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GMD Feltz und Wibke Gerking #musikcafé

Zum 4. Musikcafé am Montag, den 13.04. um 17.30 Uhr in der Mayerschen Buchhandlun, hat sich der Dortmunder GMD Gabriel Feltz wieder eine spannende Gesprächspartnerin eingeladen. Ihm gegenüber wird Wibke Gerking sitzen, die seit kurzem bei WDR3 Redakteurin für sinfonische Musik ist.

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WDR2 Wilfried Schmickler in einem Radiorport vom 05.05.2014 - Endlich mal Wahrheit

Wilfried Schmickler: Heute ist Montag der 5. Mai, das heißt heute feiern die Menschen in Europa den 65 Jahrestag der Gründung des Europarats und deshalb lautet die Montagsfrage: Warum fallen die Feierlichkeiten zu diesem wahrhaft Historischen Tag, wenn nicht ganz, dann doch eher ziemlich mickrig aus? Nun, dazu muss man wissen dass der Europarat eine Internationale Institution ist, die sich in erster Linie Kümmert um die Einhaltungtung der Menschenrechte und die Sicherung demokratischer Grundsätze so wie Rechtsstaatliche Grundprinzipien.

Der Europarat hat zurzeit 47 ordentliche Mitglieder, wie zum Beispiel Russland und die Ukraine, tja und genau da ist das Problem, das den Heutigen Jubeltag eher zum Jammertag macht. Denn das Trauerspiel das da gerade in der Ukraine aufgeführt wird, hat mit demokratischen Grundsätzen so wie rechtsstaatlichen Grundprinzipien nicht das geringste zu tun. Da beschließt die Europäische Union Milliarden Hilfskredite für eine Regierung die über keine demokratische Legitimation verfügt, sondern sich quasi selbsternannt hat.

Es handelt sich nach den Grundprinzipien des Rechtsstaats also um Putschisten und diese Putschisten führen einen Feldzug gegen andere Putschisten und zwar mit einer Härte die im Normalfall alle Menschenrechts und Friedensfreunde augenblicklich auf die Barrikaden bringen müsste. Wie in Odessa am vergangenen Freitag. Da haben die ukrainischen Soldaten einen von Milizen besetztes Gewerkschaftshaus angezündet und die dort verschanzten Besetzer jämmerlich verrecken lassen. Ergebnis: 40 Tote und über 200 Schwerverletzte.

Man stelle sich nur einmal vor, dieses Massaker wäre von sogenannten “pro-russischen” Kräften begannen worden. Na, da wären sie aber aus dem Anzug gesprungen, die Merkels, die Steinmeiers und die Obamas, da wären die Titelseiten der Zeitungen voll gewesen, mit empörungstriefenden Schlagzeilen und die Kommentare hätten in Flammen gestanden. Aber so verschwand diese barbarische Tat irgendwo im vorletzten Absatz auf Seite 3.

Oder nehmen wir den Fall, der mittlerweile zum glück freigelassenen Geiseln: Da hieß es immer, die gekidnappten wären ganz offizielle OSZE-Beobachter und dann kommt raus, dass davon eigentlich nicht die Rede sein kann, handelt es sich doch in Wahrheit um eine bilaterale Mission, unter Führung der Abteilung “Verifikationsaufgaben der deutschen Bundeswehr”. Sagte zumindest der Vizechef des Krisenpräventionszentrums der OSZE, Klaus Heinrich und der muss es ja wissen. Obwohl? Wer weiß im Zusammenhang mit den Vorgängen in der Ukraine schon genaues? Der normale Zeitungsleser auf jeden fall nicht, denn der bekommt in der Regel tag Täglich all die Erklärungen und Verlautbarungen präsentiert, die von den Sprechern der westlichen Regierungen als Wahrheit verkauft werden und das diese Wahrheit im Krieg als erste stirbt ist hinlänglich bekannt. Eh, wie komme ich jetzt drauf? Ach ja… Heute feiert der Europarat seinen 65 Geburtstag, Hoch soll er leben… Den Radiobeitrag findet ihr hier: https://www.facebook.com/photo.php?v=10203758889558972

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WDR 3 TonArt-Reihe: Der Dirigent

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Hans von Bülow, Quelle: Wikimedia Commons

WDR 3 sendet gerade eine interessante Reihe über Dirigenten in der Sendung TonArt auf WDR 3 (15.05-17.45 Uhr):

Der Dirigent – seit Anfang des 19. Jahrhunderts verkörpert er die musikalische Autorität schlechthin. Er ist Gegenstand von Personenkult, aber ebenso Zielscheibe für Karikatur und Spott. Zwischen Korrepetitor und Kapellmeister am Provinztheater auf der einen und dem vergötterten Pultstar auf der anderen Seite liegen Welten. Eine Woche lang beschäftigt sich die WDR 3 TonArt mit dem Phänomen “Dirigent”.

Der erste Teil der Reihe war bereits am vergangenen Freitag zu hören: Kapellmeister Wolfgang Hattinger erzählte über die Geheimnisse seines Berufs und das Handwerk des Dirigenten (hier kann der Beitrag nachgehört werden, wie auch alle folgenden Beiträge).

In den Teilen zwei bis vier geht es diese Woche um die Themen „Berufsziel Dirigent“, „Eine Frau am Dirigentenpult“ und „Adieu, Pultstars“.

Letzteres müssen wir am heutigen Tag leider wörtlich nehmen, an dem die Musikwelt vom italienischen Dirigenten Claudio Abbado Abschied nimmt. Als Gastdirigent stand er auch am Pult des WDR Sinfonieorchesters Köln.

Der dritte Teil der Reihe hat ebenfalls einen – allerdings wesentlich erfreulicheren – aktuellen Bezug, denn mit Han-Na Chang steht diese Woche seit Längerem wieder einmal eine Frau am Pult des WDR Sinfonieorchesters. Die südkoreanische Cellistin und Dirigentin debütiert am kommenden Donnerstag in Köln mit Dmitri Schostakowitschs Sinfonie Nr. 5.

Weitere Einblicke in die Arbeitswelt von Dirigenten ermöglicht auch die BR-Klassik-Reihe „Dirigenten bei der Probe“, die Orchestrasfan empfiehlt.

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Zum Jahresausklang: Ein Auftritt bei WDR 3

Sie haben Silvester noch nichts vor und wollen im größten Konzertsaal des Landes - in WDR 3 - auftreten? Die Kulturwelle sucht mutige, talentierte Hausmusiker, die sich auf die Bühne unserer langen Silvestersendung trauen. Bewerbungsschluss ist der 17. November.

Die Verantwortlichen von WDR 3 haben sich für den Silvesternachmittag etwas ganz besonderes ausgedacht: ein fünfstündiges Live-Konzert aus dem kleinen Sendesaal des Kölner Funkhauses, bei dem jede/r mitmachen kann und der Spaß am gemeinsamen Musizieren das Wichtigste ist.

Michael Faust, der Solo-Flötist des WDR Sinfonieorchesters, wird unter anderen auch dabei sein und mit dem „Allstar Orchestra“ des Tages den bekannten Kanon von Johann Pachelbel einstudieren.

Eine tolle Idee, das Jahr musikalisch ausklingen zu lassen. Nichts wie ran an die Instrumente!