajos se référaient aux Deux-Esprits par le terme Nádleehí (celui qui est transformé), les Lakota par le terme Winkté (indiquant un homme qui a des pulsions de comportement féminin), Niizh Manidoowag (deux esprits) en Ojibwe, Hemaneh (mi-homme mi-femme) en Cheyenne, pour n’en citer que quelques-uns.

Comme le but de « Deux-Esprits » [Two Spirits] est d’être utilisé comme un terme universel en Anglais, il n’est pas toujours traduisible avec le même sens dans les langues autochtones. Par exemple, dans la langue cherokee iroquoise, il n’y a pas de traduction du terme, mais les Cherokee ont beaucoup de termes de variance de genre pour « femme qui se sent comme un homme » et vice versa.

La culture «Deux-Esprits» des Amérindiens a été l’une des premières choses que les Européens ont cherché à détruire et à dissimuler. Selon certaines personnes comme l’artiste américain  George Catlin , la tradition des deux esprits devait être éradiquée avant qu’elle ne puisse finir dans les livres d’Histoire. George Catlin a dit :

« Il faut que la tradition Deux-Esprits des Amérindiens soit éteinte avant de pouvoir la consigner dans son intégralité. »

Cependant, ce ne sont pas seulement les Européens blancs qui ont essayé de cacher toute trace de flexibilité du genre. Selon Indian Country Today , «les moines catholiques espagnols ont détruit la plupart des codes aztèques pour éradiquer les croyances et l’histoire traditionnelles des autochtones, y compris celles qui racontaient la tradition deux-esprits». Tout au long des efforts des chrétiens, les Amérindiens ont été forcés de s’habiller et d’agir selon les nouveaux rôles de genre.

L’un des deux-esprits les plus célèbres de l’histoire était un guerrier Lakota nommé Trouve-les-et-tue-les. Osh-Tisch est né homme et a épousé une femme, mais il portait des vêtements féminins et vivait quotidiennement comme une femme. Le 17 juin 1876, Trouve-les-et-tue-les, a acquis sa réputation quand il a sauvé un camarade pendant la bataille de Rosebud Creek . Un acte de courage intrépide. Voici une photo d’Osh-Tisch et de sa femme.

Dans les cultures amérindiennes, les gens étaient reconnus pour leur contribution dans la tribu plutôt que pour leur masculinité ou leur féminité. Les parents n’assignaient pas non plus de rôle de genre aux enfants, et même les vêtements pour enfants avaient tendance à être neutres en termes de genre. Il n’y avait pas d’idées ou d’idéaux sur la façon dont une personne devait aimer, c’était simplement un acte naturel qui se produisait sans jugement ni hésitation.

Sans stigmatisation négative associée à l’existence des deux-esprits, il n’y a pas eu de cas de représailles ni de violence envers les personnes choisies simplement parce que les individus ont été identifiés comme opposés.

We’wha (1849-1896), de la nation Zuni, fut l’un des Deux-Esprits les plus célèbres. We’wha était biologiquement un homme et fut engendré avec un esprit féminin. Au dire de tous, elle était d’une intelligence supérieure ; elle devint ambassadrice de la nation Zuni à Washington, D.C. où l’élite la célébra comme « l’homme-femme Zuni ». Cette photo montre We’wha en vêtements féminins traditionnels Zuni.

« Les Deux-Esprits chez les Amérindiens étaient très vénérés et les familles qui en comptaient étaient considérées comme chanceuses. Les Indiens croyaient qu’une personne qui pouvait voir le monde à travers les yeux des deux genres en même temps était un cadeau du Créateur » .
Les influences religieuses ont rapidement entraîné d’importants préjugés contre la « diversité des genres », ce qui a obligé les personnes ouvertes ou androgynes à choisir entre les deux. Ils pouvaient soit se cacher, soit craindre d’être découverts, ou ils pouvaient mettre fin à leur vie. Beaucoup d’entre eux ont choisi cette option.

Je laisserai le mot de la fin au défunt acteur Lakota Russel Means, militant pour les droits indigènes et co-fondateur du Mouvement Amérindien : « Dans ma culture, il y a des gens qui s’habillent à moitié en homme, à moitié en femme. Dans notre langue, nous les appelons Winkte. Si vous êtes Winkte, c’est un terme honorable et vous êtes un être humain particulier, et dans la nation et tous les peuples des Plaines, nous vous considérons comme un enseignant de nos enfants et nous sommes fiers de ce que et qui vous êtes.«

Seit Langem habe ich die fixe Phantasie meine Freundin fremdficken zu lassen.
Die Vorstellung, dass ein Fremder meine Freundin durchfickt und in ihr abspritzt macht ich so geil wie kaum etwas anderes.
Rein von der Vorstellung, das sie einen anderen Schwanz bläst bekomme ich einen Ständer!
Ich habe ihr auch schon von dieser Phantasie erzählt; sie winkte ab und meinte nach anfänglicher Irretation, dass sie das nicht braucht, weil sie
mit mir voll zufrieden ist. Allerdings hat sie es auffällig vermieden:“ Nein, das will ich nicht” zu sagen? Sondern eben nur -nein ich brauch keinen Anderen.

Ich habe eigentlich Gefühl, dass das Thema auch für sie nicht komplett undenkbar ist, allerdings glaube ich auch ihre innere relativ prüde Einstellung das verbietet?

Deshalb suche ich einen Mann oder auch Männer, die aus meiner treu und anständigen Ehefrau, eine fremdfickende Ehefotze machen. Ich würde gerne mal zusehen, wie sie sich vor meinen Augen von einem anderen Mann ficken und besamen lässt. Wer es sich zutraut, aus meiner hochanständige Frau eine fremdfickende Ehehure zu machen, darf sich gerne melden.

Jungschwanzdreier am Strand - Teil 1

Unseren letzten Urlaub im Frühjahr 1999 verbrachten mein Mann und ich (36 J) auf der wunderschönen Karibikinsel der Dominikanischen Republik. Dort erlebte ich etwas unvergessliches von dem mein Mann nie etwas erfahren darf. Da ich niemanden von dem Erlebten erzählen werde und diese Geschichte mit einem Anonymen Namen veröffentlicht habe, wird es auch ewig mein süßes Geheimnis bleiben.

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UNSERE ZIMMER HABEN BLAUE WÄNDE


Unsere Zimmer haben blaue Wände,
Und wir wandeln leisehin durch Himmelweiten,
Und am Abend legen Innigkeiten
Mit Engelaugen ineinander unsere Hände.

Und wir erzählen uns Geschichten,
Bis der Morgen kommt in Silberglocken
Und dem Dämmersteine in den Locken,
Der Sonne winkt durchs Tor von Wolkenschichten;

Und wie sie tanzt auf unseren wiesenhellen
Teppichen, leicht über sanftverschlungene Blumenstiele!
Zum Liebeslauschen laden unsere Stühle,
Und von den Pfeilern fallen Seidenquellen.


(Else Lasker-Schüler)


Bild: by  KAYJENSEN on deviantart

Perfekt!

Heute war der lang ersehnte Termin beim Pränataldiagnostiker.
Nach einem kurzen Gespräch ging es auf die Liege und es ging auch schon los.

Erst war ich schon mal erleichtert, dass unser Baby gewachsen war und fröhlich vor sich hin winkte und dann kamen nur positive Dinge zum Vorschein.

Die Nackenfalte, das Nasenbein, der Oberschenkelknochen, etc. weisen eine gute Größe vor und sind damit völlig unauffällig. Das Hirn, das Herz und die der restlichen Organe sehen auch alle gut aus, das Herz pumpt wie es soll.
Der Rücken ist geschlossen, das Köpfchen im guten Verhältnis zum Körper, etc.
Die Versorgung sieht auch gut aus und überhaupt gab es keinen Grund zur Sorge. Es war so toll unser Baby zu sehen, wie es da in seinem zuhause rumzappelte und so munter aussah.
Ich bin verliebt!

Der Arzt sagte, dass die Chancen auf ein gesundes Kind seeeehr gut stehen und es ganz danach aussieht, als würde keine Trisomie 13/14 vorliegen.

Dank NUB-Theorie gibt’s sogar eine 90% Tendenz für ein Geschlecht! Da wir in einem Forum aber noch am tippen sind und die Mädels ggf. spicken könnten, sage ich noch nichts.

Den Harmony-Test lassen wir dennoch noch machen, zum einem um noch mal ein wenig Sicherheit zu haben, zum anderen, weil wir gerne eine sicheres outing hätten.

In ca. 8 Wochen sollen wir noch zur Feindiagnostik um das von heute noch mal zu bestätigen.

Es gibt jetzt natürlich keine 100% Entwarnung, aber die Chancen stehen sehr gut und solang alles gut aussieht, möchte ich unserem Kind kein Risiko aussetzen, welches eine invasive Methode mit sich bringen würde.

Ich bin so froh! So erleichtert! Ich kann es noch gar nicht richtig glauben!
Unser steiniger Weg soll nun endlich belohnt werden?
Ich bin noch ganz durch den Wind, aber glücklich!

87 com.py

Am Grenzübergang in Helmstadt warteten Hunderte von Autos, meist Trabbis und Wartburgs. Als er sich dem Stauende näherte, stand da ein Regulierungsposten und winkte ihn durch. Er kam in eine andere Wartereihe. Vor ihm standen jetzt nur noch PKW mit Westberliner Kennzeichen. Als er die Pässe herausreichen wollte, winkte der Posten nur ab und brummelte:  „Passieren!“

„Ach, halten sie doch bitte an der Raststätte, junger Mann. Das Frühstück ist hier immer ganz ausgezeichnet.“ Elsbeth kramte in ihrer Handtasche nach dem Portemonnaie. Werner dachte an sein Stullenpaket. Hunger hatte er schon, aber er wollte nicht anfangen, das Geld schon im voraus für Frühstück auszugeben. Aber einen Tee hätte er schon gern getrunken. „Na kommen sie schon,“ Egon stupste ihn an, als er das Zögern bemerkte: „Die Fahrer werden immer von uns eingeladen.“

In der Raststätte waren nur wenige Gäste. Werner hatte so etwas wie eine Betriebskantine mit Selbstbedienung erwartet und staunte nicht schlecht. Alles war perfekt, Tischdecken lagen auf den Tischen, blütenweiß und kleine Blumenvasen mit echten Rosen standen da. Wie dagegen die Raststätten in der DDR aussahen…

Dafür kostete ein Kännchen Tee 4.00 DM! Das konnte er den netten Leuten nicht antun, auch noch eine Portion Spiegeleier für 8.00 DM zu verspeisen. Er sagte einfach, dass er schon zu Hause sehr gut gefrühstückt hätte, trank schnell den Tee und aß draußen im Wagen hastig seine Brote.

Sie erreichten Bad Hersfeld pünktlich und das nette Ehepaar gab ihm beim Abschied neben dem vereinbarten Fahrpreis auch noch 20.00 DM Trinkgeld. „Ach, vielleicht können sie uns in vier Wochen auch wieder abholen! Sie sind wirklich sehr nett, junger Mann!“ rief ihm Elsbeth noch zu, als er sich auf den Weg nach Wiesbaden machte.

Die Städte im Westen wirkten auf ihn fast unnahbar, so ganz anders als die in der DDR. Sie kamen ihm vor, wie eben frisch gestrichen und nagelneu. Es gab weder Löcher in den Straßen noch kaputte Dächer oder Zäune. Selbst die Mülltonnen und Flaschencontainer versteckten sich hinter ansprechenden Verkleidungen. Vielleicht fuhr das Besenauto täglich hier lang. Auf den Wegen lag kein Schnipselchen und die Vorgärten sahen aus, als käme selbst während ihres gegenwärtigen Winterschlafes jede Woche ein Gärtner vorbei.

Seine nächsten Fahrgäste, drei ältere Damen in voluminösen Pelzmänteln warteten in einer sehr eleganten Empfangshalle des Wald-Sanatoriums in Wiesbaden. Werner hatte Mühe, die vielen Gepäckstücke im geräumigen Kofferraum unterzubringen. Die Damen waren nicht unfreundlich, aber recht wortkarg. Das war Werner auch recht, denn viel Rederei war nicht sein Ding.

Er sucht leichte Klassik im Autoradio und trat kräftig aufs Gaspedal. Joachim hatte ihm nicht zu viel versprochen, alles war fantastisch beschildert. Die knapp 500 Kilometer legte er in gut vier Stunden zurück und war froh, als er gegen 19.00 Uhr die Lichter vom Funkturm vor sich sah. Nachdem er die drei Frauen in drei verschiedenen Stadtbezirken abgesetzt hatte, tankte er noch mal voll, fuhr durch die Auto-Wäsche und machte die Abrechnung bei Joachim.

Müde stieg dann in den Trabbi ein, den er vor Joachims Haus geparkt hatte. Das war ein Gefühlsumschwung! Als säße er in einem winzigen Klapperkasten. Geräuschvoll aber zufrieden tuckerte er nach Hause und kam es ihm wie eine Ewigkeit vor, bis das Fahrzeug warm wurde.

Marie hatte den ganzen Tag lang neben sich gestanden. Sie dachte die ganze Zeit an ihren Mann und als er endlich gegen 23.00 Uhr wieder zu Hause ankam, fiel ihr ein riesiger Stein vom Herzen.

Sie konnte es gar nicht erwarten zu erfahren, wie es ihm ergangen war. Trotz seiner Müdigkeit erzählte er alles bereitwillig, denn an neuen Eindrücken hatte es nicht gemangelt. Am meisten freuten sie sich über das reichliche Trinkgeld, das Werner voller Stolz zählte. Es war genauso viel wie Marie fürs Singen bekommen hatte, nur Werner musste dafür viel länger und schwerer arbeiten.

"Die Höhle der Löwen" für eine neue Generation

Egal ob das deutsche “Die Höhle der Löwen”, der US-“Shark Tank” oder das britische Original “Dragon’s Den”: Shows um Unternehmensgründer mit neuen Geschäftskonzepten sind weltweit angesagt. Apple hat dem Ganzen einen kleinen Twist verliehen und nun die erste Folge von “Planet of the Apps” veröffentlicht. In der Reality-Show erhalten die Entwickler von Apps womöglich die Chance ihres Lebens.

Die Kandidaten stellen ihr App-Konzept vier prominenten Beratern vor: Schauspielerin Jessica Alba (36), ihrer Kollegin Gwyneth Paltrow (44), dem Unternehmer Gary Vaynerchuk (41) und dem Musiker und Tausendsassa will.i.am (42). Können die Entwickler überzeugen, so erhalten sie für die Vorstellung ihrer App Unterstützung von demjenigen Mentor, der sie auserwählt hat. Als ultimativer Preis winkt die Finanzierung des Projekts durch die Wagniskapitalisten Lightspeed Ventures Partners.

Erste Folge für alle kostenlos

Die Premierenfolge der Serie gibt es - wie auch die kommenden Folgen - exklusiv bei “Apple Music” zu sehen. Für die erste Episode macht Apple allerdings eine kleine Ausnahme. Die einzelne Folge ist für kurze Zeit auch kostenlos auf der Website der Show abrufbar. Die weiteren Episoden sollen dann nach und nach wöchentlich erscheinen.

Foto(s): Apple Music

Hannover braucht euch!

Seki ist ein 18 jähriger Junge, der im November 2014 aus Syrien geflüchtet ist. Er ist 1,80 groß, schwarze Haare und grüne Augen. Er ist ein ruhiger Mensch. Er redet nur wenn er gefragt wird. Er ist teilnahmslos, er schaut in die Leere und in seinen Augen sieht man, wie viel er erlebt hat.
Er kam mit seinen Eltern und seinen zwei jüngeren Geschwistern. Bis sie sich das Geld für die Reise nach Deutschland leisten konnten, mussten Seki und seine Eltern wochenlang auf ein angemessenes Essen verzichten und so ging es hungrig und geschwächt auf die Reise. Sie sind in Hannover angekommen, in einem Flüchtlingsheim mit unmenschlichen Bedingungen. Sie wollten nicht mehr, sie wollten nur Sicherheit. Sie wollten leben. Sie wussten nicht einmal von Hartz IV, sie waren der festen Überzeugung, dass das nur gelogene Geschichten waren.

Ich habe ihn einfach mal angesprochen und nach dem Überwinden der Sprachbarriere haben wir uns sofort gut verstanden. “Meisten Menschen gucken mich an als hätte ich Krankheit. Ich möchte niemand stören, ich möchte leben. Ich möchte lernen. Ich möchte arbeiten.” Ich weine die Tränen, die Seki in sich hineinfrisst, die er nicht rauslassen darf.

“Niemand flüchtet freiwillig, ich liebe Syrien, aber Syrien geht es nicht gut” - Seki wusste nicht genau, weswegen es Syrien nicht gut ging, er vertraute keinen Erzählungen und irgendwann hat er aufgehört nachzufragen. Als ich ihm davon erzählt hatte, fing er an zu weinen. “Warum sind manche Menschen so?” Ich bin überfragt. Ich biete ihm etwas von meinem Essen an und er lehnt dankend ab. Ich traue mich nicht vor ihm zu essen. Ich schäme mich, dass ich meine neuen Sneaker trage. Ich schäme mich, dass ich weinen muss und er mich tröstet, obwohl es hätte andersrum sein müssen. Ich schäme mich, dass ich nichts ändern kann.

“Da gibt es ein Mädchen Safia, wir mögen uns, wir heiraten. Ich vermisse sie, sie weiß nicht - ich bin tot? Ich bin leben?” Seine Liebesgeschichte bricht mir das Herz. Ich muss anfangen zu weinen, weil ich mir so hilflos vorkomme. “Magst du auch einen Jungen?” Ich muss lachen und umarme ihn, er lacht auch. Meine Probleme kommen mir in dem Moment so klein vor. Seki ist so ein starker Junge, die Vorstellung, dass mir das Gleiche hätte passieren können, lässt meinen Magen sich umdrehen.

Seki und seine Familie werden von den Behörden täglich schikaniert. Keiner der Flüchtlinge will sich beschweren. Seine Mutter wird oft krank, da sie allergisch auf das Essen reagiert, was die Kantine anbietet. “Eine Extrawurst gibt’s für keinen!” Seki und seine Familie essen kaum etwas von dem Essen, man hat ihnen einmal abgelaufenes Essen serviert. Seine jüngeren Geschwister verstehen alles noch nicht. Sie spielen draußen und immer wenn jemand vorbei kommt winken sie, selten winkt ihnen jemand zurück.

Die Asylanträge von Seki und seiner Familie sind noch nicht durch. Seki befürchtet, seine Eltern können kein Asyl bekommen, da sie alt und schwach sind. Für ihn ist klar, dass er seine Eltern nicht wieder nach Syrien abschieben lässt. Er hält zu ihnen. Ich habe ein langes Gespräch mit ihm und sage, dass er loyal sei. “Loyal” lacht er, “Familie zählt”. Wollt ihr wirklich mit zusehen, wie Deutschland eine Familie trennt und abschiebt? Wollt ihr, dass diese mutigen Menschen wieder in den Krieg geschickt werden? Hannover trifft sich zurzeit und will die Asylgesetze verschärfen. So ist die Chance höher, dass mehr Flüchtlinge wieder in Repression, Krieg und Verfolgung abgeschoben werden. Wir machen etwas dagegen, wir stellen uns dem in den Weg! Kommt morgen, am Freitag den 17.04.2015 nach Hannover (Steintor) und demonstriert für das Wohlergehen der Flüchtlinge! Je mehr wir sind, desto besser! Meldet euch bei mir!
–> verqueert.de/pegida-gesetzesform-stoppen-stoppt-die-einfuehrung-des-neuen-asylunrechtsgesetzes

“Ich mag dich. Du ein guter Mensch. Danke.” Nein Seki, du bist ein guter Mensch. Danke, dass du hier bist. Ich habe durch dich viel gelernt. Ich will, dass du hier bleibst. Ich will, dass du lebst.

REFUGEES WELCOME!