weinst du

Kennst du diese Phasen, wo du einfach schlechte Laune bekommst? Einfach so, ohne Vorwarnung? Deine Laune wird neutral, dir wird alles gleichgültig. Du überträgst deine schlechte Laune auf andere und somit behandelst du sie scheiße. Im ersten Moment interessiert es dich nicht, aber am Ende bereust du es. Dir ist alles egal. Du hast die 'Leck - mich - am - Arsch' Einstellung. Und dann kommen die Gedanken. Gedanken wo du dachtest, du hättest sie gut verdrängt - weg geschlossen. Aber nein, sie kommen. Sie werden dich holen. Und sie sind schlimmer als sonst. Du denkst einfach über alles negativ, am meisten über dich. Malst dir die Situationen aus, die du vermasseln wirst, denkst über alte Gespräche nach, überdenkst deine alten Handlungen. Und dann fragst du dich wieso? Wieso ich? Wieso passiert mir das? Was habe ich gemacht, das ausgerechnet ich sowas verdiene? Und dann fällt es dir ein, weil du es verdienst. Es ist in deinem Kopf eingebrannt - 'weil ich es verdiene'. Du versinkst in diesen Gedanken und keiner kann dir helfen. Keiner kann dir daraus helfen. Und dann kommen die ganz schlimmen Gedanken. Du malst dir aus, wie schön es wäre zu gehen, wie toll es wäre, diesen Schmerz nicht mehr spüren zu müssen. Aber da du zu viel angst vor dem sterben hast bzw. angst davor hast, das du doch überleben könntest, lässt du es. Du fügst dir lieber körperlichen Schmerz zu. Schmerz, der Narben hinterlässt. Auf der Haut und auf der seele. Du machst dich dann kaputt. Nur dich, damit du andere nicht verletzen kannst. Das machst du so lange, bis diese Gedanken gewinnen. Aber bis diese Gedanken gewinnen, machst du es wochenlang mit. Nein, nicht nur wochen, sogar Monate. Ja, vielleicht auch jahre. Irgendwann gehst du schlafen. Weinst dich in den Schlaf. Am nächsten morgen wirst du wach und tust so, als wäre nichts gewesen. Die fassade, die du letzte nacht abgelegt hast, muss heute wieder sitzen. Und sie sitzt perfekt. Wie sonst auch immer, weil keiner dir was ansieht. Du schweigst bis du dran kaputt gehst. Du kannst mit niemanden drüber reden. Wie denn auch wenn dich keiner versteht? Wenn dir keiner helfen kann? Nun ja, über den tag spielst du wieder deine rolle bis zum abend, wo alles wieder von vorne anfängt. Aber das schlimme ist, du behälst es für dich, weil du denkst, du verdienst es.
Hast du schonmal geweint, ohne zu weinen? Ich meine so in dir drin. Du verziehst nicht das Gesicht, es kommen keine Tränen, kein Schluchzen. Aber du weinst von ganzem Herzen. Kennst du das?
Was ist liebe? Dein Herz schlägt wenn du ihn siehst oder deine Stimme wird leiser? Nein das ist nicht liebe, dass ist interesse. Du kannst deine Augen nicht von ihm lassen, du willst ihn anfassen? Nein das ist keine liebe, dass ist nur Zuneigung. Du willst ihn jedem zeigen, du willst das alle eure liebe sehen? Das ist nicht liebe, dass ist nur “schaut ich habe einen freund”. Du willst ihn auch neben dir haben wenn du alleine bist? Haha das ist nicht liebe , dass ist die Einsamkeit. Du lebst weil er dich geküsst hat, deine hand gehalten hat? Das ist nicht liebe, dass ist Schwachheit. Du bist nur neben ihm weil er seine liebe gestanden hat? Das ist nicht liebe, dass ist “ich brauche unbedingt einen Freund”. Du sagst ihm das ist du jeden tag an ihn denkst egal wo du bist? Das ist nicht liebe , dass ist eine lüge. Dein Herz tut weh , wenn er traurig ist? Genau das ist liebe. Ihm geht es gut aber du weinst weil du angst hast das er traurig wird? Genau das ist liebe. Du bist wie geblendet neben ihm, egal wie oft er dich verletzt hat und du keine kraft hast? Genau das ist liebe. Deine Augen, Deine Seele, Dein Herz sehnt nur nach ihm? Genau das ist liebe. Du akzeptierst seine Fehler weil du denkst die fehler sind ein teil von ihm? Genau das ist liebe. Lebst und Stirbst du für ihn? Genau das ist liebe.
Jetzt denkt mal nach ob ihr verliebt seid.

Ich sah schon Regenbögen in all’ ihrer Pracht. Das große, weite All in einer sternenklaren Nacht. Ich sah Sonnenuntergänge, bei denen du weinst. Aber nie ein Gesicht, so schön wie deins.

Für mich bleibst du immer die erste Wahl.
Uns verbindet viel zu viel. Wenn du gehst, geh ich auch.
Und wenn du weinst, wein ich mit dir. Wenn du lebst, leb ich auch.