vorspeise

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GlückLINKS und Dreierlei von der Avocado

Ich befinde mich im Butterbirnen-Fieber – was ist das für eine komische Krankheit mag der ein oder andere jetzt denken – hohe Ansteckungsgefahr, die man aber gerne annimmt, möchte ich behaupten. Fieber, auch Hitze-Zustand, in meinem Fall hitzige Liebe zu Avocados. Jetzt ist es raus: Butterbirnen auch Avocados genannt sind meine Leidenschaft seitdem ich ein Jahr in Chile verbracht habe und mein Hauptnahrungsmittel, morgens zum Frühstück, Mittags als Salat und Abends auf dem Brot, war. Und weil ich mich nicht entscheiden konnte zwischen Avocado-Salat, Süppchen, Creme und co. habe ich also eine Variation kreiert: viele Kleinigkeiten, die die Vielfalt dieser wunderbaren Frucht hervorhebt.

Die Idee doch auch mal mehrere Kleinigkeiten zur Hauptmahlzeit zu machen ist ja grundsätzlich nicht abwegig, wenn es denn zusammen passt, doch komischerweise ist mir die Idee vorher nicht gekommen. Nach meinem Besuch im Restaurant in der kleinen Brunnenstraße 1 – das Dessert wurde als eine solche Variation von Beerenfrüchten serviert – war ich inspiriert.

Solche Kleinigkeiten eignen sich übrigens auch wunderbar für ein Büffet oder als Vorspeise. Wo wir gerade beim Thema Feiern sind: ich habe heute das erste Paket vom supercraftlab erhalten – mit Material und Anleitungen für verschiedene Girlanden, immer schön zum Dekorieren des Büffets oder Picknicks. Picknick-Rezepte gibt es übrigens auch hier: ich freue mich, euch das neue SisterMAG vorzustellen, und ich mittendrin sozusagen :)

Und falls das Wetter nicht nach Picknick aussieht, macht es euch gemütlich mit etwas Musik – diese Playlist hat es mir angetan, vermutlich weil mich die Songs an Reisen und schöne Orte erinnern – und lasst euch kulinarisch inspirieren. Ich zumindest träume schon von meinem eigenen kleinen Laden mit einzigartigem Corporate-Design, wo man in schönen Schalen und Gläsern Speisen serviert bekommt und mit gutem Tee zu neuer Energie erwacht.

Das war’s für heut mit meinen GlückLINKS. Hast du auch Dinge, die dich die letzten Tage berührt, inspiriert und zum Lächeln gebracht haben? Dann freu ich mich über Beiträge auf deinem Blog, als Kommentar hier oder auch bei Facebook.

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Kaum sind wir in der neuen Woche angekommen, präsentiere ich euch auch schon die Soup of the Week! :)

Dieses Mal gibt es eine Serbische Bohnensuppe mit Nudeleinlage, mhhhh! Wie immer, ist diese Suppe super schnell zubereitet und perfekt geeignet als kleine Feierabendmahlzeit.

You need (2-3 Portionen)

  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Dose gestückelte Tomaten
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 100g Tatar
  • 100g Nudeln 
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 TL Oregano
  • 2 TL Thymian
  • Salz, Pfeffer

How to

Als erstes schneidet ihr die Zwiebel und die Knoblauchzehe in feine Würfel und dünstet diese in etwas Öl an. Ebenso schneidet ihr das Suppengrün in mundgerechte Stücke und gebt es hinzu. Nachdem die Zwiebeln glasig sind, löscht ihr das Ganze mit den gestückelten Tomaten und auch der Gemüsebrühe ab.

Die Suppe wird nun mit dem Tomatenmark glatt gerührt und mit Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer gewürzt. Gebt außerdem das Lorbeerblatt hinzu und lasst die Suppe für circa 15 Minuten vor sich hin köcheln.

Währenddessen kocht ihr die Nudeln nach Packungsanweisung, bis sie gar sind. Desweiteren wird der Tatar in einer Pfanne rundum angebraten. 

Sobald die Nudeln gar sind, gebt ihr diese in die Suppe. Desweiteren werden die abgetropften Bohnen und auch das Hackfleisch unter gehoben. Kocht die Suppe weitere 2-3 Minuten auf und serviert sie dann mit einem Stück Brot.

In diesem Sinne: nomnomnom

Trüffelgratin von Bofrost


 Puh, da bin ich etwas spät dran - denn dieses Trüffelgratin von Bofrost gehört zur Weihnachts-Limited Edition. Diese kommt zwar jedes Jahr wieder, variiert aber auch ein wenig. Dieses Jahr habt ihr noch die Chance, etwas von diesem leckeren Gratin zu ergattern.

Wer Bofrost nicht kennt: Es handelt sich um einen Direktvertreiber von Tiefkühlkost, Speiseeis und neuerdings auch Frühstücksbedarf, sowie Orangensaft- warum gibt es momentan überall Orangensaft???

Nun zum Produkt:

Ab und an habe ich gern die normalen Kartoffelgratins von Bofrost gegessen. Von der Größe her waren sie schön, leicht zu portionieren und lecker aber…. leider waren sie unglaublich schwer zu garen, irgendwie wollten sie in diversen Öfen nie so richtig _durch_ werden. Aber sie mussten doch in den Ofen, wie sollten sie sonst knusprig sein?

Hier ist das kein Problem, die Trüffel-Kartoffelgratins haben einen Durchmesser von 5 cm und in einer Packung befinden sich statt 6 in der Standardvariante 8 Gratins, die Packung kostet 7,95€ und entspricht 600g.

Das ist ein wenig happig, man bezahlt die Limited Edition mit. 

ABER: Es schmeckt auch unglaublich gut.

Dank der kleineren Größe bekommt man diese Gratins ganz problemlos in akzeptabler Zeit _vollkommen_ gar. Oben bildet sich durch den Käse eine kleine Kruste.

Schon beim Öffnen des Ofens strömt einem der leckere Duft entgegen, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Man bemerkt sofort die deutliche Knoblauchnote, es ist aber kein muffiger Knoblauchgeruch, sondern eher herzhaft wie man ihn von frischgebackenem Knoblauchbrot kennt. 

Beim Anschnitt zeigen sich die Gratins weich, die Kartoffeln aromatisch. Zuerst schmeckt man die Knoblauchwürzung und dann kommt auch schon die Trüffelnote um die Ecke, die man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen kann. 

Ich habe mir dann gleich noch eine zweite Packung bestellt und ob sie das nächste Jahr erleben wird, darüber bin ich mir noch gar nicht sicher.

5 Sterne von mir!

Linsensalat mit scharfem Senfhuhn

Eine weitere fritze-fratzuianische Famöslichkeit dringt ans Licht der Öffentlichkeit. Natürlich ist das mit den verschiedenen Linsen ökologisch frevelhaft und ein Schnickschnack, wenn auch überaus njammnjamm…will heißen: Nur grüne Linsen oder nur Puy Linsen tun es auch!

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"Heiliger Abend" Vorspeisenteller

Für den Krabbencocktail nehmt ihr entweder “Heinz”-Cocktailsauce, die wirklich lecker ist, oder ihr macht sie einfach selber. Hierfür braucht ihr lediglich etwas Mayonnaise, Schmand, Ketchup, Zitrone, Cognac oder Sherry und Salz/Pfeffer und evtl. noch etwas Zucker. Schmeckt die Sauce nach eurem Geschmack ab und sie ist perfekt!! Wer darauf steht, kann hier auch gerne noch Dillspitzen druntermischen (wir mögen’s lieber ohne …).
Legt die Krabben am Besten schon ein paar Stunden vor dem Verzehr darin ein und stellt sie kalt.

Die geräucherten Forellenfilets  halbiert ihr lediglich. Zum Anrichten nutzt etwas Meerrettichsahne oder, wer’s schärfer mag, Meerrettich pur.

Für die Lachsröllchen backt ihr ein paar Crêpes. Um 3-4 Stück zu backen, nehmt ihr 
1 Ei, etwas Milch, soviel Mehl, dass der Teig cremig, aber nicht zu fest wird, damit sich dieser in der Pfanne sehr gut verteilen lässt, so dass die Crêpes nicht zu dick werden.
Verflüssigt etwas Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle und mischt sie dem Teig unter. Würzt den Teig mit etwas Salz.
Nun könnt ihr die Crêpes einfach in einer mittelgroßen Pfanne so backen, dass sie nicht dunkel werden (bei mittlerer bis kleiner Hitze) und lasst diese auskühlen.
Mischt in der Zwischenzeit ein Päckchen Frischkäse (Philadelphia ist am cremigsten) mit einigen Kräutern. Z.B. frische glatte Petersilie, Bärlauch (es geht auch zerdrückter Knoblauch), Salz und Pfeffer.
Nach dem Abkühlen bestreicht ihr die Crêpes mit etwas Frischkäse und legt geräucherte dünne Scheiben Lachs darauf und rollt sie ein. Auch hier, am Besten in Alufolie ein paar Stunden kaltstellen, bevor ihr die Röllchen aufschneidet und anrichtet).

Anrichtungstechnisch gibt’s 1000e von Möglichkeiten. Daher lasst einfach eurer Fantasie freien Lauf. Benutzt Salatblätter, Chillifäden, nehmt kleine Gläschen für den Krabbencocktail.

Schreibt uns doch, wie ihr es gemacht habt (auch mit Bildern). Wir wünschen euch allen einen guten Appetit. Und ganz nebenbei könnt ihr das auch an allen anderen Tagen im Jahr machen und nicht nur am Heiligen Abend ;-)

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Märchenhaftes Knabbervergnügen: Crackertürmchen mit Ricotta-Fenchel-Creme und Spargel

Eigentlich wollte ich die letzten Tage mein Wochenende nachholen, also aktiv etwas unternehmen, die Sonne genießen und durch Hamburgs Straßen schlendern. Aber wie das ja leider manchmal so ist, wenn man zur Ruhe kommt, hat mich jetzt direkt mein Immunsystem im Stich gelassen. Ich will mich gar nicht beklagen, denn ich bin so gut wie nie krank. Und langweilen tue ich mich auch nicht, denn ich hab auch genug Interessen, die man drinnen bei gemütlicher Musik verfolgen kann. Fotoalben gestalten zum Beispiel oder Kochen :) Beides also heutige Vorhaben und realisierte Tätigkeiten.

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Gelb-grüner Zucchini-Pasta-Salat mit Spinat, Kräutern und Pistazien

Für 2 Portionen:

  • 1 gelbe Zucchino
  • 1 grüne Zucchino
  • 1 Handvoll Babyblattspinat (frisch)
  • 60 g Pistazienkerne (geröstet)
  • frische Kräuter nach Belieben (Thymian, Oregano, Basilikum)
  • 200 g Nudeln (Dinkel-Muscheln)
  • Olivenöl
  • Balsamico-Bianco
  • Dijon-Senf
  • Salz, Pfeffer

  1. Zucchini waschen und in Scheiben schneiden. In etwas Olivenöl bei mittlerer Hitze dünsten. Salzen und Pfeffern. Nudeln in Salzwasser aufsetzen und ca. 8 Min. garen.
  2. 3 EL ÖL und 1 EL Essig, 1 TL Senf, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren.
  3. Kräuter waschen und von den Stilen entfernen.
  4. Zucchini, Nudeln, Pistazien, Spinat und Kräuter vorsichtig vermischen. Mit der Vinaigrette anmachen.
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Jakobsmuscheln auf Thaispargel

Fisch und Vanille sind eine wirklich interessante Kombination. Auch wenn das jedem, der nur eine der gefühlten 1000 Kochshows mit Alfons Schubeck gesehen hat, bereits bekannt sein dürfte, sei das hier nochmal gesagt. Bei der Dosierung ist allerdings Vorsicht geboten. Wer die Vanille überdosiert, versaut sich das ganze ganz Essen.

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Schnelle Kommunikationswege, elektronische Mails, SMS: alles schön und gut, wirklich, ich genieße diese Kommunikationsmethoden, weil sie einem ermöglichen lieben Menschen auf der ganzen Welt innerhalb kürzester Zeit Nachrichten zu übermitteln. Aber, ja, jetzt kommt das große Aber: Post, die noch der Bote liefert ist etwas Besonderes, das mich schon als Kind beglückt hat. Ich konnte es kaum abwarten, wenn ich wusste, dass mir jemand ein Päckchen auf dem Postwege zukommen lassen wollte. 

Nach meinem Umzug am Freitag (an dieser Stelle: entschuldigt meine Abwesenheit in den letzten Tagen!) kam mir die “Post aus meiner Küche” zum Thema Picknick wie gelegen: Mit köstlichen Snacks im Grünen sitzen und entspannen. Meinen Picknick-Korb hat Kathrin gepackt, im Gegenzug habe ich ihr natürlich auch ein Tütchen zusammengestellt: mit dabei waren in Weißwein eingelegte Oliven, Saaten-Cracker, marinierter Ricotta, Falafel und eine Hibiskus-Kardamom-Soda.

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