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Besser Vollbild, als Vollbart!

Es ist kaum zu glauben, doch es funktioniert tatsächlich. Adobe hat mit seinem letzten Update des Flash Players einen meiner grössten Wünsche erfüllt: Vollbildmodus eines Videos auf dem Zweitmonitor, während man auf dem Hauptmonitor irgendetwas anderes macht (z.B. bei tumblr einen Text schreiben, whooohaaa!).

Hat man das früher versucht, ist der Vollbildmodus sofort wieder umgesprungen, sobald man auf dem jeweils anderen Monitor irgendwohin geklickt hat. Nun verhält sich alles so, wie man es sich wünscht!

Eben erfolgreich mit Google Chrome getestet - auf dem iMac. Wie es in der Windows-Welt aussieht, kann ich gerade nicht beurteilen. Vielleicht mag das ja jemand anderes übernehmen?


Der Dank für den Hinweis geht heute an Gizmodo, wo ich es eben gelesen habe:

Italian Standoff (2013)
Ich hänge immer noch dem “Points Of View"-Projekt der Wuppertaler Kreativen nach - 10 Nationen, 10 Filme, 10 Blickpunkte - es lässt mich nicht los. Eine Episode hat Marcel Becker-Neu zu der Kurzfilm-Kompilation beitragen: Den "Italian Standoff”.  

Darin geht’s um einen jungen Wilden mit ‘ner Knarre und einen lebensmüden Geschäftsmann mit einem Koffer voller Geld. Wer von wem was will, dürfte klar sein. Irgendwie landen die beiden auf einem Dach hoch über der Stadt und tauschen Ideen und Gedanken von geradezu philosophischer Güte aus.

Über 12 Minuten lang liegt der Fokus auf zwei Darstellern an einer Location. Wenn da die Chemie nicht stimmt, wird’s heikel, doch Becker-Neu (der im jüngst besprochenen “Little Room” übrigens die Kamera führte) hat gute Casting-Entscheide getroffen: Daniele Nese als italienischer Wannabe-Gangster und Michael Ihnow (“Unsere Mütter, unsere Väter”) in seiner apathischen Verzweiflung begegnen sich auf Augenhöhe und tragen das Wortduell bis zum bitteren Ende, welches mit einer Pointe aufwartet, die kleine Längen im Dialog auf Anhieb verzeiht. In Erinnerung verweilen die spannende Idee einer symbolträchtigen Geste und das Lachen, das im Halse stecken blieb. 

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Getaway kommt erst am 21. November in die Kinos. Aber bevor ihr euch den Termin jetzt schon lila im Kalender anstreicht, schaut lieber erst unsere Kritik an. Wir haben unter die Kühlerhaube geschaut und neben minderjährigen Sexbomben viel bulgarischen Charme gefunden. Reicht das für die Pole Position?

Little Room (2013)

Dieser von Grumbkow also. Ein bisschen Rumgoogelei, um weitere seiner Filme zu finden, da stoße ich stattdessen auf “Little Room" von Julian Pawelzik, der die POV-Episode "Sprachlos" inszeniert hat. Die Szene der jungen Filmemacher ist klein, NRW sowieso, drum liest sich der Abspann von "Little Room" wie die Regisseuren-Liste des jüngst gesehenen Episodenfilms "Points Of View" - und einmal mehr zeigt sich, wie in Wuppertal Hand in Hand gearbeitet wird. Da übernimmt die jetzige KHM-Studentin Yasemin Markstein ("Kolay Gelsin! Frohes Schaffen”) die Maske, während Marcel Becker-Neu schneidet und besagter Mario von Grumbkow als Regieassistenz fungiert (beide gehören zum Filmemacher-Kollektiv “Vollbild e.V.” von denen man sicher noch einiges hören/sehen wird). “Little Room" entstand als Bewerbungsfilm für die Kunsthochschule für Medien, das Thema 2013 lautete "Obskur”. 

Die Exposition: Ein nur von Monitoren - flackernden Ärschen und Titten - erleuchteter Raum zeigt die wagen Umrisse eine Mannes, dessen Kopf auf der Tischplatte ruht. Vor seiner Multiscreen-Porno-Fassade eingepennt, wird er plötzlich durch eine obskures Klopfen aus dem Schlaf gerissen.

Es beginnt ein rätselhafter Dialog und das Geheimnis um die düstere Kammer wird… gelüftet, verdichtet? Selber gucken. Pawelzik gelingt es jedenfalls, mit knapp 8 1/2 Minuten einen Kurzfilm hinzulegen, der sich Zeit lässt, ohne zu langweilen. Mich jedenfalls hat er mit dem liebevoll verschrobenen Setting und der Idee des digitalen Eindringlings in die isolierte Zelle gekriegt: Ich wollte wissen, wie es weitergeht, wurde überrascht und mit einem passenden Ende meinen eigenen Gedanken überlassen. Ich nehme an, dass weder Budget noch ein fetter Technikpark im Spiel waren, was die Beleuchtung umso professioneller erscheinen lässt. Es ist schon ein kleines Kunststück, eine finstere Location wie diese so auszuleuchten, dass sie nicht aller Dunkelheit und Geheimnisse beraubt wird, und trotzdem das Wesentliche gut sichtbar ist. Hinzu kommt ein wirklich kaputt ausschauender Hauptdarsteller - no offence! aber dein Look fügt sich hier prima ein, Mr. Pussymaster aka Michael Baute - und das dezente Spiel von Jana Konietzki, die anscheinend die Muse Pawelziks ist, jedenfalls bereits in einigen seiner Filme tragende Rollen übernommen hat (“Ich bitte zum Tanz”, “Sprachlos”).

Ob Pawelzik es mit diesem Film zur KHM geschafft hat? Ich weiß es (noch) nicht, wünsche es ihm aber. Mir gefällt seine zurückhaltende Art, seine Figuren in Szene zu setzen, und seine Bildsprache, die den Dialog nicht braucht, sondern trägt.

Nachtrag: Er hat’s geschafft!

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Filmkritik zu Der Hobbit 2 - Smaugs Einöde mit Links zu den Trailern. Florentin und Lars im Vollbild Filmtalk. Alle Videos von Vollbild: http://bit.ly/17Vy41E

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Der Hobbit - Smaugs Einöde (2013)

Von: Peter Jackson

Mit: Ian McKellen, Martin Freeman, Richard Armitage

Vollbild:

Lars Paulsen @larsericpaulsen

Florentin Will @Pommes_Ruppel

Inhaltsangabe

Nachdem sie die ersten Gefahren überstanden haben, sind der Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman), der große Zauberer Gandalf (Ian McKellen) und die 13-köpfige Zwergengruppe um Anführer Thorin Eichenschild (Richard Armitage) nicht mehr weit von der ehemaligen Heimat der Zwerge, dem Berg Erebor entfernt. Die Abenteurer werden jedoch noch immer vom hasserfüllten Orkkönig Azog (Manu Bennett) verfolgt, dem Thorin einst den Arm abtrennte. Auf der Flucht gelangt die Gruppe in die dunklen Gefilde des Düsterwalds, in dem sie sich gegen Riesenspinnen zur Wehr setzen und der Gefangenschaft von Waldelben entfliehen müssen, die ein tiefes Misstrauen und eine herzhafte Abneigung gegenüber den Zwergen hegen. Doch das größte Abenteuer wartet noch auf Bilbo und seine Freunde, denn im Innern der Festung Erebor ist der Drache Smaug (Stimme: Benedict Cumberbatch) aus seinem Schlaf erwacht und bedroht die Menschen der nahen Seestadt. (Filmstarts.de)

Filmverleih: Warner Bros. GmbH

Die fetzig frische Filmkritik for you! In unserer Show Vollbild sprechen wir über Filme - kurz nachdem wir sie gesehen haben. Wir gehen ins Kino, zehn Minuten später sitzen wir in unserem WG-Studio auf unserer WG-Couch und sprechen über unsere ersten Eindrücke und über Popcorn.

Premiere: Points Of View

Lange haben die Beteiligten darauf hingearbeitet, am Samstag war es dann so weit: “Points Of View" feierte seine Uraufführung im Wuppertaler CinemaxX vor etwa 700 Zuschauern! Ein Mammutprojekt, das 10 Kurzfilme umfasst und dabei ebenso viele Nationen in den Fokus rückt. Auf die Leinwand projiziert wurden:

  • Au Pair von Marc Schießer
  • Ella von Kim Münster
  • Deutschland von Konstantin Koewius
  • Fünf nach zwölf von Tanja Hagedorn
  • Innerhalb der Mauern von Sven Layh und André Krähling
  • Italian Standoff von Marcel Becker-Neu
  • Kolay Gelsin! Frohes Schaffen von Yasemin Markstein
  • Lupu Lupesku von Sebastian Salanta
  • Ohne Vorsatz von Mario von Grumbkow
  • Sprachlos von Julian Pawelzik

Was für ein Bilderrausch! Der Episodenfilm strotzt vor Themen, Ideen und Pointen, ohne dabei den roten Faden zu verlieren. Welchen Faden? Keine Ahnung! Man kann nicht mit dem Finger drauf zeigen, doch am Ende verlasse ich den Saal 1 mit dem Gefühl, ein dramaturgisch funktionierendes Gesamtkunstwerk gesehen zu haben, das mit emotional gepackt hat - ob als Komödie oder Tragödie, als Lehrstück oder Kunststück. Neben den vielen, talentierten Regisseuren ist für mich deshalb vor allem eine Person der “Held des Tages”: Produzent Mario von Grumbkow.

Der Typ ist mein Jahrgang (1989) und hat nicht nur die Produktion des zweieinhalbstündigen Episodenfilms gestemmt, sondern mit “Ohne Vorsatz" auch noch einen der stärksten Beiträge dazu inszeniert. Definitiv ein aufstrebender Filmemacher, dessen Name sich zu merken lohnt. 

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Wir blicken zurück auf unser (kurzes) Filmjahr 2013. In die Top- und Floplisten kamen nur Filme, die wir zusammen im Vollbild Filmtalk kritisiert haben. Hier eine Liste aller von uns kritisierten Filme: http://bit.ly/17Vy41E

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