vor 2 jahren

Es wird von uns als Schüler erwartet, immer 1000% zu geben. In der Schule habe ich das Gefühl, wie ein Roboter funktionieren zu müssen und immer mehr daran zu scheitern. Der Druck in der Schule ist für mich so stark, dass ich immer mehr das Gefühl bekomme, in meinem Leben nichts erreichen zu können. Ich bin in der 13. Klasse berufliches Gymnasium Pädagogik/Psychologie und habe vor 2 Jahren meinen erweiterten Sekundarabschluss I gemacht. Das verlief für mich noch relativ Problemlos und ich habe mich bereits schlecht gefühlt, wenn ich eine 4 geschrieben habe. Aber seit ich auf dem Gymnasium bin und wir keine Noten, sondern Notenpunkte haben, fühle ich mich schlecht wenn ich 07 Punkte (Note 3-) in einer Klausur habe und ein Unterkurs (alles schlechter als 4) ist für mich ein Weltuntergang. Und leider muss ich dazu sagen, dass ich momentan ziemlich viele schlechte Noten bekomme. Ich glaube nicht das es daran liegt, dass ich zu dumm dazu bin oder es nicht schaffen könnte, sondern eher, dass ich dem Druck nicht standhalten kann und mir sowohl bewusst als auch unbewusst einrede, dass ich die Klausur verhaue.
Ich möchte wirklich gerne ein gutes Abitur machen und danach studieren können, aber wie soll ich das schaffen, wenn ich Angst haben muss, keinen Studienplatz aufgrund des Numerus Clausus zu bekommen? Der Leistungsdruck kommt von allen Seiten: Familie, Schule, Ausbildung/Studium, Freundeskreis, soziale Medien etc. und ist für die meisten Schüler erdrückend. Ich lese immer wieder im Internet, wie viele Schüler Zukunftsängste haben und dabei geht es nicht darum, ob sie begründet oder unbegründet sind. Falls ein Schüler weint, weil er/sie eine 2 in einer Klausur geschrieben hat und das persönlich als schlecht empfindet, ist das für viele unverständlich - ich verstehe das. Wir haben alle unser eigenes Empfinden was gut und was schlecht ist.
Wir hören von unseren Eltern doch oft die gleichen Sätze „das haben wir früher auch gemusst“, „die Jugend heutzutage ist überhaupt nicht mehr belastbar“ usw. allerdings bedenken unsere Eltern dabei nicht, dass unsere Generation ganz anderen Einflüssen und Belastungen ausgesetzt ist. Viele Kinder und Jugendliche leiden seelisch unter diesem Druck und es wird vom Umfeld nicht oder erst spät wahrgenommen. Unser Leben ist gezeichnet von Zeitdruck. Die Hausaufgaben müssen zu einem bestimmten Tag fertig sein, dann muss noch das ein oder andere Referat vorbereitet werden, dann wird noch in irgendeinem Fach ein Test geschrieben und möglicherweise folgt noch irgendwo eine Klausur. Unsere sozialen Kontakte sollen nicht zu kurz kommen, wir wollen unsere Freunde treffen und mal was unternehmen, wir wollen in der Gesellschaft akzeptiert werden und es gibt so viele verschiedene Medien, die wir ausprobieren möchten. Aber wann haben wir eigentlich zuletzt bei Oma und Opa angerufen? Ich möchte damit sagen, dass unser Gehirn so auf diese Medien eingestellt ist, dass wir eine Menge vergessen, hinten anstellen und nur das als wichtig empfinden, was direkt vor uns liegt.
Aber nun möchte ich noch mal zurück zum Thema Schule kommen. Heute in der Pause hat einer meiner Lehrer gesagt: „Wenn ich einer Klasse einen Text gebe, der bis zur nächsten Unterrichtsstunde gelesen werden soll, lesen den 8-9 Schüler nicht. Wenn ich zehn Lehrern einen Text gebe und nach drei Tagen frage, wer den Text gelesen hat, haben ihn 8-9 Lehrer nicht gelesen“. Anschließend habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie Lehrer von uns erwarten können, dass wir immer alles bis zu einem bestimmten Datum schaffen, aber die Lehrer es selbst nicht schaffen, weil sie ja „zu viel zu tun hätten“. Ich denke wir kennen doch alle diese Lehrer, die eine Klausur nach 6-8 Wochen zurück geben, die sich um etwas kümmern wollen, es dann aber vergessen haben oder zum Unterricht grundsätzlich 5 Minuten zu spät kommen (dies ist natürlich individuell zu betrachten, spiegelt meine Erfahrung wieder und bezieht sich nicht grundsätzlich auf alle Lehrer). Lehrer bemerken selbst, dass es Umstände gibt, weswegen nicht immer alles gut läuft. Aber als Schüler zählt das nicht, als Schüler zählt die Leistung und wenn man die nicht erbringt, bekommt man schlechte Noten. Wenn man Hausaufgaben vergisst, bekommt man einen „Strich“ oder muss nachsitzen. Und es wundert mich nicht, dass viele Schüler an dem Schulsystem scheitern, wenn die Lehrer nicht mit bestem Beispiel voran gehen können.
Ich denke es gibt viele Menschen die wissen wovon ich rede und sich auch manchmal so fühlen. Ich wollte das gerne einmal los werden und vielleicht geht es dem ein oder anderen ähnlich und ihr wisst jetzt, dass ihr damit nicht alleine seid.
Für jeden von uns gibt es einen Platz auf dieser Erde, wir müssen es nur irgendwie schaffen, diesen Platz auch zu finden.
—  bordsteinpoesie

cornfakes  asked:

Also es ist nicht wirklich eine Frage, aber trotzdem würde ich sehr gerne mal deine Meinung dazu wissen. Also ihr lebt ja vegan und das ja großteils weil die Tiere getötet werden. Ich habe schon sehr oft überlegt vegan zu leben aber auch wenn es bley klingt , ich glaube nicht das sich was ändern wird wenn mehrere Menschen anfangen vegan zu essen. Auch wenn es die halbe Welt machen würde weil es immer noch draußen Arschl*cher gibt die trotzdem Tiere qüalen und schlachten weißt du was ich meine?

So hab ich früher auch immer gedacht; aber du ganz allein rettest um die 100 Tierleben in einem Jahr, wenn du dich vegan ernährst. Rechne das mal hoch auf dein komplettes Leben - es ändert etwas, und wie! Stell dir das mal wirklich bildlich vor - Du bist ein kleines Zahnrad, was ihre Richtung ändert, ganz automatisch beeinflusst du dadurch auch dein Umfeld und das Umdenken verbreitet sich! Ist dir nicht aufgefallen, wie viel mehr schon darüber gesprochen wird, als noch vor 2 Jahren? Und wie die Supermärkte immer mehr vegane Produkte einführen? Der Wandel findet bereits statt, jeder einzelne Mensch ist wichtig und verändert unglaublich viel mit seiner Entscheidung. Übrigens mach ich das nicht nur wegen dem Tierleid, der Umweltaspekt ist genauso wichtig für mich.

anonymous asked:

Nasıl tanıştınız ? Warum seid ihr nicht mehr zusammen ?

Tumblr. Er hat diesen Blog vor ca. 2 Jahren verfolgt gehabt. Aufmerksam wurde ich erst, als er mehrmals hintereinander etwas von mir rebloggt hatte. Ich sah mir sein Blog genau an, und ich verlor mich, weil er den selben Feed wie ich hatte, deshalb folgte ich ihm zurück. Die Bilder von ihm selber sah ich aber nie. Nach ca. einem Jahr hatte er mir eine Frage mit ,,Kannst du mir Blogs empfehlen?“ gestellt gehabt. Ich nannte ihm drei, worauf er dann fragte, ob ich die Türkei vermissen würde, weil er wusste, dass ich in Deutschland wohne. Er selber wohnte in der Türkei. Am 01.01.2016 um 00:00Uhr landete ich in Istanbul/Türkei. Ich wusste nichts von ihm, aber als ich in Flughafen durch die verschiedenen Bereiche ging, dachte ich an ihn. Ich dachte an ihn, obwohl ich zuvor nichts mit ihm zutun hatte. Egal, es war ja nur für ein kurzen Moment. Monatelang Stille. Das ist normal, im Endeffekt kannten wir uns nicht, wir wollten voneinander nichts. In den Sommerferien dann, wo ich von der 9. zur 10. wechselte, flog ich in meine Heimatstadt, welches 1.097km von Istanbul/Türkei entfernt war. In der Türkei bekam ich kein Auge zu, deshalb wimmelte ich meine Zeit auf Tumblr. Er markierte mich auf seine Antwort mit seinen Empfehlungen von Blogs. Ich schreib kein Beitrag darunter, sondern schickte ihm direkt eine Nachricht mit ,,Danke”. Er fragte mich, wie ich die Türkei so finden würde. Nach dem kurzen Gespräch sagte er: ,,Tut mir leid, aber ich gehe jetzt schlafen, tschüss’’. Genau da merkte ich, was er für eine besondere Persönlichkeit hat, denn ich war nie der Typ, der darauf stand, dass man einem Aufmerksamkeit schenkt, sondern ich fand desinteressierte/kalte Menschen viel sympathischer. Nach dem Tag schrieb er mir nicht mehr. Er wusste nicht, wie ich aussehe und ich wusste nicht, wie er aussieht. Ich habe mir Sorgen gemacht, aber nur bei ihm, denn ich wusste wie er ist, ohne zu wissen, wie er ist. Ich kannte ihn ohne zu kennen, genau so wie er mich berührte ohne mich berührt zu haben. Er antwortete. Ich fragte ihn nach Instagram, er meinte, dass er es eh nicht so viel nutzt. Ich gab ihm trotzdem meinen Namen. Er gab meinen allen 84 Bildern einen Like. Er hatte nur 3 Bilder, aber da waren seine Freunde mit drauf, also wusste ich nicht, welcher von denen er ist, doch hoffte, dass er der wäre, der mir ins Auge gestochen ist. Das war er. Ich sah seine Augen, die waren so groß und hatte den Ton eines richtig schönes Braunes, welches in den Kombination seiner langen Wimpern sehr gut passte. Wegen diesem Grund nannte ich ihn ,,mein Rehäugiger’’. Im Türkischen (,,Ceylan Gözlüm’’) sagt man es zu Menschen, mit wunderschönen großen Augen. Kurz darauf meinte er, dass ‘Ceylan’ sein Nachname wäre. Dazu schickte er mir einen Link von einem türkischen Lied, welches sehr alt war. Ich war nicht so gut darin Türkisch zu sprechen, doch er brachte mir alles bei. Ich habe mir das Lied angehört, doch es war nicht mein Musikgeschmack. Nach der 0:38 Minute fing es dann an ,,…ey ceylan gözlüm neredesin sen..“.
,,…ey mein Rehäugiger wo bist du jetzt hin?..”. Der Mann erzählt von seiner Geliebten, die ihn verlassen hatte. Das Lied war meins, unsers. Wir sprachen immer darüber, dass das Lied zu uns gar nicht passt, denn wir waren in keiner Beziehung oder in einer Trauerphase, doch ich wollte das es unser Lied wird. Jeden Abend ging ich schwimmen und spazieren. Nach dem Ganzen telefonierten wir jedes Mal die ganze Nacht durch. Ich lag auf so einer kaputten Couch auf dem Balkon, wobei ich Kaffee trank und in den Himmel sah. Ich kam vom Duschen, denn davor betätigte ich mich an Sport. ,,Adde mich auf Snapchat’’ sagte ich, das tat er. Ich schickte ihm ein Bild von meinem Gesicht mit meinen Augen, er screenshottete dies, wie alle Bilder von mir. Er sendete ein kurzes Video, wo er Wasser auf dem Boden kippte, nur weil ich durst hatte und keine Lust hatte aufzustehen. Wir redeten über unsere vorherigen Beziehung und über unsere Probleme. Ich vertraute ihm, denn er war so anders. Anders, als jeder Mensch, den ich bis jetzt kannte. Kein Witz, er war wirklich besonders. Tage vergingen. Es wurde spät und dann fing es mit dem Putsch in Istanbul (Türkei) an. Ich hatte Angst um ihm, denn er wohnte da, was ich erst an dem Tag erfuhr. Er hatte mir Sprachnachrichten von Angriffflugzeugen geschickt. Ich war in Panik. Ich hatte Angst, er gar nicht. Und weißt du was an dem Tag passierte? Ich verliebte mich in diesen Jungen, weil er meine Angst genommen hat, obwohl er derjenige sein müsste, der Angst hätte. Er wusste noch von den Schmetterlingen in meinem Bauch nichts, doch er nannte mir von den Schmetterlingen, die er sah. Ein Tag, bevor ich zurückflog, fragte er mich, ob wir die Schmetterlinge zusammen fliegen lassen sollen. Monatelang. Sie flogen zusammen. Nicht unsere sondern er uns seine. Im Winter dann starben auch die Schmetterlinge. Nicht meine sondern nur seine, denn sie hielten die Kälte nicht aus. Er ging. Doch härter ist es, dass ich nie sagen konnte: ,,hey ab jetzt passt auch unser Lied zu uns’’. ,,Neredesin sen….“.
Ich schrieb auf deutsch, denn ich habe Angst, dass er auch meine Schmetterlinge tötet.

Mama.

Eigentlich steht dieses Wort für etwas, was Dich ganz und gar nicht beschreibt. Das ist auch der Grund, warum ich Dich eigentlich nicht so nenne.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, warum ich Dir das jetzt schreibe, vielleicht will ich mit diesem Abschluss dann gut abschließen können?

Erst einmal möchte ich Dich bitten, dass Du tief in Dich gehst und nachdenkst. Worüber? Warum ich jetzt hier an diesem Abgrund stehe. Ich weiß, Du willst und wirst es leider nicht verstehen und die Schuld auch weiterhin von dir schieben und auf Andere werfen. Und na klar, ich weiß auch, dass ich größtenteils selber Schuld bin, aber Du hast auch einen großen Teil dazu beigetragen.

Wenn ich darüber nachdenke, Dich wieder als Mutter zu haben und Dich so zu nennen, bekomme ich Angst, weil ich weiß, dass Du dich bis heute nicht verändert hast und es weiterhin auch nicht tun wirst. Woran ich das merke? Nun, daran wie du schreibst, daran wie du mich anguckst wenn wir uns selten mal auf der Straße treffen. Und ich kenne Dich gut, immer noch, das kann ich einschätzen.

Ich muss zugeben, dass ich mir immer noch eine Mutter wünsche, aber ich wünsche mir nicht mehr Dich als Mutter.

Du würdest jetzt sagen, dass ich an Dir auch die positiven Seiten wahrnehmen soll. Und glaube mir, die sehe und weiß ich noch! Natürlich erinnere ich mich daran, wie Du mir kleine Origamiherzen gebastelt hast. Und auch an das gemeinsame Pfeifen von Weihnachtsliedern auf der Straße erinnere ich mich. Und natürlich auch an das gemeinsame Mitsingen und Tanzen zu Liedern aus unserem altem Radio mit Besteck und Kochlöffeln als Mikrofone in der Hand.

Doch dann hast Du gegen das Radio getreten, hast wie so oft die seltenen schönen Momente während deiner guten Launen zerstört. Bist vollkommen ausgerastet, die Worte “Schlampe” und “verfickte Kinder” gegen uns geschrien. Hast dir alles gegriffen, was in deine Hände kam, hast es auf den Boden, an die Wand und manchmal auch auf mich geschmettert.

Während ich geweint habe und versucht habe dich zu beruhigen mit 6,7,8,9 oder 10 Jahren. Doch das machte Dich meist nur noch wütender.

Und dann kamen die Schläge. Und ich wollte weg, wollte das nicht spüren, wollte, dass es vorbei ist. Wollte mich auch immer wie meine große Schwester verstecken können. Und als ich es dann irgendwann oder gar nicht schaffte wegzulaufen, hörte ich Dein höhnisches Lachen meist noch hinter mir. Und ich rannte. Meist zu Papa, bei dem ich mich einigermaßen sicher fühlte, obwohl ich wusste, dass er meine Schwester und mich wie sonst auch zurückschicken würde. 

Und dann mussten wir wieder zurück. Einerseits wollte ich das auch, das gebe ich zu, doch ich war ein kleines naives Kind, was die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass seine Mutter wieder normal wird und ich wollte Dich auch irgendwie nicht verlieren. Ich wollte eine Mama, die mir die verschiedensten Dinge bastelte und Sachen auf den Fußboden malte, wenn sie sauer war beim Telefonieren. Meine Mama, die irgendwie auch ein Monster war, denn die Schläge, das fehlende Kümmern, die plötzlichen Stimmungsschwankungen hörten trotz all der Versprechen nicht auf, bis ich ging. Ich habe mich immer gefragt, warum. Und auch heute stelle ich mir diese Frage, auf die ich nie eine Antwort bekommen werde. 

 Mama, hast Du nie daran gedacht was das für Folgen haben könnte? Für uns und auch für dich? Bereust Du deine Fehler? Oder stehst du immer noch nicht zu ihnen wie vor 2 Jahren? Bereust Du mich und meine Geburt, so wie ich sie bereue? Bastelst Du immer noch diese kleinen Origamikreaturen? Bist du glücklich? Bist du das, was du immer sein wolltest?

Ich habe noch unendlich viele Fragen,doch ich kann nicht mehr weiter schreiben, diese Erinnerungen rauben mir das letzte Stück von mir selbst. 

Bye Mama, ich liebe Dich, auch wenn ich immer sagte, dass das Gegenteil der Fall sei.

Bye.

anonymous asked:

He~ sorry das mit der Essstörung war ich - aber ich schreibe dir eigentlich nie. Btw ich kenn nur deine lookbooks... Sorry falls ich was in dir angetriggert habe und respekt dass du so toll mit dem ganzen hate umgehst der so auf dich einprasselt. :) du machst es genau richtig. Wegen der ES ich hab selbst eine deshalb weiß ich bescheid und hatte gehofft du redest mal drüber sorry das war sehr sehr unsensibel von mir. Bin auch kein fangirl. Viel zu alt für sowas

Hey! Danke, dass du mir nun auf Augenhöhe und respektvoll schreibst. Ich glaube ehrlich gesagt, dass nicht nur das mit der ES von dir war (aber das ist nur mein Gefühl, im Endeffekt weißt du selbst es am besten).

Ich war schon immer dünn und als Kind durfte ich mir ständig anhören, wie kränklich ich aussehe. Als ich mit 18 in einer schlimmen Depression gesteckt hab, habe ich phasenweise kaum gegessen und das hauptsächlich deshalb, weil ich mein Innerstes nach außen kehren wollte, weil das Gefühl der körperlichen Schwäche mit meiner Psyche harmoniert hat, weil ein abgemagerter Körper besser zu meinem Selbstbild gepasst hat und weil ich keinen Appetit hab, wenn ich traurig bin. Das hat sich allerdings von selbst wieder eingependelt und dadurch, dass ich mein Leben lang viele Milchprodukte konsumiert hab, hatte ich seit meiner Pubertät diese typischen Fettablagerungen, die dadurch entstehen (weshalb ich zwar schlank aber nicht zu dünn aussah).

Als ich dann vor ca. 2 Jahren vegan geworden bin, hab ich (unbeabsichtigt) unglaublich viel abgenommen. Für mich fühlt es sich so an, als wäre mein wahrer körperlicher Zustand unter den Milchpolstern versteckt gewesen und jetzt bin ich bei der Basis angekommen, auf die ich aufbauen muss. Es ist nicht mein Ziel dünn zu sein oder gar noch dünner zu werden, ich weiß auch, dass ein bisschen mehr auf den Rippen nicht nur besser aussehen würde, ich würde mich auch besser fühlen; aber ich muss mich da einfach noch mehr reinfinden.

Wenn wir mal ehrlich sind: Kaum jemand wächst heutzutage mit einer ausgewogenen Ernährung auf; wir geben unseren Körpern nicht das was sie brauchen, sondern das, was wir lecker finden. Ich befinde mich gerade in einem ‘Umgewöhnungsprozess’, in dem ich meinen Körper zum ersten Mal seit Jahren mit Respekt behandle und ihm ganz unabhängig von irgendwelchen Schönheitsidealen durch Bewegung und Ernährung das geben will, was er braucht, um stark zu sein.

anonymous asked:

Könntet ihr vllt etwas zum Thema Autismus und Veränderung schreiben?

“Viele Autisten haben Schwierigkeiten mit Veränderungen. Egal ob klein oder groß. Der Hauptgrund dafür ist, dass Routinen sehr wichtig für uns sind. Eine Routine ist dabei eine bestimmte Reihenfolge in der eine oder mehrere Aufgaben gemacht werden. Das kann sein die Reihenfolge in der sich angezogen wird, wie Essen zubereitet wird, welchen Weg man zur schule/Arbeit nimmt und vor allem aber auch der Tagesablauf. Routinen ermöglichen es uns Energie (Spoons) einzusparen, um diese dann in anderer Weise einsetzen zu können. Solange man sich in einer Routine befindet muss weniger Gehirnkraft genutzt werden, um Aktionen auszuführen (Stichwort Executive Dysfunktion). Außerdem ermöglichen Routinen es sich im Vornherein sich auf schwierige Situationen vorzubereiten. Sowohl auf sensorischen Input (laute Umgebung, viele Menschen auf engem Raum, usw.) als auch auf emotionalen Input (“angemessen” auf Situationen reagieren, Umgang mit Emotionen, usw.).

Wenn eine Routine unterbrochen wird, kann das bei der betroffen Personen unterschiedlichste Reaktionen auslösen. Von leichter Irritation hin zum Meltdown/Shutdown. Denn Executive Dysfunktion beeinträchtigt nicht nur die Fähigkeit Aktionen zu starten sondern auch zwischen verschiedenen Aufgaben zu wechseln. Und wenn eine Veränderung ohne genügend Vorbereitungszeit erfolgt führt das oft zur Überforderung.

Deswegen sollte darauf geachtet werden, dass solche Routinen nicht gebrochen werden und wenn es doch sein muss, dass der Person möglichst früh Bescheid gesagt wird, damit diese sich darauf einstellen kann und dann einfacher auf die Vorbereitung reagieren kann. (Das heißt nicht, dass es dadurch einfach wird.)

Schon kleine Sachen, wie nicht auf dem gewohnten Platz sitzen/aus der Lieblingstasse trinken können oder einen anderen Weg nehmen müssen, kann einen total aus der Bahn werfen und zu innerer Unruhe und dem Gefühl führen, dass alles falsch läuft.

Wie gut ein Autist im Endeffekt auf eine Veränderung reagiert hängt somit von ganz verschiedenen Faktoren ab: wie die Person im Moment drauf ist, wie viel Energie sie hat, ob dadurch eine Routine unterbrochen wird, wie groß/schnell/spontan die Veränderung ist und vieles mehr.” - Nate (@autisticnate)


“Wenn man mir lange genug Zeit lässt, mich an Veränderungen zu gewöhnen, erscheinen sie mir weniger angsteinflößend. Für mich ist es schwer, von meinen Routinen zu lassen, die meinen Tagesablauf regeln, sodass ich wenigstens manchmal nicht über jeden Handgriff nachdenken muss.

Ganz schlecht ist es, wenn Freunde mich spontan einladen/besuchen. Das garantiert bei mir einen totalen Panikausbruch. So etwas muss man bei mir mind. Eine Woche vorher ankündigen. Oder die Änderung der Planung eines Ausfluges.

Verändert jemand meine Umgebung, finde ich garantiert nichts wieder. Selbst dann nicht, wenn mein Hausschlüssel nur einen Meter weiter links liegt. Mitunter stellt sich bei mir bei Umgebungsveränderungen ein Fremdheitsgefühl ein (Derealisation). Ich sitze z.B. im Garten, aber nicht an meinem gewohnten Platz und habe das Gefühl, mich in einem anderen Garten zu befinden.

Urlaube sind auch so eine Sache. Wenn ich mich an einen Ort gewöhnt habe, ist es eigentlich schon wieder Zeit für die Abreise. Dass ich an fremden Orten gar nicht klar komme, verunsichert und verängstigt mich. Ich muss gestehen, dass ich es erst vor 2 Jahren das erste Mal geschafft hatte, ohne Begleitung auf ein Klo einer Autobahnraststätte zu gehen (ein Hoch auf meine Therapie!). Seitdem fällt es mir zwar leichter, mich an unbekannten Orten zu bewegen, aber Angst habe ich immer noch. Ich packe das Auto immer voll mit meinen Kopfkissen und Decken, damit ich wenigstens etwas Bekanntes bei mir habe. Und ein Stofftier … :-)” - Dany (@wort-spinner​)


“Ein Faktor, der zusätzlich zu der exekutiven Dysfunktion dafür sorgt, dass sich viele Autistn mit Veränderungen schwer tun, ist, dass viele von uns kein richtiges Verständnis von der sogenannten “Objektpermanenz” entwickeln können. Darunter versteht man das Verständnis, das Objekte auch bei Veränderungen der Umgebung oder Perspektive gleich bleiben. Diese Fähigkeit ist bei kleinen Kindern noch gar nicht vorhanden (deswegen kann man mit ihnen auch “Kuckuck” spielen, also sich hinter seinen Händen verstecken und sie dann zum Lachen bringen, wenn man wieder hervor kommt. Weil kleine Kinder nicht verstehen, dass man sich immer noch hinter den Händen befindet.) und entwickelt sich mit der Zeit. Zuerst entwickelt sich ein Verständnis für reale, materielle Objekte in der Umwelt, danach wird es auf abstrakte Konstrukte (wie z.B. Gefühle anderer Menschen) übertragen.

Bei Autisten ist diese Fähigkeit allerdings “eingeschränkt” (Ich persönlich habe nicht wirklich das Gefühl, mir der Permanenz der Dinge nicht bewusst zu sein sondern eher das Gefühl, mir unglaublich bewusst zu sein, dass sich alles jederzeit ändern kann.)Mit anderen Worten Autisten nehmen Veränderungen teilweise auch dort wahr, wo sie nicht sind oder erwarten sie dort, wo sie nicht stattfinden. Das führt dazu, dass wir in unserem Leben von Grund auf mehr (wahrgenommene) Veränderungen haben als andere Menschen. (ein Beispiel aus meinem persönlichen Alltag - wenn mir andere nicht mehr so oft sagen, dass sie mich mögen, dann nehme ich an, dass sie mich vielleicht nicht mehr mögen. Ich kann ihnen ja schließlich nicht in den Kopf schauen und weil sie mir nicht mehr sagen, wie sie zu mir stehen, könnte sich ihre Meinung zu mir verändert haben.)

Wir haben also nicht das Verständnis dafür, dass Dinge auch gleich bleiben können zusätzlich zu Problemen damit, mit Veränderungen mühelos umzugehen, da Veränderungen auch immer mit kognitiver “Arbeit” verbunden sind, die uns durch die exekutive Dysfunktion erschwert wird.

Und letztlich kann man eigentlich nur noch sagen, dass es unglaublich wichtig ist, dass das Umfeld von diesen Schwierigkeiten weiß, um damit richtig umzugehen. So haben sich zum Beispiel Freunde von mir angewöhnt, mir immer möglichst früh vor Veränderungen bescheid zu sagen, damit ich mehr Zeit habe, mich darauf einzustellen. Und sie haben sich angewöhnt, mir öfter zu sagen, wenn sie etwas positives an mir bemerken, selbst wenn sie das schon vorher sehr oft kommentiert haben, einfach weil sie wissen, dass ich manchmal Probleme mit der Objektpermanenz habe.” - Jojo (@aut-of-space)

anonymous asked:

Habe deinen Blog vor 2 Jahren durch eine ehemalige Freundin kennengelernt weil sie dann wusste dass ich in Göttingen wohne und dann meinte "Oh ehrlich? Leon, so ein Blogger von Tumblr wohnt da auch" und seitdem folge ich dir 😇

Vielen lieben Dank

Ich hab einen traummann. Er heißt david. Und ich möchte euch etwas über ihn erzählen. Ich lernte ihn in der Uni kennen. Wir beide studierten Psychologie aber er war ein Semester weiter als ich. Jedenfalls entscheiden wir uns ein Semester im Ausland zu verbringen. Nach dem wir zusammen gekommen sind. In Italien. Wir verbrachten dort ein halbes jahr. Dann wurde david etwas krank. Er hatte oft halsschmerzen und dann tat seine zunge weh. Er dachte erst, einer seiner spitzen Zähne würde an der zunge reiben und wir gingen zum zahnarzt. Der sagte ihm, er solle besser ins Krankenhaus. Dort fand man heraus, nach einet biopsi, wo ein stück zunge entfernt wurde ohne Betäubung, das er ein Tumor hatte. Auf der zunge. Er war zu der zeit 24 und es war sehr selten in diesem alter und trat eigentlich nur bei Männern über 50 auf und wenn sie viel alkohol trinken und rauchen. Aber david tat gar nichts von beiden. Wir beide reisten sofort nach Deutschland zurück. Und dort wurde er sofort behandelt und operiert. Nach einem halben Jahr tat sein hals weh. Die Ärzte dachten nur es wäre narbengewebe aber es war ein weiterer tumor an der halsschlagader. Und das war ein riesiges problem. Denn das war ziemlich problematisch. Er wurde oft bestrahlt hatte Verbrennungen deswegen, aber der Tumor trug keinen schaden davon. Man versuchte dann ihn weg zu operieren und es gelang auch wenn david danach enstellt aussah. Danach kam nach einiger zeit eine nachuntersuchung und man stellte einen weiteren Tumor fest. In der Gegend um den brustkorb/ lunge. Das war sein Todesurteil und das wusste er. Das einzige was er noch wollte, war zu hause zu sterben. Ich fasste mit ihm den plan ihn zu heiraten. Wir heirateten zu hause, nach dem ich alles geregelt hatte. Ich blieb bei ihm und hielt seine hand. Ich lag neben ihm, während er einschlief und friedlich starb. Vier tage bevor er starb hatten wir geheiratet. Und das war vor 2 tagen und 2 jahren und ich trage immer noch seinen ring am finger. Ich bin Witwe und ich liebe ihn immer noch. Auch wenn er tod ist. Er ist für mich immer noch mein traummann.
—  Sina -’ Unser coach in der projektwoche

seabreezeinthesummer  asked:

Wie Jeannine schon so leicht genervt darauf hinweist, dass Nettigkeiten keine Quote bringen und sie das Spiel mal ernster nehmen sollen, weil es um entscheidene Punkte gehen könnte :D Sie haben halt echt keine Lust mehr, sich in die Scheiße zu reiten, ich liebe das <3

Das ist echt ein mega Unterschied zu vor 2 Jahren oder? 😄 Ist mir auch schon sehr deutlich aufgefallen. Erst mal Küsschen zur Begrüßung, nach jedem Spiel knuddeln, gar nicht angepisst von einander 😄❤️

anonymous asked:

Wie heißt nochmal dieser Rapper der immer sehr lange rap Videos auf deutsch über Politik und Weltproblem etc. Macht?

S.Castro

anonymous asked:

Isabell, 14. ich hab mir vor 2 Jahren von meinem Opa die unschuld nehmen lassen und es nicht bereut. Seither bin ich süchtig nach seinem Schwanz und lass mich jedes mal von ihm nehmen wenn ich ihn und meine Oma besuche. Ich glaube meine Mutter ahnt was wir treiben, Opa meinte er hätte es ihr in meinem Alter auch schon besorgt

Hallo Isabell. Ich gebe zu, dass mich beim Inzest der Altersunterschied schon ziemlich erregt. Vielleicht auch, weil man bei älteren Leuten nicht sofort an sexuelle Dinge denkt. Aber ich finde, ein bischen frühreif warst Du schon, oder?

anonymous asked:

Wie merkt man, dass man Depressionen hat. Was sind Anzeichen dafür?

Trotz der heutigen Umstände mach ich mir die Mühe.

___Anzeichen einer Depression____

•Du sprichst leiser und langsamer. Dein Gesichtsausdruck ist wie erstarrt. Du bist kraftlos und unmotiviert irgendwas zu tun. Für Außenstehende macht es den Eindruck, du würdest dich für nichts mehr freuen.
•Du bist ständig verzweifelt, fühlst dich elend, bist hilflos.
Du entwickelst ‘Minderwertigkeitskomplexe’, “Ich bin nichts wert.”
Du hast Angst vor dem Leben. Du bist ständig müde, willst dich verkriechen. Vor dem einschlafen wünscht du dir, am nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen.
Du stellst dir jeden Tag die Frage “Wofür lebe ich überhaupt?!”
Du bist ängstlicher. Du hast Schuldgefühle, auch bei Dingen wo du genau weißt, dass du nicht schuld bist (!). Innere Unruhe und Gefühlslosigkeit.
•Gedrückte Stimmung. Dinge, die dich vorher interessiert haben, an denen verlierst du Interesse.
Bist antriebslos.
•Du leidest entweder an Appetitlosigkeit oder hast ständig großen Appetit.
•Du spürst eine Enge im Brustkorb und gleichzeitig lastet Druck auf deinem Brustkorb.
Das Atmen fällt dir schwer.
•Wenn du in einem dunklen Raum bist und dann plötzlich Licht angemacht wird, könntest du ausrasten, weil es dir zu hell ist.
•Du hast Probleme beim einschlafen und beim durchschlafen. Du wachst nachts auf, auch wenn du keine Alpträume hattest. Du willst den ganzen Tag nur schlafen, schlafen, schlafen. Du musst dich zwingen aufzustehen, weil du genau weißt, dass du keine Kraft hast.
•Du hast ein Stechen im Herz. Dein Herz klopft und rast viel zu schnell.
•Es fühlt sich an, als wäre dein Hals zugeschnürt. Und dein Mund ist trocken und brennt.
•Über den Tag verteilt kommen häufig Schwindelanfälle. Dir ist oft übel aber übergeben musst du dich trotzdem nicht.
•Das sind keine Kopfschmerzen was du bekommst. Es ist, als würde dir jemand von innen gegen deine Schädeldecke hämmern. Das geht nicht durch viel trinken weg.
•Dir ist übertrieben heiß aber im nächsten Moment ist dir so richtig kalt, dass du zu zittern beginnst. Aber du zitterst auch ohne das dir kalt ist. Deine Hände und Füße werden schnell kalt. Du wirst temperaturempfindlich.
•Du beginnst dich selbst zu verletzen.
Hast Entscheidungsschwierigkeiten.
Hast kein Zeitgefühl mehr.
Egal wie viel du lernst, du glaubst, dass du immer dümmer wirst.
Du bist wie ausgebrannt.
Die Angst vor einer unheilbaren Krankheit entsteht.

ABER. MERKT. EUCH. EINS.
EINE DIAGNOSE KANN NUR DER ARZT MACHEN.
HÖRT AUF MIT EUREN SELBSTDIAGNOSTIZIERTEN DEPRESSIONEN ODER ANDEREN PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN.
DAS IST NICHT WITZIG.
Und ja. Ich leide selbst an diesen Punkten die ich aufgezählt habe.
Mir selbst wurden vor 2 Jahren Depressionen diagnostiziert.

2 verdammte Jahre

Ich kann es kaum glauben. Ich habe diesen Tumblr vor 2 Jahren erstellt und ehrlich, keine Ahnung, wo ich ohne ihn stehen würde. Er hat mir durch schwere Jahre geholfen und auch zu sehen, dass ich mit meinen Gedanken nicht allein bin (danke! jedem Einzelnen von euch), hilft mir bis heute noch sehr.
Es hat sich in meinem Leben viel geändert und doch fühle ich mich im Grunde noch gleich, vielleicht aber sogar noch etwas schlechter als vor 2 Jahren.
Trotzdem werde ich weitermachen, weil aufgeben einfach keine Option ist. Niemals.

Komisch dass ich Anfang dieses Jahres einen der Menschen wieder gesehen habe, wegen dem ich diesen Tumblr damals erstellt hatte. Also zu aller erst habe ich diesen Tumblr natürlich für mich erstellt, für meine Gedanken. Zu der Zeit ging es jedoch hauptsächlich um einen Kontaktabbruch, den ich nicht verkraften konnte, weil er abrupt kam und mir meinen ganzen Halt nahm. Es war eine harte Zeit, ich fühlte mich scheiße und ich hatte nur diese eine Person, bei der es mir immerhin für eine kurze Zeit besser ging. Ich konnte all meine Sorgen vergessen. Als die Person aus meinem Leben verschwand, fehlte der Halt und trotzdem machte ich weiter selbst, als alles schlimmer wurde und eine mir sehr sehr wichtige Person verstarb, machte ich weiter. allein mit all meinen Gedanken und Gefühlen. Ohne Halt und Sicherheit, aber ich machte weiter.
Auch heute fehlt mir der Halt und die Sicherheit, zu all den anderen Sachen kam noch die Trauer dazu, die ich nur hier etwas zeigen konnte.
In Wirklichkeit versteckte ich sie ganz tief in mir und ließ sie nur dann zum Vorschein wenn ich alleine war. Das mach’ ich auch immer noch so.

Es hat nichts gebracht, die Person Anfang des Jahres zu treffen. Oder doch es hat was gebracht, nur eben nicht, dass was ich mir erhofft hatte. Der Kontaktabbruch ging in die zweite und endgültig Runde, auch wenn nun mehr geklärt wurde, kann ich es bis jetzt noch immer nicht ganz akzeptieren. Zumindest will ich diese Person nicht ganz aus meinem Leben streichen. Ich denke und rede ab und zu noch über sie und das nervt mich auf der einen Seite, weil die Person nicht mehr Teil meines Lebens ist und es auch nie mehr sein wird, aber auf der anderen Seite bin ich auch froh, dass ich versucht habe für etwas zu kämpfen, was ich wollte und nicht vergessen hatte können.

anonymous asked:

Wow! Gestern abend durch zufall deinen blog gefunden & gleich für super befunden! Da du so gut (!) Theorien aufstellst, wäre ich mal gespannt darauf, was du von joko hältst hinsichtl des wandels, den du ja schon beschrieben hast va aus klaas perspektive... ich denk manchmal, dass er einfach super stolz ist, eine Freundschaft (oder was auch immer;) erreicht zu haben à la: ich darf ihn mehr ankuscheln als sonst wer. Inklusive Eifersucht. Quasi stolz statt ursprüngl nerven/provokation beim umarmen.

Oh wow erstmal vielen lieben Dank für das Kompliment, das geht echt runter wie Öl! ❤︎


So Anon, da haste mir wirklich ne Aufgabe gestellt, Applaus an dich! Du hast mich nämlich entlarvt, Joko fällt mir ein bisschen schwerer, aber ich versuch es! Hoffe du bist nicht enttäuscht!

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anonymous asked:

Mein großer Bruder (20) hatte vor 2 Jahren eine Freundin, wir sind bosniaken und sie war Litauerin, die Kulturen gingen weitgehend auseinander und sie hatten von ihren Ländern her nichts gemeinsam nicht einmal von der Religion, er Moslem und sie Christin. Er hatte Angst es meinem Vater zu sagen weil er wusste mein Vater will für die zukünftigen seiner Kinder einen Partner aus dem selben Land und am besten mit der selben Religion. Sie trafen sich ein halbes Jahr heimlich (1)

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okay, weil ich nicht weiß wie und ob ich es dir sagen oder schreiben soll, schreibe ich es hier auf. heute ist dein Geburtstag und ich wünsche dir von herzen alles gute. wir hatten mit Sicherheit eine zeit die ich nie vergessen werde, hatten höhen und tiefen. aber irgendwas hält mich davon ab, dich loszulassen, die ganzen Erinnerungen loszulassen. und jedes silvester bist du mein letzter Gedanken. und jedes Neujahr bist du mein erster. ich denke immer an dich, auch wenn du es nicht tust. du bist in meinem kopf, meinem herzen. erinnerst du dich noch an diesen tag, heute vor 2 jahren? ich weiß dass du mich angelogen hast, aber ich bin bei dir geblieben und du warst glücklich, und ich war es auch. dieser tag ist fluch und segen. liegt oft nächtelang wach, weil ich angst davor hab. weißt du ? ich will dich halt einfach an meiner seite haben. nach all dem ganzen scheiß den du gemacht hast & den ich gemacht hab. ich weiß, dass uns etwas verbindet, was andere halt nicht verbindet. so war es doch die letzten 11 Jahre, oder ? Nunja, was ich dir eigentlich sagen wollte ist, dass ich dir von herzen alles gute wünche. ich hoffe du erreichst all die zieele die du anstrebst. ich hoffe du bleibst lange gesund und ja, vor 2 jahren hab ich dir gesagt dass du so bleiben sollst wie du bist. aber das hast du nicht getan. vor 2 jahren war das auch noch so. aber heute wünsche ich mir, dass du wo wirst, wie du mal warst. ich vermisse dich. und ich würde dich so gerne heute sehen, sich umarmen, dich küssen. ich würd dir auch so gerne schreiben und mit dir über alles reden. aber ich weiß nicht ob das eine so gute Idee ist.hoffe einfach nur, dass du dich vielleicht ein bisschen freust, wenn du von mir hörst. also, alles liebe mein kleiner schatz. jetzt bist du groß. pass auf dich auf. ich liebe dich.
—  weil heute sein tag ist.

arabischeprinzessinx  asked:

Shuu vor 2 Jahren? Krass jetzt weiß ich von wem dieses Zitat ist...Aber ey viele klauen hier Sprüche von anderen aber die sind ja so schlau dass die das etwas anders formulieren damit das nicht "auffällt" hahahahh und ich versuch mir eigene auszudenken

Ja das ist ja das Ding, man liest so ein Spruch auf einmal denkt man sich so “ist das nicht mein Spruch??” hahaha aber ich habe zurzeit das Gefühl, dass immer mehr hier nur auf Follower und “Fame” aus sind und das ist so traurig…