wieso kann ich nicht so sein wie sie

horribleperson4k  asked:

Hältst du es nicht für besser, die Person, die diesen Shit schreibt, zu ignorieren? Dass du seine Nachrichten postest, gibt ihm doch nur "Erfolg" (inwiefern ein Mensch sich dadurch bereichern kann...o.O).

Ich verstehe nicht, wieso ich solche Nachrichten komplett ignorieren sollte; tbh :o Wenn es darum gehen würde mich davor zu schützen – ok, aber sowas trifft mich überhaupt nicht! Diese Person will mich verunsichern und das schafft sie nicht, wieso sollte ich denn nicht so authentisch wie möglich mit der Situation umgehen? Da ist doch auch ein Mensch hinter, der ganz offensichtlich kommunizieren will. Natürlich ist da diese gehässige Fassade, aber hinter bösen Worten stecken traurige Emotionen. Ich meine, wieso sollte ich der Person nicht schreiben, dass mich das nicht aus dem Konzept bringt und sie dadurch eigene Unsicherheit offenbart? Vielleicht kommt sie ja her um genau das zu hören und ist sich dessen nur nicht bewusst. Vielleicht braucht sie auch einfach nur mehr Gewissheit, dass es tatsächlich noch Bindungen gibt, die von sowas nicht erschüttert werden können.. Da kann ja alles mögliche hinterstecken. Ich find’s nice von euch, dass ihr mir alle Mut zusprechen wollt und euch Sorgen macht, aber ich hab mittlerweile ein dickes Fell und ein unendliches Vertrauen in das Umfeld, in dem ich mich befinde. Ich bin in einer wirklich guten Verfassung und muss mich vor sowas nicht mehr schützen :} Ich bekomme viele solcher Nachrichten und versuche mich dann immer an meine schlimmsten Zeiten zu erinnern und so zu sein, wie ich es damals gebraucht hätte. idk ob diese Erklärung Sinn macht haha~

Originally posted by cartoon

lavandulavera  asked:

In Deutschland muss dank eines funktionierenden Sozialsystems NIEMAND hungern, dementsprechend begeht niemand Diebstahl aus Not; und wenn man sich etwas nicht leisten kann, dann ist das eben so. Man hat KEIN Recht, es zu stehlen. Schaden tut das nämlich auch nicht den "bösen Konzernen", sondern Mitarbeitern, die dann dafür verantwortlich gemacht werden und die den Schaden dann von ihrem Lohn abgezogen/ihre Stunden gestrichen bekommen. Hört einfach auf, euch asozial zu benehmen.

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Aber fangen wir doch am Ende an.
Denn das ist absolut an den Haaren herbei gezogen. Ich kenne einige Menschen, die im Einzelhandel arbeiten, und es ist Blödsinn, da niemandem der Lohn abgezogen oder die Stunden gestrichen werden. Interessant ist auch die Aussage, dass die Konzerne darunter “leiden sollen”. Also ich sehe in diesem Artikel, auf den du dich beziehst, nicht ein einziges Mal die Intention, dass der Konzern “leiden” soll. Also wirklich…. Als ob darunter jemand leidet, vor allem ein Großkonzern, wenn ich mir einen Pickup in die Tasche stecke. Selbst wenn das 1000 Menschen machen, ist der Verlust nicht ansatzweise mit dem (täglichen, jährlichen) Verlust und das Wegwerfen von Frischware zu vergleichen. Jeden Tag fliegt Obst und Gemüse in den Müll, Backwaren und Wurstwaren werden entsorgt. Die Verluste sind immens. Scheinbar jedoch so gering, dass dieser Weg des Wegwerfens nicht überdacht und legitimiert werden muss.

Okay gut. Jetzt zum nächsten Punkt: “in Deutschland muss niemand hungern.” Entschuldige, aber auch das ist Quatsch. Klar gibt es Einrichtungen wie die Tafel und Missionen, die sich um die Menschen auf der Straße kümmern, aber reicht das?
Ich erkläre dir das mal: Zur Tafel dürfen nur Menschen, die bedürftig sind, das ist ja gerecht oder? Bedürftig sind aber nur die Menschen, die vom Amt einen Bescheid dafür haben. Schön und gut. Für diesen Bescheid braucht es einen Wohnsitz, ohne Wohnsitz kein Bescheid. Du verstehst das Problem langsam? Obdachlose dürfen nicht von der Tafel Essen beziehen. Dann gibt es die Missionen, klar einmal am Tag warmes Essen und ein Lunchpaket ist super, doch stillt das wirklich den Hunger?
Bevor Menschen solche Aussagen treffen sollten sie sich Gedanken über genau diese Aussagen machen und nicht leichtsinnig etwas daher sagen um zwanghaft Meinung kundzutun. In Deutschland müssen leider auch Menschen in Hunger leben. Natürlich geht es schlimmer, die Umstände sind beu weitem nicht so dramatisch wie in anderen Gegenden der Erde, aber wieso vergleichen wir? Es geht Menschen schlecht, Punkt.
Wenn jetzt eine Aussage kommt, die nur im Ansatz den Anschein erweckt, dass mir jemand sagen will, dass niemand obdachlos sein muss, geh ich krachen. Nur als Vorwarnung.

Deine Aussage, dass man sich etwas nicht leisten kann und dann ist das halt so, ist legitim. Lassen wir doch aber die Menschen selbst entscheiden. Was interessiert es dich oder den Verkäufer an der Kasse ob ich mir ne Packung Mentos einpacke. Es gibt so viel was ich bezahlen könnte, aber es nicht einsehe für diesen ungerechtfertigten Preis aufzukommen und Großkonzerne, die Ressourcen und Arbeiter*Innen ausbeuten, zu unterstützen.

Und asozial - wenn du diesen Begriff unbedingt verwenden möchtest - sind nicht die Leute, die klauen, sondern die Menschen, die diese jene Leute verpfeifen oder beleidigen, verachten oder pauschalisieren.

Warum? Ganz einfach.
Ihr werdet keiner Gefahr ausgesetzt, werdet nicht verwickelt oder benötigt.
Wieso kommt man dann auf die Idee, dass das Klauen an sich so falsch ist? Ja, es ist verboten. Ja, es steht unter Strafe und ja verdammt, wenn es jeder macht wäre es fragwürdig ob das System des Kapitals dann so noch funktionieren könnte. Es macht aber nicht jeder. Nicht jeder ist darauf angewiesen sein Geld 12x rumzudrehen. Nicht jeder bettelt sich Geld zusammen oder sammelt Pfandflaschen um sich das nötigste zu holen, gönnt ihm doch seinen Pickup in der Jackentasche, meine Güte.

Seit wann interessiert die Menschen eigentlich das Gesetz? Rauchen alle erst ab 18? Geht niemand feiern unter 16? Trinkt keiner harten Alkohol? Kiffen ist auch schlimm? Noch nie was zu Schulden kommen lassen? Ja ein Glück! Ihr frommen Gestalten des 21. Jahrhunderts.

Kümmert euch um eure eigenen Probleme.
(Gesetze sollten, mal ganz davon abgesehen, für die Gesellschaft und den Menschen sein, nicht dagegen arbeiten, letzten Endes werden Firmen, die Reichtum zu Massen anhäufen, unterstützt und geschützt und “der kleine Mann” kämpft sich durch um am Monatsende am Existenzminimum zu leben mit einem Job, der nicht das nötige Geld einbringt - nur mal als Exkurs)

So das geht an die ganze Gesellschaft ! Was ich in letzter Zeit mitbekommen habe ist echt schrecklich,wieso seit ihr gegen Lesben ,Bisexuelle oder Schwule ? Das sind genau so Menschen wie Wir ! nur weil sie vielleicht anders lieben als wir ? Jeder füht sich zu etwas anderem hingezogen und dies kann man auch nicht ändern oder unterdrücken , genau so wenn ich lese ih wie kann eine 18 jährige mit einem 30 jährigen zsm sein. Na und ? wenn sie sich lieben dann ist es so! Liebe kennt keine Grenzen !  An alle die gegen irgendwelche Bespiele hier ein Problem haben die sollten mal ganz schnell nachdenken! Denn über soetwas Leute zu beleidigen ist einfach die unterste Schublade respebktiert die Menschen so wie sie sind !

Ich liebe ihn, ich liebe ihn mit allem drum und dran. Ich habe das Gefühl als hätte ich mein Leben lang die Luft angehalten und könne durch ihn jetzt wieder richtig atmen, richtig leben. Er ist das beste was mir je passiert ist und ich kann mir nicht vorstellen jemals wieder jemand anderes zu lieben, weil nach ihm niemand besseres mehr kommen kann und wird. Er ist meine Vollendung, die pure Perfektion. Er ist die Person, die man Jahre lang versucht hat zu beschreiben, wenn man gefragt wurde wie der ‘eine für einen sein könnte, doch nie die richtigen Worte dafür fand. Heute weis ich wieso ich nie die richtigen Worte gefunden hab, nämlich, wenn man den richtigen findet, dann liebt man so sehr, sodass man dieses Worte gar nicht mehr in Worte fassen kann weil sie so mächtig sind & das sind sie! Sie sind überwältigend und lassen einen die Welt erneut Komplett anders sehen.

anonymous asked:

Ich will Krebs haben.

“Mein Name ist Conny, ich bin 25 Jahre alt und im 9. Monat schwanger. Hier geht es aber eigentlich um meine über alles geliebte Mama - meine Seelenverwandte, beste Freundin und dem besten Menschen auf Erden! Sie wurde leider nur 49 Jahre alt (den sie im übrigen im Krankenhaus verbringen musste)

Die Geschichte fing am 25.12.2012 an, dem 1. Weihnachtsfeiertag. Ab dem Tag an hatte Sie von 7 Wochentagen 5 Tage davon Bauchschmerzen und ihr war ständig übel. Ab Ende Januar so stark, dass sie sich auf den Boden legen musste, weil der Schmerz auch auf den Rücken übergegangen war. Meine Mum war nie krank und hat nie gejammert, also dachte ich mir: Das ist nicht normal, sie muss am besten sofort zum Arzt. Da sie aber selbständig ist bzw. war, wollte sie ihre Kunden nie hängen lassen und lies sich erst überreden, als ich ihr am 11.02.2013 einen Termin beim Internisten machte. Der machte einen Ultraschall vom Oberbauch, runzelte nur die Stirn und druckte 10 Bilder der Leber aus. Dann nahm er ihr noch Blut ab und sagte uns, dass die Ergebnisse am 13.02.2013 vorliegen würden. Zwischenzeitlich war der Oberbauch stark angeschwollen und sie selbst konnte, wie sie sagte, “Kugeln” ertasten, die man hin- und herschieben kann und die ihr Herzschmerzen beim Sitzen verursachten und sie teilweise schlecht Luft bekam. Da ich arbeiten musste, ging meine Mum an diesem besagten 13.02.2013 mittags alleine zum Arzt. Sie kam danach gleich weinend zu mir in die Arbeit und sagte: Er vermute Bauchspeicheldrüsenkrebs!!! Für uns brach eine Welt zusammen!!!
Meine Mama selbst ging ja davon aus es wäre ein Magengeschwür, nichts weiter!
Am 14.02.2013, dem Valentinstag, brachten mein Verlobter und ich meine Mama ins nächstgelegene Klinikum. 4 Stunden wurde sie in der Notaufnahme durchgecheckt und kam anschließend stationär auf ein Zimmer. In den nächsten Tagen folgten noch Sonografie, Bronchioskopie, mehrere Male Ultraschall, Röntgen, Leberpunktion, CT´s und Magen-Darm-Spiegelung.
Bei letzterer kamen sie aber bei einem Punkt nicht weiter und wollten weiter beratschlagen. Sie wussten nun, der Primärtumor sitzt irgendwo im Darm und ihre “Kugeln” waren sehr große und viele Metastasen über die ganze Leber verteilt, wie eine Schürze. Zu dem Zeitpunkt war die Leber 3mal so groß wie bei einem normalen Menschen!! In dieser Zeit bildete sich ein Darmverschluss und die Ärzte hatten keine Zeit mehr für weitere Untersuchungen sondern mussten sie notoperieren. Diese OP dauerte ca. 5 Stunden, die sie gut weg steckte. Dabei stellte sich heraus, dass der Tumor im Dünndarm saß und alles entfernt werden konnte. Allerdings war die Leber schon komplett zerfressen und konnte nur noch mit einer Chemo behandelt werden, die Diagnose UNHEILBAR wurde gestellt. Das wollte aber so von uns niemand wahr haben. 10 Tage später ist die Wunde im Darm aufgeplatzt und es bildete sich Eiter im Bauchraum und eine Bauchfellentzündung. Also die nächste Not-OP Anschließend wurde ihr ein Port gesetzt. Dabei hatte sie von ihrem ursprünglichem Körpergewicht von 57 Kilo bei 1,63 cm Körpergröße schon 11 Kilo verloren. Für die Chemo war sie somit ab diesem Zeitpunkt zu schwach. Die Ärzte hatten uns allen gesagt, sie hätte eine “Hammer-Chemo” bekommen, dabei war es nur eine palliative Chemo. Gesagt haben sie uns NICHTS! Meine Mama baute körperlich sowie geistig weiter ab, bildete sich Sachen ein die nicht da waren und konnte nicht mehr laufen. Sie äußerte dann den Wunsch, in eine Klinik mit Palliativstation zu wollen. Erst dort wurde uns Angehörigen die Tragweite der Krankheit veranschaulicht und bewusst: Sie wird nicht mehr gesund und wird ihren Enkelsohn, den sie jetzt schon innig liebte, nicht mehr erleben dürfen! Ab dem 14.2. war ich krank geschrieben und jeden Tag mindestens 7 Stunden im Krankenhaus bei ihr. Dadurch auch schon damals die Bindung zum Zwerg in meinem Bauch. Die Ärzte und auch Schwestern auf der Palliativstation waren so fürsorglich und kümmerten sich super um uns. Meine Mama war dort 3 ½ Wochen. Nach 2 Wochen hatte sie sich geistig super erholt, körperlich war sie mit ca. 33 Kilo ein kompletter Pflegefall. Sie konnte einfach nicht mehr viel essen, nicht mehr gehen aber sie kämpfte, besonders für mich glaube ich, dass sie wieder fit werden würde. Sie sollte entlassen werden und nach Hause kommen. Sie wohnte (meine Eltern sind getrennt lebend) 3 Stockwerke unter meinem Verlobten und mir und ich dachte, mit Pflegestufe und Palliativbetreuung kriegen wir das hin! Alle waren optimistisch. Sie freute sich so, mir endlich Gutes zu tun und jeden Tag gaaaanz frisch zu kochen. Doch dazu kam es nicht mehr. Einen Tag vor der geplanten Entlassung fiel sie ins Leberkoma, das war am 30.04. Ab Donnerstag, dem 02.05. war sie überhaupt nicht mehr wach und stöhnte nur noch, die Augen halb offen. Von 02.05. auf 03.05. um 4:00 Uhr früh ist sie dann, angeblich friedlich, eingeschlafen, was ich bis heute nicht glaube

Die Ärzte rieten mir und meinem kleinen Bruder (21 Jahre) bereits am Dienstag, dass unsere Mama erst los lassen kann, wenn wir ihr sagen, dass sie gehen darf. Das war für mich der schlimmste Moment meines Lebens!!!!! Meine Mama meinte erst: “Und wieso habt ihr mir das nicht früher gesagt?!” und danach, nach 3-4 Stunden sagte sie: “Ich kann ja noch gar nicht gehen Maus, ihr braucht mich doch!” Es war wie in einem Alptraum, so etwas grausames hab ich in meinem Leben noch nicht gehört oder gesehen. Mein Bruder war nur noch am schreien und weinen und ich war fertig mit den Nerven. Noch heute plagen mich Schuldgefühle. War es wirklich richtig ihr so etwas zu sagen, habe ich ihrer Seele damit wirklich einen Gefallen getan?! Ich war die Letzte, die sie wirklich gehen lassen wollte. Aber man darf nicht egoistisch sein, sondern daran denken, was für den wichtigsten Menschen im Leben besser ist. “
Sag noch einmal, dass du Krebs haben willst, und ich raste aus.

Der fünfte Teil, 25.02.2016

Ich hasse mich, ich bin so entstellt, alle sind so hübsch und ich sehe neben ihnen aus wie ein Haufen Dreck, wieso kann ich nicht so hübsch und schlank sein? Warum muss ich fett und hässlich sein? Ich hasse es zu essen hab Angst das ich dann noch fetter werde, die ganzen anderen werden immer dünner und hübscher und ich werde immer fetter und hässlicher. Ich mach irgendwas falsch egal wie wenig ich esse ich werde trz fetter, oder ich bin einfach ein fuck Mensch den Gott hasst und deshalb bin ich so?

Ich ging die Treppen runter bis zu der Haustür und öffnete sie, und da stand meine Schwester meine Oma und mein Onkel. Was soll das was machen die hier? Meine Schwester schaut mich böse an und sagt “na gut gefickt?” das tat weh.
Der Rettungswagen kam, ich lief so schnell ich konnte zu ihnen ich musste weg von meiner Familie…so schnell es ging. Der Mann nahm mich am Arm und brachte mich in den Rettungswagen. Da saß ein anderer Mann noch drinnen er sagte zu mir ich soll keine Angst haben und das alles gut wird…er fragte mich was passiert sei und ich sagte ihm das ich mir die arme aufgeschnitten habe und Tabletten genommen habe. Er wollte das meine Schwester die Tabletten holt und ich ihm meine Arme zeig, ich zog die Jacke hoch und er sagte wir müssen uns Krankenhaus das muss sofort versorgt werden. Die Männer stiegen ein und wir führen Richtung Krankenhaus. Ich stellte dem Mann der neben mir saß Fragen z.B warum er hier arbeitet und was das alles für Geräte sind, er musst lächeln. Als wir da waren schoben sie mich mit der Liege raus, der eine Mann der R hinten bei mir saß half mir von der Liege und fragte mich wie lange ich das schon mache, ich sagte zwei Jahre so ungefähr..er meinte ein Bekannter von ihm hat das auch getan und ihm geht es jetzt gut, er hofft das es mir auch bald besser geht und lächelte mich an…..

anonymous asked:

Hellouuu Luna! Hast du Ratschläge parat wie man Lernt, sich und seinen Körper anzunehmen oder noch besser zu lieben?

Bei mir kam das schleichend, je mehr ich gelernt und verstanden habe (nicht nur mich selbst sondern die Welt betreffend), desto mehr ist das in den Hintergrund getreten. Mittlerweile ist es mir die meiste Zeit irgendwie relativ egal wie ich aussehe, meine Freunde interessieren keine Oberflächlichkeiten sondern meine Gedanken und es gibt einfach wichtigeres als das. Äußerlichkeiten und Ideale sind so ein von der Gesellschaft erschaffenes Konzept und ich lege nach und nach ab, was ich mir über die Jahre auferlegt habe. Ich trage zum Beispiel keinen BH mehr, ich bin manchmal auch einfach unrasiert und immer öfter ungeschminkt. Es gab eine Zeit in der ich so sehr an die erschaffene Fassade gewöhnt war, dass sie mein “Ich” wurde, was ich mir jeden morgen aufmalen musste. Jetzt fühle ich mich sehr viel wohler und freier, denn wieso sollte ich mich verstecken, wem will ich was vormachen? Ich bin so geboren wie ich nunmal geboren bin, ich sehe aus wie ich aussehe, das ist etwas was ich nicht beeinflusst habe (niemand von uns) und ich verurteile niemanden für sein Aussehen, deshalb kann ich niemanden ernst nehmen der mich dafür verurteilen würde. Wenn du gerade in der Pubertät bist mach dir keinen Stress, gib dir die Zeit die du brauchst! Als Kind hatte ich nie Probleme mit meinem Aussehen, erst als mein Körper sich verändert hat und ich erwachsen wurde hat sich alles fremd angefühlt und ich habe mich selbst unter Druck gesetzt – man muss sich daran auch erstmal gewöhnen. In erster Linie ist dieser Körper einfach mein Werkzeug und mein Zuhause. :)

Ich würde so gerne allen erklären, warum ich so bin und wieso ich gewisse Dinge mache. Doch ich weiß einfach nicht wie. Ich bin zu müde um überhaupt irgendwas zu schaffen. Ich will mich in mein Bett verstecken und nie wieder herauskommen. Die letzten paar Menschen, bei denen ich gedacht hatte, ich wäre Ihnen etwas Wert haben langsam auch genug von mir. Ich bin nicht genug, ein Versager, ein schrecklicher Freund, insgesamt einfach ein schlechter Mensch. Ich habe sie enttäuscht und verletzt, aber nicht mit Absicht. Ich habe einfach schreckliche Angst. So viele Gefühle mit denen ich nicht umgehen kann. Ich weiß es jetzt schon, ich werde wieder versagen, sie werden wieder enttäuscht sein, mich hassen. Ich gleite immer mehr ab in meine eigene Welt, in ein dunkles tiefen Loch aus dem ich es alleine nicht mehr raus schaffe. Doch niemand wird mir helfen, egal wie sehr ich nach Hilfe Schreie, niemand wird mich hören. Ich sehe keine Zukunft mehr für mich. Ich will das alles einfach beenden..
Es ist nicht nur, dass ich nichts mehr fühle. Manchmal fühle ich viel zu viel, als das ich es überhaupt ertragen könnte. Manchmal fühle ich alles auf einmal, sodass ich nichts mehr ertragen kann, weil in mir schon so viel passiert. Manchmal kann ich nicht hören, wie andere reden, keine Musik, keinen Laut. Ich kann es nicht verarbeiten, weil meine Gedanken allein schon alles einnehmen. Das macht unglaublich einsam. Ich ertrage die Gesellschaft von andern nicht, aber ich will nicht allein sein, weil ich Angst vor mir selbst habe. Ich glaube, dass mich niemand verstehen kann, weil ich es schlichtweg nicht mehr erklären kann. Ich fühle mich falsch. Anders als alle anderen, hässlich und unbedeutend. Niemand fühlt wie ich fühle. Sie alle lachen über so unbedeutende Dinge, dass ich schreien will. Wie können sie über so etwas lachen, wenn sie nie gesehen haben, wie diese Welt sein kann. Wie können sie lachen, wenn ich es so oft nicht mehr kann? Wieso ich? Wieso überflutet mich das alles nur so? Ich habe Angst, dass sie sehen, was für ein Monster ich geworden bin. Angst, dass sie merken, dass ich ihren Worten nicht mehr folgen kann. Ich habe unglaubliche Angst, dass irgendjemand irgendwas merkt. Aber gleichzeitig denke ich, dass das alles nur Einbildung ist. Dass das was ich fühle nicht real ist. Dass ich mir das nur vormache, weil ich anders sein will. Und ich versuche. Tag für Tag, egal wie schwer es ist am Morgen aufzustehen. Ich versuche wieder glücklich zu werden, obwohl es unglaublich dumm ist. Weil ich hier selbst nicht mehr raus kommen werde. Das ist, was diese Krankheit mit mir macht. Das ist die Wahrheit, die ich mir niemals traue auszusprechen.

1:45 Sie sind wieder da 1:46 Ich verliere mich, meine Gedanken sorgen dafür das ich ins Leere laufe und niemals zurückkehren werde. Falls ich zurückkommen sollte, werde ich nicht mehr der selbe sein. 1:47 Ich gehe nicht davon aus das sich jemals irgendwas ändern wird, in mir wird es immer gleich aussehen. 1:48 Ich arbeite nicht um zu leben, ich lebe um zu arbeiten und das ist das, was mich so kaputt macht. Ich finde einfach keine Zeit für mich, damit ich mit all dem anderen mist irgendwie klar kommen kann. 1:49 Ich gebe so viel, doch ich verlange so wenig. Wozu tue ich das, warum helfe ich anderen so viel, schenke ihnen so viel von meiner Kraft, die ich eigentlich für mich brauche. 1:50 Ich weiß nicht wie lange ich diesen Druck aushalten kann, er kommt von allen Seiten, er ist immer da, ich wache mit ihm auf. 1:51 Ich habe angst zu schlafen, ich will nicht träumen, es tut weh immer solch schreckliche Dinge zu erleben. 1:52 Ich wünschte ich könnte laufen, weit weg und schnell, damit all das sein Ende findet und ich es nicht mehr ertragen muss. 1:53 Werde nie verstehen, wieso Menschen andere Menschen so schlecht behandeln, wieso sie denken sie wären anders, obwohl wir alle gleich sind. 1:54 Meine Kraft neigt sich dem Ende, ich versuche alles um aufrecht zu stehen, doch ich kann nicht mehr, ich kriege all das nicht mehr hin. Die Ketten sind zu stark, sie ziehen mich ins dunkle. 1:55 Wenn ich sage, dass mir alles weh tut, dann kann sich niemand vorstellen was ich damit meine, wie sehr mir was weh tut, niemand hat eine Vorstellung davon. 1:56 Ich muss stark bleiben, mein bestes geben. Für andere, nicht für mich. 1:57 Seid nicht traurig wenn ihr mich jemals verlieren solltet, lächelt weil es eine schöne Zeit war! 1:58 Ich lächle dich an, erzähle dir was du hören willst, kriege ich von dir jemals Zeit um mich zu sammeln? 1:59 Das alles ist ein Spiel, mal gewinnen wir, mal verlieren wir, vielleicht verliere ich heute. 2:00 Es tut mir leid, ich habe versagt. Verzeih mir

Ich weiß nicht, wie ich dir noch zeigen soll, dass ich dich lieb, dich will, dich mit all deinen Macken & Fehlern akzeptiere, ehre & liebe. Wenn du mir erzählst, wie deine Freundin ist, dass sie in der Öffentlichkeit nicht zu dir hält, dass du ihr einen Text geschrieben hast der dann aber ignoriert wird und du dir den Arsch aufreißt; stelle ich mir die Frage, wieso man seine Energie für sowas ausgeben kann. Ich würde immer zu dir halten, ich würde sogar mit dir Hand in Hand durch die Straßen laufen, wenn du dir in die Hosen gemacht hättest. Ich würde mich so sehr wegen einem wundervollen Text freuen von dir. Und all das nur, weil ich dich liebe. Ich würde der ganzen Welt zeigen wie stolz ich bin darauf dich zu haben. Ich würde immer an deiner Seite stehen, egal wie unangenehm, Peinlich oder sonst was du bist. Ich würde dich so glücklich machen wollen. Alle würden Auge machen, aber ich hab nur Augen für dich, Schatz.
Ich will dich so sehr, ich glaub’ ich wollte noch nie jemanden so sehr wie dich. Ich will, dass du mein Junge bist, dass du an meiner Seite bist. Ich träume von Kindern, einer Hochzeit & einem gemeinsamen Leben. Verdammt du fasziniert mich. Deine Art, deine verkorksten Audios, dein Lächeln, dein Lachen; einfach du. Ich liebe dich. Ich liebe dich so gottverdammt sehr.
—  J. / 27.05.17 / 07:19
Manchmal fragt man sich womit man es verdient hat, das alles so ist, wie es ist. Warum kann ein vater nicht zeigen das er seine tochter liebt? Ihr sagen, hey, ich bin stolz auf dich! Es sind keine schweren sätze, wieso fallen sie dann so selten? Statt liebe, glück, und frieden. Gabst du mir hass, verleugnung, Wut/verzweiflung. Du weißt seit ich 11 bin nicht mehr, was wirklich bei mir in meinen leben abgeht, obwohl ich noch hier wohne, und wir uns sehen. Du fragst nicht mal, wie es mir geht. Du weißt nicht, das ich mich in die drogen geflüchtet habe, weil ich ihren tot nicht verkraftet habe. Du weißt nicht, das ich endliche selbstmord versuche hinter mir habe. Du weißt nicht, das ich bulimie anzeichen hatte & dann tiefer reingerutscht bin. Du warst nicht da. Du warst nie da, aber, ist es als Vater nicht die pflicht da zu sein? Für das was man liebt? Was man erzeugt hat? Ich nehme selten jemanden zu mir, warum? Du denkst ich hab keine freunde, doch ich nehme niemanden mit, weil ich mich schäme. Du nennst mich schlampe, dabei hat ich erst mit 2-3 leuten etwas. Du weißt, das ich mich selbstverletzt habe, aber auch nur, weil ich es zuhause nie verheimlicht habe, es war ein schrei. Ein schrei nach aufmerksamkeit von einer tochter, die ihren vater brauchte. Doch deine reaktion, war:“lass das.” Weißt du wie traurig es war, wenn man nachhause gekommen ist, man genau wusste du sitzt im wohnzimmer, tisch voller bier und anderem zeugs, betrunken und schlecht gelaunt? Es tat weh, und das tut es immer noch. Du warst schon immer so. Schon bevor das alles passierte. Du sagst ständig wie sehr du mich hasst. Jedes mal, was eine schlampe ich wäre. Das ich bichts erreichen würde. Ich mehr als faul sei. Ich fett sei und zu viel esse. Du gibst mir jeden tag, das gefühl nichts wert zu sein. Ein nichts zu sein. Es sollte anders sein, wie in anderen familien. Doch für unsere war es nicht bestimmt. Es tut weh, zu sehen, das du zu den geschwistern anders bist. Du fragst wie es ihnen geht, und was so abgeht in deren leben. In den ganzen 20 jahren, hab ich noch nie ein:“ich bin stolz auf dich.” Oder “hab dich lieb” gehört. Nie. Ich schrie dich an, sagte dir, ich hasse dich, und das du nur noch mein erzeuger bist. Es machte dir nichts. Es hat dich nicht gebrochen. Ich dagegen, lag weinend im bett und hatte schuldgefühle und war mit den nerven am ende. Ich wollte nur, das du mich so nimmst wie ich bin. Das du mich auch mal lieb hast. Und es mir zeigst. Doch sowar es nicht. Du gibst mir die schuld an ihren tot. Du hast es mir gut eingeprägt, denn seit jahren gebe ich mir die schuld, auch wenn es nicht so ist. Wie oft wolltest du aufhören? Aufhören mit den alkohol? Wie oft? Und wie oft hast du uns als kinder losgeschickt um neues zu holen. Wie oft diese blicke anderer leute beim einkaufen wenn 2 kisten bier mit auf n band standen. Dieser blick nach unten, traurig und leer, beschämt. Es hat dich nie interessiert. Wie oft bist du betrunken/besoffen auto gefahren, ohne einmal daran zu denken das wir nur noch dich haben. Wie oft papa? Du wirst das nie lesen, aber es ist okay, denn dich interessiert das alles eh nichts. Tu die flasche runter; für die liebe einer tochter, doch das wirst du nie. Die sucht ist stärker, besonders dann, wenn man sich nicht eingesteht das man süchtig ist.
Es tut mir leid, all das leid, was ich dir brachte.
Selbstbeherrschung

Was sind eure Laster, eure Defizite, an denen ihr arbeiten wollt? Meiner Meinung nach entwickelt sich die Persönlichkeit, der Charakter, aus allen Eindrücken und Erfahrungen die man so sammelt in seinem Leben. Alles was du erlebst formt dich zu der Person die du heute bist, deshalb ist aber glaube ich auch nichts in Stein gemeißelt. Ich bin mir sicher, dass man seine Makel loswerden kann – nicht wirklich um einer Vorstellung gerecht zu werden, sondern um das eigene Leben und das Zusammenleben mit anderen angenehmer zu gestalten. Oft sieht man nur seine Umwelt und versteht nicht wieso diese so auf einen reagiert, wie sie es tut, weil man für sich selbst blind geworden ist!

In meinen Freunden erkenne ich genau ihre Stärken und Schwächen, so wie sie in mir. Das hat mir dabei geholfen, einen besseren Eindruck von mir zu bekommen und auf Dinge zu achten, die ich ändern möchte. Ich werde zum Beispiel sehr emotional in Diskussionen, ich werde laut und stur und das ist ganz klar so einprogrammiert bei mir, so habe ich es gelernt. Aber das bedeutet nicht, dass ich das so hinnehmen muss! Ich möchte meine innere Wut loswerden, die definitiv da ist, auch wenn ich sie in den Hintergrund verbannt habe. 

Im Grunde werdet ihr von innen heraus gesteuert, eure Emotionen, Gedanken, alles hat sich über die Jahre angesammelt und ihr strahlt es aus, aber wenn ihr lernt zu verstehen wie ihr seid und wieso ihr so seid, könnt ihr auch lernen das besser zu beherrschen.

Wir haben keine Kontrolle darüber was uns geschieht in unserem Leben, wir haben aber Kontrolle darüber was wir daraus machen, wie wir damit umgehen und was wir daraus lernen. Jede Erfahrung, egal wie negativ sie auch sein mag, kann uns immer helfen. Wenn dir etwas Schlechtes passiert kannst du entweder darin versinken oder daraus empor steigen und Stärke gewinnen. Das ist definitiv eine Entscheidung, die man selbst treffen kann.

Ich bin peinlich, ich bin hässlich, ich bin ein Versager, ich kann mich nicht mal richtig selbst verletzen, ich kann nichtmal sterben ,ich kann nichts ich bin wertlos, ich gehöre hier nicht her, ich will weg, ich bin niemandem wirklich wichtig, ich werde von allen schlecht behandelt und das ist das einzige was ich verdiene. Mein tod wäre für alle am besten, ich bin eine einzige Enttäuschung für alle ich hasse mich! ich hasse mein leben! ich hasse diese welt! ich hasse alles! ich kann nichts richtig ich bin es nicht wert ich werde von allen schief angesehen und sehe wie sie mich urteilen ich merke wie sie sich schlechte dinge über mich denken ich bin schwach die kleinsten probleme machen mich so kaputt es depremiert mich ich zu sein wieso kann ich nicht wer anders sein jemand glückliches jemand den kleine probleme nicht interessieren ich will so nicht sein ich weis das ich scheiße bin das braucht mir niemand mehr sagen ich hasse menschen ich komm mit nichts klar ich sollte nicht auf diese welt kommeb wieso kann ich es jetzt nichtmehr wie früher verdrängen wieso? Ich kann nicht mehr ich bin müde so müde und doch wach und ich weis nicht mal mehr was ich denken soll ich bekomme vom nachdenken kopfschmerzen in meinem kopf sitz ein psycho
Unbeliebte Meinung

Ich finde es nicht in Ordnung, wenn Angela Merkel (Bundes-)Mutti genannt wird und ich fühl mich da ziemlich unwohl, wenn ich es lese oder höre.
Angela Merkel ist niemandes Mutter und sie auf diese Rolle zurückzuführen ist meiner Meinung nach ziemlich unverschämt (Im Sinne von “aha, eine Frau die was zu sagen hat, hat das eh nur in der Rolle der Mutter”).
Zudem ist “Mutti” nicht nur eine Verkleinerung (was Angela Merkel im sprachlichen Gebrauch dann also auch “verkleinert”? Wieso machen wir das bei einer Frau, die eine Machtposition inne hält? Das ist eine rhetorische Frage.), sondern macht sich über diese Mutterrolle (die Frau Merkel nicht hat!!) auch in gewisser Weise lustig. Muttersein ist aber absolut nichts, worüber man sich lustig machen muss? Kann? Sollte?
Wieso?? Machen?? Wir?? Das??
Ich bin absolut kein Fan von Angela Merkel, sofern man überhaupt Fan von Politikern sein kann. Sie macht manche Sachen ganz gut, bei anderen Sachen bin ich absolut nicht ihrer Meinung und bin auch echt froh, wenn sie irgendwann mal abgewählt wird.
Aber wie oben erläutert, mein Problem mit der “Mutti” - Rhetorik ist nicht dass sie eventuelle Kritik an der Bundeskanzlerin ausdrückt, sondern aus meiner Sicht etwas frauenfeindliches inne hat.
Bisher wurde auch noch kein Politiker “Vati” genannt, so lustig die Diskussion über den Bundes-Daddy letztens auch war.
Würde mich da aber über eine Diskussion freuen und werd niemanden als frauenfeindlich abstempeln, der weiterhin “Bundesmutti” sagt und darin kein Problem sieht, denn das ist ja nur meine Meinung und ich bin durchaus an anderen Meinungen interessiert.

Lasst uns mal über Mental Health reden

Ich, admin von diesem Blog habe eine ängstlich-depressive Störung. Beim Schreiben dieses Satzes hat mich meine Mutter unterbrochen und mir mein Sinupret missmutig hingeworfen (Schnupfen hat nichts mit Ängstlich-depressiven Stimmungen zu tun, aber mit Herbst, zumindest bei mir).
Jetzt habe ich Gewissensbisse, dass ich das hier vielleicht gar nicht schreiben sollte, ich habe doch eh kaum abonnenten, das Thema ist doch abgekratzt und lächerlich bla bla bla. Aber was mich noch mehr beunruhigt ist: wieso muss ich noch so denken? Wieso leben wir noch in einer Gesellschaft in der hinter psychischen Krankheiten immer etwas abtrünniges steht? Wieso muss ich mir in der Schule Witze über Depressionen anhören, und wieso werden anderswo Probleme, die von psychischen Krankheiten abhängen immer unter den Tisch gekehrt? Wieso habe ich immer mehr Angst, überhaupt zuzugeben, dass ich Angststörungen habe, weil diese Krankheit nur als ein anderes Wort für Verrückt gilt oder für andere einfach nur „Feige“ bedeutet? Ist es nicht eher feige, sich von solch wichtigen Themen fernzuhalten, weil das fremd und seltsam ist und „weil die Jugendlichen doch eh nur Aufmerksamkeit wollen“? Ist es nicht feige, ernsthafte Probleme anderer zu trivialisieren „weil sie ja keine körperlichen Probleme haben, also kann es ja nicht so schlimm sein“?

Ich träume von einer Welt, in der psychische Krankheiten und Störungen so akzeptiert und respektiert werden wie Körperliche. Wo ernsthafte Probleme nicht unter den Tisch gekehrt werden, sondern ernst genommen werden. Bitte, passt auf eure Mitmenschen auf. Wer weiß, vielleicht vertrauen sie euch gerade deshalb nichts an, weil sie Angst haben, nicht ernst genommen zu werden.

Dankeschön.

“ich vermiss dich”

Der Backkäse bruzelt im Ofen, meine Uni-Unterlagen liegen vor und ich nutze eben die Zeit, um meine Gedanken zu einer Whatsapp-Nachricht, die ich vorhin erhalten habe, in die weite Welt hinauszutragen.

“Marsi ich vermiss dich *lach-smiley*” 

Ein einfacher Satz. Und doch mit sehr vielen Emotionen verbunden. Denkt man. Hofft man. Glaubt man. Als die Nachricht auf meinem Handy aufploppte, muss ich ehrlich zugeben, hat sie mich nicht ansatzweise erreicht. Zumindest nicht dort, wo sie eigentlich sollte. In meinem Herzen. Aber wieso ist das so?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals etwas mit so einer Nachricht anfangen konnte. Denn wie emotional sie auch klingt, genauso inhaltlos ist sie auch. Denn wer jemanden vermisst, der ändert doch was daran, denkt man. Hofft man. Glaubt man. Der einzige Gegner ist die Entfernung. Die aber, sollte dieser Satz auch so gemeint sein, wie sie geschrieben wurde, sollte überwindbar sein. Es sei denn, man wohnt in Australien. Neuseeland. Oder auf Grönland. Aber auch das wäre irgendwie machbar. Irgendwie. In der Zeit von Whatsapp und Co. scheint sowas aber zu viel verlangt zu sein. Lieber eine Mitteilung übers Handy. Das reicht schon.

Also was tun mit dieser Nachricht? Was antworten? “Ich dich auch!”. Ekelhaft. Klingt nach einem kitschigen Liebesroman. Was sollte denn auch darauf folgen? Nichts -  kann ich mir vorstellen. Also, was bringt so eine Nachricht? Zuneigung und Aufmerksamkeit vermitteln wollen? Das kann man auch anders. Einen Smalltalk starten? Auch das kann man anders.

Daher blieb ich bei einem “Ok” als Antwort.

anonymous asked:

Ich mag deinen Blog eigentlich wirklich gerne, aber warum jetzt die ganze 50 Shades Of Grey Zitate? Weißt du nicht, dass das Buch Vergewaltigung und abusive relationships romantisiert?

Ich habe das Buch gelesen und zitiere jetzt daraus, so wie ich das bei jedem Buch mache :)

Ich weiß worum es in diesem Buch geht & ich kann nachvollziehen, dass du, und auch viele andere, es nicht verstehen, und das ist okay. Du könntest mir viele Argumente nennen, und ich würde sie vermutlich alle nickend annehmen und dir dann erklären können, wieso es eben doch anders ist, als du denkst, dass es mehr Tiefgang hat, als du sehen kannst. 

Ich verstehe alles. Ich verstehe seinen Kontrollzwang, sein “Besitzergreifen”, seine Neigung, seine innerliche Trauer. Christian ist ein wahnsinnig einsamer und hilfloser Mensch. Und ich finde keines Wegs dass das Buch etwas mit “Vergewaltigungen” zu tun hat, nicht im Geringsten. Alles, was geschieht, basiert auch auf Anas Lust und Willen. Klar, manches probieren sie aus und  merkt dann, dass das nichts für sie ist, sie war jedoch zum Zeitpunkt der “Tat” bereit dazu, weswegen es nicht mit einer Vergewaltigung gleichzustellen ist. 0,0. Dass die BDSM Schiene nicht für jeden was ist, kann ich nachvollziehen, ich empfinde Schläge und anderes auch nicht als erotisch, aber darum geht es mir im Grunde gar nicht. Wenn ich das Buch lesen, dann fühle ich die intensiven Gefühle von A. und C. und all die Verzweiflung, die C. begleiten, die ihn “dazu bringen, auf so etwas zu stehen.” Er muss die Sache umkrempeln, weil er als Kind keine Macht hatte. Die Kindheit ist eben doch die prägenste Zeit unseres Lebens.

Ich sage nicht, dass alle Menschen die auf BDSM stehen, ähnliche Erfahrungen gemacht haben (mussten) oder dass es “falsch” wäre, “unnormal”, so etwas als erotisch zu empfinden, jedoch steht das im Buch eben als Hintergrund. Was andere Menschen tun, ist ihre Sache, und solange alles auf gegenseitigem Vertrauen beruht und sich Gleichgesinnte treffen, wüsste ich nicht, was dagegen einzuwenden wäre, solange keine bleibenden Schäden entstehen. Leben und leben lassen.

Ich möchte mich nicht über “abusive relationships” äußern, da absolut NIEMAND der sich nicht in solch einer Lage befindet, einschätzen kann, beurteilen kann, was in den Opfern (und in den Tätern?) vorgeht. Es sagt sich so leicht, “geh doch einfach wenn er dich nicht ‘gut’ behandelt”, aber nicht alles im Leben ist schwarz oder weiß, ja oder nein, gehen oder bleiben. 

Die “Beziehung” von A. und C. hat jedenfalls nichts mit dieser Art von Beziehung zu tun. C. hat seine Gründe, warum er so ist, wie er ist. Und A. hat ihre Gründe, warum sie trotzdem bleibt. Es geht nicht nur um die rohre Gewalt, um ihren Schmerz. Es geht um Macht. Nur um Macht, bis ins Äußerte. Und wenn du siehst, wie deine Mutter vor deinen Augen den Drogen und den Männern zum Opfer fällt, wie sie stirbt, du in eine neue “perfekte” Familie hineingeworfen und von einer älteren Frau verführt wirst, dann empfindest du pure Machtlosigkeit. Dein halbes Leben lang. Du bist den Menschen ausgeliefert. Und du willst das Blatt wenden.

Und dann gibt es Menschen, die immer die absolute Kontrolle über alles in ihrem Leben haben (müssen.) Und zum ersten Mal wird ihnen das abgenommen. Sie müssen nicht denken, nicht entscheiden, die Fäden nicht in der Hand haben. Sie sind frei. Sie sind endlich einmal machtlos.

Das Leben ist nicht nur schwarz und weiß, lieber Anon.
Es besteht aus über 50 Arten von grau.

Ok, wer keinen Bock hat sich meine Meinung anzuhören, sollte diesen Post nicht lesen und weitersrollen. Ich hab es so satt, vielleicht denkt ihr ich versteh euch alle nicht,okay ,dann denkt das. Aber ich kann es nicht verstehen wie manche Menschen von 'Depressionen' reden, weil sie einmal schlecht träumen oder nicht auf die Arbeit wollen. Wenn man sein Leben schleifen lässt, nichts draus macht und alle Schuld auf andere schiebt, das macht mich so verdammt agressiv so ein Verhalten. Jeder von uns hat die Möglichkeit auf ein glückliches Leben, nur wenn man null bereit ist etwas dafür zu tun, muss man sich nicht wundern wieso sich nichts ändert. Auch ich war schon an dem Punkt, an dem man kein Bock auf nichts und niemanden mehr hat, an dem man kopfgefickt ist. Aber ich weiß jeder einzelne von euch kann da raus kommen, allerdings nicht wenn ihr euch hängen lasst. Ich bin jetzt seit 13Monaten frei von der Sucht mir Die Klinge zur Hand zu nehmen. Denn ich hab begriffen, dass sie im Endeffekt NICHTS für mich tun wird, ausser mich noch tiefer zu bringen. Ich wollte wieder leben und hab Stück für Stück versucht wieder hochzukommen. Und ich weiß mit der Hilfe der richtigen Freunde oder auch Familie kann das JEDER schaffen. Man sollte die Hofnung nie aufgeben. Das Leben ist sooo schön und wertvoll. Jder hat mal nen schlechten Tag, ne schlechte Woche oderso. Aber das Leben bietet einem so viel schönes. Nehmt an was es euch bietet. Das war meine Meinung. Cheers.