verweigert

Ousmane Dembelé befindet sich weiter im Streik. Der 20-Jährige lehnt jeden Kontakt zu Mitarbeitern von Borussia Dortmund ab. Ein neues Angebot hat der FC Barcelona nach kicker-Informationen bisher nicht auf den Tisch gelegt.


Was Barcelona der Dortmunder Delegation am Dienstagabend bei einem Treffen im Düsseldorfer Flughafen offerierte, liegt weit unter den Vorstellungen der Westfalen. Für 85 Millionen Euro als Fixum plus 20 Millionen Euro Prämien geben sie Dembelé nicht frei. Dass die Situation am Donnerstag eskalierte und der Spieler trotzig das Training schwänzte, soll ein Alleingang Dembelés ohne Wissen und Billigung seiner Berater gewesen sein.


Bis einschließlich Sonntag suspendierte der BVB den Angreifer, der schon einmal 2015 bei Stade Rennes die Arbeit verweigert hatte. Ob er am Montag zum Training erscheint, gehört zu den spannendsten Fragen des Wochenendes. Dembelé findet in Mannschaft und Fanszene kaum noch Fürsprecher und hat eigentlich jeden Kredit verspielt. Alles deutet darauf hin, dass er sich innerlich schon von Borussia Dortmund verabschiedet hat. Wie sollte er dann noch glaubwürdig rüberbringen, dass ihm seine kindische Reaktion leidtut?


Der FC Liverpool hat heute ausgeschlossen, dass der ebenfalls von Barcelona umgarnte Philippe Coutinho noch transferiert wird. Das spielt Dortmund in die Karten: Barcelona wird sich in der Frage der Neymar-Nachfolge jetzt noch stärker als bisher auf Dembelé fokussieren. Dessen Mätzchen könnten sich auf die Verhandlungen kontraproduktiv auswirken: Der BVB wird keine Kompromissbereitschaft zeigen. Entweder Barça akzeptiert eine Forderung, die bis zu 150 Millionen Euro betragen wird - oder geht bei Dembelé leer aus.


Vor einem Jahr bekamen Bayern München und Manchester United die ganze Dortmunder Durchsetzungsstärke zu spüren: Sie zahlten die Summen, die BVB-Boss Hans-Joachim Watzke für Mats Hummels (35 Millionen) und Henrikh Mkhitaryan (42,5 Millionen) aufrief. Ohne einen Cent Nachlass.

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kicker.de 11.08.17

Dembele continues his strike and refuses to get in touch with any of the BVB employees.

Der Sklavenvertrag

Vorbemerkung - Sklavenvertrag aus der Sicht einer Sub

Als Juristin hätte ich nicht gedacht, dass die Anfertigung eines Vertrages lustvoll sein kann. Besonders, wenn ich mir das Ausleben der Vereinbarung vorstellte. Gleichzeitig soll dieser Vertrag Leitplanken geben für das gemeinsame Erleben grenzüberschreitender Fantasien. Der Vertrag ist aus der Notwendigkeit entstanden, vorab feste Spielregeln festzulegen zur Sicherheit von Herr und Sklavin. Der Herr hat ein Interesse daran, nachher nicht überraschend vor Gericht zu landen (Fall Kachelmann). Die Sklavin will beherrscht werden ohne dauerhafte physische und psychische Schäden davonzutragen oder sogar Gefahren für das Leben ausgesetzt zu sein.

Im römischen Recht waren Sklaven wie Sachen zu behandeln. Sie hatten den Status von Tieren, über die der Herr der Familie (pater familias) frei verfügen konnte. Sklaven hatten keinerlei Persönlichkeits- oder Freiheitsrechte, außer ihr Herr gewährte sie ihnen. Körper und Geist gehörten dem pater familias. Sexuelle Selbstbestimmung gab es nicht für Sklaven. Allerdings galt es als unschicklich, gegenüber Sklaven ohne Grund grausam zu sein oder sie zu töten. Zu Zeiten Ciceros , ca. 65 v. Chr.. war z. B. das öffentliche Entsetzen über den grausamen Tod eines Lustknaben groß. Solche Handlungen wurden von der römischen Gesellschaft nicht akzeptiert. Damals wurde man in der Regel nicht unfrei aus eigenem Entschluss, also durch Vereinbarung. Sklave war man durch Geburt oder durch Eroberung und anschließender Entrechtung.

Anders ist es bei dem Sklavenverhältnis heute zwischen einer Sub und einem Dom. Hier begibt sich die Sub freiwillig in ein Über- Unterordnungsverhältnis zu einem Dom. Die Lust am Beherrschen beim Herrn und an der Unterwerfung bei der Sklavin sind bestimmende Elemente. Diese Lust sollte im Mittelpunkt des Sklavenvertrags stehen. Getragen werden sollte der Vertrag durch gegenseitiges Vertrauen. Die Sub schenkt ihrem Herrn das Wertvollste, was sie hat. Ihren Körper, ihren freien Willen, ihre Freiheit und ihr Vertrauen. Im Gegenzug nimmt der Herr die Sub in seine Obhut. Er übernimmt ihre Personensorge. Sorgerechte haben auch immer Pflichten zur Folge. So hat der Herr sich verlässlich an Absprachen und Grenzen zu halten. Er muss die Sub vor dauerhaften Schäden an Leib und Seele bewahren und sie versorgen z. B. mit Essen, Getränken, Wärme und Medizin.

Ihr werdet in dem Vertrag juristische Begriffe aus den Straftatbeständen gegen die sexuelle Selbstbestimmung finden. Ich fand es spaßig diese Begriffe zu entnehmen und in einen völlig anderen Zusammenhang zu stellen. Anstatt als Verbote, dienen die Begriffe jetzt der Erlaubnis. Ein erregender Gedanke.

Basis des Vertrages und jeder Erweiterung der Rechte und der Berechtigten ist die vorherige freiwillige Einwilligung der Sklavin. Auch dauerhafte Zeichnungen des Körpers der Sklavin und riskantere Praktiken sind nur möglich mit vorheriger Zustimmung der Sklavin. In der Regel macht sich der Dom strafbar, wenn er ohne Einwilligung der Sklavin in deren Freiheit oder körperliche Unversehrtheit eingreift. Wichtig zum Schutz der Sklavin sind auch Code-Wörter bzw. Zeichen. Hält der Dom sich an die Vereinbarungen und respektiert er die freie Wahlentscheidung der Sklavin, schützt er sich nicht nur vor Strafbarkeit, sondern zeigt sich als vertrauenswürdiger und zuverlässiger Herr.

Ich bevorzuge Sklaverei auf Zeit. Im Alltag und im Beruf bin ich selbstbestimmt und trage Verantwortung. Als Sklavin gebe ich meinen Willen und meine Freiheit vollständig ab. Es ist für mich eine Auszeit von der Verantwortung. Willenlos überlasse ich mich dem Willen des Herrn. Werde zum Spielball seiner Lust, seiner Fantasie. Der Herr bestimmt über mich, voll und ganz. Er lenkt, erzieht, bestimmt, befiehlt, straft.

Andere Sklavinnen bevorzugen lieber 24/7. Besonders, wenn sie in einer feste Beziehung leben. Der Sklavenvertrag enthält eine Befristungsregelung, kann aber auch für unbefristete Zeit gelten.

Gerne könnt ihr den Vertrag oder seine Bausteine verwenden. Selbstverständlich übernehme ich für den Vertrag und einzelne Formulierungen keinerlei Gewährleistung, insbesondere nicht für den Schutz vor Strafverfolgung oder Schadensersatz.

Vertrauen und das Einhalten klarer Absprachen sind die Basis jeder lustvollen Herrschaft und Unterwerfung.

Muster-Sklavenvertrag

zwischen

…………………
im folgenden “Herr” genannt

und

Orélie
im folgenden “Sklavin” oder “Vertragspartnerin” genannt.


Präambel

Die Sklavin unterwirft sich dem Willen, der Gewalt und den Weisungen des Herrn. Die Rahmenbedingungen der Sklaverei ergeben sich aus diesem Vertrag. Der Herr nimmt die Sklavin in seine Obhut und ist verantwortlich für deren Personen- und Gesundheitssorge. Basis dieses Vertrages ist das Vertrauen zwischen Herr und Sklavin.

§ 1 Geltungsdauer

Der Vertrag ist befristet von ….. bis….. - Alternativ: Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Vertragslaufzeit wird nachfolgend als “Sklaverei” bezeichnet.
Die Vertragsparteien vereinbaren eine Probezeit der Sklavin von drei Monaten. Erweist sich die Sklavin als ungeeignet, kann sie vom Herrn in der Probezeit jederzeit verstoßen werden.


§ 2 Status der Sklavin

Die Sklavin ist gegenüber dem Herrn eine Unfreie und steht ihm mit Ihrem Körper und Geist zur Verfügung. Die Befehle des Herrn sind strikt zu befolgen. Sie dürfen nur verweigert werden, wenn sie den nachfolgenden Vertragsregeln widersprechen oder die Sklavin bei Befolgung gegen ein Strafgesetz oder die öffentliche Ordnung verstoßen würde.
Die Sklavin ordnet sich dem Herrn vollkommen unter. In Demut und mit Fleiß versieht die Sklavin ihre Dienste im Auftrag des Herrn.


§ 3 Freiheit

Der Herr bestimmt den Aufenthaltsort der Sklavin. Er kann sie während der Sklaverei einsperren oder auf andere Weise der Freiheit berauben. Freiheitsentziehende Maßnahmen können unter anderem sein Fesselung, Fixierung, Anketten etc.
Die Sklavin gibt ihre Freiheitsrechte während der Sklaverei auf. Sie ist verpflichtet, den Anweisungen des Herrn über ihre Aufenthaltsbestimmung unbedingt Folge zu leisten.


§ 3 Körperliche Unversehrtheit

Die Sklavin gibt ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit in die Hände des Herrn. Der Körper der Sklavin ist während der Sklaverei Eigentum des Herrn.
Unter Beachtung der nachfolgenden Vertragsregeln verfügt der Herr über den Körper und die Rechte der Sklavin.


§ 4 Dienst

Die Sklavin dient ihrem Herrn. Befehlen und Anordnungen des Herrn hat sie unverzüglich Folge zu leisten.
Die Sklavin bedient ihren Herrn, leistet z. B. alle Arten von Haus- und Gartenarbeit. Selbst niedere Arbeiten hat die Sklavin klaglos auszuführen.


§ 5 Kleidung

Der natürliche Zustand der Sklavin ist ihre Nacktheit. In privaten geschlossenen Räumen und auf dem Anwesen des Herrn bewegt sich die Sklavin grundsätzlich nackt und barfuß.
Der Herr bestimmt die Kleidung der Sklavin. Er hat im Hinblick auf die Gesundheitssorge hierbei die Witterung zu beachten.
Der Herr kann das Tragen von Hals-, Hand- und Fußmanschetten anordnen.
Das Tragen von Hosen ist der Sklavin streng untersagt. Stattdessen darf sie nur Röcke oder Kleider tragen. Sie steht dem Herrn stets zur Verfügung. Auch im Hinblick auf das Tragen ihrer Unterwäsche folgt die Sklavin strikt den Anweisungen des Herrn.
Das Tragen von eng anliegender Latexkleidung oder ähnlich beengender Kleidungsstücke kann nur nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin angeordnet werden.


§ 6 Sexuelle Selbstbestimmung

Die Sklavin gibt ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung zu Gunsten des Herrn auf. Der Herr entscheidet über Lust und Leid der Sklavin. Die Sexualität der Sklavin bestimmt ausschließlich der Herr.
Der Herr ist jederzeit berechtigt, an der Sklavin sexuelle Handlungen vorzunehmen oder von ihr vornehmen zu lassen. Dies betrifft insbesondere das Eindringen in ihre von der Natur dafür vorgesehenen Körperöffnungen.
Der Herr kann dabei Handlungen vornehmen, die die Sklavin erniedrigen.
Die Sklavin hat sich für die Bedürfnisse ihres Herrn ständig bereitzuhalten. Verweigerung der Sklavin ist untersagt. Der Herr ist berechtigt, Widerstand der Sklavin zu brechen. Anordnungen auch auf elektronischem Wege muss die Sklavin unverzüglich Folge leisten.
Selbstbefriedigen darf sich die Sklavin nur mit Zustimmung des Herrn. Der Herr bestimmt ob und welchen Grad an Lust die Sklavin empfindet. Ein von ihr selbstbestimmter Orgasmus der Sklavin ist ausgeschlossen und strengstens verboten.
Der Herr kann der Sklavin einen Keuschheitsgürtel oder ähnliche Vorrichtungen zur Verhinderung unbotmäßiger Penetrationen oder Berührungen anlegen oder diese anlegen lassen. Die Sklavin hat diese Vorrichtungen nach Anweisung des Herrn zu tragen.

§ 7 Zucht und Erziehung

Sklaverei ist ein Ober- Unterordnungsverhältnis zwischen Herr und Sklavin.
Der Herr übt sein Erziehungsrecht über die Sklavin aus. Die Vertragspartnerin wird konsequent zu einer demütigen Sklavin erzogen. Ermahnungen, Züchtigungen und Erniedrigungen können Mittel der Erziehung sein.
Die Sklavin hat Anordnungen strikt zu befolgen und sich den Erziehungsmaßnahmen und der Zucht des Herrn klaglos zu unterwerfen.
Nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin kann der Herr Erziehungsmaßnahmen an Dritte übertragen. § 11 und 12 sind von Dritten ausdrücklich zu beachten.


§ 8 Züchtigung

Der Herr hat jederzeit das Recht, die Sklavin, auch ohne Anlass, zu züchtigen. Insbesondere bei Zuwiderhandlungen gegen Anordnungen oder Vertragspflichten kann der Herr der Sklavin Leibesstrafen zufügen. Zeichnungen oder Gebrauchsspuren sind so zu verabreichen, dass sie in der Regel spätestens nach vier Wochen verheilt bzw. verschwunden sind.
Länger andauernde oder endgültige Zeichnungen sind nur mit vorherigem ausdrücklichem und freiwilligem Einverständnis der Sklavin zulässig. Hierzu gehören insbesondere dauerhafte Zeichnungen durch Schläge, Branding, Tattoos, oder Piercings.
Nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin kann der Herr Züchtigungen an Dritte übertragen. § 11 und §12 sind auch von Dritten ausdrücklich zu beachten.


§ 9 Verleih

Alternativen: Der Verleih der Sklavin an Dritte ist nicht zulässig./Der Herr kann die Sklavin nur mit ihrem vorherigen ausdrücklichen und freiwilligen Einverständnis an Dritte verleihen./ Der Verleih der Sklavin an Dritte ist zulässig.
Bei den letzten beiden Alternativen: Der Herr tritt seine Rechte zeitlich begrenzt/ dauerhaft an Dritte ab. Er hat sicherzustellen, dass Dritte die Vereinbarungen dieses Vertrags einhalten.
Mit dem Verleih tritt der Dritte in die vertraglichen Rechte und Fürsorgepflichten gegenüber der Sklavin ein.
Ungeschützter Verkehr von Dritten mit der Sklavin ist nur zulässig, wenn diese dem Herrn ein aktuelles Gesundheitszeugnis vorlegt. Ansonsten besteht für männliche Dritte bei Verkehr mit der Sklavin strikte Kondompflicht.
Die Sklavin hat Dritten im Rahmen der abgetretenen Rechte wie ihrem Herrn zu dienen.


§10 Verkauf

Ein Verkauf der Sklavin ist nur mit vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin möglich.
Verkauf bedeutet die Übertragung der vertraglichen Rechte und Pflichten an der Sklavin vom Herrn auf einen anderen Herrn.
Voraussetzung des Verkaufs ist der freiwillige Abschluss eines neuen Sklavenvertrags zwischen dem neuen Herrn und der Sklavin. Mit dem Verkauf verliert dieser Sklavenvertrag seine Gültigkeit.


§ 11 Gnade

Bei der Verwendung eines Code - Wortes oder eines Code-Zeichens durch die Sklavin hat der Herr oder von ihm eingesetzte Dritte, die Sklaverei sofort zu unterbrechen. Die Vertragspartnerin ist bei Bedarf sofort medizinisch oder auf sonstige Weise zu versorgen. Die Sklaverei tritt erst wieder nach vorherigem ausdrücklichem und freiwilligem Einverständnis der Vertragspartnerin in Kraft. Während der Auszeit ruhen die Rechte und Pflichten aus dem Vertrag.
Das Code-Wort heißt “Gnade”. Das Code-Zeichen ist die Formung eines O mit Daumen und Zeigefinger. Die Sklavin muss jederzeit in der Lage sein, eines dieser Zeichen zu äußern bzw. zu formen.
Dritte sind auf die Pflicht zur unbedingten Befolgung dieser Regelungen hinzuweisen.


§ 12 Fürsorgepflicht des Herrn

Während der Sklaverei hat der Herr eine besondere Fürsorgepflicht für die Sklavin. Er hat sie vor dauerhaften Körperschäden, Schäden an ihrer Gesundheit und Lebensgefahren zu schützen. Der Herr versorgt die Sklavin mit ausreichender Nahrung, Wasser und Wärme.
Schläge im Kopf-, Nieren-, Bauch-, Genital- und Analbereich sind so zu bemessen, dass keine dauerhaften Körper- und Gesundheitsschäden eintreten können. Die Augen sind besonders zu schützen.
Gelenkverletzungen und Knochenfrakturen sind auszuschließen. Abschnürungen von Gliedmaßen sind zu vermeiden.
Brustabschnürungen, Atemreduktion, Strombehandlungen und intensive andauernde Reduzierung der Bewegungsfähigkeit sind nur nach vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung der Sklavin zulässig.
Ungeschützter Verkehr ist zum Schutz von Herr und Sklavin nur nach beiderseitiger Vorlage von aktuellen Gesundheitszeugnissen möglich. Gesundheitsuntersuchungen sind im Regelfall alle halbe Jahre erneut zu veranlassen und durch Zeugnisse zu bescheinigen. Bei einer festen Beziehung zwischen Herr und Sklavin kann diese Verpflichtung in beiderseitigem Einverständnis entfallen.
Dritte sind vom Herrn auf die Einhaltung dieser Regelungen zu verpflichten.


§ 13 Öffentlichkeit

Foto- und Filmaufnahmen der Sklavin darf der Herr nur nach deren vorheriger ausdrücklicher und freiwilliger Einwilligung anfertigen bzw. diese veröffentlichen.
Nach Ende der Sklaverei kann die Vertragspartnerin vom Herrn die Löschung ihrer Aufnahmen verlangen.


§ 14 Kündigung

Der Sklavenvertrag ist jederzeit von beiden Vertragsparteien fristlos kündbar.


Ort, Datum

…………………
Herr

…………………
Sklavin

Pressmitteilung zu den Geschehnissen um den Naziaufmarsch am 03.06.2017 in Karlsruhe

Lediglich etwa 250 Nazis in Durlach; tausende auf Gegenaktionen; Polizeigewalt und Einschränkung der Pressefreiheit; Polizei verweigert Anzeige wegen versuchtem Todschlag

Lediglich etwa 250 Nazis haben sich zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe Durlach eingefunden. Der überwiegende Teil stammte aus dem Südwesten und Westen der Bundesrepublik.

Christian Worch, Bundesvorsitzender der Nazipartei „Die Rechte“ war sichtlich angefressen. Zu wenig Teilnehmer, Einschränkung der Redner und Ordner hatte vor Gericht bestand und die Teilnehmer hielten sich nichtmals an die internen Auflagen (Worch selbst auch nicht). Nur drei Redner durften auf Seiten der Nazis auftreten. Allen anderen wurde der Auftritt auf Grund von Vorstrafen vewehrt.

Viele Teilnehmer mussten ihre Tätowierungen abkleben um Strafverfolgungen zu entgehen. Das Tragen eines T-Shirts von des in Deutschland verbotenen Terrornetzwerks „Blood and Honour“,  schien für die Polizei genauso wenig relevant zu sein, wie ein Transparent auf dem ein Zitat der als kriminelle Vereinigung verbotenen Naziband „Landser“ prangte. Ein weiteres Transparent auf dem Solidarität mit dem im NSU-Verfahren angeklagten Wohlschlegel wurde hingegen untersagt.

Während der Zwischenkundgebung versuchte eine Gruppe in ein Haus einzudringen, aus dem Protestmusik gegen den Naziaufmarsch ertönte. Die Polizei verhinderte dies.

Starker Gegenprotest

Schon ab dem frühen Morgen machten sich viele Antifaschist*innen auf den Weg nach Durlach.

Überall in der Stadt waren Transparente an Straßen und Häusern zu sehen, um sich gegen die Nazis auszusprechen. Der Turmberg wurde mit drei großen Transparenten eingehüllt.

Gut zweitausend Personen beteiligten sich an der von der Stadt initiierten Kundgebung vor dem Durlacher Bahnhof mit anschließendem Aufzug des DGB durch die Innenstadt.

Mehr als tausend weitere Antifaschist*innen protestierten überwiegend im nördlichen Teil von Durlach gegen den Naziaufmarsch. Mehrere Mahnwachen und Spontandemonstrationen zwischen diesen prägten überwiegend das Bild. Immer wieder tauchten einzelne Nazis und Kleingruppen von Nazis in der Gegend auf, denen der Zugang zum Aufmarsch verwehrt blieb, oder die die Konfrontation mit dem Gegenprotest suchten. Einzelne Versuche auf die Aufmarschstrecke zu kommen und diese zu blockieren wurden von einem martialischen Aufgebot der Polizei unterbunden.

Versuchter Todschlag – Polizei verweigert Anzeige

Zu einer unschönen Szene kam es am nördlichen Ortseingang  auf der B3. Dort kontrollierte die Polizei ein mit Nazis besetztes Auto. Trotz dem Fund von mehreren Waffen, darunter Messer und ähnliche Gegenstände lies die Polizei diese gewähren. Im Anschluss raste das Auto mit quietschenden Reifen auf eine Spontanversammlung zu. Nur mit viel Glück konnte Schlimmeres verhindert werden. Mehrere Personen erlitten einen Schock und mussten behandelt werden. Die Polizei nahm diesen versuchten Todschlag billigend in kauf und verweigerte die Aufnahme einer Anzeige. Der Fahrer und Mitfahrer sind der Polizei auf Grund der vorhergehenden Kontrolle bekannt.

Polizeigewalt und Einschränkung der Pressefreiheit

Statt dessen kam es immer wieder zu Gewaltexzessen gegenüber Antifaschist*innen. Die Polizei setzte Pfefferspray, Schlagstöcke, Hunde und Pferde ein. Über hundert Personen mussten von anwesenden Demosanitätern behandelt werden. Mehr als 30 weitere Personen wurden auf Grund von traumatischen Erfahrungen von der emotionalen Erste Hilfe Gruppe betreut werden.

Unvermittelt wurden mehrmals spontane Aufzüge angegriffen, die zwischen den Mahnwachen den Ort wechselten.

Auf Höhe der Turmbergstraße, Ecke B3 schlug ein Polizist unvermittelt um sich. Die erste Person wurde vom Schlagstock im Gesicht getroffen. Das besonnene Eingreifen von umstehenden Personen, die weitere Angriffe mit Fahrrädern und anderen Gegenständen abwehrten ist es zu verdanken, dass es keine weiteren verletzten gab. Mehrere Familien mit kleinen Kindern waren in der Situation anwesend.

In ein leerstehendes Gebäude, welches sich in unmittelbarer Nähe des Hengstplatzes befindet, drang die Polizei mit Rammbock, Brecheisen und schwer bewaffnet ein.

Schon im Voraus verwehrte die Polizei einigen Pressevertreter*innen den Zugang zur Dokumentation des Naziaufmarsches. Die Begründung, die Personen nicht ausreichend schützen zu können, mutet auf Grund des Polizeiaufgebots und der geringen Anzahl an Nazis absurd an.

An anderen Stellen wurden Fotografen immer wieder von Beamten angegangen und an ihrer Arbeit behindert.

Fazit

„Die geringe Teilnehmerzahl der Gegenproteste in der Durlacher Innenstadt dürfte mitunter auf das im Voraus aufgebauschte Gewaltszenario zurückzuführen sein. Dieses hat sich am Tag selbst nicht bewahrheitet.“, so Petra Schwarz, Pressesprecherin der Libertären Gruppe Karlsruhe.

„Erfreulich war die große Anzahl an engagierten Antifaschist*innen, die aus verschiedenen Teilen Deutschlands, der Schweiz und Frankreich angereist sind.“

„Die geringe Anzahl an Nazis ist vor allem auf interne Streitereien zurück zu führen, wobei das antifaschistische Engagement und die Verbote von Rednern und Ordnern ihr Übriges beigetragen haben.“, so Schwarz weiter.

„Die Polizei musste Gründe suchen, um ihr martialisches Aufgebot zu rechtfertigen. Angriffe auf Antifaschist*innen und die Presse mussten dafür herhalten. Dass sie bewaffneten Nazis ermöglichte einen Angriff auf Gegendemonstranten durchzuführen, danach eine Anzeige verwehrt und nach mehreren Angriffen mit Pfefferspray, Schlagstöcken und einer Pferdestaffel von lediglich einzelnen verletzten Personen spricht, ist nicht hinzunehmen.“

„Dennoch konnte an diesem Tag trotz allen Widrigkeiten ein starkes Zeichen gegen Naziumtriebe gesetzt werden. Unser Dank geht an alle, die dies am Tag selbst und in den Monaten davor möglich gemacht haben, wie an die vielen Durlacher Anwohner*innen, die stets Verpflegung an die Protestierenden verteilt haben.“

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke über…


… den 3:0-Auftakt beim VfL Wolfsburg: “Es war sehr souverän. Wir hatten schon vorher das Gefühl, dass wir eine gute Mannschaft auf dem Platz haben. Aber man weiß vor dem ersten Spieltag nie, wo man steht.”


… die “Causa Dembele”: “Er tanzt uns nicht auf der Nase herum, sondern hat seine Arbeit verweigert. Das ist eine neue Qualität. Wir haben uns mit den Vertretern des FC Barcelona getroffen, aber schnell festgestellt, dass unsere Vorstellungen weit auseinander lagen. Wir haben gesagt, was wir haben wollen - und sind dann wieder auseinander gegangen. Für uns ist das eine außergewöhnliche Situation. Es gibt zwei Möglichkeiten: Barcelona zahlt die Summe, die wir uns vorstellen, zeitnah. Und wenn nicht, ist Ousmane am 1. September wieder da. Wenn es so kommt, muss er sich vor dem ganzen Verein entschuldigen. Ob es dann nochmal so wird wie es vorher war, muss man abwarten. Sollen wir ihn vier Jahre lang auf die Tribüne setzen? Ich glaube nicht, dass das der Fan so toll findet.”


… das Comeback von Mario Götze: “Wir hoffen, dass er sich wieder zur einer zentralen Person entwickelt. Der Trainer hat sich am Samstag für Mario entschieden. Peter Bosz traut ihm eine ganz besondere Rolle zu. Mario hat sich verändert, er versucht, mehr Einfluss aufs Spiel zu nehmen. Häufig auch mit dem einfachen Ball, der millimetergenau kommt. Hochgegriffen kann man ihn mit Iniesta vergleichen.”


… die Mannschaft 17/18: “Wollen keinen Angriff auf irgendwen starten. Man gewinnt kein Spiel mehr, wenn man in der Öffentlichkeit große Ziele propagiert. Intern haben wir aber sicherlich ambitionierte Ziele.”


… Peter Bosz: “Für uns ging es darum, einen Trainer zu bekommen, der unsere Anlage verfeinert, die Elemente aus Klopp und Tuchel verbindet. Wenn man jetzt sieht, wie unaufgeregt und professionell er mit der Situation um Dembele umgeht - das hatten wir auch schon anders. Er ist sehr konzentriert geblieben, bleibt aber fokussiert. In der Dreierkonstellation mit Michael Zorc, Peter Bosz und mir läuft das sehr vertrauensvoll.”


… die Saison 16/17: “Es war eine schwere Saison, wir waren zu viel mit Nebenskriegsschauplätzen beschäftigt. Innerhalb des Vereins wurde ich aber keinen Millimeter kritisiert. Das man nach so einem Jahr angeschlagener ist, ist aber klar.”

—  RN.de 20.08.17
[Ousmane] anzt uns nicht auf der Nase herum, sondern hat seine Arbeit verweigert. Das ist eine neue Qualität. Wir haben uns mit den Vertretern des FC Barcelona getroffen, aber schnell festgestellt, dass unsere Vorstellungen weit auseinander lagen. Wir haben gesagt, was wir haben wollen - und sind dann wieder auseinander gegangen. Für uns ist das eine außergewöhnliche Situation. Es gibt zwei Möglichkeiten: Barcelona zahlt die Summe, die wir uns vorstellen, zeitnah. Und wenn nicht, ist Ousmane am 1. September wieder da. Wenn es so kommt, muss er sich vor dem ganzen Verein entschuldigen. Ob es dann nochmal so wird wie es vorher war, muss man abwarten. Sollen wir ihn vier Jahre lang auf die Tribüne setzen? Ich glaube nicht, dass das der Fan so toll findet.
—  Aki Watzke
19.08.2017 Bonn - Green Juice Festival

Green Juice, here we come. Was haben wir für Erinnerungen an dieses schöne Festival, auf dem wir 2014 schon einmal gespielt haben:

- Es findet im Garten der Eltern des Veranstalters statt. Kein Witz. Dennoch kommen 5.000 Leute

- Publikum war fantastisch das letzte mal

- Ordnungsamt war nicht fantastisch. Sie haben uns beim letzten Song den Strom abgedreht.

- Das Rote Kreuz hat Essen (Gulasch) ausgegeben.

- Dies führte zur völligen Eskalation, welche seitdem unter dem Namen „GulaschGate“ weltbekannt ist. (Sibbi wurde verweigert, einen Nachschlag Soße auf seinen Gulasch zu bekommen)

Also haben wir die Einladung natürlich wieder sehr gerne angenommen und sitzen deshalb jetzt im Bus nach Bonn. Genauer gesagt sitzen wir im Bus nach Bonn, welcher sich in einem endlosen Stau befindet. Um dem ganzen eins draufzusetzen wurde der gestrige Festival-Freitag komplett abgesagt, da der Regengott (keine Ahnung wie der Regengott heißt, nennen wir ihn einfach Alfred), da also der Regengott Alfred meinte, er müsse durchpissen und das Festivalgelände in einen großen braunen See verwandeln. Wir fahren aber dennoch hin, weil man ja einfach auch mal positiv sein kann und hoffen, dass der heutige Festivalsamstag stattfindet.

In Bonn angekommen brauchen wir ca. 3,5 Stunden lang alleine für die Begrüßung der uns bekannten Menschen backstage. Gefühlt spielen heute alle Freundesbands von uns, inkl. aller Freundescrews von uns. Es ist wie an Weihnachten, wenn die Familie zusammenkommt. Außer dass keiner unterm Baum streitet. Wobei… wenn sich später in der Nacht das Ordnungsamt unter einen Baum stellt, von dort aus den Strom am Rote Kreuz Essensausschöpfungsstand abstellt… ach lassen wir das.

Die Alex Mofa Gang, Le Fly und Smile and Burn spielen allesamt fette Shows und wir freuen uns unseres Lebens. Das Wetter ist heute einigermaßen Wechselhaft zwischen Sonne und Regen, wobei es sich herausstellt, dass der Wechsel von Sonne auf Regen von Wettergott Alfred direkt auf die Anfangszeit unseres Auftritt gelegt wird. Dieses Arschloch von Alfred…

Wir rennen also hoch und stehen vor Tausenden von Regenponchos in tausend verschiedenen Farben. Was für ein Anblick. Die Leute stehen Knöcheltief im Matsch. Es könnte also nicht schlimmer sein hat man den Eindruck. Bonner Menschen sind aber Optimisten. Deswegen denken die sich „Hauptsache wir sind gesund“ und drehen die komplette Show lange durch, als würde die Sonne scheinen bei 30 Grad und die auf der Bühne Geldscheinbündel ins Publikum werfen. Sebastian Madsen ist so nett und spielt „It’s Tricky“ und man muss sagen, dass zusammen mit Max an den Drums und Lichtmann Tommy an der Gitarre, dieser Song noch nie so fett klang. Wirklich beachtlich. Ebenfalls beachtlich sind meine Stimmbänder, die sich beim zweiten Song mit den Worten „Wir sind dann mal weg“ von mir verabschieden und auch nicht den Anschein machten, nochmal wieder zu kommen. Gar nicht mal so geil, wenn bei jeder Silbe kämpfen muss, dass überhaupt ein Ton herauskommt. Sorry, sollte sich das draußen etwas joecockerinschlechtmäßig angehört haben.

Auftritt war dennoch mega und wir können vor Bonn nur den Hut ziehen. Nach uns spielen Madsen ihr Konzert und entscheiden sich einfach 12 Hits aneinander zu reihen. Gute Entscheidung, perfekte Show. Nach Feierabend werfe ich mir diverse Halsschmerzwundermittel ins Gesicht, die alle genau nullkommanix bewirken, so dass ich im Nachhinein genau so gut hätte saufen können. Schöne Scheisse. Ein wundervolles Erlebnis gibt es zu später Stunde aber dennoch: Der exakt selbe Rote Kreuz Mitarbeiter, der mir vor drei Jahren völlig unverschämterweise eine extra Kelle Soße verweigerte, kommt mit seinen Kollegen und einem Gulaschkuchen in den Backstagebereich und übergibt ihn mir singend. Die wohl schönste Versöhnungsgeste aller Zeiten. Danke, liebes Rotes Kreuz. (Gulasch war übrigens kalt…)

Nachts im noblen Hotel weigern sich die Hotelangestellten Max auf sein Zimmer zu lassen, da sie im schlicht und einfach nicht abnehmen, dass er in diesem Hotel wohnt. Am Ende schläft er in Panzers Zimmer in der Bettritze. Ob das Hotel wohl vom Ordnungsamt geführt wird? Oder gar dem Roten Kreuz…?

Fotos: https://www.instagram.com/pijotv/ und Rainer Keuenhof

Meyer: Darum habe ich nicht verlängert
Nationalspieler Max Meyer hat Anfang Juni eine Vertragsverlängerung bei Schalke 04 abgelehnt. Im Interview mit der SportBild spricht er über seine Entscheidung.

“Es hatte nichts mit Geld zu tun”, beteuert der Youngster. “Ich habe das Angebot abgelehnt, weil ich mit meiner persönlichen Situation nicht zufrieden war. Ich sah einfach keine Chance mehr, mich weiterzuentwickeln. Es wäre jedoch der falsche Schritt gewesen, denn die Gesamtsituation hat sich verändert.”

Denn trotz verweigerter Vertragsverlängerung schließt der Nationalspieler einen Verbleib bei Königsblau nicht aus: “Dass ich auf jeden Fall gehen möchte, ist nicht der Fall”, sagt der U21-Europameister, dessen Vertrag auf Schalke 2018 ausläuft.

Gleichzeitig schließt er aber auch einen Wechsel noch in diesem Sommer nicht gänzlich aus. “Stand jetzt” bleibe er, “aber definitiv kann man das nie sagen, wenn man nur noch ein Jahr Vertrag hat und das Transferfenster noch einen Monat offen ist.” Dennoch hat der Youngster “richtig Bock auf die neue Saison”.

Durch den Trainer-Wechsel von Markus Weinzierl zu Domenico Tedesco gebe es aber “eine veränderte Ausgangslage”. Nach einem “verlorenen Jahr” sei der EM-Titel mit der U21 “Balsam für die Seele gewesen”. Deshalb glaubt Meyer auch an “eine realistische Chance” auf eine Teilnahme an der WM 2018.

live-hard-yiff-harder  asked:

hey, falls von euch noch jemand wahlwerbung von der afd/npd und konsorten bekommt, könnt ihr die annahme auch verweigern und den mist zurück zum absender schicken! dazu einfach die empfängeradresse (eure adresse!) durchstreichen, und groß 'annahme verweigert' und 'zurück an absender' draufschreiben, und dann einfach ab in den briefkasten. das kostet die dann nochmal extra geld und arbeit >:)

Tumblr-User im Blickpunkt: Polly von Days of Deutsch

In unserem User-Feature möchten wir euch diesmal Polly vorstellen, eine in Berlin lebende Britin. Als sie unsere Sprache lernen sollte, stellte sie fest, dass ihre Deutschbücher voll mit uninteressanten Bildern waren. Da dachte sie sich, es müsste doch eine bessere Möglichkeit geben, deutsches Vokabular zu lernen. So entstand die Idee zu ihrem Blog Days Of Deutsch. Die Antworten veröffentlichen wir übrigens unbearbeitet, damit ihr seht, wie gut Pollys Deutsch inzwischen ist (auch wenn ihre Mutter, die Deutsch studiert hat, ein bisschen geholfen hat).

Seit wann bist du in Deutschland, und wie bist du hier gelandet? War dir gleich klar, dass du nach Berlin willst?

Ich wohne seit zwei Jahren in Berlin. Ich komme aus Großbritannien aber vor meiner Ankunft in Berlin wohnte ich fünf Jahre lang in Neuseeland. Neuseeland ist ziemlich weit weg und ich war bereit, wieder näher an meine Familie zu ziehen. Ich wollte nicht in meiner Heimatstadt London wohnen. Meine Schwester wohnte in Berlin - sie hatte mit ihrem Mann ihr eigenes Online-shop für Heimtextilien—Urbanara, gegründet, deshalb war es leicht zu entscheiden. Mein Freund ist Tänzer und er hat zur selben Zeit einen Platz bekommen, einen Master in Berlin zu machen. Alles fügte sich hervorragend zusammen.

Welche auffälligen Unterschiede zwischen Neuseeland und Deutschland hast du bisher festgestellt, sei es an Menschen oder ganz allgemein im Alltag?

Ich glaube, dass Berlin eher London gleicht – es ist eine Stadt mit viel Kultur und je mehr man sucht, desto mehr interessante Veranstaltungen und versteckte Bare und Restaurants findet man. Neuseeland ist zwar sehr schön, die Natur ist spektakulär und die Leute sind sehr freundlich aber die Auswahl von Kultur ist etwas beschränkt. Beide Länder haben für mich ihre guten und schlechten Punkte. Die Bürokratie und die Öffnungszeiten in Deutschland kommen mir immer wieder aufs Neue sonderbar vor.

Was findest du an der deutschen Sprache am schwierigsten? Hast du bestimmte Wörter oder Ausdrücke, die du besonders lustig oder seltsam findest?

Ich find die deutsche Grammatik sehr schwer, und dazu noch das Genus. Es wird mir langsam klar, welches Genus ein Wort hat aber wenn deine Muttersprache kein Genus benutzt, dann fällt es sehr schwer. Da wir zuhause Englisch sprechen und auch im Büro meistens Englisch gesprochen wird, ist es schwer, meine Deutschkenntnisse zu verbessern.  Mein Lieblingswort ist Morgenmuffel, ich find, es beschreibt genau, wie ich mich jeden Morgen vor dem Kaffeetrinken bin. Fragt bloß meinen Freund.

Was machst du beruflich in Berlin? Was gefällt dir bisher an der Stadt und was nicht? Planst du, hier zu bleiben?

Ich arbeite in Social Media bei einer To-Do-Liste App hier in Berlin. Ich liebe die Kultur und die weiten, offenen Straßen in Berlin- ich liebe es, Rad zu fahren, wenn die Sonne scheint. Die Sommertage bei den Seen sind auch toll und, ach ja, die massiven Biergarten sind total super! Die Winter in Berlin finde ich etwas schwerer, besonders wenn die Sonne monatelang sich verweigert, herauszukommen. Ich finde es auch lästig, wenn Leute sich so schnell einmischen, wenn man irgendwas Falsches macht – sowie die Straße beim grünen Ampel überqueren oder den Abfall nicht so hinstellen, wie sie das gerne haben wollen. Das war eigentlich ein Kulturschock für mich. 

Ich glaube nicht, dass wir lebenslang hier bleiben werden aber mal sehen, wir haben keine Pläne in der nächsten Zukunft Berlin zu verlassen- ich habe viel zu viele Wörter, die ich noch fotografieren will!

ein geschenk

schon das licht
dieses tages
war anders

dem zugriff entzogen
verweigerte es sich
der eindeutigkeit

wolken!
was haben wolken
damit zu schaffen
oder der nebel

am ende
ist doch wieder abend
ganz gleich, wie das wetter war

{für soubresauts}

Des Königs schlechte Laune

Seit ihrem Streit waren nun ein paar Tage vergangen und die Situation zwischen Devon und Nathan war noch immer irgendwie angespannt und so ganz hatte sich die Situation zwischen ihnen einfach noch nicht wieder beruhigt.
Devon hatte ihm seit dem Streit auch jegliche Art von Zärtlichkeiten verweigert, was Nathan dann noch zusätzlich auf das Gemüt schlug.
Nathan saß momentan in seinem Audienzzimmer und ließ seine Laune an den Dienern aus. Zudem hatte er auch heute noch erfahren, dass sich seine und Rebeccas Tante angekündigt hatte.
“Schickt meine Schwester und Sir Wyatt her… sofort…” blaffte er einen Bediensteten an.