verewigt

ich weiß nicht, ob Du mich auch so nennst, denn Du hast viele Freundinnen, die Dir vielleicht näher stehen als ich es tu. Nichtsdestotrotz bist Du mir die beste Freundin und dafür gibt es viele Gründe. Verdammt viele. Es wären zu viele, sie alle hier aufzuzählen, denn Du bist so vielseitig und ich liebe einfach alles an Dir.

Wir kennen uns noch nicht lange, doch in dieser kurzen Zeit habe ich mich in Deiner Gegenwart geborgener gefühlt als bei anderen Menschen, die ich schon seit meiner frühen Kindheit kenne.
Und obwohl wir uns noch nicht so lange vertraut sind, fühlt es sich an, als würden wir uns schon eine halbe Ewigkeit kennen. Die letzten Monate sind wie im Flug vergangen, doch das Gefühl dieser lang durchlebten, gemeinsamen Zeit, das bleibt.

Bei Dir kann ich so sein, wie ich wirklich bin, ich brauche mich nicht zu verstellen, kann einfach ich selbst sein. Und Du weißt vielleicht gar nicht, wie schwer es für mich in den letzten Jahren gewesen ist, diese Fassade, die ich mir anderen Menschen gegenüber auferlegt hatte, aufrecht zu erhalten. Es tut gut, sie in Deiner Gegenwart ablegen zu können, einfach mal eine Pause von dem ganzen Stress machen zu können, der mich tagtäglich ereilt.

Du bist mein Ruhepol, auch wenn es nach außen hin vielleicht nicht so wirkt. Viele bezeichnen uns als laut, wenn wir mal wieder einen Lachanfall nach dem anderen haben, doch genau das ist es, was ich manchmal brauche, um runterzukommen und ruhig zu werden.

Uns verbindet jedoch nicht nur die selbe Art von Humor, sondern auch die selben Interessen. Damit verbunden gibt es Themen, die sich niemals totquatschen lassen, Dialoge, die wir schon oft geführt haben, vielleicht nicht wortwörtlich, doch inhaltlich waren es stets die gleichen. Mit jeder anderen Person würde es langweilig, darüber zu reden, doch nicht mit Dir. 
Mit Dir würde sie immer wieder führen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, so lange, bis wir nebeneinander auf der Couch liegen und einschlafen. 

Wenn ich so darüber nachdenke, sind es diese kleinen Momente, die mich wirklich glücklich werden lassen. Auch jetzt, wenn ich darüber nachdenke, stiehlt sich ein Lächeln auf meine Lippen, was sich mit jedem Gedanken an Dich zu einem wahrhaftigen Grinsen ausweitet.
Dennoch ist es merkwürdig, denn obwohl ich lächle, weine ich. All diese Wehmut, wenn ich an Dich denke, diese Melancholie und der Gedanke daran, wie es wäre, wenn Du plötzlich aus meinem Leben verschwinden würdest, all das überkommt mich gerade.

Ich weiß nicht, wie Du über mich denkst. Denn so oft ich es auch schon versucht habe, ich kann nicht in Deinen Kopf hineinsehen. Ich kann nicht sehen, was sich hinter Deinen hübschen Augen verbirgt, um die ich Dich so sehr beneide.
Du bist mir ein Rätsel, jeden Tag aufs Neue. Ich will dieses Rätsel auch gar nicht lösen, Du sollst bleiben, wie Du bist. So, wie Du Dich wohlfühlst.

Auch wenn wir in letzter Zeit vielleicht öfters die ein oder anderen Differenzen hatten, ich weiß, dass weder Du noch ich es böse gemeint haben. Streit gehört zu einer Freundschaft dazu. Jede durchlebte Streitigkeit ist wie ein Siegel, das den Zusammenhalt stärkt. Etwas, worüber man rückblickend lachen und amüsiert den Kopf schütteln kann, es trotzdem ernst nimmt und sich vor Augen führt, dass es ein Teil der gemeinsamen Zeit war und es für wichtig hält.
Denn alles, was danach passiert ist, baut auf den Erfahrungen auf, die man daraus gezogen hat, oder?

Es gibt so viel, was ich Dir sagen will. So viel, was mir im Kopf herumschwirrt und nur darauf wartet, in Form von Buchstaben verewigt zu werden, doch ich fürchte, ich kann nicht mal einen Bruchteil davon auch nur ansatzweise so formulieren, dass es mir Dir gegenüber würdig erscheint.

Du bist mir unheimlich wichtig, ich mag gar nicht daran denken, wie es wäre, wenn ich Dich nicht hätte. Dennoch tue ich es ab und an, einfach nur um mich daran zu erinnern, dass Du nicht selbstverständlich bist. Denn Du bist viel zu wertvoll um Dich als etwas Selbstverständliches in meinem Leben anzusehen und ich will es nicht riskieren, auch je einen Gedanken daran zu verschwenden, dass du es bist.
Wenn ich mir also innerlich vor Augen führe, wie besonders Du bist und wie schrecklich es wäre, dieses Besondere in meinem Leben zu verlieren, dann werde ich unendlich traurig.

Meine liebe, schöne, starke, wundervollste beste Freundin.
Ob Du weißt, dass Du gemeint bist?
Ob Du diesen Brief überhaupt jemals lesen wirst?
Ob ich es mir wünsche, dass Du ihn liest? 
Vielleicht.
Vielleicht sitzt Du auch gerade zuhause, am Computer oder am Laptop, liest diesen Text und denkst Dir ‘Was für ein Kitsch’.
Ich hoffe hingegen, dass Du Dich angesprochen fühlst und es Dir zu Herzen nimmst. 
Ich würde niemals über Dich lachen, höre ich Dich sagen und glaub mir, das weiß ich. Und ich weiß es zu schätzen. 

Freunde wie Dich findet man nicht oft, vielleicht zwei, höchstens drei Mal in seinem ganzen Leben.
Doch Dich hingegen, Dich findet man nur einmal. Einmal in seiner Lebenszeit. Ich habe Dich gefunden und bitte hab Verständnis, wenn Dich manchmal einenge und klammere. Einen so wertvollen Schatz kann man einfach nur schwer loslassen. Man will ihn auf ewig festhalten und gegen jeden, der ihn auch nur ansieht, hegt man Groll.

Augenscheinlich mag es viel sein, was ich verfasst habe, für meine Verhältnisse jedenfalls. Doch trotzdem fühlt es sich so an, als sei es einfach nicht genug. Als könnte ich Dir nicht ansatzweise so viel entgegenbringen, wie Du es in meinen Augen verdienst. Wahrscheinlich könnte ich Dir ein ganzes Buch schreiben, wie sehr Du mich beeindruckst mit all Deinen Fähigkeiten. Wie doll ich Dich vermisse, auch wenn die Distanz zu uns lange nicht so groß ist, wie es sich manchmal anfühlt. Wie sehr ich jeden Tag bei Dir sein würde, wenn es mir möglich wäre.
Und wie sehr ich Dich liebe, mit all Deinen Macken. Egal, wie kompliziert Du manchmal auch sein magst, ich würde Dich bedingungslos lieben, egal, was kommt.

Du hast mir eine Menge von Dir erzählt und Du weißt gar nicht, die dankbar ich Dir dafür bin. Es zeigt mir einfach, dass Du mir vertraust. Dass Du es nicht jedem erzählen würdest, das weiß ich auch, umso größer ist diese Ehre für mich, dass Du mich an Deinem Leben teilhaben lässt.
Ich hoffe, Du weißt, dass ich auch Dir so viel Vertrauen schenke.

Schon wieder stellt sich mir die Frage, ob Du diesen Brief je lesen wirst. 
Wenn Du ihn liest, nimm ihn Dir zu Herzen. Bitte, nimm mich ernst. Das hier sind meine Gedanken, alles, was mir in meinem Kopf herumschwirrt.
Meine Gedanken, die ich Dir nun so offen hingelegt habe, wie ich es noch bei niemandem zuvor getan habe.

Der Brief neigt sich dem Ende, schneller als es mir lieb war, denn noch immer habe ich das Gefühl, Dir nicht das geben zu können, was Du mir gegeben hast.
All diese Geborgenheit, diese Zuwendung, diese Ruhe, dieses Glücksgefühl.

Zum Schluss bleibt mir wohl nichts anderes als Dir danke zu sagen.
Danke für die schöne Zeit, die wir miteinander haben. Für die guten, wie auch die schlechten Zeiten.
Danke für all die Dinge an Dir, die mich glücklich machen.
Danke für alles.

Ich liebe Dich von ganzem Herzen, Du bist mir so wichtig, dass ich es kaum in Worte fassen kann!
Danke, dass Du meine Freundin bist.

—  Beste Freundin
youtube

Kann sich noch jemand an die #technikeristinformiert Tür an der Uni Mainz erinnern?

Als dann endlich Techniker kamen, wurden sie in einem Video verewigt.

Hey liebe Tumblr Menschen hihi,
alle, die diesen Post bis zum 15.11.14 gerebloggt haben, dessen URL schreibe ich auf einen Zettel und verteile diese dann in Mainz bei einem Tumblr Treffen❤️ Die, die hinzu noch followen, werden mit ihrem Url auf den Mcces Toilettenwänden verewigt :3

Frage: Wieso hast du so viele Tattoos und warum?

Also, das ist irgedwie eine eigenartige Frage und, eh, ja. Was soll ich dazu sagen? Erstmal an die Leute die es eventuell nicht wissen: mein Arm ist halt quasi volltättowiert. Er ist noch lange nicht fertig, aber da ist halt sehr viel drauf… Und ja, erstmal hat das ganze erstmal einen ästhetischen Wert. Ich, eh, glaube, dass es viele Menschen gibt, die Tättowierungen schön finden, es gibt natürlich ebenso viele Menschen, die Tättowierungen nicht schön finden, aber das ist leider bei allem so. Es mag auch Menschen geben, die deine Frisur nicht mögen, aber du magst deine Frisur und deswegen trägst du sie auch. Und, eh, ja, also ich finde es schön. Und allein deswegen habe ich erstmal den Gedanken gehegt ‘Hey, ich möchte mich tättowieren lassen.’ So, dann hab’ ich, eh, irgendwann angefangen, darüber nachzudenken 'Was kann man sich tättowieren lassen?’ Das Ding ist halt, dass, eh, ja, wie soll ich das sagen? Dass diese Gefahr besteht, dass man das irgendwann nicht mehr mag. Das ist ja auch die große Angst, die jeder Mensch hat, der sich so ein Tattoo stechen lässt. Und dann hab’ ich wieder angefangen wieder sehr sehr große Gedanken darüber zu machen, wie ich das bei vielen Dingen tue, eh. Zumindest damals hab’ ich… Ich hab’ Dinge totgedacht, ey, ich hab’ richtig oft, also als ich noch so ein kleines Kind war, hab’ ich richtig häufig geweint, weil ich über die Galaxie nachgedacht hab’, weil ich’s halt einfach nicht verstanden hab’ und ich versteh’s bis heute nicht. Dieser Gedanke, dass es unendlich ist…Was ist denn da wo nichts ist? Ih versteh’s nicht, aber darüber wollt’ ich gar nicht reden- Was bin ich denn für ein kaputter Typ gerade? Was kommt gerade aus meinen Kopf raus? Eh, die Sachen, die ich ansprechen wollte, ehm, ich habe mir dann so gedacht so 'Hey, Thaddeus, du bist der Dude, der nicht möchte, dass er in, also, dass sein zukünftiges Ich sein Vergangenheits-Ich verurteilen möchte, beziehungsweise.. Eh, das hab’ ich jetzt sehr sehr unvorteilhaft gesagt. Die Sache, die ich damit sagen möchte, ist, wenn ich mit 20 Jahren, wie ich jetzt gerade alt bin, sa-sagen wir mal 18, weil die meisten Tättowierungen mit 18 gestochen wurden. Ehm, wenn ich mit 18 Jahren eine Ansicht habe oder ein Ereignis in meinem Leben passiert ist, das für mich zu dem Zeitpunkt so wichtig war, ja? So-so, wie soll ich das sagen, so… ja wichtig ist schon das beste Wort. So ein einschneidendes Erlebnis, eine so wichtige Ansatzweise- Eh, Ans… Ansicht, die ich vertrete, dass ich sie per Tinte auf meinem Körper verewigt haben möchte, dann ist das ja diese Entscheidung, die ich dann treffe und in diesem Moment bin ich ja dann auch sehr sehr zufrieden damit. Dann hab’ ich mir 'mal gedacht 'Sollte es 'mal passieren, ich bin 20, eh, 20 Jare älter, so, dann trifft so diese Ansicht nicht mehr zu, dieses Ereignis hat keinen Wert mehr für mich, was ist dann?’ Dann ist es tatsächlich so, dass diese Tättowierung zu diesem Zeitpunkt keine Bedeutung mehr für mich hat. Ist es dann so, dass sie dann unsinnig ist dann auf der Haut? Ich glaube nicht, weil… Ich möchte in der Zukunft nicht so sein, dass ich dann mein damaliges Ich dafür verurteile diese Entscheidung getroffen zu haben. Denn, wenn das als ich 18 Jahre alt war, so wichtig für mich war, dass ich’s auf der Haut haben möchte, dann markiert das doch nur diesen Zeitpunkt meines Lebens, oder nicht? Was irgendwo auch der Sinn von Tättowierungen ist. Also ich wage halt einfach zu behaupten, ich traue mir selbst zu, in 20 Jahren nicht der Bastard zu sein, der mein Vergangenheits-Ich für sowas verurteilen möchte und deswegen glaube ich, dass ich mir Tättowierungen auf der Haut stechen lassen kann. Ich hab’ sehr, hmm, wie soll ich das sagen? Also, ich habe sehr großes Verständnis dafür, wenn Leute halt sagen, dass ist denen zu gefährlich und so weiter. ich hab’ aber überhaupt kein Verständnis dafür, dass Menschen, die, mich zum Beispiel jetzt oder einfach jedweden anderen tättowierten Menschen, dafür verurteilen, so, dass er sich tättowieren lässt. Oh, nein! Oh, nein! OH ne! […] Ich wollte tättowiert werden seitdem ich 15 bin, mich tättowieren lassen als ich 18 geworden bin und jetzt bin ich 20 und es wird noch Einiges passieren, sag’ ich’s 'mal so. Das Ding ist, das ist halt alles, ja, […] dass es alles mit sehr privaten Dingen zusammenhängt, die ich absolut nicht in der Öffentlichkeit haben möchte, weswegen ich super ungern über die Bedeutungen, die dahinter stecken, sprechen möchte.

—  Taddl im Video Warum hab’ ich Tattoos? | Hide’n’Seek | LetsTaddl
Als deine Lippen meine berührten spürte ich deinen Herzschlag, er war so schnell das ich dachte du würdest jeden Moment aufhören zu atmen. Ich hab  diesen Augenblick so genossen und dann nahmst du meine Hände und hielst sie fest während ich spürte wie dein Atem meinen Hals streifte. Du hast dich auf meiner Haut verewigt, so sah jeder das ich deins war. Du küsstest alles an mir und ich habe so geweint, als du über die Narben gingst, denn ich spürte etwas was ich noch nie Gefühlt habe und ich habe nie gedacht das du jemals Augen für mich haben wirst. Erinnerst du dich an die Worte die du sagtest, du schautest mir in die Augen und hast gesagt, du hast nie so ein Mädchen wie mich getroffen, du sagtest ich sei besonders. Doch leider, warst du nie meins. Ich wusste es wird nichts, doch ich hab so daran geglaubt. So gehofft und ich leide, glaub mir ich leide so sehr, jede Nacht. Denn du hast mich repariert, obwohl jeder vor dir gescheitert ist und jetzt kannst du mich nicht einmal mehr richtig anschauen weil du weißt das du noch mehr zerstört hast, weil wir beide wissen das diese eine Nacht die größte Lüge in deinem Leben war.
—  Gedanken bei dir
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„I respect all German people. You are so good.“

Es ist Karfreitag und ich mache einen Spaziergang zum Flüchtlingsheim. Die Sonne wärmt mein Gesicht und kühler Wind sorgt für Entspannung. Auf dem großen Platz am Rande der Stadt sind schon Marktgebäude aufgebaut, die wohl in den nächsten Tag öffnen werden, um den Karlsruher Menschen Vergnügen zu bereiten. 

Nach einem leichten Intermezzo mit den Securities des Flüchtlingsheimes treffe ich dort den 23-jährigen Alban aus Vushtrria, Kosovo. Er hat ein verschmitztes Gesicht, kleine Augen und trägt Hausschuhe, denn er ist auf dem Weg zum Mittagessen in der Kantine des Heimes. 

Auf dem Weg zur Kantine erzählt er mir, dass er den Kosovo liebe, es aber dort keine Zukunft für ihn gebe, denn er habe keine Arbeit gefunden. Sein Vater ist dort Leiter einer Elektrizitäts-Firma, doch für den jungen Sohn gab es keine Stelle. Die Flucht mit dem Bus hat Alban mit 1000 € bezahlen müssen. 

Ich stelle mich in der Schlange vor der Essensausgabe an und Alban fragt mich, ob ich auch etwas essen möchte. Ich lehne dankend ab. Zwar knurrt mein Magen ein bisschen, doch dies ist die Essensausausgabe für Flüchtlinge und ich bin nicht gekommen, um mich hier bedienen zu lassen. Wir setzen uns an einen der freien Tische - immer wieder winken mir Menschen, die gegenüber oder nebenan sitzen „Fotograf! Aaah!”

Alban führt mich zum Zimmer, das er mit 7 anderen Flüchtlingen aus dem Kosovo teilt. Die vollgekritzelten Wände geben dem Zimmer einen geschichtlichen Kontext, denn daran haben sich Flüchtlinge seit Jahren verewigt. Ich bekomme einen Stuhl angeboten während weitere Flüchtlinge ins Zimmer kommen und mich per Handschlag begrüßen. 

Seine Mitbewohner scheinen Alban aufgrund meiner Anwesenheit zu bewundern, da ich immer wieder Fotos von ihm mache. Der junge Kosovare erzählt mir, dass er in Berlin eine verheiratete Schwester hat, beide Brüder und die Eltern jedoch noch in der Heimat leben. 

„I respect all German people. You are so good.“ 

Für Alben ist das Leben in Deutschland ein Traum. Sein ganzes Gesicht erstrahlt, wenn er davon spricht, wie wohl er sich hier fühlt. Er weiß aber auch, dass sein Verbleib unwahrscheinlich ist. Doch auch die kurze Zeit in Deutschland lohnt sich. Eines Tages möchte er studieren.

Inmitten unseres Gespräches wünschen mir die Kosovaren ein gutes Fest. Überrascht frage ich nach, welcher Religion sie sich zugehörig fühlen. Sie sind Muslime. Flüchtlinge, die mit dem Christentum nichts anfangen können wünschen mir zu Ostern ein gutes Fest. Ist das nicht wunderbar?

Während meinem Besuch fühle ich eine innere Freude. Dieser junge Mann hat es mir innerhalb von Minuten angetan. Unter anderen Umständen wären wir sicher enge Freunde geworden. Doch nun ist es Zeit, mich zu verabschieden. Erneut schüttele ich seine Hand, schaue ihm tief in die Augen und verabschiede mich. Wie schwer mir dies heute doch fällt. 

Alban, sei herzlich willkommen in Deutschland. Deine Offenheit und Freundschaft haben mich heute sehr berührt. Danke, dass es Dich gibt. Friede mit Dir.