weg trinken

Ich hab’ gedacht, ich hab’ gehofft
Ich hab’ geglaubt, das Alles fällt mir nicht so schwer
Die Zeit verändert mich, doch ich bin und bleibe trotzdem hier
Ich hab’s gewusst, vorhergeseh'n
Es kann nicht jeder bis zum Ende mit uns geh'n
Ein letzter Gruß an die vor Jahren mal unsere Weggefährten war'n
—  Krawallbrüder - Nie ein Ende sehn
Mama?
Mama ich geh fort, hörst du?
Mama?
Papa ist da.
Papa wartet draußen auf mich Mama.
Wirst du alleine klar kommen Mama?
Wirst du an mich denken?
Wirst du mich vermissen?
Wirst du für mich da sein wenn ich dich brauche?
Wenn du magst komm ich dich immer besuchen Mama.
Aber bitte vertrag’ dich wieder mit Papa und..
*Wirft das Glas weg*
Nicht mehr trinken Mama.
Nicht mehr trinken.
Du tust allen damit weh..
Und allen voran dir selbst.
Das weißt du doch Mama, du bist doch schon groß.
Du bist doch schon Erwachsen, du musst das doch wissen Mama..
Oder wissen die Erwachsene manchmal gar nicht so richtig, was gut für sie ist und was nicht?
Benehmen sich Erwachsene vielleicht manchmal auch noch wie Kinder, und wirken verloren in der Welt?
Und brauchen ein bisschen Führung und Rückhalt, Mama?
Ist das so?
Mama?
Mama ich Liebe dich, und wenn ich groß bin dann werd’ ich dir Helfen.
Dann werde ich dein Rückhalt sein, Mama.
Dann werd’ ich immer für dich da sein Mama.
Aber jetzt muss ich gehen, denn Papa wartet draußen.
Sei nicht traurig Mama.
Ich bin bald wieder da.
Ich bin bald wieder da..
Ich liebe dich Mama, ich liebe dich.
Ich liebe dich so sehr..
Ich liebe dich, und darum muss ich jetzt gehen.
Mama..
—  Gronkh in Among the sleep

anonymous asked:

Wie merkt man, dass man Depressionen hat. Was sind Anzeichen dafür?

Trotz der heutigen Umstände mach ich mir die Mühe.

___Anzeichen einer Depression____

•Du sprichst leiser und langsamer. Dein Gesichtsausdruck ist wie erstarrt. Du bist kraftlos und unmotiviert irgendwas zu tun. Für Außenstehende macht es den Eindruck, du würdest dich für nichts mehr freuen.
•Du bist ständig verzweifelt, fühlst dich elend, bist hilflos.
Du entwickelst ‘Minderwertigkeitskomplexe’, “Ich bin nichts wert.”
Du hast Angst vor dem Leben. Du bist ständig müde, willst dich verkriechen. Vor dem einschlafen wünscht du dir, am nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen.
Du stellst dir jeden Tag die Frage “Wofür lebe ich überhaupt?!”
Du bist ängstlicher. Du hast Schuldgefühle, auch bei Dingen wo du genau weißt, dass du nicht schuld bist (!). Innere Unruhe und Gefühlslosigkeit.
•Gedrückte Stimmung. Dinge, die dich vorher interessiert haben, an denen verlierst du Interesse.
Bist antriebslos.
•Du leidest entweder an Appetitlosigkeit oder hast ständig großen Appetit.
•Du spürst eine Enge im Brustkorb und gleichzeitig lastet Druck auf deinem Brustkorb.
Das Atmen fällt dir schwer.
•Wenn du in einem dunklen Raum bist und dann plötzlich Licht angemacht wird, könntest du ausrasten, weil es dir zu hell ist.
•Du hast Probleme beim einschlafen und beim durchschlafen. Du wachst nachts auf, auch wenn du keine Alpträume hattest. Du willst den ganzen Tag nur schlafen, schlafen, schlafen. Du musst dich zwingen aufzustehen, weil du genau weißt, dass du keine Kraft hast.
•Du hast ein Stechen im Herz. Dein Herz klopft und rast viel zu schnell.
•Es fühlt sich an, als wäre dein Hals zugeschnürt. Und dein Mund ist trocken und brennt.
•Über den Tag verteilt kommen häufig Schwindelanfälle. Dir ist oft übel aber übergeben musst du dich trotzdem nicht.
•Das sind keine Kopfschmerzen was du bekommst. Es ist, als würde dir jemand von innen gegen deine Schädeldecke hämmern. Das geht nicht durch viel trinken weg.
•Dir ist übertrieben heiß aber im nächsten Moment ist dir so richtig kalt, dass du zu zittern beginnst. Aber du zitterst auch ohne das dir kalt ist. Deine Hände und Füße werden schnell kalt. Du wirst temperaturempfindlich.
•Du beginnst dich selbst zu verletzen.
Hast Entscheidungsschwierigkeiten.
Hast kein Zeitgefühl mehr.
Egal wie viel du lernst, du glaubst, dass du immer dümmer wirst.
Du bist wie ausgebrannt.
Die Angst vor einer unheilbaren Krankheit entsteht.

ABER. MERKT. EUCH. EINS.
EINE DIAGNOSE KANN NUR DER ARZT MACHEN.
HÖRT AUF MIT EUREN SELBSTDIAGNOSTIZIERTEN DEPRESSIONEN ODER ANDEREN PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN.
DAS IST NICHT WITZIG.
Und ja. Ich leide selbst an diesen Punkten die ich aufgezählt habe.
Mir selbst wurden vor 2 Jahren Depressionen diagnostiziert.