und co

Wenn ich nur weinen könnte, denkt Friedrich Winter manchmal. Weinen tröstet, Weinen lindert den Schmerz, es wäre eine Befreiung – aber es geht nicht. Nicht, als die Ärzte am 29. März 2015 die Maschinen abschalten, die Sigrid, seine Frau – oder das, was von ihr übrig ist –, am Leben halten. Nicht, als er sieht, wie seine Töchter bei der Beerdigung weinen. Nicht, als er die Songs hört, die er für sie ausgesucht hat, Nothing else matters von Metallica, Bachs Air, gespielt von David Garrett, und Scarborough Fair von Simon & Garfunkel. Und auch nicht, als der Trauerredner die Urne in den Boden lässt, darauf ein Zweig des südfranzösischen Lavendels vom Balkon, den sie so liebte.

Nicht einmal da.

Friedrich Winter sagt, er habe sich sogar von seinem Hausarzt untersuchen lassen. Vielleicht bin ich vertrocknet und habe keine Tränenflüssigkeit mehr, dachte er. Aber der Hausarzt sagte, es sei alles okay, und mittlerweile glaubt Winter das auch. Tränen sind ja nur ein sichtbares Zeichen der Trauer, sagt er.

Friedrich Winter ist 80 Jahre alt. Er hat erfahren, was es heißt, einen Menschen zu verlieren: Sein Vater starb, als er zehn war. Er beerdigte seine Mutter, fünf Geschwister und mehrere Freunde, er verlor ein ungeborenes Kind. Winter weiß, dass Menschen in Trauer ertrinken können. Aber eines ist ihm dennoch nicht klar: Warum trauern Menschen? Um zu vergessen oder um sich zu erinnern?

Es war an einem Tag im vergangenen Frühjahr, als er sich an den grünen Sekretär im Flur seiner Wohnung setzte und einen Brief schrieb. Er schrieb ihn an die Zeitung, die er abonniert hat, die ZEIT. Einige Wochen zuvor hatte er schon mal einen geschrieben, es ging um seine beiden Töchter, wie sie am Krankenbett ihrer Mutter saßen und ihre Hand hielten. Der Brief sollte am Muttertag erscheinen, aber Winter zog ihn kurz vor Veröffentlichung zurück. Sigrid, seine Frau, war gestorben.

Jetzt saß Winter also am Sekretär und schrieb wieder, schnell und ohne lange zu überlegen. Wahrscheinlich auch, weil die Trauer sich besser fassen lässt, wenn man sie in Worte kleidet.

Ist das zu kitschig, fragte er sich, als er fertig war, zu rührselig? Nein, das kann nicht sein, dachte er. Weil es so war. Und die Wirklichkeit kann ja nicht kitschig sein, oder? Dann schickte er den Brief ab: “Die Erinnerung an einen Abend im Februar: Ich (80 Jahre): ›Habe ich dir schon gesagt, dass ich dich liebe?‹ Sie (78 Jahre): ›Ja, gestern Abend.‹ Ich: ›Ach so!‹ Sie: ›Sag’s noch mal. Ich höre es gerne.‹ Sie, meine Sigrid, ist vor acht Wochen gestorben. Wir waren 60 Jahre zusammen.”

Drei Monate danach, an einem blassgelben Tag im Juli, parkt Winter seinen schwarzen Volvo, 1975er Baujahr, an einem Waldsaum am Ortsrand, Odenthal bei Bergisch-Gladbach, und läuft einen ausgetrampelten Pfad entlang. Friedrich Winter, volles graues Haar, Menjoubärtchen, gefeilte Fingernägel, ist ein charmanter Mann, der nach Aftershave riecht und seine Eitelkeit nicht verbirgt. An seiner linken Hand trägt er zwei Ringe: seinen Ehering und am kleinen Finger den der Frau, die 60 Jahre lang links von ihm am Frühstückstisch saß und ihm eine Tasse Kaffee reichte, schwarz mit einem Löffel Zucker.

Nach ein paar Minuten bleibt er vor einer Rotbuche stehen. Licht bricht durch die Krone, am Stamm klebt eine blaue Plakette wie an allen Baumstämmen hier im Trostwald. Plakette Nr. 1700. Fünf Menschen sind hier bestattet, Sigrid Winter, * 06. 09. 1936, † 29. 03. 2015, liegt auf 11 Uhr. “Die 12 habe ich für mich reserviert”, sagt Winter.

Mit seiner Frau habe er nie darüber gesprochen, wo sie beerdigt werden möchte, aber Winter glaubt, dass es ihr hier gefällt. Ihm gefällt es ja auch. Er mag die Stille, weil es keine bedrückende, sondern eine gute Stille ist. Eine Stille, die nicht still ist. Man hört Vogelgezwitscher, die Blätter rauschen.

Winter sagt, er komme jeden Tag her, meistens nach dem Frühstück. Damit Sigrid sich nicht einsam fühle.

Wie würden Sie beschreiben, was Sie verloren haben, Herr Winter?

“Die Worte reichen dafür nicht aus, aber ich würde sagen, ich habe einen Teil meines Selbst verloren. Wir waren eine Einheit.”

Friedrich und Sigrid Winter waren sechs Jahrzehnte ein Paar. Sie lernten sich in ihrer Lehrfirma kennen, Otto Berning und Co, eine Firma für Knöpfe und Metalle in Schwelm, einer Kleinstadt bei Wuppertal. Sie knutschten heimlich hinter ihrem Elternhaus. Er kaufte ihr einen Flakon Parfum, “Femme”, den er sich kaum leisten konnte. Sie spazierten stundenlang im Wald, das Moos war weich.

1959 heirateten sie, er war 24, sie 22. Er machte Karriere, sie folgte ihm. Sie bekamen zwei Töchter und reisten viel: Madeira, Hawaii, Indonesien. Als sie beide Anfang 60 waren, gingen sie nach China, Shanghai, Friedrich Winter leitete dort ein Joint Venture und vertrieb Eisenbahntechnik, Maschinenfahrzeuge, Fahrtenschreiber. Seine Frau half vormittags im Büro, dann brachte der Fahrer sie nach Hause, sie mochte es, dort mit einem Buch am Pool zu liegen, sagt Winter. Als ihre Enkel geboren wurden, kehrten sie heim nach Bergisch-Gladbach.

Es war eine lange Reise, und entgegen aller Wahrscheinlichkeit haben Friedrich und Sigrid Winter sich nicht verloren. Auch weil sie sich gemeinsam verändert haben: Sie liebte seinen Humor und dass er sie leicht machte. Er liebte ihre Güte und dass sie ihm seine Fehler verzieh. Sigrid war seine erste, aber nicht seine einzige Frau. Und so war es auch andersherum.

Es ist schon ziemlich viel, wenn man sich nach 60 Jahren Ehe nicht hasst. Sigrid und er, sagt Friedrich Winter, hätten sich geliebt.

Wiebke Winter-Dezeure, 53, seine ältere Tochter, sagt: “Er begreift ihren Tod noch nicht.”

Kerstin Winter, 50, seine jüngere Tochter, sagt: “Mein Vater ist sehr einsam.”

Friedrich Winter sagt: “Mir fehlt das Echo. Wer bin ich schon ohne sie?”

Die Nacht zum 5. März 2015. Friedrich Winter weiß nicht mehr, wie spät es war. Seine Frau lag im Bett neben ihm und stöhnte, diese fürchterlichen Kopfschmerzen. Alles gut, Sigrid?

“Ich muss mal eben zur Toilette”, sagte sie.

Friedrich Winter brachte seine Frau ins Bad, sie war zu schwach, um allein zu gehen, er schloss die Tür, und auf einmal hörte er sie rufen: Friedrich! Als Winter die Tür öffnete, sah er sie auf dem Boden liegen, wimmernd, er versuchte, ihr aufzuhelfen. “Du musst mir schon helfen, Schnuckelchen.” Er stemmte sie auf die Knie, zog sie am Badewannenrand hoch und brachte sie mit Mühe ins Bett.

Sigrid war bei vollem Bewusstsein, aber irgendwas stimmte nicht mit ihren Bewegungen, sagt Friedrich Winter heute. Ihre linke Hand war taub, und sie wusste nicht, dass Donnerstag war.

Diese Nacht ist oft in seinem Kopf abgelaufen, wie ein Film, und immer hat er sich gefragt, ob er ihn hätte anhalten können. Und wo. Aber diese Nacht gehört jetzt zu ihm.

Am Morgen, die Kopfschmerzen waren stärker geworden, verständigte Winter sofort den Hausarzt. Der Rettungswagen fuhr sie ins Krankenhaus. Die Ärzte sagten: “Wir müssen operieren. Sind Sie einverstanden?”

Sie rasierten eine vier Quadratzentimeter große Stelle auf Sigrids Kopf und öffneten ihre Schädeldecke, eine Ader war geplatzt und Blut ins Gehirn gesickert.

Freitag, 6. März, der Morgen nach der Operation. Sigrid lag auf der Intensivstation, das Zimmer sah aus wie ein Labor, Schläuche und Kabel, die aus ihrem Körper zu fiependen Monitoren führten. Ihre Augen waren geschlossen, eine Maschine pumpte Sauerstoff in ihren Körper, ihr Atem ging gleichmäßig, als würde sie schlafen. Die Ärzte sagten, ihre rechte Gehirnhälfte sei so gut wie tot.

Friedrich Winter fuhr jeden Tag ins Krankenhaus, 40 Kilometer hin und zurück, er setzte sich ans Bett, hielt Sigrids Hand und erzählte mit leiser Stimme, von dem neuen Käse, den er entdeckt, oder den Schuhen, die er sich gekauft hatte. Er hoffte auf ein Zeichen, auf irgendetwas.

Dann, es war ein Sonntag, saßen Friedrich Winter und seine beiden Töchter in einem Krankenhausraum, Linoleumfußboden und weiße Wände. Der Arzt sagte, sie könnten die Blutung nicht stillen, die rechte Hirnhälfte sei voller Blut. Winter verstand nicht alles, aber er verstand, dass er sich keine Illusion mehr machen durfte. Nur vier Wochen zuvor hatten er und seine Frau eine Patientenverfügung unterzeichnet. Für den Fall, dass es ihnen mal schlechter gehen sollte. Winter schaute an dem Arzt vorbei aus dem Fenster. Er sagte, okay, dann soll es so sein. Es, der Tod. Draußen Bäume, die schon Blätter trugen.

Danach fuhr er nach Hause, in ihre Dreizimmerwohnung in Odenthal. Er setzte sich aufs Sofa im Wohnzimmer und schaute sich um: In den Regalen die Historienromane, die Sigrid so gern las, auf dem Boden die Seidenteppiche, die sie von ihren Reisen mitgebracht hatten, an den Wänden Urlaubsfotos. Jeder Quadratzentimeter eine Erinnerung. Nie war ihm die Wohnung so leer vorgekommen.

Er wählte die Nummer des Krankenhauses, eine junge Schwester nahm ab. Ob er seine Frau noch einmal sehen könne. Die junge Stimme sagte, das sei nicht mehr möglich, sie sei bereits für die Feuerbestattung vorbereitet. Wie betäubt legte Winter auf.

Wie haben Sie sich von Ihrer Frau verabschiedet, Herr Winter?

“Gar nicht. Als ich sie das letzte Mal sah, habe ich nicht drüber nachgedacht, dass es das letzte Mal sein würde. Ich glaube, ich habe nichts gesagt, nur ihre Hand gestreichelt.”

Nach dem Gespräch mit dem Arzt hatte seine älteste Tochter ihn gebeten, nach Hause zu fahren. Sie hatte nicht geglaubt, dass er es ertragen hätte, sie sterben zu sehen.

Herr Winter, glauben Sie, Ihre Frau hatte Angst vor dem Tod?

“Nein, aber sie hatte Angst, allein zu sein. Wir waren uns einig, dass es besser wäre, wenn sie vor mir geht.”

An die Wochen danach erinnert sich Winter nur verschwommen. Klar, er fuhr zum Bestatter, organisierte die Beerdigung, verschickte Einladungen, schrieb Briefe an die Versicherung und die Bank. Aber die Tage schienen keinen Anfang und kein Ende zu haben. Er röstete sich Kaffee. Der Platz links von ihm am Frühstückstisch blieb leer.

Wenn er nach dem Mittagsschlaf aufwacht und fragt: “Schätzchen, bist du noch da?”, kommt keine Antwort. Wenn er abends im Bett liegt und sich nach links dreht, ist da niemand mehr, dem er das Buch aus der Hand nehmen kann. Die Bettwäsche ist abgezogen. Die Wohnung ist stumm. Doch am schlimmsten sind die Sonntage. An Sonntagen kann man nicht einmal einkaufen.

Seine Töchter halfen Friedrich Winter, den Haushalt aufzulösen. Sie entsorgten Sigrids Medikamente, ihre Kleider, auch ihren Kaschmirmantel und 15 Kartons Schuhe, brachten sie in die Kleiderspende. Nur von drei Dingen konnte sich Winter nicht trennen: von ihrem Parfum, immer noch “Femme”. Von ihrer Zahnbürste, mit der er sich morgens manchmal die Zähne putzt. Von vier Paar Schuhen, silbernen Pumps und roten High Heels, Schuhgröße 37, in denen sie aussah wie eine Königin, wenn er sie in die Bar des Hilton in Shanghai auf ein Glas McCallon-Whisky einlud. Jetzt liegen sie auf ihrer Seite des Kleiderschranks, verstaut in Kartons, darüber vierzig leere Kleiderbügel.

Und dann ist da dieses Tagebuch. Winter fand es versteckt in der Schublade mit ihrer Unterwäsche. Roter kunstlederner Umschlag, liniertes Papier, das Jahr 1958. Manchmal blättert er darin, aber nur kurz, dann muss er es weglegen. Sie nannte ihn Friedel.

Sonnabend, 3. Mai 1958: “Wir waren bei Friedels Tante Luise und Onkel Otto zu Besuch, vorher schwimmen in der Becke. Wir waren schrecklich verliebt und so glücklich.”

Was hält Sie am Leben, Herr Winter?

“Das ist eine gemeine Frage.”

Wieso?

“Ich könnte sagen, dass es mich erfüllt, Kindern im Krankenhaus vorzulesen und Flüchtlingen zu helfen. Aber es stimmt nicht. Ich mache das gern, aber es ist die Vergangenheit, die meine Gegenwart bestimmt.”

Wie meinen Sie das?

“In meinem Alter hat man kaum noch Träume, nur noch Erinnerungen.”

Am Ende des Gesprächs ist Friedrich Winter heiser. So viel hat er lange nicht mehr gesprochen. Er sagt, er werde bald zu einer der beiden Töchter ziehen, die Seidenteppiche nehme er mit.

Ein paar Wochen nach Sigrids Tod fuhr Winter nach Lothringen, Freunde besuchen. Vermutlich wurde er in seinem Leben noch nie so häufig umarmt, sagt er. Aber irgendwann hielt er sie nicht mehr aus, ihre Normalität. Er müsse früher abreisen, sagte er ihnen. Ein Arzttermin. Friedrich Winter war unter Menschen, aber er fühlte sich allein.

Er stieg in seinen schwarzen Volvo und fuhr zurück, von Bar-le-Duc nach Odenthal, und irgendwo hinter Trier, auf der Bundesstraße 51, wo sich die Eifel langsam erhebt, übermannte ihn die Erinnerung. Er hielt auf einem Parkplatz, lehnte sich gegen einen Zaun und ließ den Blick schweifen. 30 Minuten lang stand er dort und erinnerte sich. Wie sie auf der Wiese lagen, Sigrids langes Haar im Gras, und sie sagte, du hast Augen so grün wie Moos. Wie sie auf dem Roller an den See fuhren, ihre Arme um seine Hüften. Wie sie im Wohnzimmer lasen, sie auf dem Sofa, er auf dem Sessel, wie er ihre Hand nahm.

Auf der Straße rauschten die Autos vorbei, in der Ferne weideten Kühe, und dazwischen lehnte Friedrich Winter an diesem Zaun. Vielleicht, sagt er, habe er da geweint. Nur ohne Tränen.

anonymous asked:

Nein nicht diese belanglosen Dinge, erzähle wirklich was über dich.

Wiederhole dieses Jahr die 12.

Habe mit 4 Jahren meinen Vater verloren, meine Mama ist meine Heldin und hat mich und meinen älteren Bruder durchs Leben geboxt.

Ich liebe es zu Techno, House Goa und co. feiern zu gehen.

Wenn ich eins im Leben gelernt habe, dann dass du am Ende immer alleine bist und niemand für dich da ist, außer deine Mum.

Hab ein zu großes Herz und erwarte immer zu viel von anderen Leuten.

Ich will einen Hund.

Ich liebe den Rausch hahaha😂

Hoffe du meinst sowas🤓😂

[ Happy Holidays!

As Christmas Eve is upon us (and Hanukkah starts tomorrow!), I hope that all of you will have happy and safe holidays, and if you do not celebrate, I still hope you’re having a good time and are healthy! 

Ludwig is dressed up as the Christkind**, Gilbert as 19th century Santa Claus*!

For the occasion I thought I might share some information with you about German Chirstmas! 

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Alltags Teasing Ideen

Eine Frau möchte vermutlich nicht die ganze Zeit mit männlicher Keuschheit spielen und ihn jedes mal aufzuschließen wenn du gerade keine Lust hast ruiniert das ganze Spiel. Also, was machst du an diesen Tagen wenn du dich kaum motivieren kannst, wenn du Unterleibschmerzen hast, wenn du Stress hast oder du einfach viel zu beschäftigt bist, ohne zurückweisend zu sein? Nun nach einigen Jahren in denen ich dieses Spiel mit meiner wunderbaren Partnerin spiele habe ich ein paar Vorschläge. 

Ein Teil der Magie dieses Spiels ist es das der Mann, der normalerweise das größere Verlangen nach Sex hat, es 24/7 spielt. Er isst, schläft, geht zur Arbeit, alles mit mit seinem Penis verschlossen. Jeder kurze Gedanke an etwas sexulles erinnert ihn an das Spiel das er spielt. Seine Partnerin hat wahrscheinlich eine niedrigere Libido, aber das ist okay weil sie ihm nur ein wenig “Tip” geben muss und er bleibt voll auf Empfang. Ein klein wenig Aufmerksamkeit an den Tagen an denen du nicht so verspielt bist wird dafür sorgen das er zufrieden und glücklich ist und sich nicht zurückgewiesen fühlt bis du etwas enthusiastischer bist. 

Hier sind ein paar Ideen für diese Tage, wähle einfach die die dir besonders leicht fallen. Keine nimmt wirklich viel Zeit in Anspruch und braucht auch keine Vorbereitung. Gleichzeitig zeigen sie ihm das du ihn nicht vergisst und das er dir wichtig ist. Und wer möchte schon nicht seiner Partnerin wichtig sein?

Natürlich hat das Spiel auf ihn den effekt das er erregt wird und bleibt. Das bedeutet das es sein kann das er auch mal ein wenig zudringlich wird und versucht dich mit küssen, streicheln und co in Stimmung zu bringen. Doch bin ich mir sicher dass es Tage gibt an denen das einfach nichts bringt. Wenn du prinzipiell möchtest das er versucht dich zu verführen solltest du ihn an diesen Tagen nicht schroff abweisen wie “nicht jetzt”. Füge es stattdessen sanft in euer Spiel ein. Zum Beispiel: “ Beruhig dich Schatz, ich will das du zu aufgeregt wirst” oder “Das ist sehr nett Schatz, aber schraube deine Hoffnungen nicht zu hoch, du bleibst noch verschlossen.”

Erinnere ihn an seine Situation

Natürlich weiß er bereits das er verschlossen ist und das du den Schlüssel hast, aber ihn daran zu erinnern lässt ihn wissen da du an ihn denkst. Du hast ihn nicht vergessen, du wartest nur auf die richtige Zeit um Spaß mit ihm zu haben. Zum Beispiel wenn er gerade irgendwas macht und du gehst an ihm vorbei und greifst ihn kurz in den Schritt und fragst “Wie geht es meinem Spielzeug? Immernoch verschlossen?” oder “Ich liebe es zu wissen das mein Spielzeug sicher verpackt ist.” Anderes Beispiel wenn er sich gerade anzieht oder duscht und du den Käfig siehst: “Ich finde der Käfig sieht toll an dir aus” oder “Ich könnte mir nicht mehr vorstellen deinen Penis nicht verschlossen zu wissen”. Wieder anderes Beispiel wenn ihr euch gerade küsst, umarmt oder wenn er dich gerade betrachtet: “Bist du nicht glücklich das eine so tolle Frau auf dein Spielzeug aufpasst?” 

Die Möglichkeiten sind endlos und du wirst schnell mit eigenen Ideen kommen. Am effektivsten ist es wenn er gerade nicht an Sex denkt und daher nicht erwartet dass du an Sex denkst. Wenn du dann etwas in Zusammenhang mit seiner Keuschheit erwähnst ist er überrascht und seine Libido wird sofort in einen höheren Gang geschalten. 

Erkäre seine Männlichkeit zu deinem Besitz

Ein sehr lustiger und einfacher Weg ist es seinen Penis und seine Hoden als deine zu bezeichen. Versuch eine Gewohnheit daraus zu machen. Du kannst ihn nach einem Kuss sagen: “Ich hoffe du passt gut auf meinen Schwanz auf Schatz? Ich bin mir sicher an einem der nächsten Tage möchte ich mit ihm spielen.” Oder du kannst einen Kommentar abgeben das du findest große Hoden sehen bei ihm sehr gut aus und du magst wenn deiner Eier groß sind.

Für Männer ist es erregend, ihr ganzes Leben können sie mit ihrem Spielzeug spielen und plötzlich kommt eine FRau und sagt das ist nicht deine das ist meine.

Verknüpfe Alltags Bitten mit seiner Keuschheit

Statt ihm eine sms zu schreiben dass er auf dem Weg nach hause Milch mitbringen soll schreib sowas wie: “Hi Schatz, die Frau die den Schlüssel zu deinem kleinen Freund hat möchte das du auf den nach hause Weg Milch mitbringst.” 

Oder sage “Mir den Rücken zu kraulen würde dir einige dringend benötigte Punkte verschaffen wenn ich das nächste mal darüber nachdenke einen gewissen kleinen Schlüssel zu verwenden oder nicht.”

Damit kreierst du eine Fantasie das du seinen Penis als Geisel deines Willens hältst. Belass es bei der Fantasie und nutze esnicht aus (oder nicht zu sehr).

Reize ihn gelegentlich

Erinnere dich daran als dein Partner und du euch kennen gelernt haben, was habt ihr die ganze Zeit gemacht? Geflirtet, richtig? Leidenschaftlich küssen, Händchen halten, sich streicheln, umarmen oder ein gespielter Klaps auf den Hintern. Jede dieser subtuilen Gesten baut die eine Anziehung zueinander auf - erweckt Leidenschaft bis hin zu Sex - und sind auch jetzt noch sehr gut geeignet sich gegenseitig an zu turnen. Also flirtet ruhig, geht zusammen spazieren oder ins Kino. Natürlich muss es nicht so unschuldig bleiben wie hier beschrieben, du kannst ihm genau so in den Schritt fassen und ihn sanft durch die Hose streicheln. Macht was ihr mögt. Und es gibt keinen Grund warum dies alles nicht auch in der Öffentlichkeit gemacht werden kann um die Erregung zu steigern.

Sexting

Auch hier geht es darum zu flirten. Wann habt ihr euch das letzte mal geschrieben das ihr Lust auf einander habt? Es weckt die Lust in beiden. Für ihn ist es heiß zu lesen das seine Partnerin Lust auf ihn hat. Auf der anderen Seite mag es jede Frau begehrt zu werden, zumindest wenn es nicht plump gemacht ist. Schreib ihm einfach mal das du gerade Lust auf ihn hast und es sooo schade ist das er nicht da ist. 

Fantasiere darüber wie lang er verschlossen bleibt

Sage ihm du fragst dich wie lange du ihn verschlossen lassen solltst und belass es einfach dabei. Keine weiteren Informationen, nur das du darüber nachdenkst. Frag ihn ob er glaubt er würde es sechs Monate schaffen, oder ein Jahr. Wenn er fragt ob du planst ihn so lang verschlossen zu lassen, zucke mit den Schultern und sage vielleicht. Allein das er darüber nachdenkt ob du es ernst meint steigert sein Verlangen.

Oder sag ihm du liebst deinen “neuen” Partner so sehr, das du nicht weißt ob du es verkraften würdest wenn er plötzlich das Spiel nicht mehr spielen will.


Lass ihn dir etwas gutes tun

Seine Verweigerung wird dazu führen das er dich nur zu gern berühren möchte. Dies kannst du zu deinem Vorteil nutzen, egal ob streicheln, kuscheln, massieren oder was auch immer. Er kann dir auch ein Bad zur Entspannung machen, Wenn er dann versucht es auf die nächste Stufe zu heben sage ihm auf liebenswürdige Art das er nicht mehr bekommt.

Bei den Eiern haben

Egal wie beschäftigt du bist, diese kleine Geste kostet dich keine Zeit. Bei uns ist es so das meine Partnerin sich angewöhnt hat Abends im Bett für ein paar Minuten meine Hoden streichelt, nicht viele vielleicht 2 oder 3 Minuten oder bis mir 1 oder 2 Seufzer entweichen. Dafür muss nicht einmal der Käfig abgenommen werden. Es ist ganz witzig denn eigentlich sind wir nie zur selben Zeit schlafen gegangen. Heute ist es so dass sie mir zu flüstert sie möchte das ich mit ins Bett komme. Und ich denke ihr könnt euch vorstellen das ich mich dagegen nicht wehre.  Ab und an sagt sie dann sie will mit ihrem Spielzeug spielen. An tagen an denen sie vor mir wach ist und wir beide nicht unbedingt aufstehen müssen ist es auch gern mal ein Morgenritual.


Für Frauen die etwas mutiger sind habe ich hier zwei Vorschläge die sie ausprobieren können.

1. Baue eine dritte Person in eure Fantasie ein.

Für manche Frauen sicher schwierig, jedoch kann man es mal ausprobieren. Hier mal wieder ein Beispiel (Vorrausgesetzt sie trägt seinen Schlüssel an einer Kette um den Hals. Du könntest ihm sagen das dich heute eine Kollegin gefragt hat weshalb du einen Schlüssel trägst und ihm dann sagen das du ihr für einen Moment sagen wolltest was es damit wirklich auf sich hat. Oder Du sagst ihm das heute eine Verkäuferen, in dem Laden in dem ihr öfters einkaufen geht, eien Blick auf den Schlüssel geworfen hat und dich wissendlich angelächelt hat. Er wird jetzt jedes mal darüber nachdenken ob die Mitarbeiterin vor ihm in Wahrheit weiß das du ihn verschlossen hast. Letzter Vorschlag, sage ihm dass du am liebsten deinen Freundinnen erzählen würdest dass du ihn verschlossen hast. Sag ihm wie glücklich du bist und das du es mit ihnen teilen möchtest. Sag ihm er braucht sich keine Sorgen machen, sie werden es ihm gegenüber nie erwähnen und du wirst es ihm auch nicht sagen falls du mit jemanden darüber gesprochen hast. So wird er jedes mal unsicher wenn er eine deiner Freundinnen sieht, denn sie könnte ja sein Geheimnis kennen.

2. Verniedlichung seiner Männlichkeit

Obwohl so ziemlich jeder Mann sich schon einmal Gedanken darüber gemacht hat ob er auch gut genug ausgestattet ist oder Angst hatte das es nicht so ist gibt es viele die Andeutungen dass sie etwas zu kurz gekommen sind erregend finden. Fragt mich nicht warum, aber es ist so. Oft betrifft es allerdings Männer die kein wirkliches Problem haben, die ehr durchschnittlich bestückt sind oder besser. Diese Männer finden kleine Gemeinheiten wie das du sein bestes Stück “kleiner Freund” nennst erregend. Auch hier wieder ein kurzes Beispiel: “Schatz, weißt du warum Peniskäfige so klein und süß sind? Wenn man hinein passt gehörst man auch hinein.”

Wichtig nicht alle Männer stehen darauf also langsam an das Thema herran gehen. Und falls er dich fragt ob du ihn wirklich zu klein findest sag ihm dass du das alles nur aus Spaß sagst und das er dir so gefällt wie er ist.  

Nimm seine Keuschhaltung ernst

Lass auf keinen Fall seinen Schlüssel herumliegen oder handle als wäre es kein großes Ding wenn er herraus kommt bevor du bereit bist ihn aufzuschliessen. Überrasche ihn mit Kontrollen ob er noch verschlossen ist, wenn er nicht bei dir ist verlange ein Foto. Frage ihn ob er versucht hat heraus zu kommen, oder versucht hat ohne Erlaubnis an die Schlüssel zu kommen. Nutze eine Kein-Blödsinn-Ausstrahlung um ihn verstehen zu geben das es dir wichtig ist das du, und nur du, wann er aus seinem Peniskäfig kommt. Sage ab und an das du irgendwann ein sichereren Käfig haben möchtest. Das lässt bei ihm kein Gedanken daran zu dass du Spiel nicht ernst nimmst wenn du ihn eine Weile nicht gereizt hast. Denk daran er ist 24/7 in das Spiel eingebunden. Die ganze Idee dahinter ist dass er nicht einfach mit dem Spiel aufhören kann bis du ihn lässt, also hilft es ihn daran zu erinnern das du noch dabei bist.

Natürlich gibt es Situationen in denen er keinen Käfig tragen kann. Am häufigsten wird es sein wenn er diesen reinigen muss. Aber auch andere Dinge wie Arzt Besuche und Flugreisen werden stattfinden bei denen es sich verbietet das er den Käfig trägt. Schärf ihn mit aller Ernsthaftigkeit die du aufbringen kannst das du nicht willst das er dies ausnutzt und dass du erwartest das er sobald wie möglich wieder in seinem Gefängnis steckt. Erkläre ihm das dir der Gedanke daran das sein Penis nicht verschlossen dir unbehagen bereitet und das du erst wieder ruhig und glücklich bist wenn er wieder sicher verschlossen ist.


All diese Dinge sind schnell und leicht und können auch gemacht werden wenn man müde oder gestresst ist und einfach keine Lust und Leidenschaft verspürt. Aber sie sorgen dafür das sich der Partner geliebt fühlt und dass man sich um ihn sorgt. 

Nachdem wir uns darum gekümmert haben was ist wenn du keine Lust hast kommen wir jetzt dazu was man so alles machen kann wenn du Lust verspürst. 

Teasings

anonymous asked:

Also jetzt mal ehrlich, ich bin normalerweise nicht so leicht zum shippen zu kriegen, aber was machen die beiden Trottel denn in letzter Zeit? Küss ihn doch einfach du Doofkopp ;-; Und noch ne andere Frage, Klaas redet vor Jokos Frage über Style und trotz gegenwind Dinge tun. Redet er davon dass er nen Anzug trägt, warum auch immer, und wir ihn wieder in Pulli und co sehen wollen? :D

Ja mal ganz im Ernst, wenn sogar schon meine Familie damit anfängt, dass die süß sind, kann ich mir auch wirklich nicht mehr helfen. Hiiilfe. Also das war jetzt wirklich der teaser unseres Lebens oder so. Die funken sind so offensichtlich, dass man sie schon fast mit bloßem Auge erkennen kann und das ist nicht mal übertrieben. 🤷‍♀️

Und hahaha, möglich, dass er das meinte. Ich vermisse den alten Look auch, aber ich “kenne” Klaas mittlerweile auch gut genug, dass ich weiß, ihm liegt viel dran, sich “weiterzuentwickeln”, wenn auch nur Kleidungstechnisch. :D

Ich habe Angst. Angst, was im Moment in dieser Welt abgeht. Oft frage ich mich, ob ich das jetzt nur so stark wahrnehme, weil ich älter und aufmerksamer wichtigen Themen gegenüber werde oder ob wir uns wirklich langsam selbst auslöschen. Erst Nizza, dann der Putsch in der Türkei. Kaum eine Minute konnte ich seit gestern abschalten. Bis tief in die Nacht, eher gesagt morgen, war ich am Newsticker aktualisieren. Das Militär hätte den Kriegszustand ausgerufen. Das Internet wäre abgeschaltet. Alle sollen zu Hause bleiben. Nun muss man sich kurz vorstellen, man befände sich in dem Moment in diesem Land. Wie gruselig muss das sein. Dann, meldet sich Erdogan via Facetime im Fernsehen. Der, der ununterbrochen versucht, soziale Medien zu unterbinden. Der des Öfteren Twitter, Youtube und Co. abschalten ließ. Der Mann meldet sich via Facetime und befielt seinem Volk, auf die Straßen zu gehen und den Putsch zu unterbinden. Im Klartext: er schickt sie für sich in den Kampf. Dass sie dabei sterben könnten, scheint da zweitrangig zu sein. Währenddessen hängt er in einer Toilette ab und später stundenlang in einem Flugzeug. Lieber Erdogan, wieso machen Sie nicht mit? Wie gesagt, saß ich da stundenlang dran und habe mich ständig gefragt, wieso das Militär sowas tut. Dann habe ich mit einer Freundin gesprochen, die sich damit auskennt und die erzählte mir, dass dieser schon der 4. bzw. 5. Putsch in den letzten Hundert Jahren in der Türkei sei. Und somit nichts Neues. Immer, wenn das Militär merkt, die Demokratie sei gefährdet, greifen sie zu diesen Maßnahmen. Dass dies kein legitimer Weg ist, ist klar. Dann, nach knapp 4 Stunden wurde ich wieder wach. Zwischendurch wachte ich mehrmals auf, die Ereignisse ließen mich auch im Schlaf nicht in Ruh. Dann heute morgen. Ich sehe Bilder von geköpften Putschisten, wie Zivilisten auf sie einpeitschen, zuschlagen, auf die Köpfe treten. Erdogan, sind Sie stolz darauf? Ich denke, das ist eine rhetorische Frage, wenn man sieht, was die letzten Stunden passiert ist. Erdogan ließ über 2700 Richter absetzen. Die Judikative, die richterliche Gewalt, die einzige Kraft, die was gegen willkürliche Entscheidungen tun kann, wird entmachtet. Einfach so. Ich habe keine Richter in Panzern durch die Stadt fahren sehen, dass man sie jetzt absetzt. Ihr etwa? All das unterstützt die Vermutung, dies sei alles von Erdogan höchstpersönlich inszeniert, um seine Macht im Land noch mehr zu stärken. Und auch wenn nicht. Dieser “Putsch” hat ihm jetzt den Anlass gegeben, seine Gegner loszuwerden. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die Regierung möchte wieder die Todesstrafe einführen. Und das von einem Land, wir erinnern uns, das in die EU eintreten möchte. Dass dort seit Jahren kritische Journalisten eingesperrt und das Internet eingeschränkt wird, ist nichts Neues. Aber jetzt die Todesstrafe. Wo sind wir denn? Und eben, die Rede von der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie kritisiert den Putsch und spricht von einer Demokratischen Ordnung. Wenn ich ehrlich bin, sehe ich aktuell nichts davon. Zivilisten üben Selbstjustiz aus, köpfen und schlagen Menschen auf der Strassen, und feiern sich selbst als Teil einer “großartigen” Geschichte. Eine Geschichte, die später in die Geschichtsbücher eingehen wird. Als der Tag, der niemals ein Gutes Ende nehmen konnte. Unabhängig davon, ob der Putsch gelingen sollte oder nicht. Es war klar, dass Menschen getötet oder verletzt worden wären. Doch was jetzt darauf folgen wird, ist vermutlich das Schlimmste, was passieren konnte. Sie gleiten direkt in eine Diktatur. Ohne Judikative und mit einem Präsidenten, der Staat und Religion vereint. Eine gefährliche Mischung. Wie die Geschichte oft genug gezeigt hat. Die Bilder von heute haben mich stark an die von dem IS erinnert. Menschen, die im Namen “Gottes” morden. Ein Gott, den wir weder sehen, noch hören. Ob dieser Gott das gut heißen kann? Ich befürchte nicht. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, wo Frieden so selbstverständlich war, wie eine Kugel Eis nach der Schule. Und diese Selbstverständlichkeit bröckelt immer mehr. Seit gestern habe ich nun alle möglichen, soziale Medien-Apps von meinem Handy gelöscht, um den Kopf für die Klausuren freizubekommen. Da dachte sich diese Welt: das lassen wir nicht zu. Mal sehen, ob ich es heute noch schaffe, einen Satz zu lesen, ohne wieder den Newsticker zu aktualisieren. Ich wünsche mir gerade nichts mehr, als dass den Putschisten nichts passiert. Ich wünsche es mir so, so sehr. Die meisten von ihnen waren wohl nichtmal älter als 20. Und haben lediglich Befehle befolgt. Wahrscheinlich wussten die meisten erstmal selbst nicht, was da abgeht. Und jetzt werden sie geschlagen, gedemütigt, gefoltert und getötet. Und dass, weil sie mehr Demokratie für ihr Land wollten. Auch, wenn’s über einen falschen Weg lief. Ich wünsche ihnen aus ganzem Herzen, dass ihnen so wenig wie möglich passiert und dass diese Welt mal aufwacht. Minderheiten gehören beschützt. Genauso wie eine Demokratie und die Menschen dort. Die Einführung der Todesstrafe und eine “Säuberung beim Militär” (Zitat Erdogan) sind das Gegenteil all dieser Dinge. Willkommen bei den Hungerspielen. 2016, in Europa. 

anonymous asked:

Neuer kann Nina heiraten mit einem Tamtam, wie Bunte berichtet, die große Liebe ist es trotzdem nicht! Auch wenn Bunte, Bild und Co das immer berichten. Die berichten doch sowieso nur das, was vor allem ihn gut dastehen lässt. Gerade die BILD weiß ganz ganz viel und gedruckt wird nur das, was das Saubermannimage unterstreicht. Ist halt einfach so, auch wenn es kaum jmd glaubt

Das ist ja meine Rede… Ich glaube es zu 100%, dass es keine wahre Liebe isrt. 

“Gentlemen. Operation Bait Van Winkle is a resounding success. Alucard is now exactly where we need him to be so we can move forward with our little… ‘Surprise.’ However, before we begin our next phase, I would like to take some time to address a rumor floating around the fleet. Some of you have come to believe that I like war. I wish to dash these rumors. I do not like war. I. LOVE. war. Through my life, I have discovered so many forms of war. You get up in the morning, you get into your shitty car, und you see a rich CEO who works half as hard as you do drive down the street in his Porsche. Class war. You make it to work, und you find out that the annual drug test is today. Und you just so happened to take a puff of your one-hitter a couple nights ago with your wife’s awful parents. Drug war. But then, you find out that the only ones being called in for testing are your black und Hispanic co-workers. Race war. Then, you try to post about it on your Facebook, but then all your friends start arguing about what’s right and what’s wrong. Flame war. You finally get home, und you decide to relax by watching a program about: ‘Who get’s the box?’ ‘What’s in the box?’ ‘How much is what’s in the box worth?’ Storage Wars. What I am telling you, my Nazi army of 1,000 vampires, is that I am a purveyor of war. Und with your help over the years, we are now at the precipice of our true goal. You see, I want a simple war. No class wars, no drug wars, no race wars, no flame wars… Und certainly, no Cold Wars! 

…Blueballed for 40 years 

What I want is a war that only we can bring. A true war! A German war! The sequel you’ve all been waiting for! I! WANT! WORLD! WAR!! THREE!!!" 

-The Major, “Hellsing Ultimate Abridged”

Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken - Eine Schoethe-Fanfic

Ein Trauerspiel. 
Gedichtet und geschrieben von Admingela Merkel.
In den Hauptrollen: J.W. von G*ethe und Friedrich Schiller
Casting: Admingela Merkel
Catering: Admingela Merkel
Person zuständig für geschichtliche Aspekte: n/a
Produktion: Admingela Merkel
Postproduktion: Admingela Merkel
Regisseur: Admingela Merkel
Drehbuchautor und Co-Autor: Admingela Merkel, Admingela Merkel
Lektorat: Admingela Merkel
Geschäftsführender Produzent: Admingela Merkel
Mit besonderer Hilfe und Unterstützung von Admingela Merkel. 

In Gedenken an Friedrich Schiller (1759-1805). 
Für dich, Fritz, und für die Wahrheit. 



Friedrich Schiller saß an seinem Schreibtisch und war verzweifelt. Er musste ‘Demetrius’ weiterschreiben, er musste daran arbeiten, doch ihm fehlte die Inspiration! “Oh, weh sei mir.”, hauchte er und stütze sein Kinn auf seiner Hand ab. “Was soll ich nur tun? Ich brauche Ideen…”
Aus den Augenwinkeln erblickte er eine Flasche Rotwein. “Oh, oh!”, frohlockte er sodann und stand auf. Er nahm den Wein in die Hand und schaute auf das Etikett. “Ach ja, die hatte mir der liebe Johann geschenkt, vor einigen Tagen. Ich werde sie öffnen und mir etwas Ruhe gönnen. Ein wenig Ablenkung von der ganzen Schreiberei”. Schiller holte sich ein Weinglas, öffnete die Flasche und goss die blutrote Flüssigkeit in das Glas. 
“Prost, Fritz, du hast es dir verdient!”, lachte der Dichter und Denker und nahm einen großen Schluck. Er spürte, wie der Rotwein seine Kehle benässte. “Ein gutes Gefühl!”, meinte er amüsiert. Auf einmal jedoch wurde ihm ganz komisch zumute. Seine Umgebung wurde plötzlich unscharf. “Was… was ist denn…”, schon musste er sich setzen. “Was ist denn nur los mit… mir…? Ich… ich fühl… ich fühle mich…”. Er konnte nicht mehr weitersprechen. Schweiß bildete sich auf seinem ganzen Körper, er bebte und zitterte, wurde blass und grünlich und rot und wieder blass. Schließlich wurde ihm schwarz vor Augen, dann er nahm seinen letzten Atemzug und fiel zu Boden. 

Als Goethe wenige Stunden später von Schillers Tod erfuhr, ließ er die Umstehenden glauben, er sei schockiert und untröstlich. Doch als keiner hinsah, lächelte der unentdeckte Mörder und fing an, sein erstes Sonett zu Papier zu bringen.

Ende.

Seit über einem Jahr bringen PEGIDA und seine Ableger jede Woche zehntausende Rassist*innen auf die Straße. Tagtäglich gibt es Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Rassistische Mobs wie in Heidenau, Freital oder Clausnitz können ungehindert ihr Unwesen treiben, während sich seit Neujahr überall rassistische Bürgerwehren gegründet haben.

Die Grundlage für diesen Rechtsruck legten der deutsche Staat und seine bürgerlichen Parteien. Im Halbjahrestakt werden neue Asylrechtsverschärfungen im Bundestag beschlossen und die große Koalition erfüllt nach und nach die Forderungen der AfD. Als Reaktion darauf passen sich die Oppositionsparteien des Bundestags nach rechts an. Lohnabhängige und Geflüchtete werden gegeneinander ausgespielt. Konkurrenz zwischen Arbeiter*innen, Schüler*innen sowie Studierenden und Geflüchteten wird über Einsparung bei sozialen Ausgaben, die es schon seit Jahren gibt, aktiv konstruiert und geschürt!

Währenddessen wird die Festung Europa weiter hochgerüstet. Es werden Mauern an den Außengrenzen errichtet, Grenzkontrollen durchgeführt und Pakte mit Diktatoren und korrupten Politiker*innen gemacht, damit auch gar niemand in die EU kommt. Die wahre Ursache von Flucht, mag allerdings niemand so wirklich nennen. Mit Waffenexporten in andere Ländern und Kriegseinsätzen wie im Kosovo, Syrien oder Irak, die jetzt wieder vermehrt zunehmen, spielt die deutsche Regierung eine wesentliche Rolle für die Entstehung von Fluchtursachen. Bestes Beispiel ist ihr Deal mit dem türkischen Regierungschef Erdogan. Während dieser die Außengrenzen dicht macht, liefert Deutschland Waffen an die Türkei, die diese dann gegen die Kurd*innen richtet.Wir sprechen uns klar und deutlich gegen die Massaker in den nordkurdischen Gebieten aus und solidarisieren uns mit dem unterdrückten kurdischen Volk! Denn das ist nur ein Beispiel wie die Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen der Industrieländer konkret verantwortlich sind für Armut, Krieg und Krise, die viele Leute zum Flüchten bringt.

Jene Menschen, denen es gelingt, vor Krieg und Krisen zu fliehen, erwartet in Europa lange nicht der erhoffte Frieden, sondern Polizeigewalt und rassistische Unterdrückung, massenweise diskriminierende, hochgradig ineffiziente Bürokratie,sowie menschenverachtende Lagerunterbringung, Arbeitsverbote und der Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben.

 Deswegen kämpfen wir für offene Grenzen, Staatsbürger*innenrechte für Alle und fordern dezentrale Unterbringung statt die Errichtung von unmenschlichen Lagern!Gegen die rechte Offensive wollen und dürfen wir nicht länger tatenlos zusehen! 

Wir, das bundesweite Bündnis „Jugend gegen Rassismus“ wollen die regionale Isolation durchbrechen und eine antirassistische Bewegung aus Jugendlichen, Schüler*innen, Studierenden, Geflüchteten, Arbeiter*innen, Arbeitslosen und Gewerkschaften sowie Initiativen, linken Gliederungen der SPD und Linkspartei in Deutschland aufzubauen. Denn nur wenn wir bundesweit agieren, können wir der aktuellen Situation etwas Schlagkräftiges entgegensetzen.

Als Auftakt für eine bundesweite antirassistische Jugendbewegung rufen wir deswegen am 27. April zu einem bundesweiten Schul- & Unistreik gegen Rassismus auf der Straße und im Parlament auf!

Wir unterstützen euch dabei, den Kampf in die Bildungseinrichtungen zu tragen – in Schulen, Unis und Berufsschulen. Denn als Jugendliche sind wir von diesen Geschehnissen unmittelbar betroffen. Rassismus und Militarismus betreffen uns alle – Mitschüler*innen, die Angst haben müssen abgeschoben zu werden, Diskriminierung an Schule, Uni und Betrieb oder die AfD und die Bundeswehr, die problemlos in Schulen reindürfen und ihre Propaganda verbreiten!

Bildet Basisgruppen, organisiert Vollversammlungen und Veranstaltungen und mobilisiert für den Schul- und Unistreik und darüber hinaus, klärt über die rassistische Politik der deutschen Regierung und von AfD & Co. auf. Denn wenn wir, Jugendliche, Arbeiter*innen und Migrant*innen nicht wollen, dass unsere Rechte beschnitten werden, wir in ständiger Angst leben müssen, dass wir oder unsere Angehörigen bei Anschlägen oder im Krieg sterben, müssen wir uns gegen die Pläne der Imperialist*innen organisieren!Wir fordern:

  • Nein zur Festung Europa! Für offene Grenzen und Nein zu Residenzpflicht, Grenzkontrollen, Einreise- und Aufenthaltsbeschränkungen. Volle Bewegungsfreiheit für alle! Für sichere Fluchtwege und Rücknahme aller rassistischen Gesetzgebungen wie dem Asylpaket II!
  • Ermöglichung gesellschaftlicher Teilhabe, volle Staatsbürger*innenrechte für Alle.
  • Für das Recht auf Arbeit und die gewerkschaftliche Organisierung aller Geflüchteten, keine Einschnitte bei Mindestlohn und Sozialleistungen! Für das Recht politisch zu streiken für Arbeiter*innen, Geflüchtete, Schüler*innen und Student*innen!
  • Für freie Bildung, Anerkennung aller akademischen Qualifikationen und den vollwertigen Zugang zu Unis und FHs, Schulen und Ausbildungsbetrieben. Für kostenfreie Deutschkurse und das Recht auf kostenfreie Bildung in Erstprache für Geflüchtete.
  • Für die volle Ausfinanzierung des Bildungswesens und die Einstellung von Lehrer*innen durch die Bedürfnisse von Lehrenden und Lernenden!
  • Nein zur menschenunwürdigen Lagerindustrie! Enteignung leerstehenden Wohnraums und Nutzbarmachung öffentlicher Immobilien zur dezentralen und selbstverwalteten Unterbringung von Geflüchteten und für massiven Ausbau des sozialen Wohnungsbaus statt Privatisierung!
  • Sofortige Beendigung aller Kriegseinsätze wie in Mali, Syrien, Afghanistan, Irak, Kosovo, dem Mittelmeer und vor dem Horn von Afrika! Schluss mit den deutschen Rüstungsexporten und der deutschen Aufrüstung! Kein Cent, kein Mensch den Kriegsinteressen der deutschen Regierung!
  • Nach Köln erst Recht: Kampf den rassistischen Antisexismus! Gegen Kopftuchverbot, besonderer Schutz von geflüchteten Frauen und LGBTIA+! Kampf dem Sexismus!
  • Für den Befreiungskampf, Freilassung aller politischen Gefangenen von Türkei bis Tunesien! Weg mit dem Verbot der PKK!
  • Gegen Polizeigewalt und rassistische sowie faschistische Angriffe! Organisieren wir eine Selbstverteidigung und zeigen wir Solidarität mit Betroffenen!
  • Brecht die Macht der Banken und Konzerne! Lasst die zahlen, die für Krieg, Krise und Flucht verantwortlich sind.

anonymous asked:

Wann fängt man am besten mit dem Lernen für's Abi an?

Das kommt darauf an, in welchen Fächern du geprüft wirst und wie gut/sicher du da schon drin bist.

Ich kann dir nur von meinen persönlichen Erfahrungen erzählen, ein Patentrezept habe ich nicht ;)

Ich hatte meine Prüfungen im Mai und Juni. Von Januar bis Mai habe ich meine Bücher gelesen und Zusammenfassungen habe ich im April geschrieben. 

Kann dir sonst noch ein paar fächerspezifische Ratschläge geben, falls dir das was nützt.

Mathe: Wenn du da nicht so gut darin bist und dir viel an der Note liegt, dann fang schon so ca. 4 oder 5 Monate vorher an, den Stoff zu repetieren. Ansonsten reicht es, wenn du so 1-1.5 Monate vorher anfängst, denke ich.

Fremdsprachen: Bücher lesen - falls du das musst - würde ich so 2 Monate vorher, damit du genug Zeit hast, noch Interpretationen und Wortübersetzungen zu verfassen. Was die Grammatik und so betrifft, würde ich nur noch das “lernen”, was dir noch Mühe bereitet. So ein paar Wochen vor der Prüfung bis zu einem Monat vorher, je nach Bedürfnis/Notwendigkeit.

Deutsch: Wenn du viele Bücher lernen musst, dann fang an zu lesen, sobald du die Bücherliste hast. Ansonsten reicht 1 Monat/einige Wochen vor der Prüfung für den Rest.

Fächer wie Geo, Bio, Geschichte und Co.: So früh wie möglich anfangen und den Stoff zusammenfassen. Die Zusammenfassungen kann man dann kurz vor den Prüfungen intensiv anschauen.

Fächer wie Kunst & Sport: Da kann man meist nicht allzu viel lernen, kurz vor der Prüfung vllt. einfach nochmal das Wichtigste anschauen.

Ich hab meistens einige Tage vor der Prüfung nochmals die Zusammenfassungen/den Stoff angeguckt, das hat dann auch ganz gut geklappt. 

Killt mich jetzt bitte nicht, falls ihr nicht einverstanden seid, aber auf diese Art und Weise habe ich meine Tests bestanden.

EDIT: War gestern im Stress und konnte nicht noch mehr schreiben, darum jetzt noch ein Nachtrag:

Fächerwahl: Wenn bei euch die Prüfungsnote + die Vornoten zusammen zählen, wählt Fächer, bei der euch ein eventueller Abschiffer oder eine leicht schlechtere Note nicht alles versaut, was ihr euch während des Jahres erarbeitet habt. Und wählt Fächer, die euch leicht fallen. Überlegt gut und rechnet vielleicht auch ein bisschen rum, wo ihr euch welche Noten erlauben könnt, damit ihr durchkommt, das hat mich immer beruhigt. 

Lerngruppen: Ihr könnt euch den Stoff auch innerhalb einer Lerngruppe aufteilen, dann kann einer die Zusammenfassung zu xy machen bzw. sich damit befassen und ein anderer bereitet xyz vor und dann trefft ihr euch und bringt es einander bei. Ich persönlich habe nie so gelernt, aber es hat schon vielen geholfen und unserer Lehrer empfehlen das immer, vor allem für Fächer wie Geschichte und Geographie und Co. 

Falls noch jemand einen Tipp/Ratschlag braucht oder sonst irgendwas über Prüfungen wissen will, schreibt mir doch :)

anonymous asked:

Hast du tipps für reine Haut?

Ich schreib mal die Sachen auf, die für mich ganz gut klappen :)

  • Gesicht immer waschen (morgens und abends nach dem abschminken am   besten und nur mit klarem Wasser)
  • keine Pflegeprodukte vom DM, Rossmann oder sonst was hernehmen, am besten überhaupt gar keine chemischen Pflegeprodukte (clearasil, balea, vichy und co) hernehmen! Die Firmen wollen nur euer Geld, denn die Produkte selber sind ganz schlecht verarbeitet und machen die Haut nur noch schlimmer
  • viiiiiiiiiiiiel wasser trinken! (3-4 liter täglich sollten schon drin sein)
  • grünen Tee trinken
  • unreine haut ist euer körper, der euch sagen will, dass ihr das falsche esst. konsum von Milchprodukten oder generell tierischen produkten, fettigen Sachen & Süßigkeiten verringern oder am besten komplett weglassen, da das alles pures gift ist für den körper
  • Hände oft waschen (wir fassen uns oft unbewusst ans gesicht und dadurch kommen Bakterien an die Haut, die dann Pickel erzeugen)
  • Ich weiß das klingt immer mega gesund für die Haut, aber ich empfehle euch keine Masken zu verwenden oder so (auch von selbstgemachten würd ich euch abraten), weil die verstopfen eure Poren nur noch mehr
  • Ich hab so ne Art “Hautbürste” (keine Ahnung was der Fachbegriff ist :D aber das ist so n pinkes Gummiteil ausm DM), damit jeden Abend die verstopften Poren “ausbürsten” mit klarem Wasser
  • seid aber nicht enttäuscht, wenn ihr nicht gleich am nächsten Tag ergebnisse seht, bei mir hat die ganze Prozedur auch ewig gedauert, aber ich hab jetzt eigentlich gar keine Pickel mehr
  • rauchen macht die Haut leider auch ganz schlecht, also wenn du rauchst, versuch das ein wenig zu verringern
  • wenn das alles nicht klappt, dann sucht euch nen Hautarzt auf. Der schaut sich eure Haut an und gibt euch dann zu euch passende Pflegeprodukte, die auch wirklich was bewirken :)
“ich vermiss dich”

Der Backkäse bruzelt im Ofen, meine Uni-Unterlagen liegen vor und ich nutze eben die Zeit, um meine Gedanken zu einer Whatsapp-Nachricht, die ich vorhin erhalten habe, in die weite Welt hinauszutragen.

“Marsi ich vermiss dich *lach-smiley*” 

Ein einfacher Satz. Und doch mit sehr vielen Emotionen verbunden. Denkt man. Hofft man. Glaubt man. Als die Nachricht auf meinem Handy aufploppte, muss ich ehrlich zugeben, hat sie mich nicht ansatzweise erreicht. Zumindest nicht dort, wo sie eigentlich sollte. In meinem Herzen. Aber wieso ist das so?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals etwas mit so einer Nachricht anfangen konnte. Denn wie emotional sie auch klingt, genauso inhaltlos ist sie auch. Denn wer jemanden vermisst, der ändert doch was daran, denkt man. Hofft man. Glaubt man. Der einzige Gegner ist die Entfernung. Die aber, sollte dieser Satz auch so gemeint sein, wie sie geschrieben wurde, sollte überwindbar sein. Es sei denn, man wohnt in Australien. Neuseeland. Oder auf Grönland. Aber auch das wäre irgendwie machbar. Irgendwie. In der Zeit von Whatsapp und Co. scheint sowas aber zu viel verlangt zu sein. Lieber eine Mitteilung übers Handy. Das reicht schon.

Also was tun mit dieser Nachricht? Was antworten? “Ich dich auch!”. Ekelhaft. Klingt nach einem kitschigen Liebesroman. Was sollte denn auch darauf folgen? Nichts -  kann ich mir vorstellen. Also, was bringt so eine Nachricht? Zuneigung und Aufmerksamkeit vermitteln wollen? Das kann man auch anders. Einen Smalltalk starten? Auch das kann man anders.

Daher blieb ich bei einem “Ok” als Antwort.

Ich hatte den ganzen tag kein internet und konnte deshalb keine aprilscherze posten, stellt euch also einfach mal vor ich hätte sehr überzeugende posts mit folgenden überschriften gemacht und reagiert dann geschockt.

-GEZ Gesetz ändert sich erneut, ab jetzt zahlen ZDF und co UNS Gebühren in Form von Schmerzensgeld
- NPD Parteivorsitzender outet sich als schwul
- “BILD” Zeitungs-Artikel kann man ab sofort auch als tumblr posts lesen
- Piraten Partei Vorstand erbeutet Millionensummen aus Haushaltskasse und flüchtet auf Schiff in Nordsee
- Bauarbeiten zur Bayrischen Abtrennung beginnen: Bis Herbst soll das nun eigenständige Land nich mehr physikalisch mit Deutschland verbunden sein.