verachten

Ich führe keinen Krieg gegen mich selbst. Ich führe einen Krieg gegen das was ich fühle und denke. Gegen das was mich Sachen tun lässt auf die ich nicht Stolz bin. Ich wollte mir nie weh tun, mich nie hassen und verachten. Ich wollte nie alles Negativ sehen. Wollte auch nie so Abgestumpft und distanziert sein. Ich wollte nie Angst vor dem Leben haben. Im Gegenteil, ich wollte es in vollen Zügen genießen. So wie die anderen alle. Aber es geht nicht. Nicht solange da diese Ängste, Gedanken und Gefühle sind die mich kontrollieren. Vielleicht sieht niemand wie es in mir aussieht. Ich weiß es ja selbst manchmal nicht. Aber ich weiß das es weh tut und unglaublich viel Kraft kostet durchzuhalten, den Kopf oben zu lassen, nicht aufzugeben und stark genug zu sein um den ganzen Mist zu überstehen. Niemand sieht es mir an. Ich habe Narben, aber nicht an meinen Armen. Ich lächel, aber bin nicht glücklich. Ich mache Witze, obwohl ich sie hasse. Ich rede mit anderen, dabei will ich eigentlich nur schweigen. Ich habe Spaß, oder zumindestens sieht es so aus. Ich wirke selbstbewusst, bin es aber kein Stück.  Von außen betrachtet bin ich ein normaler Teenager, in Wirklichkeit bin ich alles andere als normal. Ich bin Jung und habe noch mein ganzes Leben vor mir. Dabei fühlt es sich so an als hätte ich es nicht eine sekunde lang gelebt. Ich komme ja nicht dazu. Wie auch, wenn da dauernd dieser Krieg in mir tobt?
Kann schon sein das die meisten mich hassen, doch es war nie mein Ziel mir irgendwelche Freunde zu machen. So wie ich bin, ist es mir egal, macht was ihr wollt ich werd weiterhin jeden von euch verachten.

lavandulavera  asked:

In Deutschland muss dank eines funktionierenden Sozialsystems NIEMAND hungern, dementsprechend begeht niemand Diebstahl aus Not; und wenn man sich etwas nicht leisten kann, dann ist das eben so. Man hat KEIN Recht, es zu stehlen. Schaden tut das nämlich auch nicht den "bösen Konzernen", sondern Mitarbeitern, die dann dafür verantwortlich gemacht werden und die den Schaden dann von ihrem Lohn abgezogen/ihre Stunden gestrichen bekommen. Hört einfach auf, euch asozial zu benehmen.

Ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll. Aber fangen wir doch am Ende an.
Denn das ist absolut an den Haaren herbei gezogen. Ich kenne einige Menschen, die im Einzelhandel arbeiten, und es ist Blödsinn, da niemandem der Lohn abgezogen oder die Stunden gestrichen werden. Interessant ist auch die Aussage, dass die Konzerne darunter “leiden sollen”. Also ich sehe in diesem Artikel, auf den du dich beziehst, nicht ein einziges Mal die Intention, dass der Konzern “leiden” soll. Also wirklich…. Als ob darunter jemand leidet, vor allem ein Großkonzern, wenn ich mir einen Pickup in die Tasche stecke. Selbst wenn das 1000 Menschen machen, ist der Verlust nicht ansatzweise mit dem (täglichen, jährlichen) Verlust und das Wegwerfen von Frischware zu vergleichen. Jeden Tag fliegt Obst und Gemüse in den Müll, Backwaren und Wurstwaren werden entsorgt. Die Verluste sind immens. Scheinbar jedoch so gering, dass dieser Weg des Wegwerfens nicht überdacht und legitimiert werden muss.

Okay gut. Jetzt zum nächsten Punkt: “in Deutschland muss niemand hungern.” Entschuldige, aber auch das ist Quatsch. Klar gibt es Einrichtungen wie die Tafel und Missionen, die sich um die Menschen auf der Straße kümmern, aber reicht das?
Ich erkläre dir das mal: Zur Tafel dürfen nur Menschen, die bedürftig sind, das ist ja gerecht oder? Bedürftig sind aber nur die Menschen, die vom Amt einen Bescheid dafür haben. Schön und gut. Für diesen Bescheid braucht es einen Wohnsitz, ohne Wohnsitz kein Bescheid. Du verstehst das Problem langsam? Obdachlose dürfen nicht von der Tafel Essen beziehen. Dann gibt es die Missionen, klar einmal am Tag warmes Essen und ein Lunchpaket ist super, doch stillt das wirklich den Hunger?
Bevor Menschen solche Aussagen treffen sollten sie sich Gedanken über genau diese Aussagen machen und nicht leichtsinnig etwas daher sagen um zwanghaft Meinung kundzutun. In Deutschland müssen leider auch Menschen in Hunger leben. Natürlich geht es schlimmer, die Umstände sind beu weitem nicht so dramatisch wie in anderen Gegenden der Erde, aber wieso vergleichen wir? Es geht Menschen schlecht, Punkt.
Wenn jetzt eine Aussage kommt, die nur im Ansatz den Anschein erweckt, dass mir jemand sagen will, dass niemand obdachlos sein muss, geh ich krachen. Nur als Vorwarnung.

Deine Aussage, dass man sich etwas nicht leisten kann und dann ist das halt so, ist legitim. Lassen wir doch aber die Menschen selbst entscheiden. Was interessiert es dich oder den Verkäufer an der Kasse ob ich mir ne Packung Mentos einpacke. Es gibt so viel was ich bezahlen könnte, aber es nicht einsehe für diesen ungerechtfertigten Preis aufzukommen und Großkonzerne, die Ressourcen und Arbeiter*Innen ausbeuten, zu unterstützen.

Und asozial - wenn du diesen Begriff unbedingt verwenden möchtest - sind nicht die Leute, die klauen, sondern die Menschen, die diese jene Leute verpfeifen oder beleidigen, verachten oder pauschalisieren.

Warum? Ganz einfach.
Ihr werdet keiner Gefahr ausgesetzt, werdet nicht verwickelt oder benötigt.
Wieso kommt man dann auf die Idee, dass das Klauen an sich so falsch ist? Ja, es ist verboten. Ja, es steht unter Strafe und ja verdammt, wenn es jeder macht wäre es fragwürdig ob das System des Kapitals dann so noch funktionieren könnte. Es macht aber nicht jeder. Nicht jeder ist darauf angewiesen sein Geld 12x rumzudrehen. Nicht jeder bettelt sich Geld zusammen oder sammelt Pfandflaschen um sich das nötigste zu holen, gönnt ihm doch seinen Pickup in der Jackentasche, meine Güte.

Seit wann interessiert die Menschen eigentlich das Gesetz? Rauchen alle erst ab 18? Geht niemand feiern unter 16? Trinkt keiner harten Alkohol? Kiffen ist auch schlimm? Noch nie was zu Schulden kommen lassen? Ja ein Glück! Ihr frommen Gestalten des 21. Jahrhunderts.

Kümmert euch um eure eigenen Probleme.
(Gesetze sollten, mal ganz davon abgesehen, für die Gesellschaft und den Menschen sein, nicht dagegen arbeiten, letzten Endes werden Firmen, die Reichtum zu Massen anhäufen, unterstützt und geschützt und “der kleine Mann” kämpft sich durch um am Monatsende am Existenzminimum zu leben mit einem Job, der nicht das nötige Geld einbringt - nur mal als Exkurs)

9

Favourite musicals [5 ♥ ] - Tanz der Vampire

Gott ist tot, nach ihm wird nicht mehr gesucht.
Wir sind zum ewigen Leben verflucht.
Es zieht uns näher zur Sonne, doch wir fürchten das Licht.
Wir glauben nur Lügen, verachten Verzicht.
Was wir nicht hassen, das lieben wir nicht.

Nur weil man Lacht heißt es nicht man ist Glücklich. Nur weil man Gute Laune hat heißt das nicht es geht einem Gut. Jeder achtet nur auf deine Lippen denn würden sie uns in die Augen schauen würden sie unseren Selbsthass, unsere ganzen Selbstzweifel sehen. Sie würden sehen wie Kaputt und wie Zerstört wir sind und sie würden uns für Krank halten. Es gibt kaum Menschen die sich hinsetzen würden um sich mit einen Depressiven Mensch zu unterhalten und versuchen für ihn da zu sein. Sie denken weil man sich schneidet ist man Gestört. Denn sie wissen nicht wie es ist sich Selber zu hassen. Sie haben nie Sachen durch gemacht sie wir durch machen mussten und immer noch durch machen. Sie würden uns niemals verstehen sie würden uns verachten und uns runter machen wenn sie wüssten wie es uns wirklich geht. Sie würden es ausnutzen um uns fertig zu machen denn die tun alle auf Beste Freunde dabei wollen sie uns nur am Boden sehen wollen sehen wie wir Leiden und weinen. Man sollte niemanden vertrauen. Denn selbst der ehrlichste Mensch kann der Teufel sein ob man es glaubt oder nicht. Man sollte sich nicht Beeinflussen lassen von irgendwelchen Menschen die so tun als würden sie dich verstehen. Aber meistens verstehen wir uns selber nicht wie können sie uns dann verstehen? Sie sagen es nur damit wir ihnen alles erzählen. Dabei interessiert es sie eigentlich gar nicht wie es uns geht es ist reiner Neugier.
Und dazu kommt noch, dass wir anscheinend Schwierigkeiten haben zu akzeptieren, dass andere Leute auch nur ganz normale Menschen sind. Entweder wir verehren sie wie Götter, oder wir verachten sie wie Tiere.
—  Paper Towns, John Green
2

1. ein kuss bedeutet nicht für jedermann die welt

2. machmal bedeutet “bis bald” nicht “auf wiedersehen” sondern “mach’s gut, ich gehe”

3.eine Umarmung kann dir soviel mehr geben als Sex

4.Nein sagen ist keine Schande

5. ab und an muss man gehen um zu sich selbst zu finden

6. deine Behauptung es würde nicht weh tun, verringert den Schmerz nicht

7.steh zu dir, auch wenn andere es nicht tun

8. erst wenn du dich selbst liebst, kannst du die Welt später in den Augen eines Kindes sehen

9. lausche den kleinen Dingen der Welt, statt auf die großen zu warten 

10. wenn jemand gehen will, lass ihn gehen. Laufe niemandem hinterher, der deine Nähe nicht erträgt

11. du bist deine eigene Nummer 1

12. fallen heißt nicht gleich Niederlage. du hast die Chance aufzustehen und weiter zu machen

13.“ich liebe dich” ist kein Versprechen niemals zu gehen

14. wende dich von Menschen ab, die in deinen Augen nicht ihr Zuhause finden

15. Veränderung ist gut, solange du dir selbst treu bist

16. lerne in den Spiegel zu sehen, ohne dich zu verachten. Du bist ein kleines Wunder

17. wer deine Anwesenheit nicht zu schätzen weiß, der hat sie nicht verdient

18. vielleicht heilt die Zeit ja keine Wunden, aber sie lässt sie verblassen

19. trage was dich glücklich macht

20. setz dir Ziele. Wachs über dich hinaus. Sei dein eigenes Vorbild

21. nicht jeder der behauptet dein Freund zu sein, ist es auch

22. versperr dein Herz nicht vor Liebe, nur weil du enttäuscht wurdest

23. vertrau aber sei vorsichtig

24. lass dir niemals einreden, du seist nicht gut genug

25. es ist kein Verbrechen sich mal schlecht zu fühlen. Du bist kein Spielzeug, du musst nicht immer auf Knopfdruck funktionieren.

- Dinge die man lernen muss, bevor man anfängt sich selbst zu lieben

Und irgendwann da sieht man nichts mehr gutes oder schönes an sich selbst. Man fängt an sich zu hassen, ja sogar zu verachten. Jeder Blick in den Spiegel wird zur Hölle. Man möchte keine Bilder von sich machen, weil man mindestens 100 Stück machen muss um dann überhaupt eines davon halbwegs akzeptabel zu finden. An manchen Tagen denkt man vielleicht das man gar nicht so hässlich ist, aber nur einen Tag später kann sich schon wieder kaum ertragen. Und ich frage, hört das irgendwann auf? Fängt man irgendwann an sich selbst zu akzeptieren? Glaubt man irgendwann den Worten “Alle Menschen sind schön” etc. die wir anderen immer eintrichtern? Ich meine, es liegt an uns, aber es ist nicht so einfach. Oder etwa doch?

Liebe Leute aller Geschlechter,

bitte hört auf, Leute als “Mädchen” zu beleidigen. Hört auf, Männer auszulachen, weil sie “unmännliche Dinge” tun (z.B. Cocktails trinken, stricken, die Brigitte lesen, …)
Etwas “mädchenhaftes” ist nichts dummes, schlechtes, oder albernes. Egal, wer sich so verhält.
Ganz abgesehen davon, dass es in den meisten Fällen unsinnig ist, ein Verhalten oder bestimmte Gegenstände einem einzigen Geschlecht zuzuordnen, bringen solche “Witze” nur mit sich, dass sie direkt oder indirekt Frauen verachten.

Verbannt “Der ist mädchenhafter als ich!”, “Du schlägst/ läufst / trinkst wie ein Mädchen”, etc aus eurem Vokabular.

Mein Nachbar verbarrikadiert sich in seiner Wohnung und schaut stundenlang auf den viereckigen Fernsehbildschirm, weil Frau und Kind ihn verlassen haben und er nicht mehr weiß, was er mit sich anfangen soll.

Eine Freundin von mir flüchtet sich in Stress und Termine, halst sich immer mehr und mehr auf; ihr Terminkalender ist überfüllt, weil sie nicht eine Stunde mit sich selbst auskommen würde.

Sie liest Bücher über Bücher, kann nicht genug davon im Regal stehen haben, weil sie so in das Tor zu einer anderen Welt tritt, mit anderen Perspektiven und anderen Menschen. Anderen Situationen, anderen Schicksalen.

Der Junge aus meiner Klasse spielt Computerspiele und chattet dort mit anderen Menschen, weil er kaum Freunde hat und die Menschen ihn aus dem Internet nicht sehen und verachten können.

Sie trinkt Energydrinks in Litern, weil sie so müde ist, dass sie die Augen nicht mehr aufhalten kann und etwas sucht, um ihre Lebensenergie aufzufüllen.

Und jetzt sag: Wo flüchtest du dich hinein? Und warum fliehst du? Was ist so schlimm, dass du die Welt nicht mehr ertragen kannst?