umzubringen

anonymous asked:

Ich bin gerade auf eine neue Schule gekommen und es gibt dort jemanden der nicht nur Homo und Transphobic ist (was mich als non Binary und pansexuelle person schon angreift) sondern prahlt er auch damit, dass er zwei Katzen getötet hat. Ich möchte mich übergeben, wenn ich ihn nur sehe. Kannst du mir einen Tipp geben, wie ich mit der Situation umgehen kann? Ich muss ihn ja jeden Tag sehen...

Halte dir vor Augen, was für schlimme Dinge ihm widerfahren sein müssen, dass er so geworden ist; vielleicht kannst du dann Mitleid aufbringen und wirst nicht mehr so wütend! Tiere umzubringen ist allerdings schon echt heftig, jemand der keinerlei Empathie für andere Lebewesen empfindet, hat mit großer Wahrscheinlichkeit auch nie Liebe empfangen.

  • <p> <b>Ich:</b> Ich schaff das.<p/><b>Mum:</b> Du Loser schaffst gar nichts.<p/><b>Meine Gedanken:</b> Stimmt du hast recht. Ich schaff es nicht<p/><b></b> - gute Noten zu schreiben<p/><b></b> - eine gute Tochter zu sein<p/><b></b> - eine gute Freundin zu sein<p/><b></b> - eine tolle Großeschwester zu sein<p/><b></b> - hübsch zu sein<p/><b></b> - abzunehmen<p/><b></b> - irgendwas durch zu ziehen<p/><b></b> - glücklich zu sein<p/><b></b> - mich umzubringen<p/><b></b> - zu leben<p/><b></b> - ...<p/><b></b> Ja richtig, ich bin ein Loser, der nichts schafft.<p/></p>
Zu Jung? Von wegen...!
  • <p> <b>Arzt:</b> Du bist noch so jung um zu sterben!<p/><b>Ich:</b> Aha... also wenn ich jetzt 30 Jahre wäre dann ist es okay mich umzubringen???<p/><b>Arzt:</b> Nein!!! Du hast dein ganzes Leben noch vor dir!<p/><b>Ich:</b> Mein Leben hat mir bis hier hin schon gereicht!<p/><b>Arzt:</b> Was ist mit wünschen? Mann,Kinder und ein Haus?<p/><b>Ich:</b> Der größte Wunsch den ich hatte war endlich glücklich zu sein!<p/><b>Arzt:</b> Und wieso tust du das nicht einfach und machst alles damit es so wird?<p/><b></b> *Schaut mich fragend und interessiert an*<p/><b>Ich:</b> WIESO??? Weil mir Tag täglich meine sogenannten "Freunde" und meine sogenannte "Familie" das Leben zur Hölle machen!!! Ich mir gerade alles einigermaßen aufgebaut habe mit Mühe&Kraft und es in par Sekunden alles zusammenfallen tut wie ein Kartenhaus!!! Ich alles gebe und wie das letzte Stück Scheiße behandelt werde und für alle nur der letze Abschaum in ihren Augen bin!!! Und sie mir täglich zeigen das ich es zu nicht bringen werde!!! Niemals!!! Ich mich täglich quäle den Tag zu überstehen und weinend in meinem Zimmer sitze und mir die ganze Zeit Gedanken mache mich umzubringen oder mir die kompletten Arme aufzuschlitzen!!! Mich ständig mit Drogen voll Pumpe wie man eigentlich Nahrung zu sich nehmen müsste um einfach alles zu vergessen und nicht wieder mit einem Nervenzusammenbruch im Zimmer zu sein und Gott und der Welt egal zu sein!!! Ich einfach nur geliebt werden möchte und gezeigt bekommen möchte das man auch mal stolz auf mich ist!!! Aber.... das wird nicht passieren.... es würde täglich von morgens bis abends so weiter gehen... und wissen sie was das ist mir zu viel das ist meine persönliche Hölle die niemals aufhören wird... die wieder und wieder weiter geht und immer schlimmer wird... Ich könnte ihn noch so viel mehr erzählen... aber ich werde es lassen da ihnen nichts an mir liegen tut sondern einfach nur zu ihrem Gunsten!!! Sie machen das nur weil es ihr Job ist und sie so ihr Geld verdienen... also warum reden und erklären und mein Herz ausschütten wenn es eh nichts bringen tut und ich am Ende wieder nicht ernst genommen werde...<p/><b></b> *Schweigen*<p/><b>Ich:</b> Also... dann noch einen schönen Abend... und auf Wiedersehen...<p/><b></b> *Er guckt mich mit offenem Mund an und sagt nichts*<p/><b></b> *Ich ging zum Ausgang eine letze Träne lief mir übers Gesicht... ein letzter Atem Zug... dann verließ ich das Krankenhaus und habe das getan was ich immer vor hatte...*<p/><b></b> Doch keiner hat es für ernst genommen und dann war es zu spät...<p/></p>

Liebe Mitglieder,
liebe Fans von Borussia Dortmund,


hinter uns allen liegt eine Saison, die nur schwer in Worte zu fassen und nicht in wenigen Sätzen aufzuarbeiten ist. Eine Saison, die uns sehr, sehr nahe gegangen ist. Und obwohl sie am Samstag in Berlin mit einem großartigen Triumph endete, gibt es Erklärungsbedarf. Ich wende mich deshalb auf etwas ungewöhnliche Weise mit diesem Offenen Brief direkt an Euch.


Der Verlust von Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan; die Integration vieler junger und unglaublich talentierter Spieler; der langfristige Ausfall einiger Akteure, die als Leistungsträger und Korsettstangen dieser Mannschaft im Umbruch fest eingeplant waren: Das allein wäre Herausforderung genug gewesen. Zu Beginn der Rückrunde haben uns die Ausschreitungen beim Heimspiel gegen RB Leipzig und die folgende Südtribünen-Sperre durchgeschüttelt. Und mit dem feigen Bombenanschlag auf unsere Mannschaft haben wir vor dem Champions-League-Spiel gegen Monaco eine Erfahrung machen müssen, die die Grenzen unserer Vorstellungskraft bei Weitem überschritten hat. Das Ziel des Attentäters war, die Menschen in unserem Mannschaftsbus umzubringen. Das größte Wunder und zugleich das größte Geschenk in der Geschichte von Borussia Dortmund besteht darin, dass niemand ums Leben gekommen ist. Die Dankbarkeit dafür ist existenziell und nicht einmal im Ansatz zu vergleichen mit der Dankbarkeit für einen Titelgewinn.


Vor diesem Hintergrund ist unser sportliches Abschneiden umso bemerkenswerter. Borussia Dortmund hat sich in der Saison 2016/17 zum achten Mal in Folge für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert – davon allein sechsmal für die Champions League. Wir haben im Saison-Endspurt mit einem Herzschlag-Finale gegen Werder Bremen Platz drei erobert. Wir sind im vierten Jahr hintereinander ins DFB-Pokalfinale eingezogen – ein einsamer Rekord. Wir haben den Pott aus Berlin mit nach Hause gebracht und Euch allen am Sonntag beim Jubelkorso präsentiert. Gemeinsam mit einer Viertelmillion Menschen am Straßenrand einen solchen Erfolg feiern zu dürfen, macht stolz, macht dankbar. Macht Gänsehaut. Danke dafür!


Dank gebührt allen im Klub, die geholfen haben, diese Grenzerfahrungen zu meistern. Dank und großer Respekt gebührt zuvorderst natürlich unseren Spielern, die an der Situation nicht zerbrochen, sondern gewachsen sind. Dieser Kader hat Historisches geleistet. Dank gebührt aber auch, das ist doch völlig klar, unserem Trainer Thomas Tuchel und seinem Team!


Dass sich die Wege von Borussia Dortmund und Thomas Tuchel dennoch trennen, stößt bei Teilen unserer Fans auf Kritik und Unverständnis. Das können wir, die Verantwortlichen in der Geschäftsführung und in den Gremien von Verein und KGaA, nachvollziehen. Der BVB hatte mit Thomas Tuchel zwei erfolgreiche Jahre, in denen die sportlichen Ziele erreicht wurden. Allerdings haben wir – Michael Zorc als Sportdirektor und ich – uns in dieser Zeit in der Zusammenarbeit mit dem Trainerteam auch aufgerieben. Es geht bei der Wahrnehmung von Führungsverantwortung, und da unterscheidet sich Borussia Dortmund letztlich keineswegs von jedem anderen Sportverein oder Unternehmen, nicht ausschließlich um das Ergebnis. Es geht immer auch um grundlegende Werte wie Vertrauen, Respekt, Team- und Kommunikationsfähigkeit, um Authentizität und Identifikation. Es geht um Verlässlichkeit und Loyalität.


Wir haben in der gegenwärtigen personellen Konstellation leider keine Grundlage mehr für eine auf Vertrauen ausgelegte und perspektivisch erfolgreiche Zusammenarbeit gesehen. Deshalb haben wir uns nach intensiven Gesprächen und vielen Diskussionen letztlich zu der Maßnahme entschlossen, die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam nicht über das Ende der Saison 2016/17 hinaus fortzusetzen. Diese gemeinsame Entscheidung wird von allen Gremien innerhalb des Vereins und der KGaA einstimmig getragen. Ich bitte um Verständnis dafür, dass wir weder heute noch in Zukunft genaue Erklärungen abgeben können und werden. Vertrauensschutz ist seit mehr als einem Jahrzehnt elementarer Bestandteil unserer Führungskultur.


Mir ist wichtig, deutlich zu machen, dass es bei der Entscheidung nicht um die Frage ging, ob man ein Bier miteinander trinken oder Skat miteinander spielen kann. Wenn wir die Dinge derart banalisieren würden, wären wir verantwortungslose und schlechte Entscheider. Ich bin auch durchaus nicht der Ansicht, dass Klubverantwortliche und Trainer grundsätzlich immer dicke Freunde sein müssen. Das sehr spezielle Verhältnis, das wir, insbesondere Michael Zorc und ich, zu Jürgen Klopp hatten, war nie der Maßstab für die Zusammenarbeit mit Thomas Tuchel und wird nicht der Maßstab bei künftigen BVB-Trainern sein.


Noch eines möchte ich versichern: Seit ich in verantwortlichen Positionen für Borussia Dortmund tätig bin, habe ich das Wohl des BVB immer über alles andere gestellt. Das gilt gleichermaßen für Michael Zorc, für Thomas Treß und für unseren Präsidenten Dr. Reinhard Rauball sowie für die Mitglieder unserer Gremien. Borussia Dortmund hat aus den Fehlern, die 2004/05 um ein Haar zur Insolvenz geführt hätten, gelernt. Wir alle analysieren unser Handeln selbstkritisch, niemand nimmt sich wichtiger als den Verein, niemand stellt persönliche Eitelkeiten über die Interessen von Borussia Dortmund.


Mit bedingungsloser Unterstützung habt Ihr, liebe Mitglieder und Fans von Borussia Dortmund, uns in den vergangenen Monaten durch schwierige Phasen getragen. Dafür noch einmal herzlichen Dank. Ich möchte Euch abschließend bitten, Michael Zorc und mir sowie allen anderen verantwortlich handelnden Personen bei Borussia Dortmund auch weiterhin volles Vertrauen zu schenken – so, wie es in den zurückliegenden Jahren stets der Fall war.


Euer Aki Watzke

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BVB.de

Zumindest das hätte er sich doch bitte schenken können


Dear members,
dear fans of Borussia Dortmund,


we’ve just finished a season which is difficult to describe in words and can’t be reviewed in a few sentences. A season that has affected us very, very deeply. And while it culminated in a great triumph in Berlin on Saturday, there are some things that need explaining. I’ve therefore taken the rather unusual measure of addressing you directly in an open letter.


The loss of Mats Hummels, Ilkay Gündogan and Henrikh Mkhitaryan; the integration of many young and incredibly talented players; the long-term absence of several players, who as key performers and experienced hands were a key part of our plans at this time of upheaval: these challenges alone would’ve been enough this season. The clashes at the home game with RB Leipzig soon after the winter break and the ensuing closure of the South Stand shook us. And with the cowardly bomb attack on our team, we were subjected to an experience in the run-up to the Champions League match against Monaco that went far beyond anything we could’ve imagined. The attacker’s aim was to kill the people on board our Team Bus. The greatest miracle and, simultaneously, the greatest gift in the history of Borussia Dortmund was the fact that nobody lost their lives that day. Our gratefulness for that is existential and isn’t something we can even begin to compare with the gratefulness we feel upon winning a title.


In light of these events, our sporting performance is all the more remarkable. The 2016/17 season saw Borussia Dortmund qualify for a European competition for the eighth successive year (six of those have been for the Champions League). At the end of the campaign we secured third spot in the Bundesliga with an exhilarating win over Werder Bremen. We reached the DFB Cup final for the fourth year in a row – in itself a record. We brought the Cup home from Berlin and presented it to you all at our victory parade on Sunday. Being able to celebrate such a success with a quarter of a million people lining the streets makes us proud and thankful. It gives us goosebumps. We would like to thank you for that!
Thanks go to everyone at the club who helped us to get through these testing times. Of course, thanks and great respect go above all to our players, who emerged from this situation stronger rather than being crushed by it. This squad has made history. But, and this goes without saying, thanks also go to our coach Thomas Tuchel and his team!


The fact that Borussia Dortmund and Thomas Tuchel are nonetheless parting company has provoked criticism and a lack of understanding from some sections of our fan base. We, the people responsible for the board of management, the club committees and the KGaA, can understand this. With Thomas Tuchel at the helm, BVB enjoyed two successful years in which our sporting objectives were achieved. However, we – Sporting Director Michael Zorc and myself – also did not always see eye to eye with the coaching staff during this period of collaboration. When it comes to leadership responsibilities, it is not the result alone that matters – and in that respect, Borussia Dortmund is ultimately no different to any other sports club or business. What also matters are fundamental values such as trust, respect, the ability to communicate and work as a team, authenticity and identification. Qualities such as reliability and loyalty.


Unfortunately, we no longer believed the current coaching arrangement offered us a foundation for a successful future collaboration based on trust. That is why, following intensive talks and numerous discussions, we ultimately decided the best measure would be not to extend the cooperation with the coaching staff beyond the end of the 2016/17 season. This joint decision is unanimously supported by all committees within the club and the KGaA. I would like to ask you to understand that we cannot and will not provide any precise explanations either at this stage or in the future. The protection of trust has been a key component of the leadership culture in the more than a decade that I have been here.
For me, it is important to make it clear that this decision was not made on the basis of whether two people could enjoy a beer together or have a game of cards. If we were to trivialise matters in such a way, we would be irresponsible and poor decision-makers. I am also not of the opinion that leadership personnel at a club and a coach always need to be the best of friends. The very special relationship that we, particularly Michael Zorc and I, enjoyed with Jürgen Klopp was never the benchmark by which we judged our collaboration with Thomas Tuchel and it will never be the benchmark for any future BVB coaches.


I would like to ensure one more thing: since I have been working in positions of responsibility at Borussia Dortmund, I have always placed the well-being of BVB over everything else. The same applies for Michael Zorc, Thomas Treß and our President Dr. Reinhard Rauball, as well as the members of our committees. Borussia Dortmund has learned from the failures that took the club to within an inch of bankruptcy in 2004/05. We all analyse our actions self-critically, nobody believes they are more important than the club and nobody puts personal vanities above the interests of Borussia Dortmund.


Your, dear members and fans of Borussia Dortmund, have helped the club through some difficult times in the past few months with your unconditional support. Once again, I thank you for this. I would like to finish by requesting that you continue to place your full confidence in Michael Zorc and myself, as well as all other persons in positions of responsibility at Borussia Dortmund – just as you have consistently done in recent years.


Your Aki Watzke

Dieser Junge wurde gemobbt. Dies ist seine Abschlussrede.

JANUARY 21, 2015

Diese Geschichte hat mich zutiefst berührt.

Es lehrt uns so vieles. Erstens: Urteilt nie nach Äußerlichkeiten! Zweitens: Vergesst nie, eure helfende Hand zu reichen! Man weiß nie, wie sehr andere Menschen diese brauchen können.


Kyles Geschichte

Eines Tages, als ich noch neu auf meiner Schule war, sah ich einen meiner Klassenkameraden alleine nach Hause laufen. Sein Name war Kyle. Er schien seine gesamten Schulbücher mit sich rumzutragen. Ich dachte mir: „Wieso sollte jemand an einem Freitag all seine Bücher mit nach Hause nehmen? Er muss ein ziemlicher Nerd sein.“


Mir stand ein vollgepacktes  Wochenende bevor (Partys und ein Football-Spiel mit meinen Freunden morgen Mittag), also zuckte ich nur mit den Schultern und ging weiter. Da sah ich, wie er von einem Haufen Kids verfolgt wurde. Sie holten ihn ein, schlugen ihm all seine Bücher aus dem Arm und stellten ihm ein Bein, so dass er auf die dreckige Straße fiel. Seine Brille flog im hohen Bogen davon und ich sah, wie sie ein paar Meter weiter im Gras landete. Er blickte auf und ich sah eine tiefe Traurigkeit in seinen Augen.


Er tat mir schrecklich leid. Ich lief zu ihm hinüber und als er auf dem Boden herumkroch und nach seiner Brille tastete, sah ich wie eine Träne aus seinem Auge kullerte. Als ich ihm seine Brille reichte, sagte ich: „Diese Typen sind Idioten. Sie sollten sich dringend um ihren eigenen Kram kümmern.“ Da sah er mich an und erwiderte: „Hey, danke!“. Ein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Es war eines dieser Lächeln, das wahre Dankbarkeit zum Ausdruck brachte. 


Ich half ihm, seine Bücher aufzulesen und fragte ihn, wo er wohnte. Es stellte sich heraus, dass er ganz in meiner Nähe lebte, also fragte ich ihn, warum ich ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Da erzählte er mir, dass er bis vor Kurzem auf eine Privatschule ging. Früher hätte ich mich nie mit jemandem abgegeben, der an eine Privatschule besuchte, doch wir unterhielten uns den ganzen Nachhauseweg lang und ich half ihm, seine Bücher zu tragen.


Es stellte sich heraus, dass er eigentlich ganz cool war. Also lud ich ihn ein, am Samstag mit mir und meinen Freunden Football zu spielen. Und er sagte zu.


Wir verbrachten das gesamte Wochenende miteinander und je besser ich Kyle kennenlernte, desto mehr mochte ich ihn. Meinen Freunden ging es genauso. Am Montagmorgen lief mir Kyle wieder mit einem Stapel Büchern über den Weg. Ich hielt ihn an und sagte: „Junge, du wirst richtig Muskeln bekommen, wenn du jeden Tag so viele Bücher mit dir rumträgst!“ Doch er lachte nur und gab mir die Hälfte seiner Bücher.


In den nächsten vier Jahren wurden Kyle und ich beste Freunde. Als wir im letzten Schuljahr waren, begannen wir, über das College nachzudenken. Kyle wollte nach Georgetown, ich liebäugelte mit Duke. Ich wusste, dass wir trotz der großen Entfernung immer Freunde bleiben würden. Er wollte Medizin studieren, ich hatte ein Football-Stipendium und plante ein BWL-Studium.


Kyle war der Abschiedsredner unserer Klasse. Ich zog ihn die ganze Zeit auf und nannte ihn einen Nerd. Er musste die Abschlussrede vorbereiten. Ich war froh, dass ich nicht derjenige war, der dort oben stehen und eine Rede halten müsste.

Am Tag meiner Abschlussfeier begegnete ich Kyle. Er sah toll aus. Er war einer der Menschen, die während der Highschool zu sich gefunden hatten. Er füllte seinen Anzug gut aus und auch die Brille stand ihm hervorragend. Er hatte mehr Dates als ich und alle Mädchen fuhren auf ihn ab. An manchen Tagen war ich sogar ein wenig neidisch. Heute war einer dieser Tage. Ich konnte sehen, dass er nervös war, also klopfte ich ihm auf den Rücken und versuchte, ihn zu ermutigen: „Hey, das wird schon!“ Da blickte er mich mit einem dieser (dankbaren) Blicke an und lächelte. „Danke“, erwiderte er.


Er räusperte sich und begann mit seiner Rede. „Die Abschlussfeier ist eine dieser Gelegenheiten, bei der wir all jenen danken möchten, die uns die Jahre hindurch begleitet und unterstützt haben. Unseren Eltern, unseren Geschwistern, vielleicht einem Trainer — aber vor allem unseren Freunden. Ich stehe heute hier, um euch mitzuteilen, dass Freundschaft das größte Geschenk ist, das man bekommen kann. Ich möchte euch eine Geschichte erzählen.“ Ich sah meinen Freund ungläubig an, als er der Menge von unserer ersten Begegnung erzählte. Er hatte eigentlich geplant, sich an diesem Wochenende umzubringen. Er erzählte davon, wie er seinen Spind geleert hatte, damit seine Mutter dies nicht tun musste, und sein Hab und Gut nach Hause schleppte. Dann sah er mich an und lächelte leicht. „Glücklicherweise wurde ich gerettet. Mein Freund rettete mich davor, das Unaussprechliche zu tun.“


Ich hörte, wie ein Raunen durch die Menge ging, als dieser gut aussehende, beliebte Junge der gesamten Zuhörerschaft von seinem schwächsten Moment erzählte. Dann sah ich, wie sein Vater und seine Mutter mir dasselbe dankbare Lächeln schenkten, das mir ihr Sohn damals zeigte. Erst in diesem Moment begriff ich, was dieses Lächeln wirklich zu bedeuten hatte.


Unterschätzt niemals die Wirkungskraft eurer Taten! Mit einer kleinen Geste könnt ihr das Leben eines Menschen retten.


Was glaubt ihr, wer sich darüber freuen würde, von euch zu hören? Ruft diese Person noch heute an oder stattet ihr einen Besuch ab! Zögert nicht! Auch wenn ihr euch dabei seltsam oder unwohl fühlt, glaubt mir, sie freuen sich, von euch zu hören!

—  Gerade im Internet gelesen.