weil ich's kann

Diese Generation ist eiskalt.
Ich bin an diesem Punkt an dem ich jeden Mann der mich nur anschaut am liebsten ins Gesicht kotzen würde.
An diesem Punkt wo ich weiß, dass wenn ich mir noch einmal anhören muss “Du kannst nicht alle Männer über einen Haufen werfen” “Du bist traurig dass du sagst alle Typen sind gleich” “Ich bin anders urteile nicht wenn du mich nicht kennst” “Gib mir eine Chance dir zu zeigen..”, ich straight Mord begehe. Weiß nur noch nicht ob ich mir dann nicht selbst die Kugel gebe oder dem Typen von dem ich mir das Gelaber geben muss.
An diesem Punkt an dem ich einfach nur denke ich bin naiv und dumm, nur weil ich jedes Mal aufs neue gedacht habe, dass jeder Mensch eben eine Chance verdient hat. Dass es dieses Mal vielleicht anders wird. Ich habe an das gute in Menschen geglaubt und ich wusste nie dass Ehrlichkeit heutzutage so schwer zu finden ist. Aber Menschen lügen ohne das Gesicht zu verziehen und Menschen sind gewissenlos. Daraus habe ich gelernt, dass man niemandem vertrauen kann. Erwarte niemals, nur weil du alles für eine Person geben würdest, die dir wichtig ist, dass diese das selbe für dich tun würde. Erwarte einfach nichts denn das einzige was du davon hast sind Wochen und Monate, die du da sitzt und dich fragst: Wie konnte er nur? Wie kann ein Mensch so dreist lügen ohne Gewissensbisse zu haben? Wie konnte ein Mensch dich berühren und sich das ganze so echt anfühlen wenn alles nur leere Worte, leere Versprechungen waren?
Und dann sitzt man da, will es nicht mal wahrhaben, weil man nicht mal annähernd verstehen kann wie der andere so handeln konnte. Weil man selbst nie zu so etwas in der Lage wäre. Weil man jemand anderen niemals so hätte leiden lassen wollen wie man selbst jetzt leidet. Weil man ein Herz hat. Am besten fragt man sich dann noch, ob es an einem selbst liegt.
Und jetzt kommt es zu den Ratschlägen und Worten der “Freunde”, der Familie, der Gesellschaft:
“Wie konntest du so leichtgläubig sein?”
“Vertraue nur dir selbst”
“Dachtest du wirklich, er meint es ernst?”
“Wie konntest du immer und immer wieder verzeihen? Wieso lernst du nicht aus deinen Fehlern?”
“Du musst eiskalt sein, du bist viel zu nett”
“Lenk dich ab”
“Wie oft willst du dich noch verarschen lassen?”
“Das wird schon wieder”

Ich weiß nicht ob ich jemals zu einem eiskalten Menschen werden kann. Viele sagen wenn dir zu viel passiert, du zu oft verarscht wirst lernst du dazu.
Aber ich lerne nicht dazu. Ich habe niemals eingesehen ein schlechterer, herzloser Mensch zu werden, nur weil andere Menschen sich wie Arschlöcher verhalten. Viele nennen es Dummheit. Aber ich gebe die Hoffnung immer noch nicht auf irgendwann einen Menschen zu finden, der genau wie ich versucht hat, einer von den Guten zu bleiben bzw. es einfach nicht geschafft hat sich zu ändern.

Ich kann die Menschen, die eiskalt geworden sind trotzdem verstehen. Sie sind es leid verletzt zu werden, sie haben die Hoffnung aufgegeben.
Aber es ist wie ein ewiger Kreislauf jeder verletzt jeden durch diese lieblose, gefühlskalte Art. Gefühle werden ausgeblendet, denn wer heutzutage Gefühle zeigt hat verloren.

Das einzige was ich seit langem versucht habe zu finden war ein Mann, der mich anschaut als wäre ich das schönste auf der Welt. Ein Mann der alle Freiheiten der Welt haben kann, weil ich weiß, andere Frauen interessieren ihn nicht. Ein Mann, der mich fragt wie es mir geht und sich für die wahre Antwort dieser Frage interessiert, jemand der alles von mir wissen möchte. Jemand der mir alles anvertrauen kann was er auf dem Herzen hat. Jemanden der für mich da ist und ich für ihn da bin. Jemanden der meine Liebe und das was ich alles für ihn tun und geben würde wirklich verdient hat. Einen Mann der mich als Menschen respektiert. Aber heutzutage möchte keiner mehr über Gefühle sprechen, heutzutage werden keine Beziehungen außer “Freundschaft Plus Beziehungen” geführt, in denen es darum geht seinen “Spaß” zu haben aber bitte keine tieferen Konversationen zu Stande kommen und erst recht keine Verpflichtungen zu haben und schon gar nicht sich vor jemandem für irgendwelche Taten rechtfertigen zu müssen.
Heutzutage wird man von einem Mann immer noch nicht als Mensch respektiert und das ist meiner Meinung nach ein Fakt. Andauernd höre ich Dinge wie heutzutage sind alles Bitches. Das traurige an der Sache ist, Männer machen Frauen zu Bitches. WARUM VERSTEHT DAS KEINER? Man lernt jemanden kennen und erhofft sich JEMANDEN WIRKLICH WIRKLICH KENNEN ZU LERNEN. Man denkt WIR VERSTEHEN UNS GUT MAL SEHEN OB AUS UNS WAS WERDEN KANN oder man denkt WOW ICH GLAUBE ER MEINT ES ERNST MIT MIR ICH MÖCHTE IHM EINE CHANCE GEBEN. Nur teilweise schon beim schreiben in Whatsapp fallen Bemerkungen wie “Lass uns doch Filme schauen - wir werden eh nicht viel davon mitbekommen” “Lass uns doch zu dir gehen” “Netflix and chill”
Beim ersten oder zweiten Treffen fassen sie dich schon an, haben Erwartungen dass sie “wenigstens einen Blowjob” bekommen oder Hoffnungen dass sie gleich zum Zug kommen weil wofür sollte man sich sonst treffen. “Jungs und Mädchen sind nicht einfach so befreundet” und eine “Beziehung in diesem Alter hat doch sowieso keinen Sinn”.
Als Frau steckst du so wirklich in einer richtig schlimmen Situation. Das ist der Zeitpunkt an dem du entweder mitmachen kannst und dich somit zur Bitch machst (obwohl du das ja sowieso eh schon bist nur wenn du sie selbe Luft wie ein Typ atmest), oder du sagst “Können wir das ganze nicht langsam angehen?” “Ich möchte das noch nicht.” “Ich bin noch nicht bereit” “Wir kennen uns zu wenig”
und dann wirst du direkt abgeschoben, dann heißt es bye bye für dich, kein Interesse an so etwas.
Ich habe mir schon so viel angehört, dass ich unreif bin, dass man als erwachsener Mensch einen schönen Abend “genießen” muss, dass ich mir zu viele Gedanken darüber mache was andere Leute sagen würden, dass ich doch keine Bitch bin wenn ich das jetzt machen würde. ACH NEIN? BEI EUCH BIN ICH KEINE BITCH WENN IHR MICH FICKT ABER BEI JEDEM ANDEREN DEN ICH RANGELASSEN HÄTTE WÄRE ICH ES.
Es geht mir verdammt noch mal nicht darum was andere Leute über mich denken, das ist mir vollkommen egal. Ich möchte dass ich mich wohl fühle bei den Dingen die ich tue und das tue ich sicherlich nicht, wenn ich nicht mal weiß ob derjenige mich überhaupt für meinen Charakter und als Menschen mag! Ich sehe es nicht ein, beim ersten Treffen einen Mann mit mir nach Hause zu nehmen den ich kaum kenne. Wer bist du und womit hast du es verdient schon so viel Privatsphäre von mir kennenzulernen? Ich sehe es nicht ein mich von einem Mann anfassen zu lassen, der sich nicht mal die Mühe machen kann, mich respektvoll zu behandeln und mich eben nicht direkt anfasst, weil es sich einfach nicht gehört. Weil er sich vielleicht denkt, das Mädchen ist es wert sie kennen zu lernen, ich bin nicht nur auf ihren Körper aus. Ist es wirklich so viel zu viel verlangt jemanden erst mal richtig kennenzulernen? Mit jemandem Sachen zu unternehmen, zu lachen aber auch tiefgründige Gespräche zu führen? Immer wieder höre ich “Das gehört doch dazu” und ja das tut es verdammt noch mal auch! Aber du bist nur ein dahergelaufener irgendjemand bei dem es sich noch längst nicht rausgestellt hat ob diese Berührungen, dieser sex überhaupt zu irgendetwas dazugehören kann! Ob du es verdient hast und es wert bist mich so intim und entblößt vor dir zu haben! ES IST NICHT SELBSTVERSTÄNDLICH.
Und wenn Frauen dann noch so “dumm/naiv” sind und es mitmachen in der Hoffnung “vielleicht entwickelt er so Gefühle für mich” oder Angst haben die Person zu verletzen wenn man sie korbt oder die Person nicht verlieren möchten und dann eiskalt abgeschoben werden sobald es um Gefühle geht oder mit leerem Gelaber von vorne bis hinten ausgenutzt und verarscht werden und das ohne Scham! Dann steht die Frau im Endeffekt als dumme naive Schlampe da obwohl sie niemals die Absicht hatte rumzuhuren. Und ich hab das Gefühl das wird niemals jemand verstehen. Niemals jemand respektieren. Und niemals jemand versuchen zu ändern. Zumindest nicht in dieser Generation.

—  crybvbym
Verzweifelt.
  • <p> <b><p></b> <b>Ich:</b> *sitze lachend vor meiner Chemiearbeit*<p/><b>Mein Lehrer:</b> Warum lachst du? Was ist so witzig?<p/><b>Ich:</b> Wissen sie, das alles hier ist überhaupt nicht witzig. Es ist nicht witzig, dass ich und vermutlich noch meine ganzen Mitschüler hier sitzen und diese Arbeit gnadenlos verkacken werden. Der ganze Stress, der Arbeitenstress, der Stress in der Schule gut genug sein zu müssen und vermutlich sogar privat zu versagen, die Angst nicht gut genug zu sein. Nein, glauben sie mir ich finde das überhauptnicht witzig. Aber warum muss ich so lachen, wenn ich doch alle diese Aufgaben hier auf dem Zettel in der viel zu geringen Zeit lösen sollte?! Wissen Sie, inzwischen bin ich nichtmal mehr frustriert, wenn ich eine Aufgabe nicht lösen kann. Ich muss lachen, weil ich einfach nicht weiß wie ich mit all dem Stress ungehen soll. Ich muss lachen weil ich so erschöpft bin, dass ich hier auf der Stelle einschlafen könnte. Ich muss lachen, weil ich nicht mehr kann. Ich bin ein Roboter geworden, der sich jeden Tag zu Schule quält, dort 10 Stunden verbringt, nach Hause geht, für die ganzen Arbeiten lernt, noch die vielen Hausaufgaben macht und dann wieder schlafen geht. Und das jeden verdammten Tag. Erzählen sie mir bloß nichts davon, dass ich zu spät schlafen gehe, wenn ich doch einfach nur versuche genau ihren Erwartungen zu entsprechen. Den Erwartungen die Lehrer inzwischen an Ihrer Schüler stellen in den Deutschen Gymnasien. Sie können meine Arbeit genauso zurück haben, ohne das ich da auch nur etwas draufschreibe. Ich finde es absurd, dass sich Lehrer über zu viel Arbeitszeiten beschweren, nurnoch 22 h pro Woche arbeiten, das wäre erstrebenswert, nicht? Wissen Sie, dass ich jede Woche 38/40 Stunden Schule habe? Ich beschwere mich nicht über zu viel Arbeit. Ich bin ihr Roboter. Ich mache Hausaufgaben, lerne, arbeite mit und versuche mein bestes. Aber ist es nicht absurd, dass ich nurnoch 4/5/6 Schreibe? Ich bin kein dummer Mensch, aber ich habe eine Belastbarkeitsgrenze. Und diese ist seit längerem überschritten. Aber das sehen Sie ja nicht. Weil sie genauso egoistisch und eingebildet, wie alle anderen Lehrer sind. Wenn ich anfangen würde zu weinen, weil ich die Schule nicht mehr packe, dann würden sie erst Mitleid zeigen und mir dann sagen, dass ich mich nicht so anstellen soll. Das Abi wird ja noch schwerer und anstrengender. Deswegen lache ich. Ich lache aus purer Verzweiflung.<p/><b></b> Und glauben sie mir, das geht nicht nur mir so.<p/><b>Der Lehrer:</b> *schaut mich sprachlos an*<p/><b>Ich:</b> *stehe auf, gebe ihn meine unbeschriebene Arbeit und verlasse den Raum*<p/></p><p/></p>
Eine Liebe müsste es geben, in der das Telefon klingelt, wenn du nachts durch die Straßen läufst und frierst und einsam bist und dich ein bisschen ekelig fühlst und ein bisschen so, als würde niemand an dich denken, was vermutlich auch niemand tut, denn es ist ja schon halb vier am Morgen und da denkt doch keiner und wenn sie denken, dann doch nicht an dich, das wäre ja auch noch schöner. Und genau in einem dieser Momente klingelt dein Telefon und jemand sagt: Ich weiß, es ist verrückt, dass ich gerade an dich denke, denn es ist ja halb vier am Morgen und da denkt doch keiner und erst recht nicht an dich, aber guck mal an, macht ja doch einer und zwar ich, Überraschung. Eine Liebe müsste es geben, in der nachts jemand vor deiner Haustür steht und sagt: Nur die Spinner in den Filmen klingeln nachts an Türen, weil das ein bisschen dramatisch ist und ein bisschen romantisch und das mögen die Menschen ja, wenn es so ist, wie sie das in ihrem eigenen Leben nicht haben, weil da immer nur der DHL Mann klingelt, morgens, um acht, und sie sich ein bisschen schämen, weil sie noch gar nicht geduscht sind und auch noch nicht die Zähne geputzt haben. Und wenn er später klingelt, so gegen 11, weil ja sonst niemand im Haus die Tür geöffnet hat, dann schämen sie sich ja noch mehr, weil sie ganz alleine zuhause sind, während alle einer Sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen und nur sie öffnen noch die Tür. Aber ich klingle nachts bei dir, weil dann die Ungeheuer über dir toben und die Stimmen ganz laut sind und der Mut ganz leise und genau dann stehe ich vor deiner Tür und lege meinen Kopf an deinen Hals und atme ein und atme aus und warte ab, was passiert und dann legen wir uns in dein Bett und sagen einfach mal gar nichts, weil das unsere Vorstellung von Romantik ist: einfach mal den Mund halten. Eine Liebe müsste es geben, in der sich jemand mit dir die Tabletten teilt, eine für dich, zwei für mich, schau mal, wie leicht das plötzlich ist.

- Kathrin Weßling

Ich distanzier mich erstmal ein wenig von dir. Weil ich null nachvollziehen kann was du machst

anonymous asked:

wieso stehst du nicht einfach dazu das du jedenTag kiffst? Waren auf der Tour backstage und joa, da bekommt man halzt alles mit, wir kiffen doch auch jeden tag ;D steh halt dazu man

Ich verstehe diese Nachricht auf so vielen Ebenen nicht und nehme mir jetzt einfach mal die Zeit, weil ich grad nicht schlafen kann:

1. Vor wem soll ich denn zu meinem Konsum stehen (und wozu, was ändert es)?
2. Wann stand ich jemals nicht dazu, man? ^^
3. Selbst wenn du auf der Tour backstage warst und mich da gesehen hast, woher willst du wissen, wie viel / oft ich konsumiere?
4. Bekommt man backstage nicht alles mit und in den Räumen, in denen ich mich aufgehalten hab, warst du schon mal nicht, aye! :}
5. Finde ich es seltsam, dass du dich (vor mir?) damit profilieren willst, backstage gewesen zu sein - denn von uns hat dich keiner eingeladen, sollte dem so gewesen sein.
6. Ich habe auch schon mitbekommen, dass Leute die zB vom Support eingeladen werden “Gästelistenplätze” verschenken / verkaufen, was btw nie mit irgendjemandem von uns abgesprochen war / sein wird (weil wir backstage unter uns sind und sein wollen).

So. Ich glaube, das war alles ^.^

When I first met you, I had no idea how much you would mean to me.

Wahrscheinlich findest du handgeschriebene Briefe, wie viele andere Menschen heutzutage, total altmodisch und unnötig, aber ich finde sie wunderschön und viel persönlicher und ich glaube, dass du dich letzten Endes doch ein bisschen freuen wirst.
Ich habe gerade erst angefangen zu schreiben und dennoch fehlen mir schon die Worte, weil es so schwer ist für dich ansatzweise die richtigen zu finden. Ich habe dir schon mehrmals Texte geschrieben, aber nie hatten sie eine richtige Aussage. Sie waren ein Versuch, dir oder auch mir irgendwie begreiflich zu machen, was du mir bedeutest, doch mit jedem gesendeten Text wachsen meine Gefühle zu dir und mir gehen immer mehr die Worte aus. Gibt’s ne Steigerung von Liebe? Deine Arme fühlen sich an wie mein neues Zuhause und ich will nie wieder da weg! Ich habe ganz vergessen, wie viel Liebe in (m)ein Herz passen kann. Ich wüsste nicht mehr, was ich wäre, wenn ich dich verlier’, was ich wäre, ohne dich. Ich habe Angst vor dem Leben und Angst vor dem Sterben. Ich habe vor allem Angst, aber nicht, wenn du bei mir bist. Ich bin so meilenweit entfernt von “perfekt”. Ich lache wie ein Kind, ich weine bei Disney-Filmen, ich trage viel zu weite und viel zu unattraktive Klamotten, ich bin super unordentlich und ich bin stinkend faul, ich will immer Diät machen, aber von einer werde ich ja nicht satt, ich habe keinen Plan von Technik, ich nehme mir alles viel zu sehr zu Herzen, ich bin viel zu grobmotorisch und kann nicht einmal auf mich selbst aufpassen, ich begeistere mich für die kleinsten Dinge und kann stundenlang von ihnen erzählen, ich finde Rosen viel zu kitschig, ich singe gern aber vermutlich viel zu schief… Und trotz allem gibst du mir das Gefühl besonders zu sein und geliebt zu werden, das ist unbeschreiblich schön. Und du weißt nicht, wie besonders du für mich bist. Ich bin verliebt in dich. In deine Augen, die ständig anders aussehen - Regenbogenaugen. In deine trockenen Lippen und wie du sie bewegst, wenn du dich konzentrierst, lächelst oder mich ansiehst. In deinen Humor, der manchmal so grenzwertig ist, dass ich kotzen könnte, aber ohne den du wohl nicht mein M. wärst. Und in deine Stimme, die ich noch lieber höre, als jedes meiner aktuellen Lieblingslieder. Du bist so perfekt unperfekt! Es war nach so kurzer Zeit schon so schwierig und es wird auch in Zukunft noch schwierig werden, aber das ist alles egal, so lange du an meiner Seite bist, denn ich brauche dich. Du gibst mir das Gefühl zu lieben und geliebt zu werden und das ist das allererste Mal in meinem Leben so. Das erste Mal bin ich mir mit einem anderen Menschen sicher. Du bist meine Zukunft! Ich möchte so lange wie möglich deine Hand halten. Ich möchte mir ein Leben ohne dich, jetzt wo ich dir mein Herz geschenkt habe, einfach nicht mehr vorstellen. Und ich möchte dir noch so viel mehr schenken, als nur mein Herz. Du bist so viel mehr, als ich mir je erträumt habe. Mit allem, was du bist! Sei es die Art, wie du mich ansiehst, vor allem, wenn ich traurig bin oder wie du mich vor dem Einschlafen an dich ziehst, oder wie du meine Finger streichelst, wenn ich eigentlich schon anfange zu glauben, du seist völlig abwesend oder wie du mich zum lachen bringst, vor allem kurz bevor du wieder gehst. Gott, ich liebe dich so. Und ich weiß nicht, wie sehr ich dich noch lieben kann! Weil ich nicht geglaubt habe, dass mein Herz das überhaupt nochmal hinkriegt. Weißt du, es gibt so viele Dinge, die mir durch den Kopf gehen, während du neben mir liegst oder auch nicht und manchmal, da fragst du dann und ich schweige. Nicht, weil ich nicht reden will, sondern weil ich es nicht kann. Ich habe Angst etwas Falsches zu sagen oder Angst loszuheulen. Manchmal da kann ich dich eben einfach nur anstarren und mich fragen, was du in dem Moment wohl denkst und ob es Dinge gibt, die du mir gern sagen würdest, es aber einfach nicht kannst. Und ab und zu frage ich mich, wie dein Leben so vor mir war, ob du auch auf die Schnauze gefallen bist und ob dein Herz ähnlich kaputt ist, wie meins. Manchmal habe ich auch das Gefühl, du gehst den Dingen aus dem Weg. Probleme verdrängst du lieber und lachst dann, das macht mir Angst und es tut mir weh, weil ich glaube, dass hinter dieser Fassade etwas steckt, das ich noch nicht weiß. Und manchmal denke ich dann auch an meine Vergangenheit, ab und an macht mich das auch noch traurig, aber dann denke ich an dich und wie viel Glück ich eigentlich mit dir habe und dann bin ich so dankbar. Und genau dann verliebe ich mich noch ein bisschen mehr in dich. In dein Lächeln, dein Schmunzeln, dein Lachen. Deine Mimik. In deine Hände, deine Berührungen, deine Küsse, deine Gestik. Deine Nähe, deine simple Anwesenheit fehlt mir so, wenn du nicht da bist. Dann vermisse ich es mit dir zu reden, über die banalsten Dinge und dich dabei anzusehen. Du fehlst mir jede Minute, die du nicht bei mir bist und ich liebe dich mit jeder Minute die vergeht ein Stückchen mehr. Inzwischen glaube ich, dass ich so weit bin, dass niemand dich so sehr lieben kann, wie ich es tue. Ich geh nicht mehr weg von dir. Ich versprech’s. 
“Soll ich dich mal so doll drücken, wie ich dich liebe?” Und als du mich dann gedrückt hast wusste ich, dass du es ernst meinst, dass du mich ganz einfach aufrichtig liebst. Ich habe mich noch nie so gewollt gefühlt. Du bist das Beste, was mir je passiert ist. 
Ich liebe dich, M. und ich werde so schnell nicht damit aufhören.
Für immer vielleicht & noch einen Tag mehr.

—  Alter Liebesbrief von mir, an M. (einlebenmitdirohnedich)

Ich wünsche mir so eine richtig klischeehafte Internetfreundschaft.
Eine/n beste/n Freund/in mit dem/der man täglich bis in die Nacht skypen kann, wo man sich alles erzählen kann und auch ausnahmslos alles übereinander weiß. Eine beste freundin/ Einen besten Freund, mit dem man einfach die Zukunft planen kann, weil man weiß, dass man noch lange befreundet bleibt, weil man nicht ohne den anderen kann.
Ich hätte so gerne wen, den ich um 3 Uhr nachts anrufen kann, weil ich schlecht geträumt habe.
Eine Freundschaft, die sich trotz einer weiten Entfernung hält und wo der größte Wunsch ist seine zweite Hälfte endlich in den Armen zu halten.
Wo man alles tut um den anderen endlich sehen zu können.
Und wenn man dann mit dem Zug zu dieser Person fährt um sie das erste mal zu sehen einfach unendlich glücklich ist.
Wenn man dann aus dem Zug aussteigt platzt man schon fast, weil man jetzt seine beste freundin/ seinen besten Freund und seinen Herzensmensch endlich in seine Arme schließen kann, den Menschen, den man so liebt.
Dann fängt man an zu weinen, weil man sein Glück nicht fassen kann.
Man will diesen einen besonderen Menschen, den man nach so langer Zeit zum ersten Mal sieht einfach nicht loslassen, nie wieder.
Weil man nicht ohne ihn kann, weil er dein ein und alles ist.

So eine Freundschaft hätte ich gerne.

Ich wünsche mir so eine richtig klischeehafte Internetfreundschaft. Eine/n beste/n Freund/in mit dem/der man täglich bis in die Nacht skypen kann, wo man sich alles erzählen kann und auch ausnahmslos alles übereinander weiß. Eine beste freundin/ Einen besten Freund, mit dem man einfach die Zukunft planen kann, weil man weiß, dass man noch lange befreundet bleibt, weil man nicht ohne den anderen kann. Ich hätte so gerne wen, den ich um 3 Uhr nachts anrufen kann, weil ich schlecht geträumt habe. Eine Freundschaft, die sich trotz einer weiten Entfernung hält und wo der größte Wunsch ist seine zweite Hälfte endlich in den Armen zu halten. Wo man alles tut um den anderen endlich sehen zu können. Und wenn man dann mit dem Zug zu dieser Person fährt um sie das erste mal zu sehen einfach unendlich glücklich ist. Wenn man dann aus dem Zug aussteigt platzt man schon fast, weil man jetzt seine beste freundin/ seinen besten Freund und seinen Herzensmensch endlich in seine Arme schließen kann, den Menschen, den man so liebt. Dann fängt man an zu weinen, weil man sein Glück nicht fassen kann. Man will diesen einen besonderen Menschen, den man nach so langer Zeit zum ersten Mal sieht einfach nicht loslassen, nie wieder. Weil man nicht ohne ihn kann, weil er dein ein und alles ist. So eine Freundschaft hätte ich gerne.
Sauna - Treffen

Ich war noch ganz am Anfang meiner Laufbahn im Begleitgeschäft, meine Treffen hätte ich noch an meiner Hand abzahlen können. Ein Interessent hatte sich beworben, ob ich nicht mit ihm einen Aufenthalt in einer Sauna verbringen möchte. Und ich war noch so unerfahren, dass ich meinte es wäre eine gute Idee für 100€ ein 5Stunden Treffen auszumachen, für welches ich auch noch jeweils 5h hin und zurück zu fahren würde… Aber es wäre bloß ein Tag in der Sauna. Ich würde ihm Gesellschaft leisten und ich hätte endlich die Miete für diesen Monat zusammen…

Ich war natürlich super nervös und zippelte, als ich wartete ständig an meinem kurzen Kleidchen herum und trat in meinen ziemlich hohen Schuhen von einem Bein aufs andere. Er holte mich mit dem Auto ab und ganz offensichtlich gefiel ich ihm auf Anhieb. Wir stellten uns kurz vor: Ich eine Schülerin, welche gerade ihre mittlere Reife nachholte und nebenbei ihre Miete finanziert, aber das hier natürlich nur aus Leidenschaft machte. Und er ein Mann, welcher sich vor einem Jahr von seiner Frau getrennt hatte, weil er ansonsten das Gefühl hatte von jener eingeengt zu werden…

Er erzählte mir, dass er sich schon sehr freut mit mir diese Sauna zu besuchen, er sei dort sehr oft, aber bisher immer alleine gewesen. Ich mochte ihn, er war nett. Jedoch fand ich es etwas seltsam, dass wir irgendwann in einem Industriegebiet ganz offensichtlich an unserem Ziel angekommen waren. Ist das für eine Sauna nicht ungewöhnlich? Egal. Das erste dumpfe Gefühl bekam ich an der Rezeption. Ich bin sehr empfindlich was Blicke angeht, aber diese waren eindeutig… Ich war unerwünscht. Es wurde auch nicht besser, als mir gesagt wurde, dass meine Größe nicht geführt wurde und ich deshalb in einem viel zu großen Bademantel und Badeschuhen Größe 40 gesteckt wurde.

Ich schalte manchmal etwas spät und wenn ich nervös bin, vllt noch ein bisschen mehr, aber der Groschen viel, als ich das innere dieser Sauna betrat. Ich war tatsächlich unerwünscht… Als Frau unerwünscht. Jedenfalls als eine, die von außen kam. Weil hier offensichtlich genügend umherliefen. Welche, die man ansprechen und auf die dafür oben vorgesehenen Zimmer gehen konnte. Vielleicht hatte man davor noch Lust in einem Filmraum einen Porno anzusehen… Das hier war eine Pornosauna. Aber mit meinem damaligen, nicht anzusehenden, geringen Selbstbewusstsein dafür aber mit erhobenen Hauptes betrat ich die warmen Räume und entschied mich, dass ich nicht in einem albernen, viel zu großen Bademantel hier rumlaufen würde, während die Mädchen strahlend aussahen. Ich war also nackt, den ganzen Tag (bis auf die Badelatschen aus Stoff. Wo ich es fast noch süß fand, wie ich damit rum schlurpte.)

Wir tranken erst einmal ein Getränk an der Bar, während sich vor uns eine nackte Frau um eine Stange schlängelte. Er hatte offensichtlich das Gefühl, dass man nun endlich den Smal Talk komplett abhacken konnte. „Was macht dich den eigentlich so richtig geil?“ Die Frage fühlte sich für mich an, wie seine Faust in meinem Gesicht. Aber ich wollte ja, dass er eine schöne Zeit hat, ich bekam mein Geld von ihm… Also dachte ich mir etwas aus, was ich ihm ungeschickt erzählte, weil wenn ich etwas nicht kann, dann lügen… Aber eine ehrliche Antwort, nämlich das Sex mich nicht großartig interessierte, aber er mir Freude bereiten konnte, wenn ich ihn mit einer Person hatte die ich liebte, erschien mir in der Situation einfach als, zu unspektakulär… Aber es schien ihm zu gefallen, jedenfalls eröffnete er mir anschließend jeden Bereich seines Sexuallebens. Ich hing an meinem Strohhalm und schaute auf die Uhr… Wir besuchten ein paar mal die Sauna Räume, bis er mir gestand, dass er eigentlich gar nicht so gerne in die Sauna geht und nur hier so oft sei um an der Bar zu sitzen und gegen Ende mit einem Mädchen aufs Zimmer zugehen… Also legten wir uns auf das große kitschige Bett, welches mitten im Raum stand und ich bot ihm eine Massage an… Ich massiere tatsächlich sehr gerne, sogar fast einen Ticken lieber, als das ich massiert werde. „Ich liebe es wie du deine Pflaume an meinem Rücken reibst, wenn du dich vor und zurück lehnst. Kannst du so kommen?“ Okay, nun war „Ich mochte ihn, er war nett.“ völlig für mich abgehackt… Dieser Mann war einfach primitiv und meinte, weil er mir am Abend einen 100er zustecken würde, könne er sich wie ein Schwein aufführen. Ich sah auf die Uhr. Noch 3h… „Nein, ich glaube nicht…“ „Ich weiß wie du kommen kannst, ich lecke für mein Leben gerne.“ „Du weißt aber, dass ich mich bei Treffen nicht lecken lasse?“ Fragte ich unsicher. „Es würde dir aber gefallen. Glaube mir, so gut wie ich das mache, wirst du es von niemandem mehr bekommen. Das haben schon ganz viele gesagt.“ Es entwickelte sich für mich zu einem Spießrutenlauf… Wie blieb ich höflich ohne ihn komplett vor den Kopf zu stoßen? Ich schaffte es endlich mit ihm auszuhandeln, dass wir es zumindest für das heutige Treffen mal sein lassen würden. Aber beim nächsten Mal würde er mich lecken. Und es würde mir gefallen! Ich frage mich bis heute, wie ich es 2h in einer Konversation mit ihm ausgehalten habe, weil sein einziges Thema war… Sex. Er konnte und wollte offensichtlich über nichts anderes reden. In der letzten Stunde fiel noch einmal der Satz. „Ach wenn ich jetzt nicht mit dir hier wäre, dann würde ich jetzt mit einem der Mädchen aufs Zimmer gehen.“ Ein kleiner Funken Hoffnung glühte in mir auf, ich könnte ein paar Minuten verbringen ohne mir die Frage zu stellen, wie groß zu groß und wie klein zu klein sei… „Also wenn du möchtest, ich kann hier warten. Das macht mir nichts aus.“ Bot ich ihm an. „Nein, dass wäre doch blöd…“ sagte er zögerlich. Er wirkte fast so, als ob der kleiner Funken Anstand, zurückkehren würde, auf welchen ich seit 4Stunden wartete. Nun bloß zum falschen Moment. Darum war ich auch froh darüber, als dieser Funken verglühte. „… Würdest du mit kommen und zu schauen wollen?“ An dieser Stelle: So sehr ich mich dagegen stäube meine Sexualität auszuleben und überall anzuprangern, finde ich das Thema Sex, mit samt seinen Fetischen und seinen Auslebungen unglaublich spannend! Ich habe kein Problem damit, dass mir jemand von seinem Sexualleben erzählt, oder mich zuschauen lässt… Vielleicht finde ich das zu einem Teil sogar spannend, bloß das Nachfragen „Findest du es nicht auch geil…“ oder die Sätze „Dir wird das auch gefallen…“ machen mich aggressiv.

Ich sagte also zum ersten Mal an diesem Tag zu etwas wirklich mit Freude JA. Wir suchten uns sein Mädchen aus und sprachen sie an. (Keines der Mädchen konnte im übrigen deutsch.) Dafür das ich zusehen wollte, wolle sie den doppelten Preis, erklärte sie uns. Und im Nu saß ich auf einem unfassbar kitschigen Stuhl in einer Ecke im Zimmer. Die beiden zogen sich aus und fingen an. Ich hätte eigentlich gedacht, dass man sich zuerst einmal Küsst und sich langsam aufgeilt, aber als wäre es Standard, wanderte das Mädchen sofort nach unten und saugte an seinem (noch nicht harten) Schwanz, nachdem sie diesen mit einem Kondom bestückt hatte. Als dieser allmählich hart wurde legten sie sich aufs Bett und sie ließ ihn in sich eindringen. Die unterschiedlichsten Stellungen wurden durch probiert. Was mir jedoch am meisten hängen geblieben war, waren zwei Sachen: 1. Der Satz: „Don’t touch inside!“ Welcher ständig durchdringend erklang. Aber HEY der Vorteil war ja auch, dass es keine romantische Stimmung gab, welche damit gekillt worden wäre… und 2. beobachtete ich beide mit einem so unglaublichen Interesse! Und nicht nur den Akt an sich, sondern auch das was sich dazwischen abspielte. Der Mann beleidigte das Mädchen in einer Tour um sich selber aufzugeilen. „Du dämliches Stück Scheiße bück dich nach vorne!“ Ich weiß nicht wie viel deutsch sie verstand, aber wenn sie es nicht verstanden hätte, dann hätten seine Blicke als Dolmetscher gedient. Aber klar, wenn man da eine Nutte vor sich hatte, welche nur dafür da ist meinen Trieb abzubauen, dann muss diese ja auch so behandelt werden… Aber viel eindrücklicher war die andere Seite. Während der Mann hinter ihr stand und sie in ihrem Arsch im Doggy-Styl penetrierte und dabei verzweifelt versuchte nicht abzuschlaffen (passierte ein paar Mal, aber ich glaube das war auch weil ich zusah.) Warf das Mädchen immer wenn sie wusste er sah ihr Gesicht nicht, mir Fratzen zu. Sie zeigte mir damit, dass sie sich gerade über den Typen lustig machte, welcher meinte er würde am längeren Hebel sitzen, wobei sie doch diejenige war, welche am Schluss mit 150€ für knapp 15min das Zimmer verließ. Sie steckte sich auch einmal den Finger in den Hals und tat als würde sie würgen. Ganz offensichtlich wusste sie, dass ich nicht seine Freundin war :D Viel mehr kann ich nicht zu den knapp 15 Minuten sagen, sie hatten halt Sex. Ich wechselte irgendwann vom Stuhl auf das untere Eck des Bettes und muss sagen, dass diese 15Minuten mich für die 4Stunden, in welchen ich mich wirklich überwinden musste nicht zu sagen, ich gehe! entschädigten. Ich fand es unglaublich aufregend. Aufregend, nicht anregend! Wie gesagt, ich habe nicht ein bisschen sexuelle Erregung verspürt, aber es war eines der spannendsten Treffen, welche ich je hatte…

Nach getaner Arbeit (meinte auch Er im Nachhinein) stand ich noch mit dem Mädchen im Flur und unterhielt mich mit ihr, weil er noch etwas holen musste. Eigentlich war es eine ganz liebe. Sie erzählte mir kurz wie ihre „Arbeit“ so aussah und das ich doch blöd sei, bloß Begleitung anzubieten, weil es die Mühe nicht wert wäre. Die Männer sehen mich im gleichen Licht, ob mit oder ohne Sex. Ich muss sagen, dass mich dieses Gespräch tatsächlich ein wenig beeinflusst hat… 

Ich hatte wirklich versucht irgendwas sympathisches an ihm zu finden und es gibt wirklich nur eine Handvoll, wo mir das bisher nicht gelungen ist, aber herzlichen Glückwunsch, er hatte es geschafft.

Er hat noch ein paar Mal angefragt, ob wir uns wieder sehen würden… Aber es sollte unser erstes und letztes Treffen gewesen sein…