wer bist du eigentlich

Und ich weiß, dass ich mal mehr für dich war. Ich weiß auch, dass es dir weh tat, als du mir weh getan hast. Ich weiß, dass du nie wolltest, dass das Alles so endet. Es tut mir leid, dass ich dann unsere Freundschaft mit Füßen getreten habe, nur weil ich so verletzt war. Und es tut mir leid, dass ich dir heute nicht einmal mehr in die Augen sehen kann, weil es mich innerlich zerreißt. Ich weiß, dass du mir sicherlich nichts schlechtes wünscht und das du im Inneren noch der bist, für den ich mein Leben gegeben hätte. Nur ich erkenne dich nicht mehr, du bist nicht mehr der der du einmal warst. Der mich immer zum Lächeln gebracht und der wo mich immer gehalten hat, wenn ich am fallen war. Du warst der jenige, der mir zeigte, dass das Leben nicht nur aus Pech und Tränen besteht. Dafür bin ich dir dankbar, auch wenn ich heute nicht mehr weiß, wer du eigentlich bist.

Für dich Hase, weil ich meine Texte viel zu oft an andere richte und viel zu selten an dich.

Früher habe ich mir oft ein Foto von dir genommen und dann angefangen über dich zu schreiben. Es half mir dein Gesicht zu sehen, während ich über dasselbige schreibe. Immer wenn ich dich ansah, fiel mir soviel Gutes über dich ein, mein Herz floss quasi über vor Glück und Liebe.

Das letzte Foto das ich von dir bekam, zeigt dich im April mit breitem Grinsen neben einem Teller Nudeln. Auf dem letzten Foto das ich von dir gemacht habe, sitzt du mir gegenüber, siehst mich vorwurfsvoll an, weil ich dir ein Zöpfchen ins Haar geflochten habe.

Ich liebe die Fotos, die du mir schickst. Sie sind in den letzten 2 Jahren immer seltener geworden, nur noch nach nachträglichem Wunsch entstanden. Du siehst gut darauf aus, aber sie zeigen dich in einem Leben, an dem ich nicht teilhaben kann. 

Die Fotos die ich selbst von dir mache, zeigen dich so, wie du bist, wenn ich bei dir bin. Ich habe Bilder von dir, wie du komplett das Bett versperrst, obwohl du immer behauptest, “Hase du liegst immer quer und drängelst mich raus.” Bilder von dir mit beiden Decken. Bilder von dir, rauchend am Bahnsteig, kurz vorm Abschied. Bildern auf denen du müde bist, schläfst, meinen Koffer ziehst. Bilder mit deinem Kopf in meinem Schoß, so als wäre das der weltsicherste Ort.

Wenn ich jetzt über dich schreibe, dann brauch ich keine Fotos mehr. Ich kenne dein Gesicht in- und auswendig. Jeden Millimeter, jedes Barthaar, jedes Muttermal. Deine Mimik und Gestik. Ich kenne dich. Und es reicht an dich zu denken, damit mein Herz quasi überläuft vor Glück und Liebe.

Weißt du, es gibt auch Momente, in denen ich mich frage, wer du eigentlich bist. Was ich so toll an dir finde, bzw toll genug, um das grade mitzumachen. Was grade passiert, wieso ich dich nicht mehr erreichen kann, am Telefon, gefühlsmäßig. Es gibt Tage an denen ich alles in Frage stelle. Tage an denen ich Angst habe. Davor, mich geirrt zu haben. Davor mich falsch zu entscheiden. Davor eines Tages alleine dazustehen, weil wieder eine schlechte Phase kommt. Davor, dass wirs irgendwann vielleicht nicht mehr grade bügeln können.

Aber immer dann, wenn ich in unserer Zeit das Gefühl hatte, es wäre besser, zu gehen, dann hast du mich einfach nur angesehen. Du hast mich kurz gestreift, vielleicht deinen Kopf auf meine Schulter gelegt oder auch einfach nur eine kleines “Sorry” auf meiner imaginären Mailbox hinterlassen. Du hast immer dafür gesorgt, dass ich nicht fortgehe und ich bin immer geblieben, weil sich alles andere immer wahnsinnig falsch anfühlte.

Du bist keiner dieser Bilderbuchkerle. Und du bist in vieler Hinsicht vielleicht sogar der unromantischste Mensch den ich kenne. (Meine ersten Blumen von dir musste ich mir selbst aussuchen.)  Du bist sehr egozentrisch veranlagt, weißt wie du mich komplett auf die Palme bringen kannst und tust es auch oft genug. Du hast keinerlei Zeitgefühl und Verlässlichkeit ist auch nicht dein Fachgebiet. 

Aber du hast eine Engelsgeduld (mit mir). Es gibt kaum jemanden, der meinen schnell in die Höhe gehenden Stresslevel so sehr ausgleichen kann wie du. Es hilft mir so sehr, dass du mich und meine Ängste nicht immer ganz so ernst nimmst, einfach weil ich dann selbst nochmal drüber nachdenke, wie berechtigt meine Panik grade wirklich ist. Du gibst mir so unfassbar viel Halt. Du schaffst es immer mich zum Lachen zu bringen, selbst wenn mir grad mehr als nur zum Heulen ist. Ich kann dir immer alles sagen. Du bist vielleicht nicht immer ehrlich, wenn ich dich frage, was du gestern Nacht getan hast, aber du bist immer ehrlich, wenn es um Gefühle geht. Du spielst mir nichts vor und du verstellst dich nicht, um anderen zu gefallen. Du bist immer ehrlich du. Und das kann wehtun. Aber es ist auch so wahnsinnig aufrichtig. Ich schätze es sehr an dir, dass du immer wieder versuchst für mich deine eigene Komfortzone zu verlassen. Ich schätze es sehr, dass du zwar keines meiner Armbänder, aber noch immer unseren Schlüsselanhänger trägst. Ich schätze es, wie sehr du mich schätzt und wie ehrlich und wahrhaftig du mich liebst und auf welche Art und Weise du es zeigst und auslebst. Es ist nicht immer offensichtlich (für andere) aber deine Liebe für mich könnte größer nicht sein. Was ich weiß, weil ich weiß, wie du mich ansiehst, wenn ich dich zum Lachen gebracht habe oder dich provoziere. Weil ich weiß wie du mich küsst. Weil ich weiß, wie du mich festhältst wenn ich vor dir wach werde und bereits aufstehen will. 

Wir haben beide Fehler gemacht, wir haben einander mehr als einmal mehr als nur weh getan, wir haben Salz in Wunden gestreut und uns gegenseitig die Pest an den Hals gewünscht. Aber. Wir haben auch immer wieder darüber geredet. Probleme aufgearbeitet, aus der Welt geschaffen, sie begraben. Nie aufgegeben uns um den anderen zu bemühen. (Nicht immer gleichzeitig, was vermutlich auch seinen Sinn hatte.) Wir haben an uns geglaubt und, was noch viel wichtiger ist, einander über alles geliebt. Ich bin mir sicher, ohne diese wahrhaftige Liebe die wir trotz allem füreinander empfanden und empfinden, hätte alles Reden nichts genützt.

In knapp drei Monaten kenne wir uns seit guten acht Jahren. Ich konnte damals nicht mal ahnen, was aus uns werden würde, wie viel ich mal für dich empfinden werde & ich bin auch heute noch, Tag für Tag und immer wieder aufs Neue darüber erstaunt, wie viel Liebe in ein Herz passen kann, wie sehr man doch jemanden lieben kann. Nicht, weil er besonders viel für einen tut. Nicht, weil man viel darüber erzählen kann, welch ein Glück man doch hat und dass er ja sowieso so ein perfekter Partner ist oder aus irgendeinem anderen, “was bringt MIR diese Beziehung”-Grund.

Sondern einfach nur, weil du du bist.♥

und wenn du dann nachts in deinem bett liegst, die lichter bereits erloschen, dann erst kriechen die dämonen aus den tiefsten verstecken hervor. sie warten, bis du alleine bist und am verletzlichsten. entweder du schluckst schlaftabletten drei stunden zuvor, sodass du ins bett fallen und die müdigkeit dich überschwemmen kann, bevor die eigenen gedanken eine chance haben, auf dich niederzuprasseln. oder du weinst bis zur erschöpfung; bis du nicht mehr kannst und mit letzter willenskraft einschläfst. oder du bleibst wach, schlägst den kopf gegen wände, schreist und weißt nicht, wohin mit dir selbst. oder du spielst das endlose zum verrückt werdende - fragespiel. was wäre, wenn ich nichts gesagt hätte? warum habe ich so gehandelt? was habe ich falsch gemacht? an wen denkt diese eine person gerade? was wäre, wenn ich gesagt hätte, was ich fühle? hätte das etwas geändert? warum lebe ich? warum bin ich hier, wenn ich sowieso irgendwann sterbe? was macht das für einen sinn? und diese fragen wiederholen sich in den unterschiedlichsten arten und weisen, bis du nicht mehr weißt, wer du eigentlich bist. und wenn du dann nachts in deinem bett liegst, den dämonen ausgesetzt, dann hoffe ich für dich, dass da jemand ist, der mit dir spricht oder schreibt oder der dir songtexte aus kopfhörern entgegen drönt.

“Was ist nur aus dir geworden? Wie konntest du dich selbst nur so runterziehen. Schau dich doch mal an. Schau die Narben an deinen Armen und Beinen an. Erkennst du dich selbst wieder? Du wolltest doch nie so werden. Du rauchst, trinkst und verletzt dich selbst. Du bist krank.Du willst dich innerlich töten. Jede Woche Therapie, jeden Tag Gespräche mit deinen Eltern führen und du musst Tabletten nehmen. Man zwingt dich zum glücklich werden. Schau dich an. Wer bist du eigentlich? Ich erkenne dich nicht mehr und ich hasse dich so sehr dafür.”, sagte ich zu meinem Spiegelbild.

anonymous asked:

dafür dass du bald 16 wirst hast du echt kein holz vor der hütte 😂 und wenn du weiter so negativ denkst wird dich auch nie jemand flach legen aber naja bei solchen brüsten. Weißt du männer stehen nicht auf solche spargel wie dich.

ALSO, 

Ich habe lange überlegt ob ich zu diesen Aussagen Stellung nehme und bin zu dem Entschluss gekommen, das ich es tuen werde. 

Was denkst du eigentlich wer du bist? 

Also, ich bin stolz darauf noch Jungfrau zu sein und meine Ehre nicht an solche Drecksmenschen wie dir herzugeben. 

Außerdem, ist es mir sowas von Latte wer auf was steht. Jeder hat einen verschiedenen Geschmack und das ist auch gut so. Schließlich bin ich nicht dazu da um dir zu gefallen. 

Zu der Aussage mit meinen Brüsten, sage ich nur, das ich nicht abstreite das ich nicht besonders große Brüste habe, allerdings bin ich ach froh drüber :) 

Ahja, noch etwas zu dir; Anscheind, ist dein Schwanz so klein das du dich ja noch nichtmal traust mir das Unanoym zu schreiben. Sicher bist du jemand, der selber noch nie glück in solchen Sachen hatte und deshalb hier über deine Lebensgeschichte berichtest. 

So, und jetzt ist die Sache für mich hier auch gegessen. Wenn du mir weiterhin Stoff zum Lachen geben willst, dann tu dir doch kein Zwang an. Du weißt garnicht, wie sehr du mir unter meiner Freundin den Tag gerettet hast. Ich glaube wir haben uns mindesten ne Stunde über dieses Niveau wegehauen. Vielen Dank!:)