unachtsam

Der Unterschied zwischen gesunder und ungesunder Scham

Der Unterschied zwischen gesunder und ungesunder Scham

Der Unterschied zwischen gesunder und ungesunder Scham

Bewahre meine Seele und rette mich! Lass mich nicht zuschanden werden, denn ich vertraue auf dich!

Psalm 25,20 (SLT)

Jeden Tag begegnen uns zwei verschiedene Arten von Scham und wir müssen den Unterschied erkennen.

Es gibt Scham, die normal und gesund ist. Wenn ich zum Beispiel etwas verliere oder kaputt mache, das einem anderen Menschen…

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GEWALT TRIUMPHIERT ERNEUT ÜBER BEWUSSTHEIT !!! 

(klatsch, klatsch, klatsch, Applaus, Applaus, geballter Beifall)

Unsere “klare” Ansage:

Laßt Euch unsere konsequente INkonsequenz eine Lehre sein ! 

Wir DULDEN NICHT, was wir sowieso NICHT WISSEN, was wir wollen !!! 

nach der Formel: “NICHT !!! Sonst Gewalt !”

Merkt Euch das gefälligst !!!

Haben wir uns da UNmißverständlich ausgedrückt ???

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Nein.

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Die “wasserdichte”, primitive, sich-selbst-bestätigende Schein-Logik der UNbewußtheit wird durch GEHETZTE Schlußfolgerungen aufrechterhalten. 

Also durch Ablenken von Gefühlen, von BEJAHENDER Bedürfnis-Bewußtheits-Findung, von Eigenverantwortlichkeit, und von dem Zuerkennen von universeller Freiwilligkeit & steter Wahlfreiheit.

Schöne Bescherung

Ein Sprichwort der alten Welt besagt: Franzosen schlägt man nix ab! Klar, dass ich der Bitte von Manu nachkommen musste und einen Beitrag für den Polyneux Adventskalender geschrieben habe. Das sind doch Franzosen, oder? Viel Spaß beim “Diary of a Mad Man”-Spezial hinter dem fünften Türchen auf Polyneux.de. Wer errät alle von mir gespielten Titel?

Ich liege im Gras, irgendwo in Vietnam. Zwischen den Zähnen steckt mein geschwärztes Messer. Mein Gesicht, ebenfalls geschwärzt, ist angespannt. Ich beobachte eine Gruppe feindlicher Soldaten auf Patrouille. Ich könnte sie von hier aus mit meiner M16 dem Erdboden gleichmachen, aber das würde die nahegelegene Basis alarmieren. Ich entscheide mich für den Bogen. Allerdings war ich unachtsam und habe Pfeile mit Explosionsspitzen verschossen. Eine Horde Soldaten stürmt auf mich zu. Ich ergreife die Flucht, schieße dabei in den feindlichen Pulk, hechte von links nach rechts. Vergebens. Eine Kugel trifft mich am Arm. Eine andere in den Rücken. Dunkelheit.

Szenenwechsel. Ich befinde mich an Bord eines Bombers. Stealth? Vielleicht. Ich habe gar keine Ahnung von Bombern. Ich blicke durch das Cockpit hinaus in den riesigen Hangar. Etwas unterhalb der Decke befindet sich eine Ausflug-Schneise. Hallo!? Wie soll ich da bitte schön durchkommen? Das klappt doch nie! Ich mache mich mit den Instrumenten vertraut. Es klappt nicht. Der Bomber hebt unbeholfen ab, fliegt elegant auf die Schneise unter der Decke zu und zerschellt drei Meter daneben. Dunkelheit.

Szenenwechsel. Ich bin wieder in Vietnam. Aber wo ist mein Messer? Mein Bogen? Fehlanzeige. Ein Maschinengewehr baumelt um meinem Hals und Granaten hängen an einem Patronengürtel um meinen Oberkörper. Ziemlich bescheuerte Idee. Aber: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ein Schuss hallt durch die Luft und eine Kugel trifft mich am Kopf. Dunkelheit.

Szenenwechsel. Ich heiße Jack und bin endlich wieder ein Kind. Alle sind auf mich sauer. Ich werfe, sozusagen zur Begrüßung, einen Teller aus dem Regal und mache mich mit dem Blasrohr auf den Weg, Erwachsene zu ärgern. Auf den Straßen wimmelt es von ihnen. Und Polizisten. Ich verpasse einem von ihnen einen Treffer im Gesicht, dass dieses violett anläuft. Ich lache. Ich … Wo zum Teufel kommt die fleischfressende Pflanze her? Dunkelheit.

Szenenwechsel. Ich bin nackt. Bis auf eine lederne, sehr kurze Hose. Hui! Der riesige Muskelprotz vor mir schwitzt wie ein Schwein und glänzt dabei in der Sonne. Sein Schwert ist ebenfalls sehr groß. Und scharf. Das letzte, an das ich mich erinnern kann, ist ein buckliger, grüner Kobold, der erfreut in die Hände klatscht, bevor mich die scharfe Klinge meines Gegenüber oberhalb des Halses gründlich rasiert. Dunkelheit.

Szenenwechsel. Ich sitze in einem Auto. Der V8-Motor klingt ernüchternd mau und lässt so gar nicht meine Haare an den Armen zu Berge stehen. Egal. Ich habe Benzin im Tank, bestimmt auch eine Sonnenbrille auf und irgendwas an meiner Umgebung sagt mir, dass ich mich beeilen sollte. Ich trete aufs Gas, touchiere allerdings leicht einen Baum. Dunkelheit.

Szenenwechsel. Ich fliege über die karge Oberfläche einer fremdartigen Welt. Ich schieße wie ein Berserker alles vom Himmel, was einerseits intelligent genug ist, interstellar durch Raum und Zeit zu fliegen, andererseits bei Invasionen in Sachen Taktik aber immer derart schlimm versagt, dass es nichts weiter als Kanonenfutter ist. Ich lache. Mein flammender Phönix schießt aus allen Löchern! Ich … Dunkelheit?

Szenenwechsel. Mein Vater hat den Fernseher ausgestellt und sucht ungeschickt den Schalter für meinen Commodore 64 Heimcomputer. Er findet ihn nicht und entscheidet sich für das gute alte Steckerziehen. Ich höre meinen Phönix schreien. Ich höre auch irgendwas von viereckigen Augen und dem realen Leben, versuche aber gar nicht erst, zu interagieren. Am Tisch starre ich auf das Ragout fin im Blätterteig. Es muss also Heilig Abend sein. Ich stecke mir das Messer zwischen die Zähne und zitiere mit rauer Stimme: “Als ich nach Hause zurückkehrte, stellte ich fest, dass ein anderer Krieg stattfand”. Hinter mir schließt sich die Tür. Zimmerarrest bis zur Bescherung. Verdammt. Ich wünsche mir, ich läge im Gras. Irgendwo in Vietnam.

Verwirrt, verworren

ein kleines rotes Ding

wurde zurückgelassen im Schnee.

Unachtsam, ungenau

geht es verloren

in den Tiefen des Sees.

Beängstigt, versteckt,

lummert es in einer Ecke.

Hoffnungsvoll, kummerlos

blickt es in die Zukunft.

Naiv, unerfahren

schlägt es weiter

Optimistisch und blöd

ignoriert es den Schmerz.

allein gelassen

für immer mein trauriges

Herz.

-E

30.10.14