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Thomas Müller über das Spiel gegen RB Leipzig

“Es war schon ein bisschen aufreizend. Vielleicht hätten sie das lieber sein lassen sollen. Ich kann es Leipzig nicht verdenken, aber es hat sich gerächt”, sagte Nationalspieler Thomas Müller. Der Offensivmann verfolgte zu diesem Zeitpunkt die Partie noch von der Bank. Leipzig führte da bereits mit 3:1. Müller durfte zehn Minuten später den Rasen betreten und miterleben, wie sein Team die Partie noch drehte.

“Man hat gesehen, wenn man uns reizt, dass wir zurückkommen. Es wird nicht jedes Mal klappen, dass man in der 90. Minute und in der Nachspielzeit noch trifft”, so Müller, der nach dem Spiel mit einer bandagierten Wade den Mannschaftsbus bestieg. >Den Ausgleich in der 90. Minute durch einen Freistoß von David Alaba hat er gar nicht gesehen. “Ich hatte ein Wortgefecht mit Keita, das war nicht witzig”, berichtet der Bayern-Spieler.

Am Ende war auch der Angreifer über den Sieg glücklich. “Es war ein hitziges und emotionales Spiel. Beide Mannschaften wollten der anderen zeigen, wer hier der Stärkere ist. Für die Zuschauer war es ein Fest”, findet Müller. Die Vorherrschaft seiner Münchner im deutschen Fußball sieht der 27-Jährige durch RB nicht in Gefahr. Eine Sache gibt er aber unumwunden zu: “Es hätte uns schon weh getan, wenn wir hier 1:3 verloren hätten.”