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Was der Erfolg der AfD und der Film „Point Break“ gemeinsam haben

In Umfragen rangiert die AfD derzeit als drittstärkste Kraft. Sie surft auf einer Welle der Angst – wie „Point Break“, der gerade in die Kinos kommt. Und die „Altparteien“ schauen dabei zu wie Bademeister.

Ein Kommentar von Jan Rübel

In der AfD haben sie einen Traum. Endlich haben die Konservativen in Deutschland eine Stimme. Es ist nicht so, dass es sie nie gegeben hätte, aber seit Jahrzehnten hatten sie keine Form. Doch nun schickt sich AfD als selbst erklärte Erbverwalterin des deutschen Konservatismus an, ihren Platz in der politischen Landschaft zu reklamieren.

Dieser Erfolg kommt nicht überraschend. Der Bedarf nach einer Glorifizierung des Vergangenen, der Hang zum Patriarchalen, die Suche nach der Familie als einer Insel im Ozean allgemeiner Unbill und dann die Überhöhung dieser „Familie“ zu einer „Gemeinschaft“, die sich mit dem „Staat“ vermischt – diese Denkströmung hatte und hat in Deutschland immer ihre Anhänger; trotz und vielleicht gerade wegen der Liberalisierung der Gesellschaft, der fortschreitenden Globalisierung und Digitalisierung. Jede Bewegung erfährt eine Gegenbewegung.

Letztere muss nicht mächtig sein, aber sie ist da. Und lange gab es in Deutschland keine konservative Partei, weil CDU und CSU jeden Versuch wegbissen, sich zwischen ihnen und der rechtsextremen NPD einzunisten. Die NPD als Partei der Nazis war und ist vielen Konservativen zu schmuddelig, auch wenn sie nicht wenige ihrer Programmpunkte teilen – das geben AfD-Kader unumwunden zu. Doch seitdem sich die CDU auf den Weg in die Mitte und die CSU ins geistige Nirwana aufgemacht haben, ist der Platz nun bereitet. Den nimmt sich die AfD.

Die tituliert die anderen Wettbewerber gern als „Altparteien“, obwohl die Konservativen in der AfD oft noch älter als irgendjemand anderer daherkommen, aber geschenkt. Sie stilisiert sich als neu, obwohl ihre Alphatiere wie Alexander Gauland den Apparat dieser „Altparteien“ selbst gelebt haben wie kaum andere, aber geschenkt. Bei dieser Raumgreifung geht es auch um Marketing.

Etepetete funktioniert nicht mehr

Was aber nicht geht, ist die Reaktion dieser „Altparteien“. Die Weigerung von SPD und einigen Grünen, sich in den so genannten „Elefantenrunden“ des Öffentlichen Fernsehens vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und in Rheinland-Pfalz nicht mit Vertretern der AfD an einen Tisch zu setzen, ist erst einmal undemokratisch und schadet dem politischen Umgang. Denn die AfD ist nicht verboten, sie hat Chancen auf den Einzug in beide Landtage – und jede politische Kultur, in jedem Land auf diesem Planeten, verbessert sich, je mehr man miteinander redet. Politisch kann man sich bekämpfen – aber politisch muss man sich respektieren.

Außerdem sehen diese Verweigerer in ihrer Aktion ziemlich alt aus. Sie geben dem Mythos des „Neulings“ AfD Futter, die Medien würden kontrolliert, da ist man schnell bei der „Lügenpresse“. Ihre Empörung über den schamlosen Umgang der AfD mit Unmenschlichkeit und schlechten Gefühlen gegenüber anderen Menschen mögen die Parteien für sich behalten. Denn nun müssen sie in den Ring.

Der Erfolg rührt nämlich nicht nur daher, dass es Konservative in Deutschland immer gab. Die Zeiten sind gerade günstig für sie. Die zahlreiche Einwanderung von Flüchtenden nach Deutschland setzt Ängste und Zweifel frei. Auch Vorurteile und Klischees. Gern ebenfalls den Hang zum Übertreiben und Schwarzmalen. Die Einwanderung von Menschen aus anderen Kulturen setzt uns unter Spannung, weil wir Deutschen nicht nur Fußball-Weltmeister sind, sondern auch darin, eine Mischung aus Minderwertigkeitskomplex und Überheblichkeitswahn auf Rekordhöhen zu schrauben. Das ist das Klima, das gerade in Deutschland um sich greift, und dafür gibt es ein kleines und banales Beispiel.

Die Macht der Worte

In die Kinos kommt gerade ein Actionfilm, er heißt „Point Break“ und erzählt die Geschichte von Extremsportlern, die sich als Bande zusammentun und weltweit spektakulär Unternehmen überfallen. So weit so romantisch. Doch die Werbeplakate zieren auch seltsame Slogans, da steht einmal „Gerechtigkeit kennt keine Grenzen“ – wohl eine Anspielung auf den Robin-Hood-Charakter dieser Akteure. Ein anderer Slogan aber heißt: „Verbrechen ohne Grenzen“. Wie kommt man als Filmverleih auf solch einen Spruch?

Wir leben in einer Zeit, in der wieder über Grenzen diskutiert wird. Einwanderung soll begrenzt werden, „Entgrenzung“ schafft Ängste. „Verbrechen ohne Grenzen“ passt da in diesen Kontext wie der Schlüssel zum Schloss. Nur weil diese Filmbande international agiert und die einzelnen Akteure an ihre eigenen körperlichen Grenzen gehen, kommt man auf diesen blöden Slogan? Was hat Extremsport mit Kriminalität zu tun? Gerade weil die Filmbosse womöglich nicht nachgedacht haben, kamen sie vielleicht auf diesen Spruch. Er passt irgendwie, spricht gerade in diesen Zeiten Zuschauer an – wir gewöhnen uns derzeit daran, Grenzen wieder schick zu finden. Die Leute von „Point Break“ wollen nur einen Actionfilm bewerben. Aber sie starten durch ihre Plakate ein Kino im Kopf, das so funktioniert wie ein Wahlplakat der NPD. Die plakatierte unlängst: „Grenze sichern! Kriminalität stoppen!“ Und die AfD klebt dieser Tage: „Sichere Grenzen, sichere Heimat!“

Worte werden immer gedankenloser ausgesprochen. Doch erstmal da, bleiben sie. Das macht die Menschlichkeit gerade so schwierig. Und das macht den Erfolg der AfD aus.

Bildquelle: dpa

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Joan Chandos Baez (born January 9, 1941 as Joan Chandos Báez) is an American folk singer, songwriter, musician and a prominent activist in the fields of human rights, peace and environmental justice. Baez has a distinctive vocal style, with a strong vibrato. Her recordings include many topical songs and material dealing with social issues. Baez began her career performing in coffeehouses in Boston and Cambridge, and rose to fame as an unbilled performer at the 1959 Newport Folk Festival.

Joan Baez in Conversation with Anthony DeCurtis at the 92nd Street Y
Joan Baez
Genre: Speakers & Storytellers
Price: $1.95
Publish Date: September 4, 2008
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