unrealistische

pxlspace  asked:

Mir wird gesagt, meine Kreativität zum Beruf zu machen, wäre dumm, nicht möglich oder unrealistisch. Ich will kein Reichtum oder Berühmtheit. Ich will einfach tun, was ich liebe. Wie stehst du zu den Chancen?

Es kommt immer drauf an, um was es genau geht. Unsicher in es in diesem System in jedem Fall, wenn man kreativ arbeiten möchte, dumm ist es aber keineswegs.

Es gibt einige Möglichkeiten irgendwie Geld mit Kunst zu verdienen und durch das Internet werden es immer mehr. Dank Seiten wie zum Beispiel “Etsy” können Menschen, die selbst Kissen entwerfen, Halsketten basteln, Möbelstücke bauen, Kleidung schneidern oder irgendetwas anderes erschaffen, sich etwas dazu verdienen, indem sie ihren Kram ohne viel Aufwand der ganzen Internetwelt anbieten können. Auf “DeviantArt” usw. können Cartoonisten, Illustratoren und Zeichner Prints ihrer Bilder verkaufen. Musiker können (und das auch schon ohne das Internet) anderen Menschen Unterricht geben und damit ein bissle was verdienen. Es gibt viele Wege, die man einschlagen kann. Vieles wird einem nicht gleich das Leben finanzieren, aber es ist nicht unklug sich nebenbei etwas aufzubauen. Ich persönlich bin der Meinung, dass es sich mehr als lohnt es zumindest zu versuchen.

Ich will warme Sommernächte. Ich will mit meinen Freunden Spaß haben und alles andere vergessen. Auf Dächer klettern , am Lagerfeuer sitzen und reden, die Sterne beobachten, eine Wasserschlacht mit meinen Freunden machen, Picknicken  und die ganze Stadt vom höchsten Punkt sehen.

ist das so unrealistisch?

texsoy  asked:

Hast du eine genaue Vorstellung von einer funktionierenden, gerechten Welt?

Nicht wirklich. Klar kann ich mir ein idealistisches Bild vorstellen, das “perfekt” ist, aber das ist aus heutiger Sicht natürlich mehr als unrealistisch. Wichtiger ist es sowieso, sich den nächsten Schritt zur Besserung genau vorstellen zu können, glaube ich.

anonymous asked:

Ich bin drauf und dran mich in einen Jungen zu verlieben nur bin ich mir nie wirklich sicher ob ich mich das auch "traue" oder will. Irgendwas hält mich immer ab auch im Leben und besonders bei solchen "Entscheidungen". Ich würde uns so gerne eine Chance geben aber ich weiß nicht ob ich das schon kann oder ob ich doch wieder einen Rückzieher mache. Hast du einen Rat für mich?

Vielleicht ist es einfach die Angst vorm Fallen lassen die dich aufhält.

Ich kenne das von mir selber nur zu gut.

Manchmal denkst du einfach du tickst falsch, du denkst deine Welt dreht sich in eine andere Richtig als die der anderen. Warum fällt es manchen Leuten so leicht sich von Beziehung in Beziehung zu stürzen während andere Jahre lang daran verzweifeln überhaupt erstmal einen Funken der Selbstliebe zu erhaschen?

Warum fühlst du dich als würden all deine Flüsse den Berg hinauf fließen während andere in den Stromschnellen kanufahren? Ist fallen lassen leichter als loslassen? Und ist es wahr, dass der Moment vorm genau vorm Anfang der mit Abstand am furchteinflößende ist?

Ich hab vor einiger Zeit mal einen Jungen kennen gelernt der wirklich, wirklich introvertiert war (zumindest schien er so), das war sogar so einer von der Sorte die nicht mal wirklich mit dir reden wenn du sie ansprichst. Wäre ich an dem Abend nicht 5 min durch die Gegend gerannt und hätte gefühlte 180 Leute angequatscht um ein Feuer zu bekommen hätte ihn vielleicht sogar komplett übersehen aber er saß da so, ganz alleine auf ner Bank im Park (es war warm, es warm Abends und unsere oder zumindest mein Pegel - war nicht mehr so nüchtern) und hat eine geraucht und ich dachte mir so “ JA MAN! Du bist mein Mann!” und bin “direkt” (so direkt war das nach 3 Desperados nämlich tatsächlich nicht mehr lol) zu ihm hin und hab ihm nach Feuer gefragt, er hats mir natürlich geben, weil ohne wäre ich glaube ich auch nicht mehr weggegangen. Aber er saßs da halt so ganz alleine und ich hab ihn gefragt warum das so ist und meinte nur: “ich weiß nicht, ich weiß nicht”

ich hab mich dann zu ihm gesetzt und ihm was von meinem Desperados abgeben - wollte er nicht. Reden? Wollte er nicht. Zuhören? Musste er gezwungener Maßen bei dem Abendlichen reden Fluss den ich da in dem Moment drauf hatte.

Und während ich halt so meinen Nonsens erzählt hab, darüber wie ich mich jedes mal Frage ob Vögel nachts wirklich schlafen oder ob es mehr Sterne am Himmel gibt als Sandkörner in der Sahara - hat er halt immer wieder auf so ein Mädchen geguckt was grade mit ihren Freunden in nem Kreis auf der Wiese saß und sich offensichtlich amüsiert hat (die ganzen Leute da waren wohl seine Clique, was auch erklärt warum er Abends im Park ist) und ich meinte so: “Deine Freundin?”  und er lacht nur verlegen.

Du kennst das! Das ist dieses in die Leeren auf den Boden starren und durch die Nase ausschnaufen Lachen, dieses “Lustig dass du genau das grade fragst” - Lachen. Und ich so: “Ah ok da scheint es wohl grade ein bisschen Krieg zu geben wie mir scheint” und ohne auf meine Frage auch nur ansatzweise einzugehen, setzt er sich auf einmal aufrecht hin (vorher hatte er sich die ganze Zeit mit seinen Unterarmen auf seinen Knien aufgestützt und saß nach vorne gebeut), guckt mich an und sagt: “Weißt du Digga ich steh schon mindestens zwei Jahre auf sie, wirklich richtig auf sie und sie weiß das auch bzw. hat sie es bestimmt schon mit bekommen, da bin ich mir sicher aber ich bekomms einfach nicht hin über meinen Schatten zu springen und zu meinen Gefühlen für sie zu stehen und ich könnte mich in Momenten wie diesen, heute Abend jedes mal umbringen dafür. Siehst du nicht wie schön sie aussieht?” (und ja ich habs gesehen, sah sie wirklich und das ob es wohl schon so gut wie ganz dunkel war und bis auf das Licht der angrenzenden Häuserketten und Straßenzügen nicht mehr viel zu erkennen war)

Und ich war wirklich langsam ziemlich voll und könnte deswegen diese mit dieser Aussage einhergehende Schönheit und vor allem pure Ehrlichkeit gegenüber einem völlig Fremden in dem Moment gar nicht mehr richtig begreifen (zumindest nicht so wie ich es jetzt im Nachhinein kann) und meinte deswegen auch nur zu ihm: “Ok dann sags ihr doch jetzt?”

Und ich schwöre dir ich weiß nicht wieso oder wo das auf einmal her kam, ob es dieser Klischeehafte Funken des Überzeugungsmoments war oder doch einfach der eine Tropfen der in seinem Fass noch gefehlt hat aber er steht auf einmal auf, guckt mir in die Augen, sagt “Ja!” und geht mit eisernen Schritten auf sie zu.

Ich bin sitzen geblieben.

Und hab nicht gehört was er zu ihr gesagt hat (auch wenn ich mir in manchen Moment danach noch gewünscht hätte ich hätte es, einfach um diesen Moment noch einzigartiger zu machen)

Aber als ich dann eine Stunde später auf dem Heimweg war und an der U Bahn Station irgendwo in Prenzlauer Berg stand und mir noch ne Kippe angemacht hab (mittlerweile hatte ich sogar mal mein eigenes Feuer, Applaus, Applaus) habe ich mich im selbem Moment einfach so nochmal umgeguckt und als wäre es wie in einem typischen Nicholas Sparks Film gewesen saßen die beiden da Arm in Arm auf den Bänken am Bahnsteig… Das war so unrealistisch aber dennoch zu unglaublich nah, dass ich das bestimmt die nächsten Jahre nicht so schnell vergessen werde.

Er hat sich getraut. Er ist aufgestanden und hat es einfach gemacht und im selben Moment hat er hat mir gezeigt, dass man nun mal nicht alle Kriege mit Waffen gewinnen kann, das man nun mal manchmal erst den Mut haben muss den Fluss bis ganz nach oben zu schwimmen um den besten rutsch zu haben und dass ironischer Weise Fallen lassen tatsächlich einfacher ist als loslassen ist.

Er hat sich getraut, er hats gemacht. Deine Entscheidung liegt bei dir.

hurricanesandbirds-deactivated2  asked:

Ich liebe ihn so unheimlich sehr, dass ich manchmal sogar glaube, es bringt mich um. Denkst du, dass man einen Menschen so sehr lieben kann, dass allein nur die Liebe einen zerstören könnte?

Ich habe mich jeden Tag gefragt wie es möglich ist, dass ich ihn so liebe. Jeden Tag, hat mir alleine meine Liebe zu ihm, den Atem genommen. Ich hab ihn so geliebt, die Vorstellung, er könnte alleine meine Hand halten, war für mich unmöglich. Es war zu schön, dieses Gefühl alleine bei der Vorstellung hat mich nicht mehr an diese Welt glauben wollen. Alles was mit ihn zutun hatte, war für mich zu schön, als dass es echt sein könnte, es war unrealistisch, obwohl ich es erlebte. Eine Nachricht von ihm alleine, hat mir den Atem genommen, mein Herz stoppen lassen. Ich dachte, ich überleb es nicht, wenn er wieder kommt und mich in seine Arme nimmt, aber jetzt wo ich weiß, er wird wirklich nicht wieder kommen, weiß ich, dass diese Liebe wirklich nicht für diese Welt war. Sie war nicht möglich, nicht erlaubt, zu schön, zu stark für diese Welt, um echt werden zu dürfen.

Ich habe oft Angst. Angst davor, dich zu verlieren und manchmal denke ich mir, dass es wohl besser wäre, wenn wir uns voneinander distanzieren, aber ich weiß ganz genau, dass ich damit nicht klar kommen würde. Ich weiß nicht mehr, wie es war als wir uns noch unbekannt waren und um ehrlich zu sein möchte ich das auch gar nicht wissen, da ich nie wieder ohne dich sein will, aber der Gedanke daran, dass schon bald alles vorbei sein könnte plagt mich so sehr, dass ich den Augenblick mit dir nicht genieße, sondern mich zu sehr in deinen Verlust vertiefe. Ich habe Angst davor, dich vermissen zu müssen, wenn du einmal nicht mehr bei mir bist, weil ich so dumm war und dich gehen gelassen habe. Angst davor, eines Tages alleine aufzuwachen ohne dich neben mir liegend und dir dann nicht in deine blauen Augen blicken zu können in denen ich so viel sehe. Nicht mehr deinen Duft riechen zu können und nicht mehr deiner Stimme lauschen zu können, wie sie sagt “Ich liebe dich”. Ich würde zerbrechen ohne dich, denn es fühlt sich so unrealistisch an, dieses Gefühl, wenn wir zusammen sind. In diesen Momenten bin ich vollkommen entlastet, bis auf den Gedanken, das alles zu verlieren. Und bleibe ich bei dir, verlieren wir beide unseren Sinn, aber teilen sich unsere Wege, sehe ich in allem keinen Sinn.

anonymous asked:

Mein Freund starb vor knapp 8 Wochen. Er hat sich nach einem kleinen streit vor den Zug geworfen. Ich habe ihn so sehr geliebt, dass es weh tut. Er ist meine 1. GROßE Liebe. Und er hat 1 Jahr um mich gekämpft. Er kam am 16.02 einfach nicht zur Schule.. und ab 10 uhr kamem keine Nachrichten mehr an. Es ist so unrealistisch. Es tut so weh. Mit ihm habe ich meine letzten 7 Monate verbracht. Wir haben uns jeden Tag gesehen. Und jetzt? Nie wieder. Ich würde es so gerne verstehen.. Ich bin schuld.

Ich kann deine Trauer und deinen Schmerz nachvollziehen… Trotz all der scheiße gebe dir nicht die Schuld… er würde es nicht wollen! Vielleicht hat er dir einfach nicht von seinem Leiden erzählen wollen, damit du dir keine Sorgen machst… Vielleicht war er seiner Psyche nicht gewachsen… vielleicht ist noch etwas anderes vorgefallen, ich kann verstehen du hast so viele Fragen, du suchst nach so vielen Antworten! Aber vielleicht war sein Wunsch einfach nicht mehr hier zu sein… Du liebst ihn, bist traurig vielleicht auch ein wenig Wütend… aber du willst doch nur das er Glücklich ist, denke immer daran wenn es das der einzige Weg war um glücklich zu sein dann lass ihn los und lass ihn Ruhen, auch wenn es dir unheimlich weh tut, er liebt dich bis in alle Ewigkeit.

Aber wir tragen alle unsere eigene kleine kaputte, unrealistische, wunderschöne und vll auch viel zu realistische Welt in uns, und alleine weil das etwas ist was ins niemand wegnehmen kann, sollten wir es auch nicht tun.
—  wo gelesen