werkzeug

Soweit der Mensch hier Individuum ist, ist er nur aus Angst zusammengesetzt. Aber gerade, daß er sich trotzdem bewegt, beweist, daß ein höherer Wille hinter ihm steht. Daß der Mensch ihn nicht empfindet, daß gerade alles Persönliche sich ihm widersetzt, das zeigt, daß dieser Wille sehr mächtig sein muß. Es ist die potentielle Energie der Idee, die sich hier in kinetische umsetzt, und die unbarmherzig ihre Anforderungen stellt.

Sie weiß den Weg durch das Unbekannte zu finden, und sie reißt uns zum Ziel, obwohl Angst uns erfüllt. Solange sie mächtig ist, wird sie immer ihre Werkzeuge finden, und wenn sie erlischt, dann ist alles vorbei. Angst empfinden wir, weil wir vergängliche Geschöpfe sind, aber wenn ein Unvergängliches in uns diese Angst besiegt, so können wir stolz darauf sein. Das zeigt, daß wir wirklich dem Leben, und nicht nur dem Dasein verbunden sind.

—  Ernst Jünger, Der Kampf als inneres Erlebnis

Multi tool, 1580. Iron with etched decorations. Nuremberg, Germany. Can be used as pliers, hammer, nail-puller or mini anvil. Via Koller auctions.

Before industrialization the tool was of key importance to the craftsman. Beauty was partly due to its function and partly to the quality of its design. It also reflected a professional pride, the tool as a status symbol and sign of belonging. For this reason tools were often masterfully decorated.

Prograstination (Part 1)

Do you know the situation, when you really need to do something erlse, but you keep on doing things wich are completely nonsense? This is a product made from Prograstination. Just all my stuff i used to work with. I thought that needed to be made a note of. A second one is following.

4

Die Toilette (mit der ich ehrlich gesagt nicht ganz zufrieden bin..) ist aus Poundcake, mit MMF eingdeckt; die Ente, Wekzeugkasten etc sind aus Marzipan, die Rohre ebenfalls aus MMF. Das rumgespritzte Wasser habe ich mit Eiweissspritzglasur aufgarniert.
Diese Torte hat wirklich Spass gemacht.. mal was ganz anderes ;)

Manche Menschen nehmen Messer zum Gemüse schneiden. Manche schneiden damit ihr Fleisch zum Essen. Andere nehmen Messer als Werkzeuge. Wieder andere als Mordwaffe. Wenn ich ein Messer sehe, dann denke ich daran, mir die Haut aufzuschneiden.

Das Warenangebot von Toms Heimwerkershop {hat|liefert|offeriert|bietet {billig|preisguenstig|guentstig|preiswert|super billig} {vieles|fast alles|alles} zum Selber{handwerken|bauen|machen}. {Sortimente|Waren|Produkte|Artikel} fuer Heimwerker für {hohe|allerhoechste|hoechste} {Anforderungen|Ansprueche|Qualitaetsansprueche|Ansprueche}.

Gerade entdeckt und für ganz nett befunden: Color Calculator

Es handelt sich um ein kostenfreies Online-Tool und tut Folgendes: “The free online Color Calculator is an interactive color wheel that helps designers select HTML, RGB, or CMYK colors, and identifies color harmonies and schemes.”

Ach ja, und was es mit websicheren Farben auf sich hat, kann man hier nachlesen und einen Rechner zum Umrechnen der Farben hier.

Henry O. Studley, tool chest, late 19th century. 📷 Greg Sutter

Master craftsman and freemason Sudley built this chest while employed by the Poole Piano Company in Massachusetts. He kept both tools he made and a collection of the finest hand tools made prior to 1900. To pack the 300-plus tools into the case, Studley devised a jigsaw puzzle arrangement of flip-up trays, fold-out layers and hidden compartments. More to read here or YouTube or Poster.

Caveman и Clack == Werkzeug и Flask в мире Common Lisp

Пример кода указанный ниже был скопирован с главной страницы Flask'а

@app.route("/")
def hello():
    return "Hello World!"

А нижеследующий пример взят со страницы Caveman'а, претендующего на роль микрофреймворка в мире Common Lisp

@url GET "/hi"
(defun say-hi (params)
  "Hello, World!")

Flask начинался как шуточный микрофреймворк, специально написанный к 1-му апреля, но на данный момент под это понятие он не подходит по ряду причин:

  • Код находится не в одном единственном файле
  • Встроенная поддержка jinja2
  • Количество обвесок продолжает увеличиваться

С Caveman'ом всё было не так. Изначально проект создавался с полной серьёзностью на какую только способны потомки самураев.

Под капотом у Flask'а скрывается Werkzeug, в документации которого легко можно найти следующий пример:

def application(environ, start_response):
    start_response('200 OK', [('Content-Type', 'text/plain')])
    return ['Hello World!']

В свою очередь Caveman использует Clack:

(clackup
  (lambda (env)
    '(200
      (:content-type "text/plain")
      ("Hello, Clack!"))))

Не перестаёт удивлять их внешняя схожесть. К счастью авторы этого и не скрывают, на сайте Clack'а чётко написано

Clack is a web application environment for Common Lisp inspired by Python’s WSGI and Ruby’s Rack

Да вобщем и Caveman на микрофреймворк не тянет, чего только стоит его зависимость от clsql

На этом пока и всё, надеюсь в ближайшее время более детально разобраться в том, что из себя представляют Caveman и Clack. Остаётся только надеятся на то, что внешняя схожесть с Flask'ом не отразилась пагубно на возможностях фреймворка.

Продолжение …

2011–2015

Die Degus haben eine ausbruchssichere Behausung. Und wir dafür kein WLAN mehr

Ich habe mir Ende 2011 in den Kopf gesetzt, Degus als Haustiere zu halten. Sie sind nicht nur allergikerfreundlich und können herrlich frustriert schauen, sie zwitschern auch und bilden Schlafhaufen.

Zwei Männchen aus einer Pflegestelle sollen bald zu mir übersiedeln. Obwohl mein handwerkliches Talent gegen null tendiert, möchte ich den Käfig selbst aus einem PAX-Korpus von Ikea bauen und schaffe das dank tatkräftiger Hilfe von begabteren Freunden mit gutem Werkzeug.

Ich stelle fest: Was Werkzeug angeht, hatte ich den technischen Wissensstand eines Neandertalers. Es ist äußerst befriedigend, wie einfach und sauber mühsame Arbeit auf einmal mit dem richtigen Werkzeug läuft.

Im Käfig werden Dinge verbaut, von denen ich noch nie gehört habe, unter anderem sogenannte Klavierscharniere für die Türen. Erst passen sie nicht richtig. Die Türen springen zurück. Zwei Handgriffe, ein neuer Bohraufsatz, die Löcher werden vertieft und schon liegt alles sauber auf.

Zudem brauchen wir punktverschweißten Zinkdraht für die Gitter, denn Degus haben sehr scharfe Zähne und können handelsüblichen Kaninchendraht durchbeißen. Alle freien Holzkanten müssen aus demselben Grund mit Aluminiumleisten geschützt werden. Die habe ich vorher mühsam mit einer Handsäge gekürzt. Eine winzig kleine Flex, nicht größer als ein Milchaufschäumer, kommt zum Einsatz und sägt die Schienen in Sekunden millimetergenau zurecht. Ob die Bretter alle gerade verbaut wurden, prüfen meine Freunde mit einer lichtprojizierenden Wasserwage.

Anfang 2012 wohnen die Degus in ihrem Käfig (halb schief und krumm, halb sauber verbaut) bei uns im Arbeitszimmer. Seitdem scheitern jegliche Versuche, unsere Geräte dort störfrei an das WLAN anzuschließen. Wir probieren alles aus, tauschen die WLAN-Adapter unserer Desktop-PCs, die Verbindung schwächelt und bricht ständig ab. Wir vermuten, dass der Käfig das Signal stört. Vielleicht ist es der punktverschweißte Zinkdraht? Geschlagen ziehen wir die längst weggepackten flachen Kabel in den Flur zum Router.

2015 sind zwar die Tiere inzwischen verstorben und durch drei Nachfolger ersetzt, der Käfig steht aber immer noch und die WLAN-Situation ist weiterhin desolat. Im Wohnzimmer mit Smartphone und Tablet funktionert alles tadellos. Aber ich will ja nicht im Wohnzimmer am Tablet oder Smartphone tippen, sondern an meiner guten, alten, eingedellten und zugekrümelten Analogtastatur. Ich will auch kein furchtbar hässliches Kabel mehr.

Als ich im Redaktionschat mein Leid klage, kommt zunächst die Aufforderung, dies niederzuschreiben und dann ein technischer Lösungsvorschlag. Ich werde weiter berichten.

(Angela)

Selbstermächtigung; Ein Werkzeug der anderen Art

Um Selbstermächtigung zu verstehen müssen wir uns erstmal unser Leben anschauen.

Beginnen wir mit einem Status Quo:

Setz dich hin und betrachte dein Leben.
Wie fühlst du dich?
Machtlos?
Ungeliebt?
Verstossen?
Bist du ein Opfer deiner Realität oder bist du Täter?
Wirst du geliebt für etwas, dass du nicht bist oder suchst du ständig nach Liebe und bekommst sie nicht?

Diese zwei Seiten sind Formen im polaren Dasein.

Lange haben wir nichts anderes gekannt.
Immer wieder waren wir Opfer oder Täter.
Ein Leben lang das Eine und dann ein anderes wieder das Andere.
Manchmal waren wir auch in einer Inkarnation beides.

Doch nun….
Nun ist vieles anders.
Die Spielregeln wurden angepasst und eine dritte Option wurde hinzugefügt:

Neu können wir auch Schöpfer sein.

Was das heisst?
Der Schöpfer hat die Aspekte des Opfers und des Täters in sich befriedet und vereint und er wirkt nun wieder aus seiner unendlichen Liebe zu allen Wesen.

Doch dazu komm ich dann erst im Laufe des Monats.

Opfer oder Täter sind in einem wichtigen Aspekt gleich:
Beide sind nicht bereit Teile von sich selbst wieder zu Gunsten der Einheit aufzugeben.

Immer wieder werden sie mit Ängsten und Schmerzen konfrontiert von denen sie fortlaufen.

Das Opfer und der Täter bilden einen Kreis in unserem Bewusstsein.

Es gibt ein Zitat: “Mal bist du die Taube und mal bist du das Denkmal.” von Dr. E. von Hirschhausen.
Das bringts zu ziemlich auf den Punkt.

Wenn du einem Menschen die Schuld über eine Situation in deinem Leben gibst, dann bist du sowohl Opfer als auch Täter.

Es geht nicht um das Verurteilen oder eine oberflächliche Betrachtungsweise sondern um eine tiefe Erkenntnis.

Eine für dich scheinbar schwierige Situation fordert dich auf Kräfte in dir zu mobilisieren, die du, aus welchen Gründen auch immer, bis jetzt nicht leben konntest oder wolltest.

Dieser Schmerz den du dann durch eine bestimmte Situation oder Person erfährst, dient dir alleine dazu um diesen Teil deines Seins an die Oberfläche des Bewusstsein zu fördern.

Nun ist es jedoch so, dass wir vergessen haben wie das wirklich geht und wir, in dem Moment wo wir diesen Schmerz erleben und ihn mit dem Täter in Verbindung bringen, wir lieber dem Täter die Schuld geben und ihn dann darin fangen und ihn nicht mehr freilassen.

Wir geben immer wieder Menschen die Schuld, dass sie uns unfair oder dreckig behandelt haben. Ob das Personen aus der Schule, im Arbeitsalltag oder sogar unsere Familie oder Verwandschaft waren, spielt keine Rolle.

In jeder Situation unseres Lebens hatten wir die Möglichkeit zur Veränderung, auch wenn dies oftmals ungewöhnliche Massnahmen bedurfte.

Die Antwort: “Ich konnte nicht!” gilt in den seltensten Fällen, die Antwort lautet eher “Ich wollte nicht!” weil das Leben dann in ungewohnte Bahnen geraten wäre und wir dann wirklich mit uns selber konfrontiert worden wären.

Doch was war, das ist vorbei und es nützt nichts auf der Vergangenheit rumzureiten, oder?

Nun, wie siehst du es?
Hast du mit deiner Vergangenheit abgeschlossen?
Oder spürst du da noch Tief in dir eine Wut, einen Zorn?
Gegen dich oder jemand anders?

Bist du denn bereit daran was zu ändern?
Oder gibst du lieber anderen die Schuld an deiner Situation?
Fletschst du die Zähne und bist auf Rache aus oder meinst du, du seist bereit den Weg zu dir selber zu gehen und die Situation ein letztes Mal für dich zu klären und dann mit einem Neustart nach vorne zu gehen?

Überlegs dir gut!

Selbstermächtigung bedeuetet, dass du bereit bist, die Macht, die du an Andere abgegeben hast, wieder in die eigenen Hände zu nehmen.
Es geht nicht darum, Rache zu üben oder im Selbstmitleid zu versumpfen.

Geh in dich und frag dein Herz.
Sei ehrlich zu dir selber.

Wenn nicht, dann könnt’s dich diesen Monat ganz arg fi***en. (ich bin bloss ehrlich.)

Der Sturm der die letzten 2 Tage hier über die Schweiz fegte, hat einiges sichtbar gemacht, was wir solange unter den Teppich kehrten und wie’s halt so ist, kommt da auch immer ganz schön dreck mit hoch.

Also bist du bereit, dir selber wieder die Macht über dein Leben zu geben oder lässt du dir lieber von allen Anderen sagen, was du zu tun und lassen hast?