weiger

Solidarität mit dem Riot/ solidarity with the riot

Ich weigere mich, mich von “Randalierern” und “Chaoten”, die ein paar teure Autos angezündet und diverse Läden geplündert haben, zu distanzieren, solange Kapitalismus weltweit Menschen systematisch entrechtet, an Europas Grenzen Geflüchtete zu Tausenden sterben und die Polizei in Hamburg Knochen bricht und Menschen in Lebensgefahr bringt.


Wütender Protest gegen diese Scheiße ist legitim, und solange keine unschuldigen Menschen zu Schaden kommen, werde ich den Teufel tun, das zu diskreditieren. Wer nicht in der Hamburg war, als Bullen Journalist*innen und Anwohner*innen zusammengeschlagen haben, bei Festnahmen Leute bewusstlos geschlagen haben und Demonstrant*innen teilweise in Lebensgefahr durch ihre Gewaltbereitschaft gebracht haben, hat gefälligst die Fresse zu halten, darüber, ob es legitim war, sich mit brennenden Barrikaden, Steinen und Molotovs zu verteidigen und seine Wut an direkt vor den eigenen Augen stehenden Strukturen des Kapitals auszulassen.

English:

I refuse to distance myself from “rioters”, who torched a few expensive cars and looted some stores, as long as capitalism is still systemically denying human rights to people, refugees are dying by the thousands on the coast of Europe and the police is breaking bones and threatening peoples lives with their violence in Hamburg.


Angry protest against this bullshit is legitimate, and as long as no innocent people are harmed, I fucking refuse to discredit that. To those who weren’t present in Hamburg as cops beat up journalists and random residents, knocked people unconcious during arrests and were actively endangering human life through their violence: Shut the fuck up about whether or not it’s legitimate to defend oneself with burning barricades, stones and molotovs or to vent your anger and hate on the structures of capitalism right in front of your eyes.

Ich müsste lügen,
um zu behaupten,
dass ich bereit bin, mich von dir zu verabschieden

Es ist nicht zu glauben, wie sehr du dich in mein Herz gefressen hast

in so kurzer Zeit

X

Es wird Zeit Es wird Zeit Es wird Zeit

Stelle alle Uhren auf Winterzeit und weigere mich heimzugehen, du
setzt mich zum falschen Zeitpunkt vor die Tür, der

richtige Zeitpunkt für unser Ende wird nie kommen

1 Jahr, 12 Monate, 52 Wochen, 365 Tage, 8760 Stunden, 525600 Minuten oder auch 31536000 Sekunden.

So viel Zeit ist jetzt vergangen und wir haben noch viel mehr vor uns. Ich bin mir nicht sicher, ob du das hier lesen wirst, aber schreiben möchte ich diesen Text trotzdem an dich gerichtet, denn es geht hier schließlich um dich und mich und naja, uns.
Es ist jetzt ein Jahr her, dass wir beide vor unseren Computern gesessen haben. Es ist 365 Tage her, dass wir beide am skypen waren. Es sind über 8760 Stunden vergangen, seit wir beschlossen - oder eher erkannt und uns gestanden - haben, dass wir beste Freunde sind.
Und weißt du, egal wie es mir geht, was passiert - du machst mich glücklich, allein mit deiner Anwesenheit. Ich bin wirklich unendlich froh dich an meiner Seite zu haben und kann mir ein Leben ohne dich gar nicht mehr vorstellen. Ich wüsste nicht, was ich ohne dich tun sollte. Du bringst mich zum lachen, selbst wenn ich es gar nicht will und doch brauche. Du bist für mich da, du glaubst an mich, du unterstützt mich und du verstehst mich. Es ist schön, dich in meinem Leben zu wissen, weil wir so viel gemeinsam haben. Von unseren Ängsten hin bis zu unseren Leidenschaften. Und ich könnte mir keinen besseren Menschen als besten Freund wünschen oder überhaupt vorstellen, denn kann es etwas besseres als so einen schönen, lieben, hilfsbereiten, offenen, witzigen und süßen Menschen wie dich geben? Eigentlich kann ich gar nicht in Worte fassen, was du mir bedeutest und deswegen muss ich gestehen, dass ich diesen Monolog jetzt beenden muss, weil mir die Worte ausgehen. Oh, nein, eine Sache noch, die damit zusammenhängt: Du erinnerst dich sicher daran, wie du mich früher dazu gedrängt hast, dich in mein Buch einzubauen? Ich hab mich damals nie getraut es zu sagen, aber der Grund warum ich mich weigere, ist, dass ich mich nicht für gut genug halte, um einen so wundervollen Menschen mit meinen Worten zu verewigen. Ich glaube nicht, dass ich je dazu in der Lage sein werde, etwas so Einzigartiges und Großartiges wie dich angemessen in Worte zu verpacken, entschuldige.

Auf ein Jahr, das wir geschafft haben, und all die Jahre, die noch folgen, mein bestester Freund. Ich liebe dich.

anonymous asked:

Ik wil uit de kast komen als bi, maar waarom zou ik? Ik weet het zelf niet eens zeker maar weiger mee te werken aan het 'uit de kast komen'-fenoneem. Fuck dat. Echt waar. Waarom moet ik anderen op de hoogte brengen van mijn geaardheid? Op het moment dat ik het mooiste meisje van de wereld kus zijn daar toch verder geen woorden voor nodig? Ik ben zo gefrustreerd want jezus wat ben ik? Wie ben ik? Hoe kan ik uitkomen voor wat ik ben als de manier waarop dat gebruikelijk is me niet aanstaat?

Ik zal blijven leven. Ik zal blijven leven voor zij die ermee gestopt zijn, voor zij die geen andere keuze hadden. Ik zal blijven en ik beloof je, ook al ben je er niet meer, dat ik hier sterker uit zal komen en dat ik anderen met mij mee sterker zal maken. Ik beloof dat ik met al mijn macht zal helpen in de strijd tegen zelfmoord. Deze strijd is niet enkel de mijne en daarom weiger ik om op te geven. Wij zullen winnen.

1 – Ramline 50-round 10/22 mags
2 – Argentine .308 FN-49 20-round mags. 
3 – BM-59 20-round mag. 
4 – Slabside Russian AK mags (30 rounds) – with surface rust. 
6 – East German Weiger 5.56 AK mag, 30 rounds, with surface rust.
10 – Yugoslav M76 10-round mag, 8mm. 
17 – M1918 BAR mag still in the sealed wrapper 

youtube

Sehr geehrte Damen und Herrinen, sehr geehrte Medienpartner, sehr geehrte Kollegen,
wer mich kennt, der weiß: ich bin kein Mann vieler Worte. Für jene, die mich nicht kennen, sehr geehrte BRAVO-Redakteure, möchte ich mich eben kurz vorstellen: mein Name ist Erik Range und ich mache seit einigen Jahren unter dem Pseudonym “Gronkh” Spielevideos auf YouTube, sogenannte Let’s Plays. Ich bin inzwischen Teil einer aussterbenden Gattung, denn ich weiß zwar, die Zeit vergeht - aber ich bin stur und weigere mich einfach, mitzugehen.
In all den Jahren - und es hört sich an wie fünfzig, dabei sind es erst fünf - habe ich die Webvideobranche ein wenig auf ihrem Weg begleiten und - das nehme ich mir einfach mal heraus zu sagen - vielleicht sogar ein wenig prägen oder mitgestalten dürfen. Damals. Heute sind da natürlich ganz andere Mächte am Werk, aber damals, als YouTube noch eine Plattform für private Videos war, wo Menschen sich noch für die Menschen begeistert haben, die ihre Videos sehen, statt für anonyme View-Statistiken, damals als ein junger Sami Slimani verpönt wurde dafür, dass er Produkte in die Kamera hält.
Heute aber, heute ist eine andere Zeit. Sami Slimani moderiert inzwischen seit rund einem Jahr bei Viva - dazu übrigens meinen aufrichtigen Glückwunsch - und wirkt inzwischen wie ein harmloser, junger Mann. Ich muss zugeben, ich verfolge seine Videos nicht - denn meine Haut ist auch ohne Cremes echt super - aber wenn ich einen bildlichen Vergleich ziehen müsste, so ist Sami der kleine Junge, der auf dem Flohmarkt seine Comicsammlung verkaufen möchte - während sich rings um ihn herum ein riesiges Konglomerat aus QVC und Neun Live aufgebaut hat. Im Vergleich vielleicht ein bisschen wie das Ghostbusters-Hauptquartier. Aber natürlich haben wir uns drastisch verbessert - heute verkaufen wir keine magischen Energiesteine an verwirrte, ältere Damen, die es nicht besser wissen - denn wir haben ja inzwischen gelernt, das wäre ethisch und moralisch einfach in jeder Hinsicht falsch - nein, heute verkaufen wir Reflinks und Produktempfehlungen, Tickets und Fotos, zufällig eingeblendete Marken und erfundene Liebesgeschichten und ausgedachte Skandale an sehr, sehr junge Menschen - an Kinder - die es nicht besser wissen. Stichwort jugendgefährdende Medien.
Als Webvideobranche waren wir immer ein bisschen stolz darauf - bitte verzeihen Sie mir, werte Redakteure und Journalisten - uns von den “alten Medien” abzuheben und “ehrlichen Content” zu liefern. Ungefiltert von mir zu Dir. Wir wollten es besser machen. Wir alle fanden diesen niveaulosen RTL-Nachmittagsrotz scheiße. Diesen Rotz, den RTL nur aus einem Grunde ausstrahlt - weil er eben am meisten geschaut wird, die meisten Quoten bringt, die meisten Views. Diese Schuld kann man schlecht dem Sender anlasten. Von einem mutigen, rebellischen, frischen Privatsender, der 1984 als RTL Plus startete, wurden Innovationen und Rebellion gegen die Öffentlich-Rechtlichen über die Jahre heruntergefahren, bis wir heute einen gemainstreamten Sender haben, der den Zuschauern genau das zeigt, was der Großteil offenbar sehen möchte: viel Optimiertes, wenig Neues. Es geht um Liebesdramen, Lebensdramen, reißerische Titel, sogenannte “Scripted Reality”. Es geht darum, den Zuschauern eine falsche Welt vorzugaukeln, damit sie selbst sich wahlweise besser fühlen oder - frei nach dem Big Brother-Prinzip - möglichst jeden Schritt mitverfolgen können. Wir identifizieren uns mit Idolen, die uns heimlich in die Tasche greifen. Wir diskutieren wochenlang über den Begriff “Stars” und lenken geschickt von all den Problematiken ab, die im Hintergrund brodeln. Wir legen uns rote Teppiche aus und geben Autogramme dafür, dass wir Schminktipps geben oder erklären, wie man richtig küsst - oder einfach nur Computerspiele spielen. Die Verhältnismäßigkeit ist uns völlig abhanden gekommen, während wir uns selbst feiern und gegenseitig lächelnd für das tausendste Selfie irgendwelche Hände schütteln, die wir den Rest des Jahres wahrscheinlich nicht wieder sehen werden. Vielleicht ja doch beim nächsten Händeschüttel-Event oder Cross-Marketing-Video.
Wir wollten immer anders sein - und wir haben es beinahe geschafft: wofür ein inzwischen riesiger Sender wie RTL über 30 Jahre brauchte, das haben wir in weniger als fünf hinbekommen. Natürlich nicht alleine, dazu wären wir gar nicht fähig. Unser Dank geht an all die Manager, Medienmacher, Meinungslenker, Serien-Täter, Einflussnehmer, Krawattenhengste und Zahlenzähler, an all die SEO-Optimierer und Social Media-Experten, an all diejenigen, die plötzlich Reichweiten und Geld gesehen und das Blaue vom Himmel versprochen haben.
(Ich entschuldige mich übrigens bei RTL, sollte meine Rede falsch aufgefasst werden. Ich hoffe, ihr lasst später trotzdem noch ein paar YouTube-Stars ins Dschungelcamp, wenn die ersten Falten kommen und das Licht der Sternchen langsam verblasst, während die neue Lieferung schon nachrutscht)
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich achte und schätze den Webvideopreis sehr. Ich finde, er stellt ein wichtiges - wenn nicht DAS wichtigste - Verbindungsglied zwischen Webvideo und klassischen Medien dar. Ich hege nur leise Zweifel daran, dass wir als Branche bereits so weit sind oder es jemals sein werden, so pompös, so glamourös aufzutreten. Ich hege auch Zweifel daran, ob wir das überhaupt sein sollten, all dieses Blingbling und der ganze Schischi. Aber ich verstehe natürlich, dass diese ganze Augenwischerei nötig ist, damit klassische Medien uns bemerken oder eines Tages vielleicht sogar ein bisschen für voll nehmen. Liebe Medienpartner, bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich weiß natürlich, dass sich Schlagzeilen und Stars eben besser verkaufen als eine Suppenküche. Was das angeht, ist jede Medie wohl ein Komplize. Und wir sind jetzt offenbar ein Teil davon.
All diese Dinge sage ich, weil ich tatsächlich liebe, was ich tue. Mit Haut und Haaren, mit Herz - und sogar ein bisschen Hirn. Aber ich sehe so sehr viel mehr Potential in all diesen Dingen, viel mehr als nur Klickvieh und Melkschemel, eine Möglichkeit, Dinge zu ändern. Ich bin mir nur inzwischen so unsicher, ob das überhaupt noch gewollt ist oder ob ich mich hier gerade sehr unbeliebt mache. Ich würde mich wirklich inständig freuen, wenn ich nach dieser Rede nicht sofort vom Gelände gejagt werde.
TL;DR: Ich nehme die Auszeichnung mit Freuden an und widme sie - weil in diesem Jahr einfach so unfassbar viel passiert ist - einfach mal mir selbst. So ehrlich darf man ja auch mal sein. Mich selbst hingegen widme ich voll und ganz meiner Community, meinen Zuschauern, aktiv wie auch still - und all jenen, die mich in fünf Jahren nicht vergessen haben werden.
Vielen Dank, viel Liebe im Leben angefangen bei einem wunderschönen Wochenende wünscht Ihnen
Ihr ergebenster Erik Range unter dem Deckmäntelchen des “Gronkh”.

Halverwege de tuin met mijn rug naar het huis, hoor ik de voordeur dichtslaan en daar staat hij. Verscholen onder de afkapping. Zijn gezichtsuitdrukkingen zegt iets wat ik niet kan begrijpen, niet kan lezen.

“Sorry dat ik je pijn heb gedaan.” Zijn stem hoor ik nauwelijks over de afstand, en langzaam voel ik de ene regendruppel na de andere vallen.

“Dat heb je niet gedaan. Je hebt me niet pijn gedaan.” Ik weiger het toe te geven, dat zal wel het laatste zijn wat ik zal doen.

“Doe dat niet…” Mompelt hij. “Lieg niet tegen me. Ik heb je pijn gedaan, en dat ontkennen helpt je niet. Het helpt je niet met het verdwijnen van de pijn.”

Met zijn handen in zijn zakken kijkt hij door de regen naar me. Langzaam komt het besef binnen, het besef hoe we zo ver zijn gekomen. Hoe we hier nu staan, in zijn voortuin, en hij loopt niet eens door de regen voor me. En ik kan alleen nog maar lachen, want wat anders moet ik doen?