wie er in der welt kam

Das schlimmste ist, dass du dachtest sie könnte mich ersetzen. Meinen Charakter, den du so geliebt hast, meine ganze Denkweise und mein handeln was du so bewundert hast. Mein Lächeln, was immer nur deins war . Meine inneren Werte, die du dein Leben lang gesucht und nur bei mir gefunden hast, die du nur bei mir finden wirst. Du hast mir bewiesen, dass sie niemals so sein kann wie ich, genau so wie du es mir gesagt hattest. Du hast recht, ich bleibe immer loyal und werde mich niemals von irgend einem Mann beeindrucken lassen und ja ich habe immer noch keinen Freund gehabt aber es liegt einzig und allein daran, dass ich darauf warte das mir der ehrlichste Mensch über den Weg läuft, der Mensch der sich traut meinem Vater gegenüber zu treten irgendwann. Jemand der Taten an den Tag legt und nicht nur Worte so wie du. Du kennst mich, meine Stärke und meine Art hat mich schon immer ausgezeichnet, ich würde mich niemals ändern aber guck ich bin schlimmer geworden als vorher denn, der Mann, der mich irgendwann haben will müsste mir das Universum auf die Erde runter bringen, damit ich ihm glauben schenke. Nicht durch Geschenke oder sonst was, durch Ehrlichkeit. Einfach nur durch Ehrlichkeit. Du hast so viel Schmerz hinterlassen, so viele Narben hinterlassen, dass ich es jedem Mann dieser Welt die Hölle heiß mache, selbst wenn er nur in meine Richtung guckt. Weil ich so viel getan hab für dich und guck was dabei raus kam. Es gibt so viele Menschen, die es geschafft haben ihre Zukunft zusammen aufzubauen auch wenn es unmöglich schien aber Hand aufs Herz, du hattest nur keinen Mut dazu. Und jetzt bist du nach all den Jahren immer noch auf meinem Blog und regst dich auf wenn mir jemand anonym schreibt. Immer noch kennst du mich besser als jeder andere aber sag, was hat es gebracht? Das du sie traurig machst weil du mich suchst?Das ich niemanden mehr an mich ran lasse weil deine Lügen meinen Glauben an die Menschheit kaputt gemacht haben? Sei wenigstens treu ihr gegenüber und halt dich fern von mir, denn es gehört sich nicht ihr gegenüber. Du kannst weder einen Schritt auf mich zu machen noch gehst du weg von mir. Es lag und liegt immer in deiner Hand unsere Zukunft zu vereinen aber du hast nie was getan. Und wenn du weiterhin nichts dafür tun kannst dann bitte zerreiß endlich dieses unsichtbare Band was zwischen uns ist, weil diese Bindung mich kaputt macht. Ich weiß du sitzt vor deinem Handy und ließt meinen Text grade. Es ist mir scheiss egal, ich will nicht mal einen Mann an meiner Seite, ich war nie so eine mir geht es super alleine. Aber wenn du schon nichts mehr tun kannst, dann lass mich endlich los und nimm mir nicht die Hoffnung daran das ich irgendwann mal heirate, mit dem Mann, der meinen Charakter schätzt. Der sich durch meinen Charakter in mich verliebt. Das ich dir diesen Text schreibe und dir sage, du sollst ihr gegenüber treu bleiben und dich von mir entfernen, müsste dir noch einmal zeigen was für ein Mensch ich bin. Du hast dich für sie entschieden, für sie obwohl du immer wusstest sie ist nicht ich. Und komm mir nicht mit, wir können nicht zusammen sein wir haben verschiedner Nationalitäten. Einen scheiss! Du konntest nicht kämpfen, also bitte leb mit den Konsequenzen. Ich hätte mein Leben gegeben für dich, würde ich bis heute noch du wirst immer ein Teil von mir bleiben. Aber du hast dich für sie entschieden, also musst du damit klar kommen das irgendwann jemand so um mich und um die Zukunft kämpft, wie du es nicht getan hast.

anonymous asked:

Ich will Krebs haben.

“Mein Name ist Conny, ich bin 25 Jahre alt und im 9. Monat schwanger. Hier geht es aber eigentlich um meine über alles geliebte Mama - meine Seelenverwandte, beste Freundin und dem besten Menschen auf Erden! Sie wurde leider nur 49 Jahre alt (den sie im übrigen im Krankenhaus verbringen musste)

Die Geschichte fing am 25.12.2012 an, dem 1. Weihnachtsfeiertag. Ab dem Tag an hatte Sie von 7 Wochentagen 5 Tage davon Bauchschmerzen und ihr war ständig übel. Ab Ende Januar so stark, dass sie sich auf den Boden legen musste, weil der Schmerz auch auf den Rücken übergegangen war. Meine Mum war nie krank und hat nie gejammert, also dachte ich mir: Das ist nicht normal, sie muss am besten sofort zum Arzt. Da sie aber selbständig ist bzw. war, wollte sie ihre Kunden nie hängen lassen und lies sich erst überreden, als ich ihr am 11.02.2013 einen Termin beim Internisten machte. Der machte einen Ultraschall vom Oberbauch, runzelte nur die Stirn und druckte 10 Bilder der Leber aus. Dann nahm er ihr noch Blut ab und sagte uns, dass die Ergebnisse am 13.02.2013 vorliegen würden. Zwischenzeitlich war der Oberbauch stark angeschwollen und sie selbst konnte, wie sie sagte, “Kugeln” ertasten, die man hin- und herschieben kann und die ihr Herzschmerzen beim Sitzen verursachten und sie teilweise schlecht Luft bekam. Da ich arbeiten musste, ging meine Mum an diesem besagten 13.02.2013 mittags alleine zum Arzt. Sie kam danach gleich weinend zu mir in die Arbeit und sagte: Er vermute Bauchspeicheldrüsenkrebs!!! Für uns brach eine Welt zusammen!!!
Meine Mama selbst ging ja davon aus es wäre ein Magengeschwür, nichts weiter!
Am 14.02.2013, dem Valentinstag, brachten mein Verlobter und ich meine Mama ins nächstgelegene Klinikum. 4 Stunden wurde sie in der Notaufnahme durchgecheckt und kam anschließend stationär auf ein Zimmer. In den nächsten Tagen folgten noch Sonografie, Bronchioskopie, mehrere Male Ultraschall, Röntgen, Leberpunktion, CT´s und Magen-Darm-Spiegelung.
Bei letzterer kamen sie aber bei einem Punkt nicht weiter und wollten weiter beratschlagen. Sie wussten nun, der Primärtumor sitzt irgendwo im Darm und ihre “Kugeln” waren sehr große und viele Metastasen über die ganze Leber verteilt, wie eine Schürze. Zu dem Zeitpunkt war die Leber 3mal so groß wie bei einem normalen Menschen!! In dieser Zeit bildete sich ein Darmverschluss und die Ärzte hatten keine Zeit mehr für weitere Untersuchungen sondern mussten sie notoperieren. Diese OP dauerte ca. 5 Stunden, die sie gut weg steckte. Dabei stellte sich heraus, dass der Tumor im Dünndarm saß und alles entfernt werden konnte. Allerdings war die Leber schon komplett zerfressen und konnte nur noch mit einer Chemo behandelt werden, die Diagnose UNHEILBAR wurde gestellt. Das wollte aber so von uns niemand wahr haben. 10 Tage später ist die Wunde im Darm aufgeplatzt und es bildete sich Eiter im Bauchraum und eine Bauchfellentzündung. Also die nächste Not-OP Anschließend wurde ihr ein Port gesetzt. Dabei hatte sie von ihrem ursprünglichem Körpergewicht von 57 Kilo bei 1,63 cm Körpergröße schon 11 Kilo verloren. Für die Chemo war sie somit ab diesem Zeitpunkt zu schwach. Die Ärzte hatten uns allen gesagt, sie hätte eine “Hammer-Chemo” bekommen, dabei war es nur eine palliative Chemo. Gesagt haben sie uns NICHTS! Meine Mama baute körperlich sowie geistig weiter ab, bildete sich Sachen ein die nicht da waren und konnte nicht mehr laufen. Sie äußerte dann den Wunsch, in eine Klinik mit Palliativstation zu wollen. Erst dort wurde uns Angehörigen die Tragweite der Krankheit veranschaulicht und bewusst: Sie wird nicht mehr gesund und wird ihren Enkelsohn, den sie jetzt schon innig liebte, nicht mehr erleben dürfen! Ab dem 14.2. war ich krank geschrieben und jeden Tag mindestens 7 Stunden im Krankenhaus bei ihr. Dadurch auch schon damals die Bindung zum Zwerg in meinem Bauch. Die Ärzte und auch Schwestern auf der Palliativstation waren so fürsorglich und kümmerten sich super um uns. Meine Mama war dort 3 ½ Wochen. Nach 2 Wochen hatte sie sich geistig super erholt, körperlich war sie mit ca. 33 Kilo ein kompletter Pflegefall. Sie konnte einfach nicht mehr viel essen, nicht mehr gehen aber sie kämpfte, besonders für mich glaube ich, dass sie wieder fit werden würde. Sie sollte entlassen werden und nach Hause kommen. Sie wohnte (meine Eltern sind getrennt lebend) 3 Stockwerke unter meinem Verlobten und mir und ich dachte, mit Pflegestufe und Palliativbetreuung kriegen wir das hin! Alle waren optimistisch. Sie freute sich so, mir endlich Gutes zu tun und jeden Tag gaaaanz frisch zu kochen. Doch dazu kam es nicht mehr. Einen Tag vor der geplanten Entlassung fiel sie ins Leberkoma, das war am 30.04. Ab Donnerstag, dem 02.05. war sie überhaupt nicht mehr wach und stöhnte nur noch, die Augen halb offen. Von 02.05. auf 03.05. um 4:00 Uhr früh ist sie dann, angeblich friedlich, eingeschlafen, was ich bis heute nicht glaube

Die Ärzte rieten mir und meinem kleinen Bruder (21 Jahre) bereits am Dienstag, dass unsere Mama erst los lassen kann, wenn wir ihr sagen, dass sie gehen darf. Das war für mich der schlimmste Moment meines Lebens!!!!! Meine Mama meinte erst: “Und wieso habt ihr mir das nicht früher gesagt?!” und danach, nach 3-4 Stunden sagte sie: “Ich kann ja noch gar nicht gehen Maus, ihr braucht mich doch!” Es war wie in einem Alptraum, so etwas grausames hab ich in meinem Leben noch nicht gehört oder gesehen. Mein Bruder war nur noch am schreien und weinen und ich war fertig mit den Nerven. Noch heute plagen mich Schuldgefühle. War es wirklich richtig ihr so etwas zu sagen, habe ich ihrer Seele damit wirklich einen Gefallen getan?! Ich war die Letzte, die sie wirklich gehen lassen wollte. Aber man darf nicht egoistisch sein, sondern daran denken, was für den wichtigsten Menschen im Leben besser ist. “
Sag noch einmal, dass du Krebs haben willst, und ich raste aus.

☁ Seelenkollaps

Es gab Keuchen.
Jolen.
Schmerz.
Zusammengerollt, die Augen geschlossen und die Hände über dem Kopf lag er auf dem Boden und alles, was er spürte, waren die Tritte, die Schuhe, die ihn trafen, das Grölen, die schmerzendesn Muskeln, das Schreien seiner Nerven und sein eigenes, verspeicheltes, atemloses Keuchen.
Die Nebengasse war nur der Asphalt unter ihm, seinem von Pein gefluteten Körper, verschmiert von seinem Blut.
Ein gequältes Wimmern entrang sich ihm.
Sein Körper war schwer und weich und-
Eigentlich hatte er nichts.
Nur was er trug und sein Leben.
Dumpf bekam er mit, wie ihn Hände packten und zur Bordsteinkante schleiften. Er spürte einen Stiefel im Nacken, nicht mehr und dann-
Er war Cevynn. Und dann, in der Sekunde, in der es knackte… war er es nicht mehr.
Wacklig und nervös anmutend lächelnd schob er die Erinnerung fort.
Sein Auge zuckte etwas.
Es war nicht so einfach festzumachen ob das an seinem allgemeinen Nervenschaden durch den Genickbruch lag, den er erlitten und nicht nur überlebt hatte, oder durch die Elektroden und Geräte, die jetzt an ihm hingen.
Er war komplett verkabelt.
Und durch seinen Körper, seinen Körper, der geschunden gewesen und nun in der Heilung war, flossen, zirkulierten, kribbelten unglaubliche Mengen an Energie.
Dr. Prang stand auf dem Namensschild seines Propethen, der sich seines Leibes angenommen hatte, der seine Energien, die aus dem Knacks seiner Wirbelsäule zuckten, verstärkte.
Er zuckte zusammen, als ein weiterer Elektroschock ihn durchlief, die Geräte um ihn Geräusche machten und sein Prophet ihn beobachtete.
Seine Energie wallten.
Er grinste und sah Prang fast liebevoll an, sein Auge zuckte noch stärker, sein Mundwinkel tat es ihm nach und er öffnete wie zum Segen seine Hände. „Ich bin Sychae“, sagte er, ehe der nächste Schock durch ihn zuckte.

Mit raschen Schritten ging er den Gang entlang. Die ‘Klinik’ war nicht besonders groß und mehr eine umfunktionierte, heruntergekommene Lagerhalle. Er hatte keine große Belegschaft, aber es genügte. Das waren die Möglichkeiten, die es ihnen brachte, mehr als wert.
Und die einer der Gründe dafür bestand in ihrem Neuzugang.
Er war… interessant.
Von all seinen Versuchsobjekten, den Pestkindern und den Delinquenten, war er mit abstand der Interessanteste.
Prang hatte ihn auf der Straße gefunden, wo irgendwelche diebe ihn überfallen und fast totgetreten hatten, seine inneren Organe beschädigt, Knochen gebrochen und vor allem mit einer Fraktur des Nackenwirbels.
Er hatte nichts gekonnt.
Und dann… hatte er sich erholt.
Prang hatte ihn wieder zusammengeflickt- weil es lohnend gewesen war. Er wies Anzeichen eines Energisten auf, doch er produzierte seine eigene Energie. Er nahm sie nicht auf, er gab sie nicht ab-
Gut, seine Psyche war instabil, er halluzinierte, aber da half ein wenig Elektroschockteraphie zur Verhaltenskorrektur.
Prang hielt inne als er seinen 'Lieblingspatienten’ im Dienstzimmer stehen sah. Die Patienten durften frei in der Anlage bewegen, zumindest in bestimmten Bereichen.
Nicht in diesem.
„Was soll das?“, fragte er den nächststehenden Pfleger gereizt. „Kümmern sie sich darum, dass er-“
Er verstummte, als Cevynn ihn mit entrücktem Blick ansah, ein Surren erfüllte die Luft und Schwindel erfüllte ihn. Der junge Mann hob die Arme und das Surren wurde ein Kreischen, Prang wankte und Übelkeit kam in ihm hoch, seine Sicht verschwamm und er keuchte lautlos.
Er spürte sich nicht mehr.
Nur, dass warmes Blut aus seiner Nase und über sein Gesicht lief.
Er stützte sich auf dem nächsten Tisch ab und der Kopfschmerz wurde unerträglich, bis die Welt nur noch ein Rauschen war, in dessen Zentrum Cevynn stand, er sah, wie kaum sichtbare Energien zu ihm zuckten, sich sammelten, transparente Seelenstränge, die aus den Ärzten und Pflegern gerissen wurden, während Blut aus ihren Nasen und Augen spritzte, sie zusammensackten.
Er japste, ohne sich selbst zu hören, versuchte sich am Thresen festzuhalten, doch er sank auf die Knie, etwas zerrte an seinem Seelenstrang-
Tot, sie waren tot, alle tot und er-
Glas zersprang, Geräte erloschen, Cevynn ging als schwebe er, Spritzen und Scherben flogen durch die Luft um ihn, bohrten sich in seine Hände und er ließ sich nicht davon stören, doch-
Prang durchfuhr ein scharfer Schmerz und als er auf seine Hand hinabsah quollen blutstropfen aus kleinen Einstichlöchern und Schnitten.

Darius war schlecht gelaunt.
Auf den Papieren auf seinem Schreibtisch und in einer der Zellen, zu der er sich jetzt begab, war das allerneuste Ärgernis in seinem Leben und seiner beruflichen Laufbahn.
Es war ein junger Mann, ganz offenbar ein Irrer aus einem von Allauds Krankenlagern, der sich gleich des mehrfachen Mordes an allen dort praktizierenden Pflegekräften (bis auf den leitenden Arzt, den man verletzt bei ihm gefunden und versorgt hatte) unter noch mehr Energienutzung als ihn ohnehin schon dorthin gebracht hatte, beschuldigt wurde.
Und wenn das Ministerium jemanden beschuldigte war es zwar schon per definitionem, aber vor allem in diesem Fall, bereits eine offensichtliche Feststellung der Schuld.
Es war eine Anomalie und der einzige Grund dass sie ihn nicht gleich unschädlich machten war der, dass sie nicht wussten, welche Nebenwirkungen eine einfache Hinrichtung haben konnte.
Immerhin hatte er ohne auch nur einen Finger zu rühren eine gesamte Laborbelegschaft ausgelöscht.
Niemand, in dessen Nähe man sich begeben wollte.
Und genau dafür war er jetzt zuständig.
Natürlich.
Was sonst.
Mit missmutigem Gesichtsausdruck betrat er den Trakt, in dem Prang und eine junge Frau, die er schon einmal gesehen zu haben glaubte, bereits auf ihn warteten.
Er wandte sich kurz an die Schwester. „Was haben sie nur getan um hierher versetzt zu werden?“ Dann schaute er zur Zelle. „Ist er wach?“