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Banken verleihen Geld, das sie aus dem Nichts zaubern

“Der Clou dabei ist: Die Banken verleihen Geld, das sie aus dem Nichts herbei zaubern – wie Mephisto in Goethe’s Faust. Im Fachjargon „Geldschöpfung im Geschäftsbankensystem“ genannt. Denn das westliche Geld- und Finanzsystems ist auf „Fiat money“ aufgebaut. Der Name ist abgeleitet vom lateinischen „fiat“ – es entstehe (fiat lux = es werde Licht). Eine andere Bezeichnung lautet „Giralgeld“ – Geld, das im Computer mit einer Zeile erzeugt wird. Mehr ist es nicht. Keine Spareinlagen oder sonstiges Geld. 

Mit jedem Kredit entsteht also Geld aus dem Nichts, aus Luft.Seit der Gründung der Bank of England 1694, dann zusätzlich des US-Federal Reserve Systems 1914 und schließlich der Europäischen Zentralbank (EZB) am 1. Juni 1998 konnten die geheimen Drahtzieher der Geldmaschinerie gigantische Reichtümer zusammenraffen. Denn diese Zentralbanken erzwingen, dass in ihrem Einflussbereich das lukrative Geschäft mit der Staatsfinanzierung über die Geschäftsbanken laufen muss.

Deren Luft-Geld-Trick hat erstmals der an der englischen Universität von Southampton lehrende deutsche Professor Richard Werner 2013 empirisch nachgewiesen. Der Finanz-Ökonom reiste mit einem Team der staatlichen englischen TV-Gesellschaft BBC zu 3 deutschen Banken, wo er dokumentierte, wie sich die Geldschöpfung aus dem Nichts durch die Krediteinräumung in der Bank-Buchhaltung niederschlägt.

Bestätigt hat dies die Bank of England in ihrem Quartalsbericht vom März 2014, mit dem sie der Studie des Finanz-Professors zuvorkommen wollte und glasklar mitteilte: Nur 3 Prozent des weltweiten Geldes stamme von Zentralbanken, 97 % von den Geschäftsbanken – eben durch Schaffung von Kreditgeld „aus Luft“.”