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Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken - Eine Schoethe-Fanfic

Ein Trauerspiel. 
Gedichtet und geschrieben von Admingela Merkel.
In den Hauptrollen: J.W. von G*ethe und Friedrich Schiller
Casting: Admingela Merkel
Catering: Admingela Merkel
Person zuständig für geschichtliche Aspekte: n/a
Produktion: Admingela Merkel
Postproduktion: Admingela Merkel
Regisseur: Admingela Merkel
Drehbuchautor und Co-Autor: Admingela Merkel, Admingela Merkel
Lektorat: Admingela Merkel
Geschäftsführender Produzent: Admingela Merkel
Mit besonderer Hilfe und Unterstützung von Admingela Merkel. 

In Gedenken an Friedrich Schiller (1759-1805). 
Für dich, Fritz, und für die Wahrheit. 



Friedrich Schiller saß an seinem Schreibtisch und war verzweifelt. Er musste ‘Demetrius’ weiterschreiben, er musste daran arbeiten, doch ihm fehlte die Inspiration! “Oh, weh sei mir.”, hauchte er und stütze sein Kinn auf seiner Hand ab. “Was soll ich nur tun? Ich brauche Ideen…”
Aus den Augenwinkeln erblickte er eine Flasche Rotwein. “Oh, oh!”, frohlockte er sodann und stand auf. Er nahm den Wein in die Hand und schaute auf das Etikett. “Ach ja, die hatte mir der liebe Johann geschenkt, vor einigen Tagen. Ich werde sie öffnen und mir etwas Ruhe gönnen. Ein wenig Ablenkung von der ganzen Schreiberei”. Schiller holte sich ein Weinglas, öffnete die Flasche und goss die blutrote Flüssigkeit in das Glas. 
“Prost, Fritz, du hast es dir verdient!”, lachte der Dichter und Denker und nahm einen großen Schluck. Er spürte, wie der Rotwein seine Kehle benässte. “Ein gutes Gefühl!”, meinte er amüsiert. Auf einmal jedoch wurde ihm ganz komisch zumute. Seine Umgebung wurde plötzlich unscharf. “Was… was ist denn…”, schon musste er sich setzen. “Was ist denn nur los mit… mir…? Ich… ich fühl… ich fühle mich…”. Er konnte nicht mehr weitersprechen. Schweiß bildete sich auf seinem ganzen Körper, er bebte und zitterte, wurde blass und grünlich und rot und wieder blass. Schließlich wurde ihm schwarz vor Augen, dann er nahm seinen letzten Atemzug und fiel zu Boden. 

Als Goethe wenige Stunden später von Schillers Tod erfuhr, ließ er die Umstehenden glauben, er sei schockiert und untröstlich. Doch als keiner hinsah, lächelte der unentdeckte Mörder und fing an, sein erstes Sonett zu Papier zu bringen.

Ende.

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Soju + Saki: Man nehme zwei süße Viecher, stecke sie in ein Weinglas und man hat ein süßes Video.