vor 2 jahren

cornfakes  asked:

Also es ist nicht wirklich eine Frage, aber trotzdem würde ich sehr gerne mal deine Meinung dazu wissen. Also ihr lebt ja vegan und das ja großteils weil die Tiere getötet werden. Ich habe schon sehr oft überlegt vegan zu leben aber auch wenn es bley klingt , ich glaube nicht das sich was ändern wird wenn mehrere Menschen anfangen vegan zu essen. Auch wenn es die halbe Welt machen würde weil es immer noch draußen Arschl*cher gibt die trotzdem Tiere qüalen und schlachten weißt du was ich meine?

So hab ich früher auch immer gedacht; aber du ganz allein rettest um die 100 Tierleben in einem Jahr, wenn du dich vegan ernährst. Rechne das mal hoch auf dein komplettes Leben - es ändert etwas, und wie! Stell dir das mal wirklich bildlich vor - Du bist ein kleines Zahnrad, was ihre Richtung ändert, ganz automatisch beeinflusst du dadurch auch dein Umfeld und das Umdenken verbreitet sich! Ist dir nicht aufgefallen, wie viel mehr schon darüber gesprochen wird, als noch vor 2 Jahren? Und wie die Supermärkte immer mehr vegane Produkte einführen? Der Wandel findet bereits statt, jeder einzelne Mensch ist wichtig und verändert unglaublich viel mit seiner Entscheidung. Übrigens mach ich das nicht nur wegen dem Tierleid, der Umweltaspekt ist genauso wichtig für mich.

Es wird von uns als Schüler erwartet, immer 1000% zu geben. In der Schule habe ich das Gefühl, wie ein Roboter funktionieren zu müssen und immer mehr daran zu scheitern. Der Druck in der Schule ist für mich so stark, dass ich immer mehr das Gefühl bekomme, in meinem Leben nichts erreichen zu können. Ich bin in der 13. Klasse berufliches Gymnasium Pädagogik/Psychologie und habe vor 2 Jahren meinen erweiterten Sekundarabschluss I gemacht. Das verlief für mich noch relativ Problemlos und ich habe mich bereits schlecht gefühlt, wenn ich eine 4 geschrieben habe. Aber seit ich auf dem Gymnasium bin und wir keine Noten, sondern Notenpunkte haben, fühle ich mich schlecht wenn ich 07 Punkte (Note 3-) in einer Klausur habe und ein Unterkurs (alles schlechter als 4) ist für mich ein Weltuntergang. Und leider muss ich dazu sagen, dass ich momentan ziemlich viele schlechte Noten bekomme. Ich glaube nicht das es daran liegt, dass ich zu dumm dazu bin oder es nicht schaffen könnte, sondern eher, dass ich dem Druck nicht standhalten kann und mir sowohl bewusst als auch unbewusst einrede, dass ich die Klausur verhaue.
Ich möchte wirklich gerne ein gutes Abitur machen und danach studieren können, aber wie soll ich das schaffen, wenn ich Angst haben muss, keinen Studienplatz aufgrund des Numerus Clausus zu bekommen? Der Leistungsdruck kommt von allen Seiten: Familie, Schule, Ausbildung/Studium, Freundeskreis, soziale Medien etc. und ist für die meisten Schüler erdrückend. Ich lese immer wieder im Internet, wie viele Schüler Zukunftsängste haben und dabei geht es nicht darum, ob sie begründet oder unbegründet sind. Falls ein Schüler weint, weil er/sie eine 2 in einer Klausur geschrieben hat und das persönlich als schlecht empfindet, ist das für viele unverständlich - ich verstehe das. Wir haben alle unser eigenes Empfinden was gut und was schlecht ist.
Wir hören von unseren Eltern doch oft die gleichen Sätze „das haben wir früher auch gemusst“, „die Jugend heutzutage ist überhaupt nicht mehr belastbar“ usw. allerdings bedenken unsere Eltern dabei nicht, dass unsere Generation ganz anderen Einflüssen und Belastungen ausgesetzt ist. Viele Kinder und Jugendliche leiden seelisch unter diesem Druck und es wird vom Umfeld nicht oder erst spät wahrgenommen. Unser Leben ist gezeichnet von Zeitdruck. Die Hausaufgaben müssen zu einem bestimmten Tag fertig sein, dann muss noch das ein oder andere Referat vorbereitet werden, dann wird noch in irgendeinem Fach ein Test geschrieben und möglicherweise folgt noch irgendwo eine Klausur. Unsere sozialen Kontakte sollen nicht zu kurz kommen, wir wollen unsere Freunde treffen und mal was unternehmen, wir wollen in der Gesellschaft akzeptiert werden und es gibt so viele verschiedene Medien, die wir ausprobieren möchten. Aber wann haben wir eigentlich zuletzt bei Oma und Opa angerufen? Ich möchte damit sagen, dass unser Gehirn so auf diese Medien eingestellt ist, dass wir eine Menge vergessen, hinten anstellen und nur das als wichtig empfinden, was direkt vor uns liegt.
Aber nun möchte ich noch mal zurück zum Thema Schule kommen. Heute in der Pause hat einer meiner Lehrer gesagt: „Wenn ich einer Klasse einen Text gebe, der bis zur nächsten Unterrichtsstunde gelesen werden soll, lesen den 8-9 Schüler nicht. Wenn ich zehn Lehrern einen Text gebe und nach drei Tagen frage, wer den Text gelesen hat, haben ihn 8-9 Lehrer nicht gelesen“. Anschließend habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie Lehrer von uns erwarten können, dass wir immer alles bis zu einem bestimmten Datum schaffen, aber die Lehrer es selbst nicht schaffen, weil sie ja „zu viel zu tun hätten“. Ich denke wir kennen doch alle diese Lehrer, die eine Klausur nach 6-8 Wochen zurück geben, die sich um etwas kümmern wollen, es dann aber vergessen haben oder zum Unterricht grundsätzlich 5 Minuten zu spät kommen (dies ist natürlich individuell zu betrachten, spiegelt meine Erfahrung wieder und bezieht sich nicht grundsätzlich auf alle Lehrer). Lehrer bemerken selbst, dass es Umstände gibt, weswegen nicht immer alles gut läuft. Aber als Schüler zählt das nicht, als Schüler zählt die Leistung und wenn man die nicht erbringt, bekommt man schlechte Noten. Wenn man Hausaufgaben vergisst, bekommt man einen „Strich“ oder muss nachsitzen. Und es wundert mich nicht, dass viele Schüler an dem Schulsystem scheitern, wenn die Lehrer nicht mit bestem Beispiel voran gehen können.
Ich denke es gibt viele Menschen die wissen wovon ich rede und sich auch manchmal so fühlen. Ich wollte das gerne einmal los werden und vielleicht geht es dem ein oder anderen ähnlich und ihr wisst jetzt, dass ihr damit nicht alleine seid.
Für jeden von uns gibt es einen Platz auf dieser Erde, wir müssen es nur irgendwie schaffen, diesen Platz auch zu finden.
—  bordsteinpoesie

Mama.

Eigentlich steht dieses Wort für etwas, was Dich ganz und gar nicht beschreibt. Das ist auch der Grund, warum ich Dich eigentlich nicht so nenne.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, warum ich Dir das jetzt schreibe, vielleicht will ich mit diesem Abschluss dann gut abschließen können?

Erst einmal möchte ich Dich bitten, dass Du tief in Dich gehst und nachdenkst. Worüber? Warum ich jetzt hier an diesem Abgrund stehe. Ich weiß, Du willst und wirst es leider nicht verstehen und die Schuld auch weiterhin von dir schieben und auf Andere werfen. Und na klar, ich weiß auch, dass ich größtenteils selber Schuld bin, aber Du hast auch einen großen Teil dazu beigetragen.

Wenn ich darüber nachdenke, Dich wieder als Mutter zu haben und Dich so zu nennen, bekomme ich Angst, weil ich weiß, dass Du dich bis heute nicht verändert hast und es weiterhin auch nicht tun wirst. Woran ich das merke? Nun, daran wie du schreibst, daran wie du mich anguckst wenn wir uns selten mal auf der Straße treffen. Und ich kenne Dich gut, immer noch, das kann ich einschätzen.

Ich muss zugeben, dass ich mir immer noch eine Mutter wünsche, aber ich wünsche mir nicht mehr Dich als Mutter.

Du würdest jetzt sagen, dass ich an Dir auch die positiven Seiten wahrnehmen soll. Und glaube mir, die sehe und weiß ich noch! Natürlich erinnere ich mich daran, wie Du mir kleine Origamiherzen gebastelt hast. Und auch an das gemeinsame Pfeifen von Weihnachtsliedern auf der Straße erinnere ich mich. Und natürlich auch an das gemeinsame Mitsingen und Tanzen zu Liedern aus unserem altem Radio mit Besteck und Kochlöffeln als Mikrofone in der Hand.

Doch dann hast Du gegen das Radio getreten, hast wie so oft die seltenen schönen Momente während deiner guten Launen zerstört. Bist vollkommen ausgerastet, die Worte “Schlampe” und “verfickte Kinder” gegen uns geschrien. Hast dir alles gegriffen, was in deine Hände kam, hast es auf den Boden, an die Wand und manchmal auch auf mich geschmettert.

Während ich geweint habe und versucht habe dich zu beruhigen mit 6,7,8,9 oder 10 Jahren. Doch das machte Dich meist nur noch wütender.

Und dann kamen die Schläge. Und ich wollte weg, wollte das nicht spüren, wollte, dass es vorbei ist. Wollte mich auch immer wie meine große Schwester verstecken können. Und als ich es dann irgendwann oder gar nicht schaffte wegzulaufen, hörte ich Dein höhnisches Lachen meist noch hinter mir. Und ich rannte. Meist zu Papa, bei dem ich mich einigermaßen sicher fühlte, obwohl ich wusste, dass er meine Schwester und mich wie sonst auch zurückschicken würde. 

Und dann mussten wir wieder zurück. Einerseits wollte ich das auch, das gebe ich zu, doch ich war ein kleines naives Kind, was die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass seine Mutter wieder normal wird und ich wollte Dich auch irgendwie nicht verlieren. Ich wollte eine Mama, die mir die verschiedensten Dinge bastelte und Sachen auf den Fußboden malte, wenn sie sauer war beim Telefonieren. Meine Mama, die irgendwie auch ein Monster war, denn die Schläge, das fehlende Kümmern, die plötzlichen Stimmungsschwankungen hörten trotz all der Versprechen nicht auf, bis ich ging. Ich habe mich immer gefragt, warum. Und auch heute stelle ich mir diese Frage, auf die ich nie eine Antwort bekommen werde. 

 Mama, hast Du nie daran gedacht was das für Folgen haben könnte? Für uns und auch für dich? Bereust Du deine Fehler? Oder stehst du immer noch nicht zu ihnen wie vor 2 Jahren? Bereust Du mich und meine Geburt, so wie ich sie bereue? Bastelst Du immer noch diese kleinen Origamikreaturen? Bist du glücklich? Bist du das, was du immer sein wolltest?

Ich habe noch unendlich viele Fragen,doch ich kann nicht mehr weiter schreiben, diese Erinnerungen rauben mir das letzte Stück von mir selbst. 

Bye Mama, ich liebe Dich, auch wenn ich immer sagte, dass das Gegenteil der Fall sei.

Bye.

Helft mir!
Meine lieben, treuen Follower macht euch bemerkbar, ich brauche jeden Rat den ich bekommen kann!

Mein Freund und ich sind seit 1Jahr und 4 Monaten zusammen. Ich muss dazusagen das wir vor 2 Jahren als wir zusammen gekommen
Sind schon mal zusammen waren, dann hätten wir 2 Jahre keinen Kontakt und dann hat er mich mal auf der Straße gesehen und mir nach einer Woche geschrieben das er sich die ganzen 2 Jahre nicht melden konnte weil er mich nie vergessen konnte und Angst hatte das ich nur Freundschaft will. Mir ging es auch so. Nunjaaaa, jetzt sind wir 16Monate zusammen und ich bin nicht mehr glücklich. Also es gibt Momente in denen ich es bin, aber die Abstände werden immer größer! Das Problem ist das er sich nur noch für irgendwelche Weiber interessiert die im Internet mit nem fetten Arsch posieren oder ihre Möpse halb aus Oberteilen fallen lassen. Er hat sich auf Musical.ly angemeldet, ich war an seinem Handy und hab seinen Namen rausbekommen weil er ist kein Typ der selber musical.lys machen würde und als ich auf seinem Profil war, wurde mir klar wieso er da ist… er folgt 18 leuten. Alles Mädchen, dicke titten, schönes Gesicht, perfekt aussehend…. er weiß auch das ich auf musical.ly bin, er hat sich nicht einmal dafür interessiert, nicht einmal war er auf meinem Profil, nicht einmal hat er sich iwie gezuckt sich für mich zu interessieren. Auf Instagram hat er sich für einige Weiber und für mich eine Benachrichtigung eingestellt wenn ein Bild gepostet wird. Sobald eine Nachricht reinkommt das eine von seinen Weibern ein Bild gepostet hat sagt er, er geht eine rauchen oder aufs Klo oder was er immer sagt und likt sofort das Bild, das weiß ich weil ich diese ganzen Bitches auf insta gefunden haben, unter jedem Bild “gefällt ihm”. Wenn er von mir eine Benachrichtigung erhält das ich was gepostet hab, stellt er das leuchten auf seinem Display mit der Tastensperre aus. Wenn wir rausgehen, guckt er jedem Weib hinterher und checkt sie von oben nach unten hab, er denkt ich sehe das nicht derweile bekomme ochsendem Blick von ihm mit und ich könnte schreien und um mich schlagen, aber ich bleibe ruhig sonst bin ich nur der eifersüchtige Psycho wie er immer sagt.
Er zeigt mir nur das ich ihm nichts mehr bedeute. Ich hab schon so oft überlegt Schluss zu machen, aber ich trau mich nicht ich fühl mich so schon alleine. Vielleicht hab ich auch ein wenig Angst. Ich finde es abwertend sich so zu verhalten wenn man eine Freundin hat. Er ist ein Arschloch und das weiß ich auch. Ich würde ihm so gerne mal all die Dinge ins Gesicht schmeißen, aber ich habe für die folgenden Konflikte keine Kraft. Ich schaff es nie ihm meine Meinung zu sagen weil er immer mit unfairen Dingen “zurückschlägt”.
Er weiß auch von meinen Psychischen Problemen, er hat früher mal nachgefragt wie es mir geht und sich um mich gekümmert heute ist er nur noch genervt und sagt “du redest dir das alles nur selbst ein, du bist einfach nur dumm und ni krank”. Ich fühle mich einfach nicht mehr wohl, seine Blicke die er seltenst mal mir widmet sind beschmutzt. Er hat mir mal Gefühl gegeben ich sein etwas wertvolles, etwas besonderes… heute bin ich einfach nur ein Mädchen was mit ihm gezwungener Maßen, weil er ja Leidergottes Mit mir zusammen ist, viel Zeit verbringt.

Das war das gröbste, mehr möchte ich hier erstmal nicht preisgeben.
Bitte schreibt mir, egal ob privat, anonym oder unanonym, ich bin für jeden Rat dankbar.
Ps.: und falls ihr mir sagt ich soll mit meiner besten Freundin reden… sowas existiert in meinem Leben nicht.

R., Borderline Persönlichkeitsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung

Zu meiner Geschichte: Vor ca. 2 Jahren wurde bei mir eine Borderline Persönlichkeitsstörung sowie eine Posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert. Zusätzlich leide ich an depressiven Episoden.
Zunächst möchte ich meine Interpretation und Gedanken von Borderline schildern, wie ich es empfinde: Borderline ist…
Wie eine rasante Achterbahnfahrt oder wie eine Zugfahrt bei der die Notbremse kaputt ist
Die ständige Suche und das Hinterfragen des eigenes Ichs
Selbstzweifel und extreme Verletzbarkeit
Die ständige Suche nach dem „Ankommen“ im Leben
Vielseitig
Schwierig zu beschreiben
Nicht immer Selbstverletzung
Angst vor dem Alleinsein und gleichzeitig vor zu viel Nähe
Unkontrollierbar und emotional stark schwankend
Sich nicht auf sich selbst verlassen können
Ein Denken in dem es nur „schwarz“ oder „weiß“ gibt
Gedankenchaos
Ständige Angst vor dem Verlassen werden und der Ausgrenzung anderer
Sich selbst abwerten
Nicht nur auf traumatische und gewalttätige frühkindliche Erfahrungen innerhalb der Familie zu beziehen
Um den Beginn meiner Geschichte und der daraus resultierenden Krankheit zu schildern, muss ich einen Rückblick auf meine Kindheit und Jugend mit einbeziehen, denn ab dieser Zeit fing das Chaos in meinem Kopf an.
Dass etwas bei mir „anders“ ist als bei den meisten anderen Kindern wusste ich bereits in einem Alter von 5-6 Jahren. Während andere vergnügt und unbeschwert die Welt erkundeten, fühlte ich mich immer ein wenig verloren, fremd, einsam und wie ein „Störenfried“. Zusätzlich neigte ich zu Wutanfällen in der Kindheit, die meist nur innerhalb der Familie zum Vorschein kamen. Daraufhin lag der Verdacht einer ADS- Erkrankung nahe, sodass meine Eltern mit mir verschiedene Ärzte aufsuchten, ich verschiedene Therapien, wie zum Beispiel Ergotherapie besuchte und eine Zeit lang sogar Ritalin zu mir nehmen musste. Mit Beginn der Pubertät wurden meine negativen Gedanken schlimmer. Nach dem Tod meiner Großmutter setzte ich mich vermehrt mit dem Tod, Todessehnsüchten, Suizid und der Frage auseinander, was eigentlich der Sinn und Zweck davon ist, dass ich auf der Welt bin? Oft konnte ich mir darauf keine Antwort geben. Ich galt bereits für viele Gleichaltrige als „komisch“ oder „schwierig“, dies merkte ich insbesondere in der Schule. Meine Mitschüler fingen an mich auszuschließen und zu mobben, was meine negativen Gedanken und Todessehnsüchte verstärkte. Im Alter von 14 Jahren wurde ich komplett von meiner damaligen Klasse ausgeschlossen und soweit gemobbt, dass ich nur noch einen Ausweg sah: Die Schule verlassen und meinen Schmerz mit Alkohol und einer Mischung verschiedener Medikamente zu betäuben, die ich im Haus meiner Eltern fand. Nachdem meine Eltern dies bemerkten waren sie selbstverständlich geschockt und suchten Rat. Es folgten mehrere Arztermine und eine Vorstellung in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie, in der ich anschließend 6 Wochen vollstationär untergebracht wurde. Anschließend wechselte ich die Schule, doch auch dort eckte ich schnell an und wurde zur Zielschiebe der Hass- und Mobbingattacken meiner Mitschüler. Nach meinem Schulabschluss schien der Spuk vorbei. Ich sah neue Perspektiven und eine Möglichkeit meinen eigenen Weg zu gehen und eine Ausbildung als Erzieherin zu beginnen. Alles schien perfekt… Vorerst…!
Mit Anfang 20. kamen meine negativen Gedanken wieder, welche unteranderem durch das Scheitern meiner ersten Beziehung, sowie durch zahlreiche Affären und dem ständigen Gedanken perfekt sein zu müssen und den eigenen und den Ansprüchen anderer gerecht zu werden verstärkt wurde. Auch mein körperliches Selbstbild veränderte sich. Ich empfand mich als fett und hässlich und bekam einen regelrechten Ekel beim Anblick meiner Figur, obwohl ich eigentlich Normalgewicht hatte. Zusätzliche Bemerkungen von anderen bezüglich meiner geringen Oberweite und meinem trotzdem vorhandenen breiten Becken verstärkten diese. Ich begann verschiedene Mahlzeiten auszulassen und später mich regelmäßig zu erbrechen. Mit dem Auszug aus dem Heimatdorf in eine naheliegende Stadt normalisierte sich dies.
Ich ging meinen Weg und arbeitete über 3 Jahre in einer Jugendhilfeeinrichtung Nähe Frankfurt. Es schien als hätte ich endlich meinen Weg und meine Ziele vor Augen. Doch nach einer Vielzahl von personellen Veränderungen, zahlreichen Überstunden und einer Dauerpräsenz auf meiner Arbeitsstelle, stieg der Stress und die negativen Gedanken kehrten zurück. Anfangs redete ich mir noch ein, dass dies alles nur eine Phase sei und es bald besser werden würde sobald die personelle Situation sich ändere und ich wieder ein angemessenes Maß an Privatleben habe. Aber es änderte sich nichts!
Es wurde sogar noch schlimmer als zu allem Überfluss auf einer Party von einem Bekannten mir KO. Tropfen verabreicht wurden und er die Situation für seine Zwecke ausnutze. Anfangs verfiel ich in einen Modus von Verdrängung und stürzte mich noch mehr in die Arbeit. Dies funktionierte nur kurzfristig. Ich schmiss mir verschiedene Beruhigungstabletten und sogar Ritalin ein um die Erlebnisse des Übergriffs und die arbeitsbedingte Situation durchzustehen. Auch ein Wechsel des Arbeitsfelds konnte nicht dazu beitragen, dass sich etwas an meiner Situation änderte.
Im Dezember 2014 war ich dermaßen überlastet und am Ende, sodass ich keinen anderen Ausweg mehr sah mich an meinen Hausarzt zu wenden. Dieser schrieb mich für mehrere Wochen krank und es folgte die Kündigung des Arbeitgebers innerhalb der Probezeit. Dies brachte erst richtig alles ins Rollen. Ich sah mich als Versager, da ich beruflich gescheitert war. Die Gedanken den Ansprüchen der Gesellschaft sowie meiner Familie nicht gerecht zu werden stiegen. Es ging soweit, dass ich nur noch heulend auf dem Sofa lag und ich es nicht schaffte bestimmten Tätigkeiten im Haushalt oder bestimmten Erledigungen nachzugehen. Ich fing erneut an mich mit Medikamenten vollzupumpen, versuchte das erlebte mit zahlreichen Affären zu bewältigen und begann mich mit Mitte 20 zu ritzen. Im Januar 2015 ließ ich mich in eine psychiatrische Klinik einweisen. Es fiel mir schwer über ein bisheriges Leben und meine Gefühle zu sprechen, oft fühlte ich mich missverstanden und ich neigte zu vermehrten emotionalen Schwankungen und verbalen Aggressionen die ich nicht mehr selbst steuern konnte. Gegen Ende des Klinikaufenthalts sowie nach zahlreichen Untersuchungen und Tests erhielt ich die Diagnose: Emotionale Persönlichkeitsstörung- Borderline Typus.
Es traf mich wie ein Schlag. Alles was anfangs wie eine Art Arbeitsüberlastung oder Burnout aussah war nun eine Persönlichkeitsstörung. Mir schossen zuerst sämtliche negativen Assoziationen mit dieser Krankheit in den Kopf und die vielen Vorurteilen mit denen die Krankheit belastet ist. Zum Beispiel, dass Borderliner nicht fähig sind ein normales Leben zu führen und ihre Mitmenschen manipulieren und alle früher oder später in den Wahnsinn treiben und natürlich, dass alle sich ritzen um Aufmerksamkeit zu erwecken und generell total durchgeknallt sind, da sie ihre Emotionen nicht regulieren können. Zusätzlich hatte ich Angst vor der Reaktion meiner Familie und Freunde. Insbesondere Angst  vor Ablehnung und kein Verständnis für meine Krankheit zu bekommen. Aus diesem Grund habe ich mir vorerst bewusst ausgesucht, wen ich in meine Krankheit einweihe.  Denn im Gegensatz zu vielen anderen Borderline- Erkrankten gehörte ich eher zu denen, die von frühster Kindheit sehr behütet innerhalb ihrer Familie aufwuchsen. Die Diagnose war somit für mich und meine Familie nicht einfach. Oft hatte ich das Gefühl sie haben Vorurteile und nehmen meine Empfindungen nicht wahr. Als wäre das nicht genug stand ein weiteres Problem direkt vor mir: Meine Arbeitslosigkeit! Nach meinem Klinikaufenthalt war ich auf mich alleine gestellt. Ich musste mich beim Arbeitsamt melden, eine Therapie beginnen und versuchen einen neuen Job oder ähnliches zu finden. Es war der Horror, alles wurde mir zu viel. Selbst beim Einkaufen konnte ich die Stimmen von Kindern und Jugendlichen nicht ertragen und musste sofort den Supermarkt verlassen, da mich alles an meine Zeit und mein Scheitern als Erzieherin erinnerte.
In den nachfolgenden Wochen folgten verschiedene Besuche bei einem Psychologen und dem Arbeitsamt. Ebenfalls kam es zu einem psychologischen Gutachten, indem stand, dass ich vorerst nicht in der Lage sei in meinem alten Beruf zu arbeiten. Ich suchte lange nach einer Perspektive, eine Umschulung kam dabei weniger in Frage, schließlich wollte ich irgendwann wieder als Erzieherin arbeiten. Die Lösung sah ich nach einigen Wochen in einem Studium. Zum einen um mich pädagogisch neu zu orientieren, ebenso um Zeit zu gewinnen. Diese Idee stieß jedoch bei meiner Familie und einigen Freunden vorerst auf keinerlei Verständnis. Oft hörte ich Reaktionen, dass ich dafür zu alt sei, wie ich dieses finanzieren möchte und ob ich mich nicht damit überfordere. Zusätzlich stieg trotz meines Erwachsenenalters immer noch die Angst abgelehnt zu werden, aufzufallen und gemieden zu werden von anderen. Dadurch wurden meine Selbstzweifel verstärkt und ich landete kurz vor Beginn meines Studiums erneut für eine Woche in der Klinik, da meine Zweifel so groß waren, dass ich androhte erneut Tabletten zu schlucken und mich zu ritzen. Die ersten Tage hatte ich sehr starke emotionale Schwankungen und verlies kaum mein Bett und schottete mich komplett von meinem bisherigen Umfeld ab. Nach ein paar Tagen jedoch nutze ich diese eine Woche extrem für mich und begann nach einer Lösung zu suchen. Ich nahm das Angebot der Psychologen und Ärzte wahr eine Strategie zu entwickeln um meinen Ängsten entgegen zu wirken und mich nicht zu überfordern. Ich sagte mir immer wieder, dass ich es einfach versuchen müsse und ich mich dann immer noch um entscheiden kann. Zusätzlich wurde mir immer wieder die Hilfe der Ärzte, Therapeuten und verschiedener Beratungsstellen angeboten, sobald es wieder zu einem emotionalen Einbruch kommt oder ich mich überfordert fühle.
Wie es mir heute 2 Jahre nach der Diagnose mit Borderline geht: Ich bin sehr froh, dass ich mich für das Studium entschieden habe. Es war anfangs nicht leicht und gerade im ersten Semester überforderten mich öfters diese Umstellung und auch die Gedanken daran, dass ich den Anforderungen nicht gerecht werden kann. Heute weiß ich, dass ich es kann. Zwar litt in dieser Zeit sehr das Verhältnis zu meiner Familie und insbesondere das Verhältnis zu meiner Schwester aber meine Familie akzeptiert meine Entscheidung und auch meine Krankheit verstehen sie mittlerweile. Ich kann sagen, dass ich mich seit ca. 1 Jahr nicht mehr geritzt habe. Das heißt jedoch nicht, dass alles gut ist oder ich gar „geheilt“ bin. Auch die Gedanken an die Selbstverletzung und den Tod sind teilweise noch vorhanden. Ich würde vielmehr sagen, dass ich durch die Skills und die Therapie die ich begonnen habe, einen Weg gefunden habe frühzeitig die Notbremse zu ziehen und mir, soweit dies meine emotionale Achterbahnfahrt zulässt, Hilfe zu holen. Rasche und unkontrollierte emotionale Einbrüche habe ich noch immer und es ist nicht leicht diese zu akzeptieren und damit zu Recht zu kommen. Trotzdem gibt es heute positive Dinge in meinem Leben und die sie ein bisschen  bunter machen und nicht mehr nur schwarz oder weiß aussehen lassen. Mittlerweile kann ich sogar eine Beziehung führen und habe einen festen Freund, der über meine Krankheit Bescheid weiß und mich so nimmt wie ich bin. Ein weiterer Fortschritt besteht darin, dass ich seit ein paar Monaten neben meinem Studium in meinem alten Beruf als Aushilfe arbeite. Vor zwei Jahren hätte ich dies nicht so schnell prophezeien können. Der Großteil meiner Freunde ist ebenfalls über meine Krankheit informiert, sie akzeptieren diese und behandeln mich trotz all meiner Zweifel normal. Es tut gut zu wissen, dass ich mich Ende 20 sagen kann, dass ich endlich das Gefühl habe ein paar Menschen um mich zu haben die mich lieben, akzeptieren und mich nicht verurteilen oder gar meiden. Geheilt werden kann ich wohl nie aber ich möchte weiterhin versuchen mit Hilfe meiner Therapie und der Unterstützung meiner Freunde und Familie versuchen ein für mich geregeltes und selbstständiges Leben zu führen um meinen Alltag zu bewältigen.
Ich möchte allen anderen, die ebenfalls an der Borderline Persönlichkeitsstörung leiden Mut zu sprechen, insbesondere denen die noch nicht lange diese diagnostiziert bekommen haben!

anonymous asked:

das neue interview wo sie AGAIN meinten wir sind keine Freunde wir lieben/hassen uns nicht blabla hat mich ehrlich gesagt mega traurig gemacht. allein der Reporter fragt schon so süß und nennt das alles "das Paar-Quiz" oder so und dann sagen Sie son kack wieder =.= es ist echt zum verzweifeln. auch dass Barbara verwundert war IHR WOHNT NICHT ZSM?? muss ja auch was heißen weil wieso sollte man sonst davon ausgehen? vor 2-3 Jahren hätte nie sowas zur debatte gestanden. aber jetzt?? leude leude

Haha, ihr dürft euch da nicht zu sehr reinsteigern. :D also ich meine das nicht böse, ich verstehe total, was du meinst, aber man darf bei denen eh nicht alles auf die Goldwaage legen, was sie so von sich geben, weil sie sich andauernd selbst widersprechen, haha.

Ein Beispiel: “wie tief geht diese Freundschaft mit joko wirklich?” “Sehr tief.”

Beim nächsten mal sind sie dann wieder keine Freunde und Konkurrenten, keine Ahnung.

Besonders Klaas redet einfach nicht gern über private Gedanken, wozu joko ja auch zählt, soweit sie wirklich befreundet sind. Was, wie ich finde, eigentlich klar ist.

Fand das Interview aber eigentlich ganz schön, muss ich sagen.

anonymous asked:

J

Egal welche Person? Okay. Dann nehme ich Judith: Ich habe sie hier auf Tumblr vor über 2 ½ Jahren kennengelernt und glücklicherweise haben wir noch immer Kontakt zueinander. Wir können uns alles erzählen und ich kann mich glücklich schätzen sie als eine meiner engsten Freunde zu bezeichnen. Es ist echt ein Segen sie im Leben zu haben und jeder der das anders sieht, ist einfach nur dumm und wirft dabei eine wertvolle Person weg. Sie ist so ein herzensguter Mensch und es gibt wenige bei denen ich wirklich sagen kann, dass sie Gottes Liebe auch ausleben und es nicht nur theoretisch bleibt. Und damit tut sie mir unfassbar gut, auch wenn ich es nur selten ausspreche ihr gegenüber bzw es nicht immer so gut zeigen kann. Ich bin froh, dass wir uns so gut verstehen. Und das schafft sie egal, ob bei unserem Treffen am 02.10.2016 (das Datum bleibt für immer in meinem Kopf - unser Tag war so schön 😍❤😔) wie auch über die Entfernung, wenn man einfach nur mit ihr schreibt 😊 Wir haben schon so viel miteinander erlebt und die schönsten und schlimmsten Momente miteinander geteilt und ich freue mich auf viele viele viele weitere Jahr dieser Freundschaft! Ich hoffe, dass unsere Freundschaft niemals enden wird, denn so einen besonderen Menschen gibt es nicht oft (und das ist meine ich auch so). Und selbst wenn der Kontakt einmal weniger wird mit der Zeit, weil es einfach nicht mehr passt, würde ich lügen, wenn ich sage, dass sie mir wenig bedeutet 🙈 und das sind vermutlich auch die Gründe, warum ich sie soooo unsagbar sehr vermisse und dieses Gefühl ist einfach nur komisch und tut weh 😔😔 warum müssen die tollsten Menschen immer so weit weg wohnen 😭😔
@mykingforeverjesuschrist ? Danke für alles Duude ❤🐢

okay, weil ich nicht weiß wie und ob ich es dir sagen oder schreiben soll, schreibe ich es hier auf. heute ist dein Geburtstag und ich wünsche dir von herzen alles gute. wir hatten mit Sicherheit eine zeit die ich nie vergessen werde, hatten höhen und tiefen. aber irgendwas hält mich davon ab, dich loszulassen, die ganzen Erinnerungen loszulassen. und jedes silvester bist du mein letzter Gedanken. und jedes Neujahr bist du mein erster. ich denke immer an dich, auch wenn du es nicht tust. du bist in meinem kopf, meinem herzen. erinnerst du dich noch an diesen tag, heute vor 2 jahren? ich weiß dass du mich angelogen hast, aber ich bin bei dir geblieben und du warst glücklich, und ich war es auch. dieser tag ist fluch und segen. liegt oft nächtelang wach, weil ich angst davor hab. weißt du ? ich will dich halt einfach an meiner seite haben. nach all dem ganzen scheiß den du gemacht hast & den ich gemacht hab. ich weiß, dass uns etwas verbindet, was andere halt nicht verbindet. so war es doch die letzten 11 Jahre, oder ? Nunja, was ich dir eigentlich sagen wollte ist, dass ich dir von herzen alles gute wünche. ich hoffe du erreichst all die zieele die du anstrebst. ich hoffe du bleibst lange gesund und ja, vor 2 jahren hab ich dir gesagt dass du so bleiben sollst wie du bist. aber das hast du nicht getan. vor 2 jahren war das auch noch so. aber heute wünsche ich mir, dass du wo wirst, wie du mal warst. ich vermisse dich. und ich würde dich so gerne heute sehen, sich umarmen, dich küssen. ich würd dir auch so gerne schreiben und mit dir über alles reden. aber ich weiß nicht ob das eine so gute Idee ist.hoffe einfach nur, dass du dich vielleicht ein bisschen freust, wenn du von mir hörst. also, alles liebe mein kleiner schatz. jetzt bist du groß. pass auf dich auf. ich liebe dich.
—  weil heute sein tag ist.
Ich hab einen traummann. Er heißt david. Und ich möchte euch etwas über ihn erzählen. Ich lernte ihn in der Uni kennen. Wir beide studierten Psychologie aber er war ein Semester weiter als ich. Jedenfalls entscheiden wir uns ein Semester im Ausland zu verbringen. Nach dem wir zusammen gekommen sind. In Italien. Wir verbrachten dort ein halbes jahr. Dann wurde david etwas krank. Er hatte oft halsschmerzen und dann tat seine zunge weh. Er dachte erst, einer seiner spitzen Zähne würde an der zunge reiben und wir gingen zum zahnarzt. Der sagte ihm, er solle besser ins Krankenhaus. Dort fand man heraus, nach einet biopsi, wo ein stück zunge entfernt wurde ohne Betäubung, das er ein Tumor hatte. Auf der zunge. Er war zu der zeit 24 und es war sehr selten in diesem alter und trat eigentlich nur bei Männern über 50 auf und wenn sie viel alkohol trinken und rauchen. Aber david tat gar nichts von beiden. Wir beide reisten sofort nach Deutschland zurück. Und dort wurde er sofort behandelt und operiert. Nach einem halben Jahr tat sein hals weh. Die Ärzte dachten nur es wäre narbengewebe aber es war ein weiterer tumor an der halsschlagader. Und das war ein riesiges problem. Denn das war ziemlich problematisch. Er wurde oft bestrahlt hatte Verbrennungen deswegen, aber der Tumor trug keinen schaden davon. Man versuchte dann ihn weg zu operieren und es gelang auch wenn david danach enstellt aussah. Danach kam nach einiger zeit eine nachuntersuchung und man stellte einen weiteren Tumor fest. In der Gegend um den brustkorb/ lunge. Das war sein Todesurteil und das wusste er. Das einzige was er noch wollte, war zu hause zu sterben. Ich fasste mit ihm den plan ihn zu heiraten. Wir heirateten zu hause, nach dem ich alles geregelt hatte. Ich blieb bei ihm und hielt seine hand. Ich lag neben ihm, während er einschlief und friedlich starb. Vier tage bevor er starb hatten wir geheiratet. Und das war vor 2 tagen und 2 jahren und ich trage immer noch seinen ring am finger. Ich bin Witwe und ich liebe ihn immer noch. Auch wenn er tod ist. Er ist für mich immer noch mein traummann.
—  Sina -’ Unser coach in der projektwoche
  • Them: oh, you're German? Can you teach us some?
  • Me: ...okay
  • Me: Wasser, Erde, Feuer, Luft. Meine Großmutter erzählte mir oft Geschichten über eine längst vergangene Zeit, von einer Zeit des Friedens. Damals sorgte der Avatar für Harmonie zwischen den Wasserstämmen, dem Erdkönigreich, der Feuernation und den Luftnomaden. Doch dann erklärte uns die Feuer-Nation den Krieg und alles änderte sich. Nur der Avatar beherrschte alle 4 Elemente, nur er hätte den gewaltigen Angriff der Feuerbändiger aufhalten können. Aber als ihn die Welt am meisten brauchte, verschwand er. Einhundert Jahre sind seitdem vergangen und die Feuernation scheint den Krieg bald zu gewinnen. Vor 2 Jahren zogen mein Vater und die Männer meines Stammes los, um gegen die Feuernation zu kämpfen. Seitdem kümmern sich mein Bruder und ich um unseren Stamm. Viele glauben, dass der Avatar nicht wiedergeboren wurde, und dass der Kreislauf für immer unterbrochen ist. Aber ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben. Ich glaube daran, dass der Avatar irgendwann zurückkehrt und die Welt rettet.
Fuck off

Und wieder steh ich da wo ich vor 2 ½ Jahren stand mitten im nichts. Ohne zu wissen wie und was. Ich habe 1 ½ Jahre Vertrauen und Hingabe invertiert. Und Erntete wieder nichts. Ich bins leid mich immer wieder bescheißen zu lassen. Aber ich bin zu naiv. Und nun weiß ich nicht mal ob ich jemals wieder vertrauen kann.

Ich bin ausgebrannt bis auf das letzte Stückchen Hoffnung was ich hatte. Freunde und Familie sagen zu mir ich soll Mut haben mich wieder aufzurichten, ich bin kein steh-auf-Männchen, aber wie oft ich das noch kann weiß ich selber leider nicht. Aber das ist egal, ich werde versuchen zu kämpfen egal was es mich kostet und was aus mir wird. Auch wenn wenn ich echt nicht weiß wo meine Reise hingeht werde ich stehts, wie immer, das beste draus machen. Egal wie oft das Leben mich zu Knie zwingt, versuche ich mich aufzurichten. Um das beste draus zumachen.

Du hast damals, genau vor 2 Jahren, mein Herz berührt ohne das du es wolltest und ich kann es einfach nicht vergessen.. es ist zwischen uns so viel passiert und gleichzeitig so wenig. Ich vermisse dich immer noch und ich weiß nicht, ob ich dich je’ vergessen kann.

anonymous asked:

Wie merkt man, dass man Depressionen hat. Was sind Anzeichen dafür?

Trotz der heutigen Umstände mach ich mir die Mühe.

___Anzeichen einer Depression____

•Du sprichst leiser und langsamer. Dein Gesichtsausdruck ist wie erstarrt. Du bist kraftlos und unmotiviert irgendwas zu tun. Für Außenstehende macht es den Eindruck, du würdest dich für nichts mehr freuen.
•Du bist ständig verzweifelt, fühlst dich elend, bist hilflos.
Du entwickelst ‘Minderwertigkeitskomplexe’, “Ich bin nichts wert.”
Du hast Angst vor dem Leben. Du bist ständig müde, willst dich verkriechen. Vor dem einschlafen wünscht du dir, am nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen.
Du stellst dir jeden Tag die Frage “Wofür lebe ich überhaupt?!”
Du bist ängstlicher. Du hast Schuldgefühle, auch bei Dingen wo du genau weißt, dass du nicht schuld bist (!). Innere Unruhe und Gefühlslosigkeit.
•Gedrückte Stimmung. Dinge, die dich vorher interessiert haben, an denen verlierst du Interesse.
Bist antriebslos.
•Du leidest entweder an Appetitlosigkeit oder hast ständig großen Appetit.
•Du spürst eine Enge im Brustkorb und gleichzeitig lastet Druck auf deinem Brustkorb.
Das Atmen fällt dir schwer.
•Wenn du in einem dunklen Raum bist und dann plötzlich Licht angemacht wird, könntest du ausrasten, weil es dir zu hell ist.
•Du hast Probleme beim einschlafen und beim durchschlafen. Du wachst nachts auf, auch wenn du keine Alpträume hattest. Du willst den ganzen Tag nur schlafen, schlafen, schlafen. Du musst dich zwingen aufzustehen, weil du genau weißt, dass du keine Kraft hast.
•Du hast ein Stechen im Herz. Dein Herz klopft und rast viel zu schnell.
•Es fühlt sich an, als wäre dein Hals zugeschnürt. Und dein Mund ist trocken und brennt.
•Über den Tag verteilt kommen häufig Schwindelanfälle. Dir ist oft übel aber übergeben musst du dich trotzdem nicht.
•Das sind keine Kopfschmerzen was du bekommst. Es ist, als würde dir jemand von innen gegen deine Schädeldecke hämmern. Das geht nicht durch viel trinken weg.
•Dir ist übertrieben heiß aber im nächsten Moment ist dir so richtig kalt, dass du zu zittern beginnst. Aber du zitterst auch ohne das dir kalt ist. Deine Hände und Füße werden schnell kalt. Du wirst temperaturempfindlich.
•Du beginnst dich selbst zu verletzen.
Hast Entscheidungsschwierigkeiten.
Hast kein Zeitgefühl mehr.
Egal wie viel du lernst, du glaubst, dass du immer dümmer wirst.
Du bist wie ausgebrannt.
Die Angst vor einer unheilbaren Krankheit entsteht.

ABER. MERKT. EUCH. EINS.
EINE DIAGNOSE KANN NUR DER ARZT MACHEN.
HÖRT AUF MIT EUREN SELBSTDIAGNOSTIZIERTEN DEPRESSIONEN ODER ANDEREN PSYCHISCHE ERKRANKUNGEN.
DAS IST NICHT WITZIG.
Und ja. Ich leide selbst an diesen Punkten die ich aufgezählt habe.
Mir selbst wurden vor 2 Jahren Depressionen diagnostiziert.