wildtiermafia

In China haben Zollbeamte 12 Tonnen (!) Elfenbein beschlagnahmt. Die 3.188 Elfenbeinteile haben einen Schwarzmarktpreis von ca. 74 Mio. Euro. 

China ist bis heute einer der größten Abnehmer illegalen Elfenbeins, für das in afrikanischen Ländern ca. 30.000 Elefanten pro Jahr getötet werden. 

(via Global smuggling ring busted after 12 tons of elephant tusks worth £62million is found by customs officers in China | Mail Online)

In diesem Minuten beginnt eine - hoffentlich - sehr wichtige Veranstaltung am Rande der UNO Generalversammlung in New York. 

Auf Einladung von Gabun und des Auswärtigen Amts werden Regierungschefs und Außenminister vieler Länder sowie CITES und wir über die Wilderei-Krise diskutieren. Unser Ziel: die UNO soll Wilderei nicht nur als Umweltverbrechen anerkennen, sondern es wie den Waffen- und Menschenhandel behandeln. 

Denn die skrupellosen Syndikate töten nicht nur bis zu 30.000 Elefanten und über 600 Nashörner pro Jahr, sondern sie finanzieren auch u.a. die Lord’s Resistance Army (LRA) von Joseph Kony, Dschandschawid-Reitermilizen oder die Terrorgruppe Al-Shabaab.

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