wieso kann ich nicht so sein wie sie

So das geht an die ganze Gesellschaft ! Was ich in letzter Zeit mitbekommen habe ist echt schrecklich,wieso seit ihr gegen Lesben ,Bisexuelle oder Schwule ? Das sind genau so Menschen wie Wir ! nur weil sie vielleicht anders lieben als wir ? Jeder füht sich zu etwas anderem hingezogen und dies kann man auch nicht ändern oder unterdrücken , genau so wenn ich lese ih wie kann eine 18 jährige mit einem 30 jährigen zsm sein. Na und ? wenn sie sich lieben dann ist es so! Liebe kennt keine Grenzen !  An alle die gegen irgendwelche Bespiele hier ein Problem haben die sollten mal ganz schnell nachdenken! Denn über soetwas Leute zu beleidigen ist einfach die unterste Schublade respebktiert die Menschen so wie sie sind !

Selbstbeherrschung

Was sind eure Laster, eure Defizite, an denen ihr arbeiten wollt? Meiner Meinung nach entwickelt sich die Persönlichkeit, der Charakter, aus allen Eindrücken und Erfahrungen die man so sammelt in seinem Leben. Alles was du erlebst formt dich zu der Person die du heute bist, deshalb ist aber glaube ich auch nichts in Stein gemeißelt. Ich bin mir sicher, dass man seine Makel loswerden kann – nicht wirklich um einer Vorstellung gerecht zu werden, sondern um das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen angenehmer zu gestalten. Oft sieht man nur seine Umwelt und versteht nicht wieso diese so auf einen reagiert, wie sie es tut, weil man für sich selbst blind geworden ist!

In meinen Freunden erkenne ich genau ihre Stärken und Schwächen, so wie sie in mir. Das hat mir dabei geholfen, einen besseren Eindruck von mir zu bekommen und auf Dinge zu achten, die ich ändern möchte. Ich werde zum Beispiel sehr emotional in Diskussionen, ich werde laut und stur und das ist ganz klar so einprogrammiert bei mir, so habe ich es gelernt. Aber das bedeutet nicht, dass ich das so hinnehmen muss! Ich möchte meine innere Wut loswerden, die definitiv da ist, auch wenn ich sie in den Hintergrund verbannt habe. 

Im Grunde werdet ihr von innen heraus gesteuert, eure Emotionen, Gedanken, alles hat sich über die Jahre angesammelt und ihr strahlt es aus, aber wenn ihr lernt zu verstehen wie ihr seid und wieso ihr so seid, könnt ihr auch lernen das besser zu beherrschen.

Wir haben keine Kontrolle darüber was uns geschieht in unserem Leben, wir haben aber Kontrolle darüber was wir daraus machen, wie wir damit umgehen und was wir daraus lernen. Jede Erfahrung, egal wie negativ sie auch sein mag, kann uns immer helfen. Wenn dir etwas Schlechtes passiert kannst du entweder darin versinken oder daraus empor steigen und Stärke gewinnen. Das ist definitiv eine Entscheidung, die man selbst treffen kann.

Es ist nicht nur, dass ich nichts mehr fühle. Manchmal fühle ich viel zu viel, als das ich es überhaupt ertragen könnte. Manchmal fühle ich alles auf einmal, sodass ich nichts mehr ertragen kann, weil in mir schon so viel passiert. Manchmal kann ich nicht hören, wie andere reden, keine Musik, keinen Laut. Ich kann es nicht verarbeiten, weil meine Gedanken allein schon alles einnehmen. Das macht unglaublich einsam. Ich ertrage die Gesellschaft von andern nicht, aber ich will nicht allein sein, weil ich Angst vor mir selbst habe. Ich glaube, dass mich niemand verstehen kann, weil ich es schlichtweg nicht mehr erklären kann. Ich fühle mich falsch. Anders als alle anderen, hässlich und unbedeutend. Niemand fühlt wie ich fühle. Sie alle lachen über so unbedeutende Dinge, dass ich schreien will. Wie können sie über so etwas lachen, wenn sie nie gesehen haben, wie diese Welt sein kann. Wie können sie lachen, wenn ich es so oft nicht mehr kann? Wieso ich? Wieso überflutet mich das alles nur so? Ich habe Angst, dass sie sehen, was für ein Monster ich geworden bin. Angst, dass sie merken, dass ich ihren Worten nicht mehr folgen kann. Ich habe unglaubliche Angst, dass irgendjemand irgendwas merkt. Aber gleichzeitig denke ich, dass das alles nur Einbildung ist. Dass das was ich fühle nicht real ist. Dass ich mir das nur vormache, weil ich anders sein will. Und ich versuche. Tag für Tag, egal wie schwer es ist am Morgen aufzustehen. Ich versuche wieder glücklich zu werden, obwohl es unglaublich dumm ist. Weil ich hier selbst nicht mehr raus kommen werde. Das ist, was diese Krankheit mit mir macht. Das ist die Wahrheit, die ich mir niemals traue auszusprechen.
Ich würde so gerne allen erklären, warum ich so bin und wieso ich gewisse Dinge mache. Doch ich weiß einfach nicht wie. Ich bin zu müde um überhaupt irgendwas zu schaffen. Ich will mich in mein Bett verstecken und nie wieder herauskommen. Die letzten paar Menschen, bei denen ich gedacht hatte, ich wäre Ihnen etwas Wert haben langsam auch genug von mir. Ich bin nicht genug, ein Versager, ein schrecklicher Freund, insgesamt einfach ein schlechter Mensch. Ich habe sie enttäuscht und verletzt, aber nicht mit Absicht. Ich habe einfach schreckliche Angst. So viele Gefühle mit denen ich nicht umgehen kann. Ich weiß es jetzt schon, ich werde wieder versagen, sie werden wieder enttäuscht sein, mich hassen. Ich gleite immer mehr ab in meine eigene Welt, in ein dunkles tiefen Loch aus dem ich es alleine nicht mehr raus schaffe. Doch niemand wird mir helfen, egal wie sehr ich nach Hilfe Schreie, niemand wird mich hören. Ich sehe keine Zukunft mehr für mich. Ich will das alles einfach beenden..
Ich bin peinlich, ich bin hässlich, ich bin ein Versager, ich kann mich nicht mal richtig selbst verletzen, ich kann nichtmal sterben ,ich kann nichts ich bin wertlos, ich gehöre hier nicht her, ich will weg, ich bin niemandem wirklich wichtig, ich werde von allen schlecht behandelt und das ist das einzige was ich verdiene. Mein tod wäre für alle am besten, ich bin eine einzige Enttäuschung für alle ich hasse mich! ich hasse mein leben! ich hasse diese welt! ich hasse alles! ich kann nichts richtig ich bin es nicht wert ich werde von allen schief angesehen und sehe wie sie mich urteilen ich merke wie sie sich schlechte dinge über mich denken ich bin schwach die kleinsten probleme machen mich so kaputt es depremiert mich ich zu sein wieso kann ich nicht wer anders sein jemand glückliches jemand den kleine probleme nicht interessieren ich will so nicht sein ich weis das ich scheiße bin das braucht mir niemand mehr sagen ich hasse menschen ich komm mit nichts klar ich sollte nicht auf diese welt kommeb wieso kann ich es jetzt nichtmehr wie früher verdrängen wieso? Ich kann nicht mehr ich bin müde so müde und doch wach und ich weis nicht mal mehr was ich denken soll ich bekomme vom nachdenken kopfschmerzen in meinem kopf sitz ein psycho
“ich vermiss dich”

Der Backkäse bruzelt im Ofen, meine Uni-Unterlagen liegen vor und ich nutze eben die Zeit, um meine Gedanken zu einer Whatsapp-Nachricht, die ich vorhin erhalten habe, in die weite Welt hinauszutragen.

“Marsi ich vermiss dich *lach-smiley*” 

Ein einfacher Satz. Und doch mit sehr vielen Emotionen verbunden. Denkt man. Hofft man. Glaubt man. Als die Nachricht auf meinem Handy aufploppte, muss ich ehrlich zugeben, hat sie mich nicht ansatzweise erreicht. Zumindest nicht dort, wo sie eigentlich sollte. In meinem Herzen. Aber wieso ist das so?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals etwas mit so einer Nachricht anfangen konnte. Denn wie emotional sie auch klingt, genauso inhaltlos ist sie auch. Denn wer jemanden vermisst, der ändert doch was daran, denkt man. Hofft man. Glaubt man. Der einzige Gegner ist die Entfernung. Die aber, sollte dieser Satz auch so gemeint sein, wie sie geschrieben wurde, sollte überwindbar sein. Es sei denn, man wohnt in Australien. Neuseeland. Oder auf Grönland. Aber auch das wäre irgendwie machbar. Irgendwie. In der Zeit von Whatsapp und Co. scheint sowas aber zu viel verlangt zu sein. Lieber eine Mitteilung übers Handy. Das reicht schon.

Also was tun mit dieser Nachricht? Was antworten? “Ich dich auch!”. Ekelhaft. Klingt nach einem kitschigen Liebesroman. Was sollte denn auch darauf folgen? Nichts -  kann ich mir vorstellen. Also, was bringt so eine Nachricht? Zuneigung und Aufmerksamkeit vermitteln wollen? Das kann man auch anders. Einen Smalltalk starten? Auch das kann man anders.

Daher blieb ich bei einem “Ok” als Antwort.